Erweiterte Kindersicherung

Cornelius.Horst

Neuer User
Mitglied seit
9 Mrz 2008
Beiträge
4
Punkte für Reaktionen
0
Punkte
0
Servus,

ich habe eine Fritz!Box Fon WLAN 7170.
Da ist ja schon eine recht gute Kindersicherung eingebaut die zumindest erstmal ganz gut funktioniert.
Ich würde diese Kindersicherung gerne etwas erweitern. Wenn man sich so jetzt von einem anderen Rechner den WLAN-Stick nimmt, kann man mit dessen "Online-Zeit" weiterhin ins Internet gehen.
Ich stelle mir folgendes vor:
Jedes mal, wenn man eine Internetverbindung (per Browser) herstellen will, wird eine Seite angezeigt, wo man einen Benutzernamen und ein Passwort eingeben kann. Diese schaut in einer Datenbank (einfache CSV-Datei) nach, ob dieser Nutzer noch Onlinezeit hat und erlaubt ihm dann den Zugang zum Internet. So ähnlich wie bei einem WLAN-Hotspot.
Ist das möglich?

Gruß, Cornelius
 
Kindersicherung

Ist die Kindersicherung nicht an Mac-Adressen gebunden?
Ich würde gerne noch eine Blacklist eingebaut haben.
 
Die Kindersicherung ist nur indirekt, nämlich über die DHCP Leases, an die IP Adress gebunden. Dennoch, bzw. deswegen "wandert" die zugeteilte Online Zeit mit dem WLAN-Stick (bzw. dessen MAC).
Darüber hinaus gibt es aber noch die Möglichkeit durch Installation der Kindersicherungs-Software von AVM nach Benutzernamen zu unterscheiden. Dann ist es egal an welchem Rechner ein Benutzer sich befindet, seine Onlinezeit "wandert" mit ihm, und den Rechnern selber braucht garkeine Onlinezeit zugestanden zu werden.
Funktioniert nur mit Windows, und wenn die lieben Kleinen sich ihre Passwörter verraten, klappte's halt nicht.
Auch nicht, wenn sie Admin Rechte haben und herausfinden welcher Service zu stoppen ist, allerdings kann man das verhindern, indem man eben dem Rechner selbst keine eigene Online Zeit zugesteht und damit die Benutzung der AVM Kindersicherung erzwingt.

Bei WLAN kannst Du verhindern, dass sich 'neue' Geräte anmelden, und in der Kindersicherung kannst Du einstellen, dass andere (nicht mit Regeln versehene Rechner/Benutzer) keinen Zugang erhalten, oder eben ausdrücklich bestimmten Rechner/Nutzern 0 Minuten zugestehen.

Tschö, Jojo
 
Joah, soweit weiß ich das ja auch schon alles.
Die sache ist nur, dass sich derjenige/diejenigen nicht auf die Rechner schauen lassen.
Da kann ich nicht einfach ne Software/nen Dienst installieren.
Deswegen wollte ich fragen, ob irgendwie eine Möglichkeit gibt die Kindersicherung zu erweitern?!
 
Wenn sich Deine Kinder nicht auf den Rechner schauen lassen wollen, ist irgendetwas oberfaul...
Wie auch immer, ich würde auf die Installation dieses Services bestehen und einfach den Zugang für dieser Rechner komplett sperren, das sollte überzeugend genug sein 8-)

Tschö, Jojo
 
Wer sagt denn, dass es sich um meine Kinder handelt?
Nur weil das Ding Kindersicherung heißt muss es sich ja nicht um meine Kinder handeln.
 
Das Teil nennt sich Kindersicherung, weil es dafür gedacht ist. Dass man sie auch für andere Dinge gebrauchen kann, sei unbenommen, aber es gibt da halt Einschränkungen.

Und ob es Kinder sind, die sich mit mir eine DSL Leitung teilen, oder Erwachsene spielt keine Rolle, es bleibt meine Leitung und ich bestimme die Regeln wie sie zu benutzen ist.
 
