Der wesentliche Vorteil wäre jedoch, dass der allgemeine MAC-Filter nicht global für das gesamte WLAN aktiviert werden müsste. Neue und unbekannte Endgeräte könnten sich weiterhin wie gewohnt anmelden, während nur ausgewählte Geräte gezielt gesteuert werden.
Dein wesentlicher Vorteil ist m.E. keiner. Der "allgemeine/globale" MAC-Filter dient der Zugangskontrolle (Zugriffssteuerung im LAN) und wird vom
BSI.bund.de ''Richten Sie den MAC-Filter ein." empfohlen, z.B. um den juristischen fremden Dritten (als Störer/UrhG) im eigenen LAN/WLAN-Netz auszuschließen. Alle Welt verwendet für die Zugangskontrolle (im WLAN) das PSK-Passwort, welches zur Verschlüsselung des Funkverkehrs dient.
| Zugangskontrolle im WLAN | | PSK-Passwort (Funkverschlüsselung) |
| Zugangskontrolle im LAN/WLAN | MAC-Filter | PSK-Passwort (Funkverschlüsselung) |
Siehe auch:
MAC-Adressfilter sinnvoll nutzen – wann er hilft und wann er nur Arbeit macht.
Neue und unbekannte Endgeräte kommen bei mir erstmal ins Gastnetz und werden dann auf die MAC-Filter der zuständigen Basis/Repeater verteilt.
Wenn du immer aktiv verteilst, verzichtest du auf einen
WLAN-Mesh Vorteil.
Aus dem Grund haben wir kein Mesh. Die zweite Fritzbox hat ihr eigenes WLAN. Die Klienten entscheiden dann, welches besser ist. Der IP-Bereich kommt ausschließlich von der Hauptbox.
Kein
AVM/FRITZ-Mesh ist konsequent. Ebenso ist der DHCP-Dienst mit MAC-Filter (IPAM) aktive Zugangskontrolle (um fremde Dritte auszuschließen). Beides ist m.E. best practice in einem Verbraucher-LAN/WLAN Zuhause, insb. wenn es von
mehreren Familien genutzt wird. Bei uns gibt es zwei WLAN-Mesh, je eine SSID für 2,4 und 5 GHz auf insg. <10 AP's.
"WLAN-Mesh-Client-Roaming beschreibt den nahtlosen Wechsel eines mobilen Geräts (Client) zwischen verschiedenen Funkknoten (Access Points) in einem einheitlichen Mesh-Netzwerk. Wichtige Standards und Funktionen hierbei sind 802.11k (Nachbarschaftslisten), 802.11v (Steuerung/Lenkung durch das System) und 802.11r (Fast Transition für schnelles Re-Keying)." KI
MESH ist ja nicht per se schlecht.
man muss nur unterscheiden, ist es Mesh-WLAN oder Mesh-AVM/FRITZ. Ist es "simples"
AP Roaming (Client) oder
aktives Steering (Master), wie von
AVM/FRITZ beworben: "... die FRITZ!Box
kann aktuelle WLAN-Geräte per
WLAN Mesh Steering unterbrechungsfrei in das optimale Funknetz
steuern." Frag den Fritz
#45. Kann
heißt nicht, dass es passiert. Nachzulesen bei
Läuft eine FritzBox als Mesh Master und es sind weitere Boxen oder Repeater mit identischer SSID, aktiver Einstellungsübernahme aktiv "eingemesht", spricht AVM von einem Mesh Netzwerk.
Dabei geht es um Band- und Accesspointsteering. Lt. AVM überprüft die FB (MeshMaster) dauerhaft das Netz und hebt Clients unterbrechungsfrei in das schnellere Band (evtl. RSSI abhängig) oder zu den AP/Repeater der sich in der Nähe des Clients befindet.
Zumindest lese ich das als Laie so raus...
WLAN Mesh Steering für optimale Performance
WLAN Mesh Steering optimiert die Leistung des gesamten...
Wer alles liest, kann Mesh-AVM/FRITZ
verstehen. "Ältere WLAN-Geräte, die die WLAN-Standards 802.11k und 802.11v nicht unterstützen, kann der Mesh Master nur durch eine kurze Trennung der WLAN-Verbindung in ein anderes Funknetz steuern. Zu einem anderen WLAN-Zugangspunkt (AP Roaming/Client) kann der Mesh Master diese Geräte nicht steuern." Ansonsten tut man gut daran es Exodus88 gleichzutun.
Aber es ist einfach wie es ist, wenn das "normal" ist, brauche ich mir darüber keinerlei Gedanken mehr machen.
Zum WiFi-Netzdesign habe ich mir anfangs Gedanken gemacht. Ein Mesh-WLAN (einheitliche SSID und PSK-Passwort manuell an allen AP's eingetragen) lässt nur
Roaming durch den Client ausgelöst zu. Ein Mesh-AVM/FRITZ verteilt das einheitliche SSID und PSK-Passwort an alle AP's und fügt
Steering (Master) hinzu. Ein Mesh-AVM/FRITZ optimiert die Übertragungslast aller Clients über alle Bänder und AP's. Das geht gut wenn alle Clients den Empfehlungen vom Master-FRITZ immer folgen, daneben entscheidet ein Client über sein Roaming eigenständig.
@bonsai308 Du möchtest kontrollieren und machst dir Gedanken. Vielleicht ist ein AVM/FRITZ-Mesh, in dem aktives Steering (Master) und Roaming (Client) zu einem Ergebnis führen, nicht die beste Entscheidung für dich. Weniger Automatik erlaubt dir mehr Kontrolle.
| separates WLAN-Funknetz an AP's | Roaming (Client oder manuell) | |
| Mesh-WLAN [hier angewendet] | Roaming (Client) | |
| Mesh-AVM/FRITZ | Roaming (Client) | Steering (Master, AP+Band) |
Zu [
hier angewendet] meine Beobachtung (ohne Gedanken): Clients (handys) hängen im WiFi am AP nahe der Hauseingangstür, obwohl der Bewohner schon seine Wohnung mit eigenem (näherem) AP zwei Geschosse darüber erreicht hat. Preisfrage: Wer entschieden über den AP?
[EDIT
@Zwanzigeinundzwanzig #9
Deinen Beitrag #7 habe ich gelesen und zitiert. Mir scheint deine wohlüberlegten Entscheidungen zu deinem Netzdesign (Ziel) berücksichtigen die vorhandenen Möglichkeiten von FritzOS sehr gut. Magst du bitte die Essenz deiner drei Beiträge #4, #7, #9 in einem vierten zusammenfassen und uns an den Hintergründen für dein Netzdesign (Erfahrung) teilhaben lassen. Danke. /EDIT]