[Problem] Erzwungener ISDN > VoIP auf DSL16000 Umstieg

wgh52

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Hallo werte Forumsmitglieder,

der Threadtitel ist der Grund für meine Anmeldung hier. Ich wohne auf dem Lande, im Vorort einer Gemeinde ;o)

Zur Situation:
  • Wir haben hier DSL16000 (das verfügbare Maximuim) und ISDN Telefonie
    • Manchmal hat man des Gefühl diese Bandbreite mit den anderen Bewohnern noch zu teilen...
  • "Breitbandausbau" auf unglaubliche VDSL50000 max. ist für "Frühjahr 2018" avisiert
    • Die Telekom scheint (auf Nachfrage) davon nichts zu wissen.
    • Genaue Daten gibt's nicht, nur dass 900 Haushalte angebunden werden.
  • DSL16000 Hybrid wird angeboten (der LTE Sender ist 550m wegt an der Autobahn)
    • Das "soll" "bei Bedarf bis zu" 50MBit/s bieten, ich bin sskeptisch...
Stand:
  • Mich errerichte gestern ein "Droh"brief der Telekom mit der Aussage:
    • Modernisieren Sie ihren Anschluss auf DSL16000 mit IP Telefonie!
    • Wir bauen die veraltete Technik (gemeint ISDN) ab
    • Wir kündigen ihren Vertrag, falls sie nicht auf VOIP umstellen wollen zum Vertragslaufzeitende (13.2.2018)
  • Ich hab das an unseren Bürgermeister und seinen Breitbandbeauftragten weitergeleitet
    • Die Gemeinde soll mal sehen ob sie nicht Braitbandanbindung und ISDN Ausstieg zusammenlegen kann
    • Ich will wissen ob ich zun den zu Versorgenden gehöre oder wie ich auf diese "Liste" komme und verbindliche Termine erfahren.
Meine Fragen:
  • Wie verhalte ich mich an besten? Soll ich versuchen den Wechsel zu bekommen bis VDSL "bei mir ist"?
  • Was habt ihr für Erfahrungen mit DSL16000/Hybrid? Macht das Sinn wenn VDSL50000 kommt?
  • Kann man direkt mit der Telekom "kämpfen"? (mir scheint das nicht aussichtsreich)
Danke schonmal für Eure Antworten!
Grüße,
Winfried
 
Es ist ja so, das die Telekom natürlich ihre ISDN-Vermittlungsstellen alle umbauen will/muss. Hintergrund ist u.a. auch das sie selber für die Technik die verbaut wurde kaum/kein Support/Ersatzteile bekommt.

Ich würde aber auf eine schriftliche Kündigung warten, da viele Call-Center im Moment natürlich proaktive anrufen, da diese für Verrtragsumstellung auch Geld bekommen.
 
Ja, schon klar, ich hatte bis zum Brief schon ca. 7 Anrufe über die letzten 2 1/2 Jahre.

Hast Du auch Antwort auf die anderen Fragen?

Grüße,
Winfried
 
Wir kündigen ihren Vertrag, falls sie nicht auf VOIP umstellen wollen zum Vertragslaufzeitende (13.2.2018)
Stand das so da drinnen? In untergeordneter Form? Das ist schon die Kündigung und sollte daher entsprechend hervorgehoben sein...
 
Moin,
  • Wie verhalte ich mich an besten? Soll ich versuchen den Wechsel zu bekommen bis VDSL "bei mir ist"?
Kanzlermodus - nix machen. Die machen eh was sie wollen. Die solide ISDN-Technik wurde von EDV-Schwachköpfen für tot erklärt. Das kommt leider nicht mehr zurück. Vom "Amt" gespeiste Telefonie kostet Geld. Das ist schon mal schlecht. Eine Hand voll Steckernetztteiel ist viel günstiger...
  • Was habt ihr für Erfahrungen mit DSL16000/Hybrid? Macht das Sinn wenn VDSL50000 kommt?
Ich habe hier VDSL 25 und bin zufrieden damit. Viele Inhalten stehen eh langsamer im Netz.
  • Kann man direkt mit der Telekom "kämpfen"? (mir scheint das nicht aussichtsreich)
Kämpfen kann man sicher wenn man den Frust aushält. Da man doe Auswahl zwischen Cholera und Pest hat bleibt auch ein Providerwechsle sinnlos.

