[Empfehlung erwünscht] Switch "für hinter AVM / Speedport"

simfes

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Hallo,

schreibe das mal unter Router > Allgemein, auch wenn es eigentlich um einen Switch geht :rolleyes:

Also, zu Sache: Es wird eng auf der Rückseite der Box, alle Anschlüsse (4) sind natürlich längst belegt.

Bisher hatte ich für Notfälle immer das "Konzept" kastrierter Router hinter Modemrouter, aber damit soll nun Schluß sein. Außerdem sind inzwischen auch durch dieses Konzept alle Anschlüsse belegt und auf weiteres umstöpseln habe ich keine Lust mehr. Daher muss ein Switch her.

Ok, könnte vielleicht wirklich auch noch einen der hier rumliegenden Router umfunktionieren, aber das ist nur noch Frickelei und meine Regierung meckert, wenn es weiter so aussieht und immer neue Geräte dazukommen.


Vorgaben an den Switch:

  • [*]Minimum 10 Ports
    [*]10 / 100 - 1000 derzeit nicht notwendig, wohl auch eine Preisfrage
    [*]Kupfer reicht, auch bei 1000 kein Flasfaser notwendig
    [*]am liebsten aber mit eigenem Uplinkport
    [*]bei ordentlichem QoS sage ich nicht nein
    [*]generell wäre managed auch schön
    [*]19" kein Muß, Einbau in Rack im Laufe des nächsten Jahres ist aber angedacht, von daher sollte man Schienen o.ä. erstehen können
    [*]PoE nicht notwendig

Das war es erstmal schon mal an Vorgaben.
Ich weiß, dass man das meiste an Wünschen mit einem Diskounterswitch um die 30 EUR irgendwie erledigen könnte, denke aber nicht, dass das wirklich sinnvoll wäre, zumal wenn man bedenkt, dass die gesamte Netzwerkeria demnächst zentral in einen Schrank umziehen soll.

Andererseits kann und will ich aber auch nicht mehrere Hunderter auf den Tisch blättern - was meinen Linksys-/ Ciscofavoriten vermutlich von der Liste streicht.

Daher die Frage: Hat jemand einen Rat, was ich nehmen könnte, ohne gleich in Erklärungsnotstände bei der Frau zu geraten? ;)
 

Novize

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Ich würde in der Tat den billigen Discounterswitch nehmen. Für @home-Anwendungen sollte damit doch alles realisierbar sein, was nötig ist. Wenn denn wirklich mal Bedarf für einen "Profiswitch" bestehen wird (nach der Scheidung :hehe:), dann kannst Du ja immer noch umschwenken. Aber bis dahin wäre mir das Geld zu schade. Bzw. ich weiß bessere Anwendungen für das gesparte Geld: :saufen2:
 

RalfFriedl

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Ich denke auch, daß er Switch für 30 EUR es tun wird, nur wird er vermutlich 8 Ports haben und nicht 10.

Aber für 50-70 EUR sollte es auch 16-Port Switches geben, die dann auch in 19" Schienen passen.
 

Novize

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oder 2 kleine Billigswitche nehmen (für 8..15¤/Stück). Da kann man i.d.R. auch noch beide Geräte an 1 Netzteil klemmen - die normalen Netzteile dieser Billiggeräte sind eh immer überdimensioniert
 

simfes

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Hatte hier schon mal testweise einen NoName-Switch mit 16Ports stehen.

Apartes teiltransparentes Plastik ohne Schnickschnack und zusätzlichen Funktionen.



Leider war die Geschwindigkeit innerhalb des Netzwerkes bei diesem Teil extrem eingeschränkt, weswegen ich dachte, ich sollte es vielleicht mal mit einem Linksys o.ä. probieren.
 

vishcompany

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Habe vor kurzem aus genau demselben Grund eine 3com Gigabit switch 8 erstanden. Geht tadellos. VoIP läuft zwar nicht darüber, aber es läuft eine radiostream an einem hardware-client, nebenbei wird runtergeladen und oder im internen Netzwerk kräftig Daten geschaufelt. Das Radio stockt nie (was bei einem nicht ganz billigen dlink GB-router schon der Fall war).
 

ecsguy

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72770 <-+-> Drucker
+-> PC
+-> 8-Port 100MBit + 8Port 100MBit
+-> 8 Port 100MBit

Jeder PC kann mit jedem PC und dem Drucker

Ein 24-Port-Switch hätte eine Sammlung von 10 - 50m langen ethernet-Kabeln zur Folge. So sind die lamgen Kabel nur 1 x als Verbindung von 2 der Switches zur Fritz! und von dem einen zum kaskadierten nötig. Für den Rest reichen je 1m oder 2m.bzw. 1 x 5m Kabel.
 

simfes

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Ja, das ginge vielleicht auch noch so, wie oben beschrieben.