Wirksamkeit der Kindersicherung

Bis heute klappte das mit der Kindersicherung ganz gut.
Konnte meine Kinder (13 und 10) ganz gut in Schach halten und bei Bedarf Internetverbote bei Fehlverhalten gut durchsetzen.
Ich war auch bisher der Meinung, dass die Kindersicherung an die MAC-Adresse gebunden war. Bis unser 10-jähriger seinen 12-jährigen Freund zu Besuch hatte und der kurzerhand nach Ende des Internetkontingents die (fest eingestellte) IP-Adresse verändert hat. Er traf zwar zunächst die IP-Adresse meines PC's was zu einer Kollision führte, bei der nächsten klappte es dann.
Und er hatte wieder beliebige Onlinezeit. Dazu brauchte er noch nichtmal das WPA-Kennwort.
Habe keine Benutzerkonten vergeben sondern nur die Rechner eingestellt auf Kontingent.
Vorher hatte ich es schon erfolglos versucht mit "Parents Friend".
Das konnte der 13-jährige locker nach 2 Wochen deaktivieren.

Das geht so: Man starte ein riesiges Spielprogramm (Herr der Ringe eignet sich vorzüglich), Während des Programmstarts fahre man den Rechner runter. Sobald der Service, der die erlaubte Nutzungszeit bestimmt, runtergefahren wurde, breche man das herunterfahren ab und der Rechner ist vollkommen frei ohne Reglementierung (Copyright beim 13-jährigen, der mich in seine Geheimnisse eingeweiht hat))

Dann habe ich versucht, den Rechner ganz zu sperren durch Setzen eines Passworts für alle Accounts. Zwölfjährige wissen sich auch da zu helfen: Es gibt bei Windows XP einen Administrator Account, der nur im abgesicherten Modus erscheint und default nicht mit Passwort belegt ist... Mit dem kann man dann die andren Accounts wieder ändern. Woher diese Zwölfjährigen all das wissen, würde mich interessieren.

Ich bin nunmehr doch etwas ratlos.

Blöde Hackerbande ! Wenigstens in die FritzBox selbst sind sie (bisher) noch nicht engedrungen.

<Offtopic>
<Beichte>
Waren wir früher auch so ?
Ich muss zugeben - ja. Mit 13 oder 14 konnte ich in allen deutschen mechanischen Telefonzellen durch Simulation der Pulse durch Klopfen mit dem Finger auf die Wählscheibe kostenlos telefonieren. Ging leider nicht mehr, als die gegen die Apparate mit dem Ziffernblock und LED-Anzeige ausgetauscht wurden.
In den schweizer Zellen ging es damals kostenlos, wenn man an erster Stelle 14 Pulse wählte und an der 10. Stelle der Nummer die 4 wieder abzog...
Ist mir heute nicht mehr klar wie ich auf den Trick gekommen war.
Hui hat das Spaß gemacht. Ist doch nach 30 Jahren verjährt oder ?
(Gut dass es damals noch keine PC's gab!)
</Beichte>
</Offtopic>
Bert
 
@bholmer
Wie wärs mit folgender Konfiguration:
"Für Benutzer mit deaktivierter Kindersicherung ist die Internetnutzung gesperrt." anmachen, dann grundsätzlich nur für einzelne Windows-Nutzeraccounts Internet-Rechte vergeben (mit dem Tool für die Kindersicherung unter Programme erscheinen die Nutzeraccounts der Windows-Rechner in der Kindersicherung). Der Account auf dem elterlichen PC bekommt natürlich unbegrenzte Internetzeit.
Jedenfalls hilft dann IP ändern, wlan-stick klauen, was auch immer erstmal nicht, weil zusätzlich der Account stimmen muss.
Wenn der Nachwuchs irgendwie den avmIdent-dienst beendet bekommt er auch keinen Internetzugang mehr
Gruß Acros
 
Ich würde mich auch über eine Erweiterte Kindersicherung freuen.
Das Problem von "bholmer" habe ich nicht, bei mir laufen nur Linux Rechner.
Da ich aber z. Zt. nur eine 7113 habe, verfüge ich jetzt über gar keine Kindersicherung in der Box.
Kann man die Onlinezeit mit einem Mod beschränken?
 
Kostenlos!

Statistik des Forums

Themen
248,923
Beiträge
2,305,236
Mitglieder
378,648
Neuestes Mitglied
apujadas