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Erster deutscher Mobilfunkanbieter mit parallel call per VoIP/SIP: solomo pro

Dieses Thema im Forum "Andere VOIP Anbieter" wurde erstellt von inquisitor, 22 Feb. 2009.

  1. inquisitor

    inquisitor Aktives Mitglied

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    Seit heute abend bietet solomo Kunden im solomo pro Tarif den parallel call per VoIP/SIP an:

    [​IMG]

    Damit klingelt es nun per GSM/3G und VoIP gleichzeitig. Großartiges Feature!
     
  2. frank_m24

    frank_m24 IPPF-Urgestein

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    Hallo,

    sowat gibbet doch schon lange von Vodafone:
    http://www.vodafone.de/business/festnetz-dsl-firma-buero/127574.html#ID127582
     
  3. inquisitor

    inquisitor Aktives Mitglied

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    Aber Vodafone hat doch kein SIP-konformes VoIP, das man z.B. mit der FBF nutzen könnte? Zumindest geht das aus diesem Thread hervor.
     
  4. rollo

    rollo IPPF-Promi

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    Die sind immer für eine Überraschung gut. Einige nette Features sind ja gut gehütete Geheimnisse ;) Schade dass der ganze Rest drumherum nicht so rund läuft.

    jo
     
  5. Andre

    Andre IPPF-Promi

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    Das ist doch bloß eine Funktion, um mehr Knete zu machen. Wenn jemand die Mobilnummer wählt, klingelt ein per VoIP angebundenes Telefon. Klasse, da hätte der Anrufer gleich die Festnetznummer wählen können und viel Geld gespart. So kassiert der Mobilprovider das Interconnectionentgeld für Mobilgespräche, obwohl das Telefonat ins Internet geht. Das unangenehme: Der Angerufene merkt nicht mal unbedingt, dass ihn der Anrufer auf der Handynummer angerufen hat und schwafelt und schwafelt - der Anrufer will nicht unhöflich sein und das Gespräch abwürgen - ärgert sich aber, dass der Angerufene nicht kurz und bündig redet, bei den Telefonkosten.

    Das bringt wirklich nur dem was, der gar keinen Empfang in der Wohnung hat. Und auch da sollte er am besten durch anderen Klingelton signalisieren lassen, dass der Anruf nicht auf einer Festnetznummer reinkommt...
     
  6. inquisitor

    inquisitor Aktives Mitglied

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    Das ganze mag im Inland für den Anbieter attraktiv sein, aber im Ausland entgehen ihm mit einem per VoIP angenommenem Gespräch unverhältnismäßig höhere Einnahmen aus den Roaminggebühren. Das ganze also als Ausbeuterei zu deklarieren ist etwas kurzsichtig.
    Der Vorteil liegt in meinen Augen v.a. in der Erreichbarkeit an Orten, wo kein GSM/3G-Empfang vorhanden ist und an der kostenlosen Erreichbarkeit im Ausland, sofern Internetzugang gegeben ist. Außerdem erspart es die Rennerei quer durch's Haus zum klingelnden Handy und man kann Gespräche mit einem nahegelegenen Festnetz Telefon entgegennehmen.
    Auf meinen DECT-Geräten sehe ich übrigens über welche Nummer Anrufe kommen und der Klingelton ließe sich auch noch verändern.
     
  7. Andre

    Andre IPPF-Promi

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    Ich hatte es bewusst etwas überspitzt.

    Allerdings kann ich das mit dem Ausland nur eingeschränkt so sehen. Der Normalfall, wenn ich mich vorübergehend im Ausland aufhalte, ist doch, dass ich kein VoIP nutze (Naja, eventuell eine Rufumleitung von zu hause auf das Telefon im Hotel).

    Allerdings ist es meiner Meinung nach immer noch sinnvoller, eine gewöhnliche VoIP-Nummer aus dem Festnetz zu haben, die die Leute zuerst anrufen sollten. Meine Handynummer bekommen eh nur wenige, schließlich will ich nicht überall gestört werden. Ob es wirklich so ein Zusatznutzen ist, wenn die Handynummer auch im Haus klingelt? Für den Provider sicherlich. Denn die Leute gewöhnen sich ab, es erst mal über Festnetz zu probieren - aus Bequemlichkeit.

    Damit wieder zu den Telefonaten ins Ausland: Da alle sich dran gewöhnen, mich übers Handy statt übers Festnetz zu erreichen, zahle ich dann im Ausland mehr fürs Rooming. Ich hänge ja nicht den ganzen tag im Hotel. und weil nun alle fleißig meine Handynummer verwenden, erreichen sie mich dann unterwegs - so richtig teuer.

