Einwahl per GSM und Fritz!Box

Fischers Freetz

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Moin!

Ich weiß, dass das Thema schon ein paar mal durchgekaut wurde, aber ich habe nur ältere Diskussionen von letztem und vorletztem Jahr gefunden.

Wie ist denn der Stand in Sachen "Einwahl von außen"? Hat sich da etwas getan? Ist es inzwischen möglich oder absehbar, dass es möglich sein wird, mit dem Notebook und dem Handy als Modem von außen die Fritz!Box anzurufen und dann eine Verbindung ins Internet per DSL zu bekommen?
 
Da die genutzte Technik und die genutzten Protokolle sich im GSM-Netz in den letzten 2 Jahren nicht geändert haben, ist das Problem und die Antwort darauf immer noch die selbe!
 
Gut, bei GSM hat sich nichts getan, aber bei der Fritz!Box dafür umso mehr. :)

Mein Handy bietet die Möglichkeit, als Modem benutzt zu werden um damit mein Notebook mit dem Internet zu verbinden. Zum Lesen von e-mails würde die mickrige Geschwindigkeit durchaus reichen. Was mich stört, sind die hohen Kosten, die normale Provider dafür verlangen. Wenn ich diese Kostem umgehen könnte, wäre das nicht schlecht. Aber zu Hause einen eigenen Einwahlserver hinzustellen, der dann ständig läuft, wenn ich unterwegs bin, ist dazu ungeeignet. Dann blase ich das Geld, was ich an den Verbindungskosten spare, EON in Form von Stromkosten direkt in den Hintern. Und da die Fritz!Box sowieso läuft, wäre es natürlich das einfachste, es würde damit funktionieren.

Kannst Du einem absoluten Laien auf diesem Gebiet erklären, warum es nicht möglich ist? Aus den bisherigen Erklärungen bin ich nicht so richtig schlau geworden.
 
Moin @Fischers Freetz, wie hoch ist denn der Preis für eine Datenverbindung bei deinem Handy-Provider? Diesen musst du sowieso bezahlen, ob mit oder ohne FritzBox-Einwahl. Also wofür soll denn das gut sein? Ich sehe darin keinen Sinn. Ist nicht billiger, und auch nicht schneller.

Kudde
 
....
Ich meinte nicht die Kosten für die Verbindung, die beim Mobilfunkanbieter auflaufen, sondern die Kosten für die Einwahl ins Internet. Die sind meistens um ein vielfaches höher als der reine Verbindungspreis.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Moin, genau diese meinte ich. Wenn du die FritzBox über dein Modem anrufst, hast du eine Datenverbindung, und keine Sprachverbindung.



Kudde
 
Ne, Du hast mich noch nicht verstanden: ich meine die Kosten für die Call-by-Call-Einwahl.
 
Moin, dann musst du mal dein Post #1 genau lesen, da hast du genau diese Frage gestellt, ob man mit Modem über die FBF ins I-Net kommt.



Kudde
 
Hallo,

Wie ist denn der Stand in Sachen "Einwahl von außen"? Hat sich da etwas getan? Ist es inzwischen möglich oder absehbar, dass es möglich sein wird, mit dem Notebook und dem Handy als Modem von außen die Fritz!Box anzurufen und dann eine Verbindung ins Internet per DSL zu bekommen?

Wie ja auch die anderen Mitleser hier verstehe ich nicht, wie Du hier sparen willst: Entweder mußt Du für den mobilen Internetzugang oder die mobile Datenverbindung nach Hause zahlen.

Nur beim Sprachdienst gibt es wenigstens einen Tarif, wo ein solches Vorgehen Sinn macht: So gibt es einen Kombi-Tarif von Hansenet (Alice), bei dem man eine mobile Sprach-Flatrate hat und sich dann mit einer Fritz!Box ein Callthrough konfigurieren könnte. Die AGB dieses Tarifes untersagen eine Callthrough-Konfiguration allerdings.

Mit freundlichen Grüßen
LPW
 
Hmmm, dann habe ich mich wohl etwas misverständlich ausgedrückt. :(

Also, was ich möchte ist folgendes: von unterwegs will ich mein Handy als Modem an mein Notebook klemmen, dann eine meiner MSN anrufen, und meine Fritzbox soll dann die Verbindung ins Internet herstellen, also quasi die eingehende Verbindung ins DSL Netz routen.
 
Und was hast du davon? Die Verbindungspreise sind doch auch nicht ohne, für solche Aktionen gehört ein vernünftiges Datenpaket auf die SIM karte
 
Ich hätte davon die Ersparnis eines weiteren zusätzlichen Vertrages, der mit zusätzlichen Kosten verbunden ist. Auch der kleinste Datentarif, den es gibt, würde mir immer noch mehr Kosten verursachen, als ich an "Gesprächskosten" hätte, wenn ich zum Zwecke des Saugens der e-mails zu Hause anrufe: an jeden (auswärtigen) Tag 2 Anrufe zu Hause zu 10ct/min macht 6 Euro im Monat. Vorausgesetzt, ich wäre einen ganzen Monat ununterbrochen unterwegs, was aber nicht vorkommt. Beim meinem Reiseverhalten hätte ich auf das Jahr gerechnet eher durchschnittliche Gesprächskosten von ca. 1 Euro pro Monat. Dafür kriege ich keinen Datentarif.
 
