Ersatz für AVM/Fritz gesucht

nixwiss

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Da mir persönlich so langsam die AVM Scheiße auf den Sack geht suche ich auf diesem Weg Ersatz für meine Konstellation.
Was ich gerne hätte in absteigender Reihenfolg.
Internetfunktion Anbieter Telekom
Telefonfunktion (hier auch gerne VOIP Telefon DECT oder WLAN
VPN am liebsten Wireguard
Mediaserver
Heizkörpersteuerung
Ich weiß, dass AVM das alles AllInOne hat und ich auf die verschiedensten Anbieter wechseln muss.
Daher gehe ich von vielen Anbietern aus aber welcher würde einen Teil abdecken können?
Meine Wahl wäre derzeit
MirkoTik (Router+ Mediaserver)
Yealink (Telefon)
Homematik für die Heizkörper?
Was habt ihr für Ideen?
 
AVM das alles AllInOne hat und ich auf die verschiedensten Anbieter wechseln muss
Bei so einem Weg würde ich schrittweise die einzelnen Segmente mit Drittherstellern substituieren und keinesfalls alles auf einen Schlag umstellen.
Yealink (Telefon)
Hier auch Gigiaset pro mit in Betracht ziehen. Funkbasen ab N670 und nicht N610 oder N530. Grundsätzlich sollte man dann zu DECT Lösungen greifen, welche auch ein Handover zwischen den Basen ermöglichen und "Repeaterlösungen" bei DECT tunlichst vermeiden. Bei Repeaterlösungen hat man am Ende keine Verbesserung ggü. AVM.
Homematik für die Heizkörper?
Hier unbedingt einmal "openccu.de" ansehen Und die passende Hardware dazu frei wählen. Eine Home Control Unit oder einen Access Point würde ich dort nicht als Basis einsetzen.
 
Du müsstest mal bitte deine Ansprüche/Anforderungen genauer beschreiben und evtl. auch, was da bei Fritz! nicht nach deinen Vorstellungen läuft...
 
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Da mir persönlich so langsam die AVM Scheiße auf den Sack geht

Interessantes Thema. Hab mich deswegen gerade im Forum angemeldet, denn ich suche auch immer wieder mal nach einer Alternative zu den Fritzboxen. Meistens bin ich zufrieden und sie reichen für alles, aber wenn ich mal einen Kunden habe, bei dem mehr als 10 IP-Telefone gebraucht werden siehts auf einmal sehr dünn aus, grade im Telefoniebereich. Eigentlich wär mein Wunschzettel ja kurz:
  1. Mehr als 10 (20-50) SIP-Benutzer
  2. Präfix ('**' wie bei der Fritzbox oder meinetwegen was anderes nicht-numerisches für Nebenstellen.
Man kriegt von den einschlägigen China-Herstellern (Yeastar, Grandstream, etc.) schon durchaus günstige Anlagen, die (1) erfüllen. Leider gerät (2) dort zum Problem, weil Nebenstellen in der Regel direkt gewählt werden und man eine Amtsleitung entweder über die Nummernlänge oder ein numerisches Präfix ('9' scheint da wohl eine beliebte Konvention zu sein) bekommt.

Weil das obige so die Gepflogenheit ist, benutzen diese Hersteller gerne '*' oder '#' als Präfixe für Feature-Codes (Rufweiterleitung und dergleichen). Zumindest bei Grandstream (in dem Fall eine UCM6300A) hab ich schon probiert, '*' oder '#' als Präfix für Nebenstellenbereiche zu verwenden und das verhindert die Anlage mit einem schnöden "Please enter only digits".

Kennt jemand SIP-Anlagen in der Größenordnung, bei denen man so ein Präfix setzen kann und ohne einfach eine reguläre Amtsleitung kriegt? Oder ist das eher was, was man sich mit Asterisk selber basteln muss (ungern, aber wenns denn nicht anders geht...)?

suche ich auf diesem Weg Ersatz für meine Konstellation.
Was ich gerne hätte in absteigender Reihenfolg.
Internetfunktion Anbieter Telekom

Wird mit einem Mikrotik-Router ein bisschen Gebastel, sollte aber gehen (PPPoE koennen die Dinger). Ohne es ausprobiert zu haben:


Achtung, den Teil mit dem VLAN-Tag unten beachten. Das wird man auf einem Mikrotik-Router definitiv manuell konfigurieren müssen weil der sicher keine Zugangsprofile für deutsche Provider hat, so wie die Fritzbox.

