Endgeräte gezielt einem Mesh-Repeater zuordnen

bonsai308

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Hallo Zusammen,

untenstehendes habe ich mal übers Laborfeedback bei AVM eingereicht und wollte es hier ebenfalls zur Diskussion stellen (evtl. liest hier ja auch jemand vom Fritz-Team mit und mag was dazu sagen?!)...

Oder es hat jemand noch eine Idee wie es anders zu lösen wäre.:

Verbesserungsvorschlag: Endgeräte gezielt einem Mesh-Repeater zuordnen

Im FRITZ! Mesh kann es vorkommen, dass WLAN-Endgeräte trotz aktiver Datenübertragung nicht zum nächstgelegenen beziehungsweise leistungsstärkeren Mesh-Repeater wechseln. Stattdessen bleiben sie mit einem weiter entfernten FRITZ!Repeater, einer FRITZ!Box oder einem FRITZ!Powerline-Gerät mit WLAN-Funktion verbunden.

Als mögliche Workarounds werden unter anderem folgende Lösungen genannt:


  • Einrichtung eines eigenen WLAN-Funknetzes für einzelne Mesh-Repeater
  • Aktivierung des MAC-Filters, um bestimmte Endgeräte gezielt mit einem gewünschten Zugangspunkt zu verbinden
Beide Lösungen halte ich im Alltag jedoch für unpraktikabel. Ich möchte weder für einzelne Repeater separate WLAN-Namen und Zugangsdaten verwenden noch den MAC-Filter global aktivieren. Insbesondere bei neuen WLAN-Geräten entsteht dadurch zusätzlicher Konfigurationsaufwand, da diese zunächst manuell freigegeben werden müssen.

Wünschenswert wäre deshalb eine zentrale Funktion im Mesh Master, mit der sich für ein bestimmtes Endgerät festlegen lässt, mit welchen FRITZ!-Produkten es sich verbinden darf beziehungsweise auf welchen Mesh-Repeatern es blockiert werden soll.

Die Funktion könnte beispielsweise direkt in den Mesh-Einstellungen des jeweiligen Endgeräts angeboten werden:

Zulässige WLAN-Zugangspunkte für dieses Gerät:


  • FRITZ!Box – erlaubt
  • FRITZ!Repeater Wohnzimmer – erlaubt
  • FRITZ!Repeater Obergeschoss – blockiert
  • FRITZ!Powerline Keller – blockiert
Vom Prinzip wäre dies eine gerätebezogene und zugangspunktspezifische MAC-Filterung. Der wesentliche Vorteil wäre jedoch, dass der allgemeine MAC-Filter nicht global für das gesamte WLAN aktiviert werden müsste. Neue und unbekannte Endgeräte könnten sich weiterhin wie gewohnt anmelden, während nur ausgewählte Geräte gezielt gesteuert werden.

Eine solche Funktion würde insbesondere bei stationären WLAN-Geräten wie Fernsehern, Wechselrichtern, Kameras, Smart-Home-Geräten oder Druckern helfen. Diese Geräte wechseln häufig nicht selbstständig zum sinnvollsten Mesh-Repeater und bleiben dauerhaft mit einem ungünstigen Zugangspunkt verbunden.

Eine zentral im Mesh Master verwaltete Zuordnung oder Sperrliste pro Endgerät wäre daher deutlich komfortabler und flexibler als die derzeit verfügbaren Workarounds.



MfG bonsai
 
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Kann es sein, dass bestimmte Hersteller auf bestimmte Funktionen wie "richtig funktionierendes Mesh" Patente haben?
 
Neue und unbekannte Endgeräte
kommen bei mir erstmal ins Gastnetz und werden dann auf die MAC-Filter der zuständigen Basis/Repeater verteilt.
Aber ja, es ist nur ein Workaround, eine entsprechende Funktion wäre wünschenswert, macht das Netz deutlich übersichtlicher.
(evtl. liest hier ja auch jemand vom Fritz-Team mit und mag was dazu sagen?!)
Nee, das wird hier nicht passieren...
 