Alles wird bestimmt gut

Sonige Grüße

Andreas
 
Hallo und Danke für Eure Antworten!

Ich zitiere mal den Brief:

modernisierenausschniiuje0.png


Der optimale Vertrag für meinen "Anschluß der Zukunft": DSL16000 ohne ISDN zusätzlich mit Telefonie beaufschlagt statt DSL16000 und ISDN.
Sieht man sich den Telekom Breitbandausbauplan im Web an, bleibt die Karte bei VDSL50 und VDSL100 leer (obwohl die Gemeinde "Frühling 2018" verspricht).

Modernisierung a la Telekom!

Beim Wort "modernisiert" fühle ich mich (höflich gesagt) verhöhnt! Sie nehmen nur etwas bewährtes weg! Sonst passiert nix! ...und die schönen Neuen Medien ruckeln jetzt schon oft!

Auf die "echte" Kündigung mit genanntem Termin usw. warten ist sicher richtig, aber ich will die Gemeinde mit ins Boot holen, denn ich bin ja nicht allein betroffen.

Grüße,
Winfried
 
Du kannst die Gemeinde gerne mit ins Boot holen. Vorher solltest Du aber mal Erfahrungsberichte anderer Gemeinden einholen ... Die werden Dir nämlich berichten, daß der Telekom völlig egal ist, was so ein popeliger Bürgermeister will. Es sei denn (vielleicht!), er nimmt viel Geld in die Hand und macht auf seine Kosten einen Großteil der Arbeiten, die eigentlich in den Aufgabenbereich der Telekom gehören.
Die Telekom läßt nämlich Andere gern die ungeliebten Buddelarbeiten (natürlich auf Kosten nicht der Telekom) erledigen und erbarmt sich selbst dann irgendwann mal, einen Outdoor-DSLAM hinzustellen. Natürlich nicht ohne die üblichen Knebel der Telekom - denn eine von der Telekom selbst willkürlich "festgelegte" Anzahl von Kunden muß sich trotzdem vorab (!) vertraglich binden, ähh mit neuen 24 Monaten knebeln lassen.
Das ist halt Deutschland live! Und niemand tut etwas dagegen ...
 
Einfaches Weiterleiten an den Bürgermeister wird da nicht reichen. Du solltest den Abgeordneten deines Vertrauens (den du hoffentlich hast und kennst) mit ins Boot holen. Die können mitunter mehr und /oder wissen, wen sie um Unterstützung angehen müssen...
Aber das Ende von ISDN ist ja lange genug angekündigt worden, warum wirst du erst jetzt, da es "brennt", aktiv...?
 
Wichtig wäre erst mal in Erfahrung zu bringen wer denn bei Dir ausbauen soll. Wenn es die Telekom ist dann kannst Du wechseln wenn der Ausbau fertig ist. Ist sie es nicht wird es komplizierter.
Hybrid würde ich bei absehbarem Ausbau nicht buchen (oder zumindest nicht den dazugehörigen Router). IP-Telefonie klappt mit DSL16000 (bei mir) völlig ohne Probleme.
 
Bei mir auch, ich wollte nur auf die entsprechende Frage antworten. Das Problem ist nicht die Technik sondern eventuelle Vertragslaufzeiten die nach einem Ausbau den Wechsel verhindern können.
 
Sieht man sich den Telekom Breitbandausbauplan im Web an, bleibt die Karte bei VDSL50 und VDSL100 leer (obwohl die Gemeinde "Frühling 2018" verspricht)
Ca. 3 Monate vorher wird das auch auf der Karte angezeigt. Und meist noch mit einem Infofeld.
 
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