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Erfahrungen mit fertiger Asterisk-TK-Anlage

Dieses Thema im Forum "Asterisk Allgemein" wurde erstellt von major0190, 7 Jan. 2007.

  1. major0190

    major0190 Neuer User

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    Hallo zusammen,

    ich habe mich in letzter Zeit mit Asterisk beschäftigt - hat auch alles ganz gut funktioniert.

    Nun möchten ich auch VoIP als Dienstleistung meinen Kunden anbieten. Nur möchte ich die Hardware nicht in eigener Bastelarbeit anbieten - sondern Hardware anbieten die einfach paßt. Das schlimmste was passieren kann ist eine TK die nicht funktioniert. Ich denke mal die Größe wird nicht mehr wie 20-30 User sein, eher kleiner. Alles ander ist mir in den Anfängen zu groß.

    Ich stelle mir Anbieter vor wie vlines, Addix usw.

    Hat jemand solche Anlagen bei sich im Einsatz und kann mit jemand Erfahrungswert, Empfehlungen geben?

    Vielen Dank
    major0190
     
  2. foschi

    foschi Guest

    Es gibt keine Standard-Hardware für Asterisk, die immer in allen Fällen (abhängig von den zu verwendenden Schnittstellen) problemlos läuft.

    Du tust gut daran, eine Plattform für Dich zu definieren (z.B. Intel-Server), mit entsprechendem Funktionsumfang, und diese mit anzubieten.
     
  3. Guard-X

    Guard-X Aktives Mitglied

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    @major0190

    Möchtest du fertige oder Eigenentwicklungen verkaufen?

    mfg Guard-X
     
  4. major0190

    major0190 Neuer User

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    Hallo,

    ich würde am liebsten Fertigentwicklungen anbieten inkl. Hardware, d.h. alles von einem Anbieter - z.B. wie Addix oder vlines.

    Da es aber einige dieser Anbieter auf dem Markt gibt, wollte ich nach Erfahrungswerten von diesen TK-Anlagen fragen.

    major0190
     
  5. foschi

    foschi Guest

    Erfahrungen mit den von Dir genannten Systemen habe ich an der Stelle, an der ich sie durch eine passende Lösung ausgetauscht habe :)

    Meiner Erfahrung nach bist Du besser beraten wenn Du schaust, wie Du die Aufgabenstellungen bei Deinen Kunden von Hand umsetzen kannst (d.h. dazu auch das Wissen aufbaust). "Fertig-Lösungen" machen Dich (und Deine Kunden) abhängig vom ursprünglichen Anbieter und der Funktionalität, die dieser Dir (und Deinen Kunden) anbietet. Und wenn dieser an Deinem Problem kein Interesse hat (oder das Wissen fehlt um es zu lösen), dann hast Du ein Problem.

    Und: der "Lizenzverkauf" der klassischen TK-Anlagenhersteller setzt sich doch so einfach 1:1 auf Basis von VoIP als Betriebstechnik weiter fort. Hier hat man einen echten Vorteil, dem Kunden aus dieser Lizenzbindung zu lösen!

    Bei Fehlern bzw. Problemen kannst Du gegenüber Deinen Kunden zwar versuchen, es auf den "Hersteller" abzuschieben, hier geht es aber nicht um Micro$oft-SW geht sondern um eine eher komplexe Systemlösung, und damit um das "wichtigste" im Büro überhaupt(wenn PC tot egal, man kann ja normalerweise noch telefonieren...).
     
  6. wildzero

    wildzero Mitglied

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    Zu der Vlines accessVoIP one gibt es hier einen IPPF-Test:
    http://www.ip-phone-forum.de/showthread.php?t=86212

    Der Test ist allerdings schon über ein Jahr alt (Version 1.07). Aktuell ist Version 1.25.
     
  7. major0190

    major0190 Neuer User

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    Hallo foschi,

    darf ich Dich fragen an was es lag, dass Du die vlines ausgetauscht hast?

    Wie gesagt, ich hatte bis jetzt hier einen ganz normalen PC stehen mit zwei HFC-Karten - hat auch für den Eigenbedarf so einigermaßen funktioniert. Was mich da stört, sind die Stromkosten. Gibt es da eine gute Alternative die wenig Stromverbrauch hat?

    Ich selber benötige auch nicht unbedingt eine Weboberfläche - Config-Dateien sind ok? Leider haben aber die meisten Kunden bei mir einen Anlagenanschluss und ich habe keine richtige Konfiguration gefunden, d.h. welche Parameter müssen wann gesetzt werden. Ich hatte hier im Forum auch schon versucht ein Howto zu schreiben - geht aber leider nicht mit Eurer Unterstützung und das Interesse ging damals Richtung Null.

    Also habe ich mich erstmal dazu entschlossen was fertiges zu nehmen weil ich das Thema VoIP sehr spannend finde.

    Lizenzgebühren fallen doch auch nicht an bei einer vlines oder Addix, oder?

    Und der letzte Punkt ist genau vor dem ich Angst habe. Die Erfahrung. An der eigenen Anlage werde kaum Fehler auftreten, die tauchen meistens beim Kunden auf und den möchte ich ungern zum üben nehmen.

