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[Frage] Endlich ADSL2+ Port. Was passiert bei Anbieterwechsel?

Dieses Thema im Forum "Allgemein Breitbandanschlüsse" wurde erstellt von deerhunter, 27 Nov. 2011.

  1. deerhunter

    deerhunter Mitglied

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    Hi Leute,
    habe nun endlich wie in Signatur einen ADSL2+ Port mit DSL 2000RAM bekommen.
    Was passiert, wenn ich den Anbieter wechsle? Behalte ich meinen Port?
    Wie schalten eigentlich Vodafone, HTP und O2? Haben die auch sowas wie RAM, oder schalten die das was möglich ist, also z.B. DSL 4000 oder 5000?
    Bye
     
  2. FSnyder

    FSnyder Aktives Mitglied

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    Hi,

    wenn sie bei Dir eigene Technik haben, dann schalten sie was geht (also RAM).
    Mach' doch mal einen Verfügbarkeitscheck beim favorisierten Anbieter.

    Grüße
    Snyder
    PS: Wer is'n HTP? :gruebel:
     
  3. Rohrnetzmeister

    Rohrnetzmeister IPPF-Promi

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    htp ist ein kleiner Anbieter für Telekommunikation im Bereich Telefonie, Internet und DSL in und um Hannover.
     
  4. mikrogigant

    mikrogigant Guest

    HTP ist ein lokaler Anbieter. Der sollte ausschließlich eigene Technik einsetzen. Das dürfte DSL RAM sein, denn fixed rate DSL ist schon lange veraltet und nicht mehr Stand der Technik. Die Telekom ist einer der letzten Anbieter, die auf DSL RAM umstellen.

    Bei überregionalen Anbietern wie Vodafone oder O2 kann es aber passieren, dass die Telekom als DSL-Vorleister in Anspruch genommen werden muss, weil Vodafone oder O2 den betreffenden Standort nicht mit eigener Technik erschlossen haben. In diesem Fall dürftest du dein DSL RAM verlieren, denn an Mitbewerber vermietet die Telekom bisher keine RAM-Anschlüsse, sondern nur fixed rate DSL. Ist der Standort jedoch mit Vodafone- bzw. Telefonica-DSL ausgebaut, kommt eigene Technik zum Einsatz, und dabei handelt es sich in der Regel um DSL RAM.

    Ob Telekom-Technik zum Einsatz kommt, erkennt man bei vielen Anbietern an einem 5-Euro-Zuschlag auf den regulären Grundpreis ("Regio-Zuschlag"). Wird dieser Zuschlag erhoben, würde ich die Finger vom betreffenden Anbieter lassen und lieber zum "Original" (also einem Telekom-Anschluss) greifen. Ohne "Regio-Zuschlag" kannst du dagegen damit rechnen, dass der gewählte Anbieter seine Anschlüsse mit eigener Technik realisiert. Und dann bekommst du mit hoher Wahrscheinlichkeit RAM. Mit etwas Glück ist das sogar schneller als DSL RAM von der Telekom.

    Grüßle

    Der Mikrogigant
     
  5. Sandra-T

    Sandra-T IPPF-Promi

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    Tun sie auch. Teilweise gibts auch eine eigene Leitung bis zum Endkunden, ohne Anmietung der Telekom Leitung.

    Mittlerweile haben eigentlich alle Anbieter modernere Technik als die Telekom im Einsatz. Telefonica betreibt ausschließlich ADSL2+ DSLAMs, Vodafone hat nur noch ggfls an alten Arcor Standorten älteres rumstehen. Aber es wird modernisiert. So langsam hat man das auch bei der Telekom begriffen und baut um bzw. stellt auf IP Netz um.

    Gruß
    Sandra
     
  6. deerhunter

    deerhunter Mitglied

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    Schade, dass man nicht heraus finden kann, welcher Anbieter eigene Hardware in meinem HVT verwendet, bzw. einen V-check machen kann, der die tatsächliche Bandbreite zusichert und nicht dieses "bis zu..." gedöns
     
  7. Sandra-T

    Sandra-T IPPF-Promi

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    Liegt daran, dass man aus technischen Gründen keine feste Aussage machen kann. was genau machbar ist. Außer bei vorher festgelegten Daten aufgrund von Tests bzw. Berechnungen. Dieses hat die Telekom bei ADSL1 immer gemacht. Da ADSL2+ variabel ist innerhalb der definierten Grenzen ist eine Aussage nicht mehr möglich, da alles von mehreren Faktoren abhängt.

    Gruß
    Sandra
     
  8. mikrogigant

    mikrogigant Guest

    Man kann bei Vodafone zumindest herausfinden, ob die eigene Technik vor Ort haben. Dazu klickt man sich einfach durch den Bestellvorgang für ein DSL-Paket. Nach erfolgreicher Verfügbarkeitsprüfung landet man auf einer Seite, auf der man verschiedene Zusatzoptionen bestellen kann. Die Zusatzoptionen sind in verschiedene Bereiche unterteilt, darunter einer für "Festnetz". Man wählt nun den Bereich "Festnetz" über den Reiter oben auf der Seite aus und sieht nach, ob einem dort die Option "Komfort-Anschluss classic" (= echtes ISDN) angeboten wird. Wenn ja, hat Vodafone am betreffenden Standort eigene Technik zur Verfügung (echtes ISDN kann Vodafone nur mit eigener Technik schalten). In diesem Fall basiert auch der DSL-Anschluss auf Vodafone-eigener Technik. Das gilt auch dann, wenn man den "Komfort-Anschluss classic" nicht bestellt. Man bekommt dann zwar kein echtes Festnetz, sondern NGN, aber auch das basiert auf Vodafone DSL und nicht auf dem DSL eines Vorleisters.

    Bezüglich der Bandbreite sollte man sich einfach ans Kleingedruckte halten. Für DSL 16000 garantiert Vodafone eine Mindestbandbreite von 6145 kbit/s, für DSL 6000 eine von 2049 kbit/s. Nur mit diesen Werten würde ich rechnen und mich freuen, wenn es mehr werden sollte.

    Grüßle

    Der Mikrogigant
     
  9. Blaffi

    Blaffi Neuer User

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    Bei Telefonica kann man dies ebenfalls rausfinden, indem man bei Easybell einen Verfügbarkeitscheck macht. Ist dieser positiv, dann hat Telefonica ihre Technik vor Ort. Easybell realiesiert ihre DSL-Anschlüsse ausschließlich über Telefonicanetz.
     
  10. Sandra-T

    Sandra-T IPPF-Promi

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    Oder aber auf telefonica.de unter Wholesale Services. Dort gibt es zwar keine Auskunft über die mögliche Bandbreite, aber über jede Technik, die an der geprüften Adresse zur Verfügung steht, von ADSL über SHDSL bis hin zu VDSL.

    Gruß
    Sandra