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Und überhaupt eine eigene SSID neben Gast für IoT (wo man vieles blockt und unterbindet) wäre auch schon hilfreich.
 
Aus dem Grund haben wir kein Mesh. Die zweite Fritzbox hat ihr eigenes WLAN. Die Klienten entscheiden dann, welches besser ist. Der IP-Bereich kommt ausschließlich von der Hauptbox.
 
MESH ist ja nicht per se schlecht. Es ist doch nicht so schwierig, ortsfeste Geräte einem AP/Repeater zuzuordnen. Dann können alle ortveränderlichen Geräte die Vorteile des MESH nutzen.
 
Der wesentliche Vorteil wäre jedoch, dass der allgemeine MAC-Filter nicht global für das gesamte WLAN aktiviert werden müsste. Neue und unbekannte Endgeräte könnten sich weiterhin wie gewohnt anmelden, während nur ausgewählte Geräte gezielt gesteuert werden.
Dein wesentlicher Vorteil ist m.E. keiner. Der "allgemeine/globale" MAC-Filter dient der Zugangskontrolle (Zugriffssteuerung im LAN) und wird vom BSI.bund.de ''Richten Sie den MAC-Filter ein." empfohlen, z.B. um den juristischen fremden Dritten (als Störer/UrhG) im eigenen LAN/WLAN-Netz auszuschließen. Alle Welt verwendet für die Zugangskontrolle (im WLAN) das PSK-Passwort, welches zur Verschlüsselung des Funkverkehrs dient.
Zugangskontrolle im WLANPSK-Passwort (Funkverschlüsselung)
Zugangskontrolle im LAN/WLANMAC-FilterPSK-Passwort (Funkverschlüsselung)
Siehe auch: MAC-Adressfilter sinnvoll nutzen – wann er hilft und wann er nur Arbeit macht.

Neue und unbekannte Endgeräte kommen bei mir erstmal ins Gastnetz und werden dann auf die MAC-Filter der zuständigen Basis/Repeater verteilt.
Wenn du immer aktiv verteilst, verzichtest du auf einen WLAN-Mesh Vorteil.
Aus dem Grund haben wir kein Mesh. Die zweite Fritzbox hat ihr eigenes WLAN. Die Klienten entscheiden dann, welches besser ist. Der IP-Bereich kommt ausschließlich von der Hauptbox.
Kein AVM/FRITZ-Mesh ist konsequent. Ebenso ist der DHCP-Dienst mit MAC-Filter (IPAM) aktive Zugangskontrolle (um fremde Dritte auszuschließen). Beides ist m.E. best practice in einem Verbraucher-LAN/WLAN Zuhause, insb. wenn es von mehreren Familien genutzt wird. Bei uns gibt es zwei WLAN-Mesh, je eine SSID für 2,4 und 5 GHz auf insg. <10 AP's.

"WLAN-Mesh-Client-Roaming beschreibt den nahtlosen Wechsel eines mobilen Geräts (Client) zwischen verschiedenen Funkknoten (Access Points) in einem einheitlichen Mesh-Netzwerk. Wichtige Standards und Funktionen hierbei sind 802.11k (Nachbarschaftslisten), 802.11v (Steuerung/Lenkung durch das System) und 802.11r (Fast Transition für schnelles Re-Keying)." KI