Momentan schaut es bei mir aber wie folgt chaotisch aus - von Routing-Problemen, sobald "mal eben" testweise ein anderes Gerät kommt mal abgesehen ;)

2008-06-07_100355.png
[Edit Novize: Bildverlinkung gelöscht und das Thumbnail an der richtigen Position positioniert]
Wenn ich dann noch die WLAN-Geräte in die Grafik einbauen würde, dann würde es erst recht voll auf dem Bildschirm. Fehlt bspw. noch eine FB3170 die als WDS-Repeater an der FB7170 hängt und ihrerseits auch noch einen weiteren PC bedient).

Jedenfalls: Ich will dieses ganze Gefrickel nicht mehr und wo möglich auch weg von WLAN. Das aber bedeutet, dass noch mindestens die XBOX360 und die Wii des Nachwuchses als kabelgebundene Geräte nochmals zusätzlich oben drauf kommen.
Und daneben noch gar nicht im Bild enthalten sind die T-Entertain Receiver X301T, davon stehen hier zwei rum, die sind aber auch noch nicht angeschlossen. Geht auch momentan schlecht ;)



Die Idee mit mehreren kleinen Switches zu arbeiten ist sicherlich keine schlechte Sache. Allerdings sollten die dann aber auch stabil und hinreichend flink sein.
Reichen einfache Switche dann wirklich aus? Ich meine, ich hatte schon so mit bis zu EUR 180,-- (brutto!) gerechnet, zzgl. Kosten für Kabel und evtl. benötigte Adapter.


Mal meine Idealvorstellung:
Keller: zentrales Element
EG und I.OG: je ein Switch, evtl. je zusätzlich ein WLAN-AP

Alle Geräte sollen miteinander kommunizieren können, ggfls. würde ich aber gerne auch -schon aus erzieherischen Maßnahmen :-Ö- bestimmte Dosen / Anschlüsse sperren können. Daher kam anfangs mal die Frage nach "managed" auf.
 
Zuletzt bearbeitet:

ecsguy

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1. OG

1 Switch (2, 4, 8, 16 Port), abhängig von der Anzahl der zu versorgenden PCs
n DECT-Telefone.

n CAT5E (reicht für 1GB-LAN völlig aus)
1 x CAT5 als Verbindung von 7270 (oder GB-Switch) zum Switch

EG

Die Zentrale hier plaszieren macht Sinn für die DECT-Versorgung.

Spart DECT-Repeater! Analoger Telefondraht von Hausanschluß zum Splitter reicht.

7270 hat Anschlüsse für
5 DECT-Telefone (DECT-Zentrale)
2 analoge Telefone
1 ISDN-Telefonanlage
Die Kommunikation zwischen allen Telefonen ist möglich. ISDN-Features auch für analoge Telefone, soweit diese dies unterstützen.
4-Port LAN (100Mbit)
1 USB-Port für Drucker oder Platte oder USB-Stick
ODER mit HUB sowohl als auch
WLAN für den Fall daß man doch mal mit Notebook/PC über WLAN rein will. WLAN läßt sich deaktivieren, wenn mans nicht braucht.
On board firewall (NAT) schirmt das Netz völlig von der Außenwelt ab. Gezielt Löcher klopfen um den einen oder anderen Serverdienst von draußen erreichen zu können, ist einfach. Portweiterleitung machts möglich.

Für GB-LAN hausintern stellt man halt 1 n-Port-GB-Switch daneben und nutzt 1 Port davon als Uplink zum relativ langsamen Internet (7270)
 

simfes

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Hallo,

leider ist eine Unterbringung der gesamten Teile im EG nicht (mehr) vorgesehen bzw. möglich.
Das Zeugs muss entweder in den Keller - oder weg (Zitat).