    Für mich ist der Parallelruf via VoIP auch ein Versuch, immer weiter weg von den Festnetznummern zu kommen. Geschäfte zu machen ist ja nichts unanständiges. Aber man muss sich klar sein, dass das neue Feature einem nicht geschenkt wird, sondern letztlich (an irgendeiner Stelle) für den Anbieter profitabel ist. Meist ist dann derjenige, ders zahlt nicht derjenige, ders nutzt (ich hasse es, wenn viele Leute nur noch ihre Handynummer angeben - bin ich denn Krösus?)
     
  8. rollo

    rollo IPPF-Promi

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    Ich sehe einen Vorteil darin, dass ich eingehend netzintern über einen günstigen internen Tarif erreichbar bin. Zu Hause kann ich das am normalen Telefon annehmen oder günstig weiterleiten, unterwegs nehme ich es halt mobil entgegen. Ausgehend telefoniere ich entsprechend günstig netzintern über meine TK-Anlage.

    Bei Auslandsaufenthalten ist man ebenfalls ohne Roamingaufschlag mit VoIP dabei.

    Von den IC Gebühren dürfte bei vistream eh der geringere Teil hängenbleiben.

    jo
     
  9. johnnyt

    johnnyt Aktives Mitglied

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    der absolute vorteil ist doch, dass man im ausland ohne roaming kosten mobil erreichbar ist. ich nutze dies schon seit einiger zeit hier in der schweiz, um weiterhin unter meiner weit bekannten deutschen mobilfunknummer erreichbar zu bleiben.

    das von mir angeregte reimbursement (auszahlung der gesparten interconnect gebühren an gesprächsannehmer) ist leider nicht implementiert worden.

    problematisch ist nur, dass ich zur zeit bei eingehenden gesprächen keine sprache übermittelt bekomme. ist dies ein generelles problem oder ein da per pbxes weitergeleitet an schweizer festnetznummer hausgemachtes problem?

    so long&greetz

    JohnnyT
     
  10. inquisitor

    inquisitor Aktives Mitglied

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    Sowas sollten sie auch besser lassen, denn in Deutschland gilt der Grundsatz der kostendeckenden Regulierung der Terminierungsentgelte. Jede Rückvergütung wäre ein Eingeständnis, daß das Terminierungsentgelt noch eine Gewinnmarge enthält und könnte somit den Regulierer zur weiteren Herabsenkung veranlassen. Zwar ergeben sich durch die Gesprächszustellung per VoIP Kosteneinsparungen, aber da geraten wir wiederum mit den Auflagen der BNetzA hinsichtlich der Zuteilung/Nutzung von Mobilfunkrufnummern in Konflikt. Denn die Rufzustellung per VoIP ist weder ein öffentlicher zellularer Mobilfunkdienst oder eine abgeleitete Zuteilung noch dient sie notwendigen netztechnischen Zwecken.

    Also bei mir funktioniert die Sprachkommunikation per FBF einwandfrei. Hast Du keine FBF in der Schweiz, auf der Du Dir die Anrufe direkt zustellen lassen kannst?
     
  11. Andre

    Andre IPPF-Promi

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    Als "notwendiger netztechnicher Zweck" könnte die Rufzustellung per VoIP durchaus durchgehen, da die Nummer grundsätzlich eine abgeleitete Zuteilung für Mobilfunk ist, der üblicherweise innerhalb von Gebäuden beeinträchtigt ist. Damit stellt die parallele Übertragung des Rufes per VoIP eine notwendige Maßnahme zur Erreichbarkeit des Angerufenen in technologisch bedingten Funklöchern (eben jenen Gebäuden, in denen man sich aufhält) dar.

    Eben diese Erreichbarkeit in Gebäuden ist daher auch die offizielle Rechtfertigung für die parallele Erreichbarkeit über VoIP. Absolut zu Recht.

    Die Ausschüttung eines Teils des Terminierungsentgeltes ist jedoch trotzdem unzulässig. Denn bei Ausschüttung wird aus der Rufnummer ein Mehrwertdienst, dieser ist aber nur für 018x und 0900-er Nummer zulässig.

    Hinzu kommt, dass es auch einige Mobilflats gibt, die meiner Kenntnis ausdrücklich Nummern ausnehmen, bei denen eine Ausschüttung an den Angerufenen erfolgt. Damit wären selbst netzinterne Anrufe trotz Flat für den Anrufer kostenpflichtig, wenn unter der Mobil-VoIP eine Ausschüttung erfolgt.
     