Schonmal an einen zeitbasierten Datentarif gedacht? Bei o2 z.b. voreingestellt.
Weil: als Einwahl für die FBF gibts IMHO keine Lösung, man könnte wohl aber einen Rechner dahinter plazieren, der als RAS Einwahlserver fungiert. Stromverbrauch draufgerechnet und das Datenpaket ist doch garnicht mehr soo schlecht.
 
ich habe höchstens kosten von 2 ¤/ monat , wenn ich an 30 tagen täglich über blau.de mein emailkonto abfrage - und das sogar per push-mail
 
Hallo,

Auch der kleinste Datentarif, den es gibt, würde mir immer noch mehr Kosten verursachen, als ich an "Gesprächskosten" hätte, wenn ich zum Zwecke des Saugens der e-mails zu Hause anrufe: an jeden (auswärtigen) Tag 2 Anrufe zu Hause zu 10ct/min macht 6 Euro im Monat.

Zum einen haben aktuelle Handys gar kein analoges Modem mehr. Mit dem Nokia 6310i konnte ich noch analog faxen, mit dem UMTS-Gerät N95 geht das nicht mehr. Zum anderen weiß der Mobilfunkanbieter anders als der Festnetzanbieter, ob Du sprichst oder Daten überträgst. Die beiden täglichen Verbindungen würden dann auch entsprechend anders tarifiert.

Mit freundlichen Grüßen
LPW
 
LPW schrieb:
Die beiden täglichen Verbindungen würden dann auch entsprechend anders tarifiert.
Genau, oder anders im Klartext: Die Datenverbindung zu Deinem Anschluß ist laut AGB der meisten Mobilanbieter nicht in den Gesprächsflatrates enthalten. Ob sie es dementsprechend getrennt abrechnen hängt von der Sorgfalt des Anbieters ab. Es gibt unterschiedliche Berichte. Berechtigt zur Berechnung sind sie aber. Ob das dann noch günstiger ist entzieht sich meiner Kenntnis.

Gruß Telefonmännchen
 
Ich frage mich warum hier über Kosten/Nutzen und Legalität diskutiert wird, aber nicht auch nur mit einem Wort auf die Lösung eingegangen wird.

Es ist doch so, dass da jemand sein Handy als Modem nutzen und damit über seine Fritzbox sufen will. Ob er das darf, oder nicht ist doch wohl egal. Das muss er schon selber in den AGB´s nachlesen.
Ihr dürft auch keine Kopierschutzmechanismen umgehen, Filme, Musik, oder Spiele runterladen, aber ich unterstelle jedem so etwas mindestens schon einmal gemacht zu haben. Wenn man euch andauernd erklärt hätte, dass dies gegen irgendwelche AGB´s verstößt, wie hättet ihr darüber gedacht?

Also nochmal ganz sachlich:
Fritzbox als Einwahlserver möglich? Ja? Nein? Wenn ja, wie? Und gibt es eine Alternative (ISDN Karte + Software in einem Rechner) Und hier wird nicht nach einer Lösung gebettelt, sondern nach einem reinen Denkanstoss.

Danke
 
Na bitte.

Vielen vielen Dank für die Antwort.
Dementsprechend werde ich nun weitersuchen wie man einen Linux Rechner mit ISDN Karte als Einwahlrouter konfiguriert. Hab ja noch den fli4l

Danke.
 
Ein GSM phase 1 hatt grob gesagt vier gruppen Bearer/TeleServices, Voice (Komprimierbar), Daten (CSD u.A. 9k6, also immer in einen Timeslot), Fax und SMS. Erst später sind da die Paketzugriffe (GPRS (phase 2), EDGE (phase 2.5), UMTS (phase 3) und jetzt LTE (phase 4)) dazu gekommen, die funktionieren aber grundsätzlich anders, das sind Packet-switched Protokolle, kein Timeslot Protokolle.
Wenn mann eine Abo mit Flat für Daten abschliesst ist es jetzt meist immer GPRS und neuer.

Für die Bearer Service Fax oder CSD braucht mann im Vermittlungstelle (MSC) eine IWF (Interworking Function), das sind also ein Pool von Analog-Modems mit unterstutzung von V36 oder V110, die mit ein Modem an der Gegenstelle (z.B. deine PC) redet. Daten von dein GSM über Radio zur IWF ist Raw, das heisst ein GSM hatt NIE selbst ein Modem. Der Bearer service macht das das GSM-Netz die datenkomprimierung ausschaltet (der Codec im Trau wird umgangen), es verbindet ein Modem im Call.

CSD ist für ein Netzbetreiber teurer, er muss für jeden Call ein Modem bereit haben. Pro MSC waren es mal rund 200 Modems oder so. Mit GPRS braucht man das alles nicht, is schon Packet access. CSD unterstutzung wird es also weniger und weniger geben.

Weil mann für Daten (CSD) ein andere Bearer Service nutzt, kommt das auch in deiner Call Detail Records (CDR) die zum Billing Center führen. Da kann mann (muss aber nicht) ein anderes Tariff dazu rechnen. Leider weist keine Kundernservice etwas wenn mann CSD sagt...

Zu deinen Thema:
Am besten du schaffst es ein ISDN Karte zu installieren, sei sicher das du am Telefon dan V110 nutzt (AT+CBST=71,0,1), das gibt dir die Schnellste Resultate.

Telocho
 
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