    Also passende Hardware, zu richtig konfigurierter Software (Asterisk) und einem erfahrenen Ansprechpartner.

    lg, major0190
     
  8. kombjuder

    kombjuder IPPF-Promi

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    Älteres Notebook, 2 usb-Hfc oder eine fritz pcmcia und eine USB-Hfc

    Statt der HFC wäre auch eine Fritzbox 5012 möglich.
     
  9. major0190

    major0190 Neuer User

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    Hallo,

    Du würdest einem Kunden ein altes Notebook als TK hinstellen :confused:

    lg, major0190
     
  10. wildzero

    wildzero Mitglied

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    @major0190

    lass dich nicht durch foschis aussagen nicht verunsichern. Urteile selbst. Bei einer Vlines Anlage z.B. hast du immer zwei Wochen Umtauschmöglichkeit bei nichtgefallen. (Wenn Du ein wenig verhandelst bekommst Du auch mehr Zeit)

    Nach foschis sehr pauschaler Argumentation hätte man auch keine Agfeos, Auerswald und Co kaufen dürfen. Weil nur mit selber löten käme man zum wahren Telefonierglück :crazy:

    Wenn der Kunde nicht wirklich sehr spezielle Anforderungen an die TK-Anlage hat, dann macht man sich das Leben als IT/TK-Dienstleister mit einer ausgereiften Fertigtlösung wesentlich einfacher als ein Selbstbau.

    Schau in den Funktionsumfang der Dir vorschwebenen Anlagen. Deckt es Die Kundenanforderung ab? Ok. Wenn nicht, ab an den Lötkolben :)
     
  11. birnerseff

    birnerseff Neuer User

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    ran an den Lötkolben?

    das wohl nur in seltenen Fällen... Interessanter ist wohl die Frage, ob man evtl die Garantie auf eine Komplettkiste verliert, wenn man vom Anbieter nicht vorgesehene Sachen selber konfiguriert (so wie ja manche Anbieter von Standard PCs auch meinen, ihre Kisten vor zugekauften Karten schützen zu müssen)

    birnerseff
     
  12. foschi

    foschi Guest

    Auch wenn *ich* hier nicht mit vlines in direktem geschäftlichen Zusammenhang stehe gebe ich Dir Recht: testen kann und soll man, um zu sehen ob eine Lösung für einen selbst reicht/funktioniert. Das Angebot von wildzero würd ich doch glatt annehmen.

    *Dem* stimme ich zu. Dem Rest so nicht!

    Unsinn, und den :crazy: nehme ich persönlich! ;)

    Es gibt Lösungen von der Stange; die reichen für manche Bereiche völlig aus, richtig. Und dann gibt es die Möglichkeit, selbst Wissen aufzubauen, und dieses für seine Anwendungsfälle (für sich selbst, oder als Dienstleister bezahlt für andere) umzusetzen. Das kann man *dann* auch mit fertigen Lösungen machen, richtig. Allerdings ist das z.B. mit Asterisk sehr schön selbst möglich, und man bleibt Teil der Wertschöpfungskette... :-D

    Natürlich kann man auch andere Produkte resellen, richtig. Aber dann sollten diese schon auf die Aufgabenstellungen passen.

    Die "sehr speziellen Anforderungen" sind aber meistens schon die Grundanforderungen (z.B. Gatewaybetrieb - Asterisk vor vorhandenem TK-System und individuellem Call-Routing nach Kundenanforderung, oder einfach nur stabiler Betrieb eines Asterisk mit ISDN-BRI/PRI und mehr als 8 analogen Ports für Faxgeräte usw).

    IMHO landet man bei den "fertigen" Lösungen sehr schnell bei "sehr speziellen Kundenanforderungen", und macht es dann doch selbst mit einem Asterisk von Hand.

    Sehe ich auch so. Aber anstelle von "ran an den Lötkolben" sage ich: sich einarbeiten, schlau machen, ausprobieren (oder eine Schulung besuchen, oder jemanden fragen der einem das Wissen vermitteln kann).

    Doch wir werden offtopic.

    Klar darfst Du. Ich konnte bei meinem Kunden mit dieser Lösung nicht die Aufgabenstellung umsetzen, die sich nach genauerer Betrachtung nachträglich dargestellt hat (der Kunde hatte das System evaluiert und bereitgestellt). Es war einfacher, von Hand ein Asterisk-System mit den geforderten Leistungsmerkmalen umzusetzen, als "unter der Haube" alles umzuändern.

    Ich sehe das so: beherrscht man den Vermittlungskern Asterisk, das für den Anwendungsfall "richtige" ISDN-Submodul, und kennt die Abhängigkeiten der zu verwendenden HW-Schnittstellenkarten mit dem Asterisk-Code und der Server-HW, so kann man ein Asterisk auch für jeden Anwendungsfall maßschneidern.

    Und für den Einsteiger bzw. die "kleine Lösung" reicht die kostenlose TrixBox als Telefonanlage mehr als aus.
     
  13. wildzero

    wildzero Mitglied

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    ...hatte gestern einen stressigen Tag... Nehm ich zurück.