MESH ist ja nicht per se schlecht.
man muss nur unterscheiden, ist es Mesh-WLAN oder Mesh-AVM/FRITZ. Ist es "simples" AP Roaming (Client) oder aktives Steering (Master), wie von AVM/FRITZ beworben: "... die FRITZ!Box kann aktuelle WLAN-Geräte per WLAN Mesh Steering unterbrechungsfrei in das optimale Funknetz steuern." Frag den Fritz #45. Kann heißt nicht, dass es passiert. Nachzulesen bei
Wer alles liest, kann Mesh-AVM/FRITZ verstehen. "Ältere WLAN-Geräte, die die WLAN-Standards 802.11k und 802.11v nicht unterstützen, kann der Mesh Master nur durch eine kurze Trennung der WLAN-Verbindung in ein anderes Funknetz steuern. Zu einem anderen WLAN-Zugangspunkt (AP Roaming/Client) kann der Mesh Master diese Geräte nicht steuern." Ansonsten tut man gut daran es Exodus88 gleichzutun.
Aber es ist einfach wie es ist, wenn das "normal" ist, brauche ich mir darüber keinerlei Gedanken mehr machen.
Zum WiFi-Netzdesign habe ich mir anfangs Gedanken gemacht. Ein Mesh-WLAN (einheitliche SSID und PSK-Passwort manuell an allen AP's eingetragen) lässt nur Roaming durch den Client ausgelöst zu. Ein Mesh-AVM/FRITZ verteilt das einheitliche SSID und PSK-Passwort an alle AP's und fügt Steering (Master) hinzu. Ein Mesh-AVM/FRITZ optimiert die Übertragungslast aller Clients über alle Bänder und AP's. Das geht gut wenn alle Clients den Empfehlungen vom Master-FRITZ immer folgen, daneben entscheidet ein Client über sein Roaming eigenständig.

@bonsai308 Du möchtest kontrollieren und machst dir Gedanken. Vielleicht ist ein AVM/FRITZ-Mesh, in dem aktives Steering (Master) und Roaming (Client) zu einem Ergebnis führen, nicht die beste Entscheidung für dich. Weniger Automatik erlaubt dir mehr Kontrolle.
separates WLAN-Funknetz an AP'sRoaming (Client oder manuell)
Mesh-WLAN [hier angewendet]Roaming (Client)
Mesh-AVM/FRITZRoaming (Client)Steering (Master, AP+Band)
Zu [hier angewendet] meine Beobachtung (ohne Gedanken): Clients (handys) hängen im WiFi am AP nahe der Hauseingangstür, obwohl der Bewohner schon seine Wohnung mit eigenem (näherem) AP zwei Geschosse darüber erreicht hat. Preisfrage: Wer entschieden über den AP?

[EDIT @Zwanzigeinundzwanzig #9
Deinen Beitrag #7 habe ich gelesen und zitiert. Mir scheint deine wohlüberlegten Entscheidungen zu deinem Netzdesign (Ziel) berücksichtigen die vorhandenen Möglichkeiten von FritzOS sehr gut. Magst du bitte die Essenz deiner drei Beiträge #4, #7, #9 in einem vierten zusammenfassen und uns an den Hintergründen für dein Netzdesign (Erfahrung) teilhaben lassen. Danke. /EDIT]
 
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Die Diskussion ist rein akademisch: Es ist einfach vom WLAN Standard IEEE 802.11 nicht vorgesehen, dass die Infrastruktur darüber entscheidet, wo sich ein Gerät einbucht. Die Infrastruktur kann Empfehlungen geben, mit den genannten Protokollen, aber die Entscheidung, wo ein Endgerät sich einbucht, trifft das Endgerät, das ist ganz explizit so geregelt. Will man also eine Steuerung darüber, dann müsste sie das Endgerät bereitstellen, nicht der Access Point. Von daher ist es müßig, Feature Requests bei AVM zu stellen. Ihr müsstet das als Änderungsvorschlag ins IEEE Gremium einbringen.
 