Habe eben meinen Hardwaredealer des Vertrauens beehrt. So ganz trivial wird es nicht sein, mit 15EUR-Switches werde ich wohl nicht weiterkommen. Das Problem machen wohl die Mediareceiver, die an die beiden prioriserten LAN-Anschlüsse (3&4) der W920V oder eben der 701 / 900 / (7270 / 7170?).... müssten.
Normale Switche machen das scheinbar nicht mit.
Ich habe mir dazu zwei Stichworte aufgeschrieben, worüber ich mich jetzt erstmal schlau machen muss / kann / darf / soll: IGMP-Snooping und IP-Multicasting.


Schöne neue vernetzte Welt :confused::confused:
 

frank_m24

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Hallo,

IGMP und IP-Multicasting sind auch bei Billig-Switches heute kein Problem mehr. Wir setzen in der Firma für Testnetze in dem Umfeld Allnet Switches ein, die auch nur ein Paar Euro kosten, und die gehen problemlos sowohl mit IPv4 als auch mit IPv6 Multicasts.

Richtig ist natürlich, dass du bei IP-TV aufpassen musst: Der Datenstrom wird per Multicast im Netz verteilt. Hängst du einen Switch an einen der IP-TV-Ausgänge des Speedports, dann bekommen alle Geräte an diesem Switch den IP-TV Strom ab - ungefragt. Das kann alte und langsame Geräte, wie z.B. Speielkonsolen oder DVB Receiver, komplett lahmlegen. Hängt ein WLAN AP an einem solchen Anschluss, dann ist das WLAN platt (genau den Fall hatten wir kürzlich hier im Forum). Von daher ist Netzplanung angesagt: Welche Endgeräte benötigen den Multicast Strom? In welche Zweige darf er nicht gelangen? Entsprechend müssen die Switches und die Verkabelung ausgelegt sein.
 

simfes

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Hallo Frank,

schon einmal vielen Dank für den Hinweis auf die Firma Allnet.
Kannte ich bisher nur vom überlesen (ok, hatte mich so intensiv auch noch nicht damit auseinandergesetzt), aber die Produkte sind generell vom Preis scheinbar in Ordnung und schneiden wohl bei den Tests auch nicht schlecht ab.


Ich habe mir die Sache mal auf einem Blatt Papier vorgenommen und ein wenig Planung betrieben:

Am sinnvollsten scheint es mir zu sein, wenn ich einen passenden kleinen Switch an LAN 3 oder 4 des Modemrouters hänge und darüber dann ausschließlich die beiden bzw. drei Mediaboxen hänge.
Da derzeit (s. auch das Projekt T-Hack) scheinbar eh noch keine Chance besteht, die X301T-Boxen "sinnvoll anderweitig" zu nutzen :-Ö ist der Kontakt zum restlichen Netzwerk eh nicht notwendig.
Bei diesem Switch reicht in der Auslegung theoretisch schon ein 10/100er mit 5 Ports (1: Uplink; 2-4: je X301T; 5: Reserve oder Kontrolle vor Ort) ==> ALL8056A, das Teil kostet wirklich inkl. Versand noch keine 20 EUR. Wenn ich jetzt Glück habe -es wird geboten und die kleine Plattform heißt zum Glück nicht eBay;)- könnte ich auch einen ==> ALL8089WPoE bekommen. Zwar zu groß, aber derzeit immerhin schon bei 4 EUR, vier Monate alt inkl. Orig.-Rechnung und Abholung hier in der Stadt, da würde ich also auch nicht nein sagen.

Der Drucker (Kyocera FS-720, leider ohne LAN-Port, somit heute betrachtet ein Fehlkauf) kommt an einen kleinen externen Printserver und wird nicht mehr direkt an einer FB oder einem Speedport betrieben. Es gibt aber wohl auch Switche mit integriertem USB-Port, mal schauen, ob sowas notwendig oder möglich ist. Bsp-haft sei mal der Linksys PSUS4 benannt.