Telefonfunktion (hier auch gerne VOIP Telefon DECT oder WLAN
VPN am liebsten Wireguard

Können die Mikrotik-Router - mit aktuellen Firmware-Versionen. Man muss sie also eventuell updaten wenn sie länger beim Händler gelegen sind.

Meine Wahl wäre derzeit
MirkoTik (Router+ Mediaserver)

Für den Mediaserver würde ich ein separates NAS hinstellen. Rudimentäre Dateifreigabe können die Mikrotik-Router zwar, aber alles was darüber hinausgeht (mehrere getrennte Freigaben/Benutzer) kann ein NAS besser, beziehungsweise überhaupt (RAID). Das Thema macht leider momentan nicht viel Freude weil die Festplattenpreise jenseits von gut und böse sind, mit steigender Tendenz.

Yealink (Telefon)

Kann man nehmen. Fanvil oder Grandstream geht auch. Ich persönlich mag Fanvil weil die recht automatisierungsfreundlich sind und echt viele Türtelefone für allerlei Einsatzzwecke haben. Die Tischtelefone dürften aber von Qualität und Featureumfang alle vergleichbar sein. Bei DECT-Systemen und ATAs muss man bei jedem Hersteller genau hinschauen wenn man Action-URLs (HTTP-Requests die durch Ereignisse wie "Eingehender Anruf", "Hörer abgenommen", etc. ausgelöst werden) nutzen will - das können die manchmal nicht. Bei Tischtelefonen ist das aber eigentlich nie ein Thema. Achtung bei IP-Telefonen: Wenn die Fritzbox erst mal weiter läuft ist 10 Stück das obere Limit.
 
Kennt jemand SIP-Anlagen in der Größenordnung
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Schau mal einer an. Das Ding sieht gut aus. Danke!

Aus der Ecke hätte ich das nicht erwartet, aber schön, dass die einen auch mal angenehm überraschen. Nun gibts schon zwei Dinge, für die die Telekom loben muss. Und in beiden Fällen ist es Hardware, denn das Glasfasermodem ist auch eine feine Sache.
 
Also bei Unternehmen (>10 Telefonen sind das schon eindeutig keine kleinen mehr) würde ich immer Die Telefonie vom Access trennen.

Und wenn man sich so anschaut, was mit allen DigiBoxen der letzten Jahre so wirklich umgesetzt wurde, so sollte man diese auf keinen Fall dafür einsetzen.
 
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immer Die Telefonie vom Access trennen
Wenn man die Telefonie vom Access trennt, dann hat man derzeit am Markt eine ganze Reihe von Möglichkeiten. Als integrierte Lösung ist mir derzeit aber nur die Digitalisierungsbox als möglich Alternative bekannt.
 
die AVM Scheiße auf den Sack geht
Etwas Mäßigung erhöht die Anzahl der brauchbaren Antworten erheblich.
Was bitte ist denn so schlecht? Oder sind Consumer-Geräte einfach für die Anforderungen zu klein?
 
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@

erik

Du magst recht haben aber was sich die Firma Fritz (AVM) in letzter Zeit erlaubt und dann versucht schön zu reden geht auf keine Kuhhaut mehr.
7590 2,4GHz Ausfall wegen schlechter Bautteile oder Schlechter Upload und das Statement von Fritz oder Matter bei der 5690Pro.
7590 ax v1, v2, v3 selber Preis, weniger Inhalt.
Dazu eine endlose Ticketarie wenn man ein Problem festgestellt hat und dann Verweise, dass man doch bitte die Labor nutzen müsse.
Das beste ist wenn man ein Ticket mit einer Labor und Fehler laufen hat es keine Rückantwort gibt oder man hätte eine veraltete Labor und müsse eine neuere nehmen. Gerade in letzter Zeit wird der "Powernutzer" doch sehr .......
Ja und ich gebe zu das die meisten Nutzer fast nie etwas von den Problemen mitbekommen außer das fehlerhafte WLAN Problem.
Für mich persöhnlich ist inzwischen aber das Maß aller Dinge erreicht und überschritten, da es noch weitere viele Mißstände gibt welche aber hier zu weit führen.
Ich könnte aus dem Stehgreif noch weitere 10 Problemfelder aufzählen wo der Kunde sich wundert und das Problem nachweislich bei Fritz liegt.
 
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@nixwiss
Ich stimme deinen Ausführungen zu 100% zu.
Ich habe bisher leider keine Alternativen gefunden.
Bei Asus muss grundsätzlich alles hingenommen werden, was geliefert wird. Bei der Telekom läufts mit dem Speedport auch nicht rund. Da gibt's zwar ähnlich wie bei Fritz Firmware-Labore aber die sind maximal verschlossen und nur für eine begrenzte Anzahl User bestimmt.

