entfernte Nebenstelle an Commander 6000 baut keine Verbindung auf

to-wer

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Hallo zusammen,
wir haben eine Auerswald Commander 6000 (mit derzeit nur den 2 inkl. VOIP Kanälen). Daran hängt ein Yealink T23G.
Im internen Netz alles kein Ding - funktioniert problemlos.
Jetzt möchte ich das Telefon als entfernte Nebenstelle einsetzen, habe als Registrar die dynamische IP der WAN-Adresse der Fritzbox eingestellt und den Port, welcher in der Fritzbox vor der TK-Anlage auf die 5060 weitergeleitet wird. (Soll später ein VPN Tunnel zwecks Sicherheit werden)
Das IP-Telefon hängt auch hinter einer Fritzbox (Vodafone Kabel).
Das Telefon meldet sich auch an. Sowohl Telefon als auch TK-Anlage melden OK. Vom Telefon aus kann ich anrufen, es klingelt an einer beliebigen Gegenstelle, bei Rufannahme ist kein Ton zu hören oder die Verbindung bricht ab. Zum IP-Telefon hin ist permanent besetzt.
Geht diese Verbindung überhaupt in dieser einfachen Konfiguration? Wenn ja, was habe ich übersehen?
Ein VPN-Router ist schon unterwegs. Damit hoffe ich, durch einen Tunnel in das Netz der TK-Anlage die Verbindung einfacher zu konfigurieren. Trotzdem würde mich interessieren, ob es auch auf dem einfachen Weg geht ?
Viele Grüße & Danke
Tomas
 
Moin Tomas.

Ja, möglich ist es auch, man muss dann im Telefon und der Telefonanlage einen Stun-Server eintragen und aktivieren.
 
Die Möglichkeit STUN hätte ich. Wo muss man sich anmelden? Ich vermute, dass es so ähnlich ist, wie DYNDNS. Dort braucht man ein Konto.
Diese Einstellmöglichkeit habe ich bei STUN nicht gefunden. Oder ist jedes IP-Telefon einzigartig und meldet sich über z.B. über die Mac-Adresse an?
 
Hallo to-wer.

Bei STUN-Servern muss man sich (im Normalfall) nicht anmelden.

Diese Servern dienen als „Spiegelserver“ - das bedeutet, er sagt Dir (deiner Telefonanlage) welche öffentliche IP-Adresse und unter welchem Port kommuniziert werden kann. Denn im Normalfall ist der Telefonanlage diese öffentliche IP-Adresse (also die ip-Adresse die der Router am Internetanschluss vom Internetprovider erhalten hat) nicht bekannt.

Somit ist es im Normalfall auch egal, welchen STUN-Server verwendet...

Dadurch das die Telefonanlage einen Stun-Server fragt kann Sie bei der dann folgenden Kommunikation zum Telefonieserver die richtige IP-Adresse nennen. Mittlerweile werden STUN-Server bei den meisten Anbietern nicht mehr benötigt, weil alle Daten (Signalisierung und Sprache) direkt an diesen gesendet werden. Dieser übernimmt dann die weitere Kommunikation.
 
Moin

Etwas einfacher ausgedrückt...

Ohne (beliebigen) STUN Server ist das Telefon ( SIP-Klient ) lokal unterwegs...
Zwischenablage01.png
...und mit STUN...
Zwischenablage01.png
...im Internet.
 
Vermutlich scheitert es an der Weiterleitung der RTP-Ports. Denke dass das CG-NAT von Vodafone da nicht mitmacht. Mit VPN wird alles besser ;)

jo
 
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