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@Ldwg2002 Mir ging es nur um einen Workaround für den Eingangspost. Und deine Aussage, ich würde die Vorteile des MESH verlieren. Entweder fehlt mir Wissen oder du hast mich falsch verstanden.
Ja, es ist etwas mehr Aufwand, aber die MESH-Übersicht im Master wird deutlich besser, nur darum geht es mir. Natürlich haben alle Geräte eigene Namen und der beginnt mit der Endung der IP-Adresse (macht die Sortierung in der Tabelle übersichtlich). Auch die angebotenen Symbole in der MESH-Übersicht nutze ich. Und nein, ich habe nicht bei den Passwörtern gespart...
Die Einstellungsübernahme ist abgeschaltet, ortsfeste Geräte werden nur auf einem Repeater/AP angemeldet, mobile Geräte auf allen.
Wenn das System einmal eingerichtet ist, wie oft kommen neue Geräte dauerhaft dazu? Bei mir sehr übersichtlich. Alle Gäste kommen nur ins Gastnetz, daher habe ich keine MAC-Leichen in der Übersicht.
 
Will man also eine Steuerung darüber, dann müsste sie das Endgerät bereitstellen, […]
So ist es. "Fähige" WLAN-Clients erlauben daher auch die Bindung an eine BSSID. Wenn wäre das also wohl eher ein Feature-Request an das jeweils Endgerät bzw. WLAN-Client, wenn dies keine Festlegung bzw. Bindung an eine BSSID zulässt.
 
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Unter Windows kann man WifiInfoView von NirSoft zum Binden an eine bestimmte BBSID verwenden:
WifiInfoView.exe /ConnectAP "MyAP" "00:25:9C:22:34:dA"
 
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Wahrscheinlich habe ich dich bisher falsch verstanden. In einem sind wir uns einig:
Ja, es ist etwas mehr Aufwand,
wenn man ein wohl organisiertes LAN/WLAN betreiben möchte, damit es wie gewollt funktioniert und juristisch "fremde Dritte" überzeugend (sicher) ausgeschlossen werden können.
Natürlich haben alle Geräte eigene Namen und der beginnt mit der Endung der IP-Adresse (macht die Sortierung in der Tabelle übersichtlich)
Dito: Im DHCP-Dienst IPv4WhgNr-IPv4ID-PersonNameGerätemodell-MA-Ca-dd-re-ss-00 mit statischer IPv4-Adresse.
Die Einstellungsübernahme ist abgeschaltet, ortsfeste Geräte werden nur auf einem Repeater/AP angemeldet, mobile Geräte auf allen.
Mit dieser Erklärung habe ich dich jetzt mit den Vorteilen des Mesh-AVM/FRITZ verstanden. Danke für die Lösung (den workaround). Das könnte ich nutzen, wenn es mir vorteilhafter erschiene. Noch sehe ich die flexible AP-Wahl durch den Client als besser an. Diese jetzige Einschätzung kann sich durch Beobachtung des Verhaltens von Clients oder Kenntnis der Beschreibung z.B. Android WiFi network selection ändern. Ein Erklärvideo zu Roaming unter Last.
Ob das "unfähige" Clients sind, weil der nächste workaround nicht geht? Keine Bindung an eine BSSID möglich, @NDiIPP #12.

Mit dem Verwalten von Clientanmeldung im WiFi bei FritzOS (Mesh-AVM/Fritz) kann man eine wohnungs-/standortbezogene AP-Zuteilung realisieren. Ich würde diese Möglichkeit nicht als workaround, sondern als Feature bezeichnen wollen. Ohne vorhandenes Problem(-bewußtsein und Wissen), habe ich mir bisher keine Gedanken darüber gemacht.

Alle Gäste kommen nur ins Gastnetz, daher habe ich keine MAC-Leichen in der Übersicht.
MAC-Leichen sind bei dir u.a. vermutlich auch (unpersonalisierte) randomized MAC-Adressen. Richtig?
 
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MAC-Leichen sind bei dir u.a. vermutlich auch
Nein, habe ich alle rausgeschmissen als meine Kinder ausgezogen waren, die kommen jetzt auch ins Gastnetz. Nicht, weil ich ihnen nicht vertraue, sondern um diese Leichen und damit verbundene Suchen zu vermeiden. Bei den heutigen Mobilverträgen ist die WLAN-Bedürftigkeit ja nicht mehr so groß...
 
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