Mit der 5690pro und den Aussagen dazu wurden wir schon recht v........

Die 5690pro ist seit Juni 24 am Start und jetzt wurden erst die Probleme mit dem Upload / Download einigermaßen gelöst.
Die Matter Integration wir's nicht besser machen. Die wird dem normalen Kunden dann Mitte 27 im 8.50er Release zur Verfügung stehen. Das wurde uns kpl. anders einsuggeriert als wir das Ding gekauft haben. Dann sind wir 3 Jahre weiter und es wird eine 5790pro angekündigt werden
:cool:
 
Der 7590 (AC) weine ich eigentlich keine Träne mehr nach, auch wenn das letzte richtig gut funktionierende Fritz-Mesh mit durchgehendem AC-WLAN war (Bezieht sich auf meins mit nur x-mal 7560 als LAN-Repeater).
Ansonsten gibt es kaum bessere Geräte als z.B. die 7690 oder 5690pro (ja, die mit nur einem 2,5er LAN, :würg: :heul:) für daheim und kleine Büros, wenn die gruslige Firmwarepolitik nicht wäre. Manchmal habe ich das äußerst seltsame Gefühl, dass fast alle Profis Fritz verlassen hätten und tlw. nur noch Stümper mit KI am Werk sein müssten.
 
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Ich bin auch vom Fehler der 7590 betroffen, nutze jetzt die 7690 und es nervt der Bug beim Upload. Im Gegensatz zu anderen Consumer-Geräten habe ich aber die berechtigte Hoffnung, dass es ein Update geben wird und das Problem irgendwann verschwindet.
Ein reines ac-Netzwerk fand ich auch besser, vorerst habe ich die 7690 auf Wifi 5 gedrosselt, nur der Repeater 1200ax tanzt da aus der Reihe. Immerhin kann man ältere Geräte sinnvoll weiterverwenden, was bei den Speedports oder Digitalisierungsboxen meistens nicht geht.
 
Ersatz für meine Konstellation
Ich habe bisher leider keine Alternativen gefunden
Die TP-LinkBox 7 könnte da eine mögliche Alternative sein.
 
7590 2,4GHz Ausfall wegen schlechter Bautteile
Das dieser Ausfall nach einer Zeit von über 5 Jahren auftritt, spielt natürlich keine Rolle, oder wie?
Da werden bei AVM/Fritz wohl einige sich in den Hintern getreten haben, weil der Bestückungsfehler nicht auffiel, doch bei den meisten anderen Anbietern hätte man noch weniger Unterstützung gehabt.
 
Wenn man es eskaliert hätte, soll ein Tausch gegen eine 7530ax möglich gewesen sein. Mir war das zu viel Aufwand, nach über 5 Jahren (bei mir 7) kann man den Router auch mal ersetzen, ich wollte ein schnelleres User-Interface und eine 7530 habe ich noch liegen als Reserve, deren Oberfläche ist sehr lahm.

Es gab schon Versuche, Fritz Geräten Konkurrenz zu machen, man denke an die Horst-Box uvm. Nach kurzer Zeit hörte man nichts mehr davon, Updates gab es auch nicht lange. Alle Funktionen zu trennen ist im Privathaushalt mMn nicht nötig, zumal Festnetztelefonie zumindest bei uns nur noch wenig genutzt wird (nur Anrufe ins Ausland oder zu Behörden), ich bin schon dabei, einige DECT-Handgeräte wegzuräumen. Fürs VPN habe ich lange ein getrenntes Gerät mit openWRT genutzt, allerdings auch von AVM. Inzwischen kann das die Fritzbox aber auch.

Für Smart Home nutze ich Tasmota, bei den Lampen Tuya, damit hat Fritz nichts zu tun. Mediaserver macht mein Sat-Receiver, mehr brauche ich nicht. Beim Netzwerkspeicher reicht mir ein Stick an einer Fritzbox im Nebenhaus, die wegen Wlan dort steht, damit sind die wichtigsten Daten auch vor Feuer gesichert.
 
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Ich bin vor 2 Wochen vorerst mal auf einen GL.Inet Flint 2 (knapp 100€ bei Aliexpress) mit OpenWRT 25 Vanilla umgestiegen, nachdem meine 5590 nach 3 Jahren das zeitliche gesegnet hat. DECT benötige ich nicht mehr.
 
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