Die übrigen PCs können theoretisch an einen größeren Switch. Inwieweit das sinnvoll ist von der Kabelzieherei her muss ich mal schauen, ggfls. besorge ich lieber pro Etage je einen mittelgroßen Switch mit vielleicht 16 Ports und verteile von dort aus.

WLAN-APs werden es zwei Stück (einer je Etage, der im EG braucht jedoch ordentliche Antennen, da er den Garten noch mit abdecken soll). Draft-N ist hierbei derzeit nicht notwendig; aber gut, wenn vorhanden und nicht wesentlich teurer, wäre das ein nettes Gimmick. Die derzeit vorhandenen WLAN-Geräte können aber mit einer Ausnahme kein "N", da wäre mir "A" eigentlich lieber.

Die NDAS-Platte kommt weg und wird gegen ein NAS-System getauscht. Welches ist derzeit noch offen, HDDs sind vorhanden, wäre also nur ein passendes Gehäuse notwendig. Gebraucht gibt es bspw. derzeit das ALL6400 mit Raid und allerlei Schnickschnack, aber da muss ich wirklich nochmal auf die Suche gehen.

Bei den Telefonen bin ich derzeit unschlüssig. Ich habe hier mein geliebtes Gigaset 4135, das ich gerne behalten wollen würde. Ein zweites identisches Gerät könnte ich von meinem Bruder bekommen, auch dieses mit einem weiteren Handteil vom Typ 4000 Micro. Zweimal schnurgebunden (je eins im EG und I.OG), dazu drei Mobilteile, das sollte dicke reichen. Der Einsatz von weiteren DECT-Repeatern ist dadurch ebenfalls nicht notwendig, da die Basen untereinander kommunizieren können (Repeatermodus).



Bei all dem Mischmasch an schon vorhandenen Geräten und den sicherlich noch kommenden Fragen: Meint ihr, es ist sinnvoll, sowas professionell planen, ausführen und begleiten zu lassen, bspw. von einer zentralen Firma / einem Systemhaus o.ä.? Oder ist es unnötig und ich kann mit löchernden Fragen hier meine Heimvernetzung hinbekommen?

Kabel ziehen, auflegen / patchen usw. kann ich, keine Sorge. Werkzeug (Aufleger, Zangen, Kabeltester etc.) ist auch da. Aber ein ganzes Haus neu ab und inkl. Planung ist ja schon was anderes als mal eine Dose zu belegen.
 

frank_m24

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Hallo,

ich glaube schon, dass du das selber hin bekommst. Die halbe Miete hast du schon gewonnen, weil du dir vorher Gedanken machst, und nicht erst, wenn es zu spät ist.
 

simfes

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Hallo,

die allgemeine Planung ist soweit abgeschlossen.

Von den Geräten her habe ich einen Blick

Netgear GS108T-100EUS

geworfen, bin aber auch anderen Lösungen nicht unbedingt abgeneigt.


Es handelt sich um einen managed 10/100/1000er 8-Portler, das bietet Reserven und schafft erstmal eine Menge Luft.

Vom Preis her mit je Stück knapp unter EUR 100,-- (brutto) absolut im Rahmen, denke ich. Aber wenn jemand vergleichbares kennt, immer her damit!
 

muenchner

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ich stehe vor dem gleichen Problem jedoch mit einem W920V.
Beim W920V kommt Multicast angeblich bei jedem Port an. Die Telekom schreibt dass IGMPv3 "vorgeschrieben" ist. Dafür sind aber keine switches zu einem vernünftigen Preis verfügbar. Ok ich kann receiver 1 und receiver 2 direkt an dem w920v anschliessen. Wie kann ich dann vermeiden dass Multicast an den nachfolgenden switch gelangt. Mit dem Netgear gibt es auch Probleme da dieser nur IGMPv2 kann.
Irgendeine Idee wie man das lösen kann?
 

simfes

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Hallo,

ich hänge auch immer noch an einer vernünftigen Lösung.

Und wenn ich mir die Ankündigungen der Magentianer aus
>> http://foren.t-online.de/foren/read.php?552,3311050
durchlese, dann dürften in naher Zukunft auch Tricksereien mit v2-Switchen wegfallen.

Also, liebe Hersteller: Bezahlbare Switche an die Sonne :habenwol:
 

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