Alles eine Frage der Perspektive. Ich finde Deine Fragen schwach. Siehe
"Wie man Fragen richtig stellt". Wie kannst Du im Ernst erwarten, eine sinnvolle Antwort zu erhalten, wenn Du das Ergebnis eines Befehls zitierst, aber nicht den Befehl selbst? Dann hätte man vielleicht sofort sehen können, was ich jetzt durch Herumprobieren herausgefunden habe: Dein Wurzelverzeichnis scheint sich auf einem automatisch gemounteten VFAT-Datenträger zu befinden. Erstens kann man in diesem Dateisystem keine UNIX-Zugriffsrechte definieren, sie werden beim Mount bereits als Schablone vergeben. Bei ext2/3 wäre das z.B. anders. Was aber zusätzlich ein - zugegeben, nicht so einfach zu erkennendes - Problem darstellt, ist die Art und Weise wie gemountet wird von AVM. Schauen wir uns das mal der Reihe nach an:
Wie wird der VFAT-Datenträger beim Einstöpseln gemountet? (Zeilenumbruch eingefügt in Mount-Ausgabe):
Code:
$ [B]mount | grep 'media/ftp'[/B]
/dev/sda1 on /var/media/ftp/uStor01 type vfat (rw,nodiratime,
[COLOR="Red"][B]uid=1000[/B][/COLOR],fmask=0022,dmask=0022,codepage=cp437,iocharset=iso8859-1)
$ [B]ls -ld /var/media/ftp/uStor01[/B]
drwxr-xr-x 10 [COLOR="Red"][B]1000 root[/B][/COLOR] 16384 Sep 20 23:50 /var/media/ftp/uStor01
Nun hat Dein Benutzer
ftp höchstwahrscheinlich nicht UID 1000 und auch nicht die GID der Gruppe
root, also 0. Leider sind UID und GID in den AVM-Hotplug-Skripten fest verdrahtet, man müßte sie also vor dem Flashen patchen. Einfacher ist es aber, stattdessen dem Benutzer
ftp die passenden IDs zu verpassen, das geht, indem Du die Datei /etc/passwd editierst und den hier eingefärbten Bereich entsprechend änderst, falls dort etwas anderes steht:
Code:
# vi oder nano oder mcedit
$ [B]vi /etc/passwd[/B]
...
ftp:x:[COLOR="Red"][B]1000:0[/B][/COLOR]:ftp:/mod/home/ftp:/bin/sh
...
Man könnte das auch mit einem
sed-Aufruf automatisieren. Aber wie auch immer, es nützt herzlich wenig, denn nach dem nächsten Reboot ist die Numerierung der Benutzer wieder fortlaufend:
root bekommt die 0, dann geht es weiter aufwärts in Einer-Schritten. Das Skript
/usr/bin/modload macht das zurzeit fest so. Schlechte Nachrichten also für alle Benutzer außer
root, die schreibend auf einen automatisch gemounteten VFAT-Datenträger zugreifen möchten. Als Workaround könnte ich höchstens anbieten, daß in
rc.custom per
sed automatisch für
ftp die entsprechende Ersetzung stattfindet. Solange die Daten nicht erneut geladen würden, würde es dann funktionieren. Du könntest evtl. auch das Hotplug-Skript so patchen, daß
fmask und
dmask beim Mount entsprechend Schreibberechtigungen für alle vorsehen. Das ist aber alles nicht schön.
Am besten wäre es wirklich, entweder den Datenträger nochmals neu zu mounten mit einem selbst geschriebenen Skript oder ein "richtiges" Dateisystem zu verwenden, also z.B. ext3. Dort könntest Du dann auch selbst Rechte nach Belieben vergeben.
Ach ja, was Deine Begrüßungsnachricht betrifft: Schau Dir in der Konfiguration mal
MOTD_GLOBAL an. (Woher soll ich wissen, daß Du die Zlib-Variante verwendest und leicht abweichende Verzeichnisnamen hast? Das meine ich mit geistigem Transfer. Die kommentierte Konfigurationsdatei solltest Du trotzdem finden im DS-Mod.)