  12. johnnyt

    johnnyt Aktives Mitglied

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    nein, habe leider kein anderes voip endgerät mehr als mein e71. direkte annahme an der pbxes scheint auch unproblematisch zu funktionieren. einzig die weiterleitung auf eine andere schweizer festnetznummer macht probleme. ich vermute, dass hier die codec umsetzung innerhalb pbxes der haken ist. habe es auch schon mit direkter durchleitung probiert, doch leider auch keinen erfolg.

    so long&greetz

    JohnnyT
     
  13. Joel

    Joel Mitglied

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    sipcall oder netvoip (netstream)?
     
  14. johnnyt

    johnnyt Aktives Mitglied

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    wie meinen?

    habe auch ne nummer bei netvoip, aber weitergeleitet wird auf meine geschäfts festnetznummer, die meines wissens bei swisscom geschaltet ist.

    sprich, innerhalb des wlans direkte annahme per voip, sobald wlan verlassen weiterleitung bei nicht erreichbarkeit der nebenstelle auf swisscom festnetznummer. dass diese dann widerum parallel auf meiner mobilfunknummer signalisiert wird (feature unserer avaya voip anlage im geschäft) sollte ja in diesem konstrukt keine rolle spielen.

    so long&greetz

    JohnnyT
     
  15. Holger R.

    Holger R. Neuer User

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    Hallo,

    sehe ich riochtig hier könne ich eine Mobilfunknummer mehr oder weniger zu einem Voip Anbieter portieren? (auch wenn Voip nur parallel das würde das zeil erreichen)

    so etwas suche ich - gibt es noch andere Anbieter?
    Idealerweise auch mit der möglichkeit SMS zu empfangen?

    Dankeschön!
     
  16. inquisitor

    inquisitor Aktives Mitglied

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    Ja, das siehst Du richtig.

    Du kannst auf der solomo Website auch einstellen, ob Anrufe auf Deine Handynummer...
    • nur auf dem Handy oder
    • nur auf dem VoIP-Account oder
    • auf Handy und VoIP-Account parallel
    signalisiert werden sollen.

    Beachte aber, daß der VoIP-Account nur bei "solomo pro" dabei ist, nicht dagegen im Tarif "0/8/5"!

    In Deutschland bietet kein anderer Anbieter etwas vergleichbares an. Vodafone hatte da zwar mal eine VoIP-Software, über die man auch Anrufe empfangen konnte, aber das gab's nur für postpaid Kunden und war irgendein proprietärer Kram, sodaß man den Dienst nicht mittels FritzBox oder anderen SIP-Clients verwenden konnte (siehe weiter oben in diesem Thread).

    Ich habe Dir mal per PN meinen Kundenwerbungslink zugeschickt, mittels dessen wir beide jeweils ¤ 5 Bonusguthaben bekämen, wenn Du über diesen bestellen würdest.
     
  17. Holger R.

    Holger R. Neuer User

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    Dankeschön - eine Nachfrage - SMS gehen aber nur an die Sim oder gibts dort auch ne Lösung?
     
  18. inquisitor

    inquisitor Aktives Mitglied

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    Nein, eine alternative Zustellung von SMS geht leider nicht. Das ist wohl nicht ganz trivial zu realisieren und wird auch nicht in absehbarer Zeit kommen.
     
  19. the_bananaking

    the_bananaking Neuer User

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    #19 the_bananaking, 20 Okt. 2010
    Zuletzt bearbeitet: 24 Nov. 2010
    Das ist meiner Meinung auch eine Sauerei. Wenn man eine 0180-Nummer oder 0900-Nummer anruft, dann weiß man wenigstens woran man ist.
    Dann ist man entweder selber Schuld oder es ist ein notwendiges Übel um ein Unternehmen zu erreichen.

    Gibt es da nicht eine Möglichkeit sich eine Kopie an die Mail-adresse schicken zu lassen? Ich weiß zum Beispiel das das mit Voicemail und Fax geht.
     
  20. rollo

    rollo IPPF-Promi

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    Paralleruf VoIP+GSM nicht mehr möglich

    Da das gerade aus der Versenkung kommt mal die Info das ein Parallelruf VoIP+GSM seit der letzten Umstellung bei Solomo nicht mehr möglich ist.
    Es geht nur das Eine oder das Andere.

    jo