EXT2 bei Freetz?

nightdoom

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Hallo,
würde gerne meine USB-Platte mit EXT2-FS an meiner 7270 zum Laufen bringen. Ist ne WD MyBook mit externem Netzteil zur Stromversorgung. Hab die auch schon angesteckt, wird aber als ungültiges FS nicht eingebunden. FS funktioniert aber an meiner Kathrein hervorragend und ohne Probleme. Unterstützt die 7270 überhaupt EXT2 von Hause aus? Lese nur was von FAT und FAT32 und sehr schlecht NTFS. Soll für Aufnahmen nutzt werden, da wird die Aufnahmedatei schnell über 4 GB bei HD. Eigenbaufreetz (aktuelle Version) ist drauf. Gibts da ne einfache Möglichkeit?
SUFU bringt viele Ergebnisse aber nicht das gesuchte
 
Freetz mir ext2-Support neu erstellen. Dazu am simpelsten bei den Patches "Automount" und "ext2" anhaken.
HD Streamen übrigens wird denk ich auch mit ext2 nichts. Aber teste ruhig, ich lass mich gern vom Gegenteil überzeugen.
 
@nightdoom: AVM hatte früher EXT2-Module im Image gehabt, bis sie irgendwann mal auf eine "tolle Idee" gekommen sind, die Module rauszupatchen. Seit diesem Ereignis muss die Unterstützung manuell ausgewählt werden, wie Silent-Tears sagte.
EXT2 an sich ist nicht schlecht, wenn du mal einen USB-Stick an die Box anschließt, um mal Paar Skripte darauf zu packen, oder eben auch einige wenige Dokumente. Wenn es mehr sein sollte und vor allem sicherer, sollte man wenigstens EXT3 mit Journaling nehmen. Davon leidet natürlich das Performance.
Mit EXT2 und überhaupt generell mit externen Medien an der Box musst du nicht unterschätzen, dass wir zur Zeit keine automatische Überprüfung und Reparatur der Partitionen durchführen. Es sind zwar Bordmittel dafür vorbereitet, aber nichts ist noch automatisiert. Vor allem mit EXT2 oder FAT kann es ganz schön in die Hose gehen, wie mehrere hier berichten. Denn die Box will ja ab und zu rebootet oder abgeschaltet werden. Leider geht es nicht immer sauber. Vor allem, wenn viel auf das Medium geschrieben wird.
Zum Performance allgemein. Wie Silent-Tears richtig sagte, bringt die 7270-Box außer einer reinen theoretischen Unterstützung von USB2 nicht viel an Performance. Es wurde hier natürlich mal wieder berichtet, dass Videostreaming sogar auf einer 7170 angeblich funktioniere, aber es gibt deutlich mehr nüchterne Berichte hier, die besagen, dass man es mit dem Videostreaming auf einer Fritz!Box lieber sein lassen sollte. Wenn du es vernünftig machen willst, besorge dir doch eine vernünftige NAS-Festplatte und schließe sie an das Kabelnetzwerk an.

MfG
 
Danke für die schnelle Hilfe. Hab die HDD jetzt drin, wegen der Performance schau ich noch mal. Wenigstens funkioniert der Rest soweit schon. AVM wird bei USB ja hoffentlich noch ordentlich nachlegen. Dank euch erfüllt die Box nun alle Anforderungen. Besten Dank
 
AVM wird bei USB ja hoffentlich noch ordentlich nachlegen.

Da sie das bei ihren "alten" Modellen schon nicht getan haben, bleibt glaub ich nur ein "Die Hoffnung stirbt zuletzt" in deiner Argumentation. Aber cool wäre es schon, wenn die anständig was machen würden...
 
Ich glaube, es ist einfach hardwaretechnisch nicht möglich. Die Box ist eben eine Telefonanlage und kein NAS. Dass sie EXT-Support da komplett rausgeworfen haben, zeigt schon wie sie dazu stehen. AVM ist sowieso meiner Meinung nach nicht gut auf OpenSource zu sprechen. Hätten sie es gekönnt, würden sie schon längst Linux aus ihren Boxen rausschmeißen. So ähnlich geht es bei denen mit dem neuen WLAN-Stick zu gange. Dafür gibt es keine Linux-Treiber, weil sie ihre Quellen nicht rausrücken wollen und Linus Torvalds darauf besteht. Die Aussage des AVM-Mitarbeiters dazu fand ich cool: Die Anzahl der Linux-Benutzer ist bei uns so gering, dass wir darauf verzichten können.

Aber lass uns diese OT-Geschichte gleich sacken lassen.

MfG
 
Die Anzahl der Linux-Benutzer ist bei uns so gering, dass wir darauf verzichten können.

Henne, Ei? Ei, Henne? Fällt mir dabei so ein. Aber hei, in meinen Rechner kommt tatsächlich nur Hardware, die unter freien Betriebssystemen läuft.
 
bis sie irgendwann mal auf eine "tolle Idee" gekommen sind, die Module rauszupatchen.
Diese Idee kommt einem sehr schnell, wenn der Platz im Flash begrenzt ist und die Module sowieso nicht von der Firmware verwendet werden.
Man kann AVM einiges vorwerfen, aber das ist nachvollziehbar.

Die Anzahl der Linux-Benutzer ist bei uns so gering

Die Mehrheit verwendet also eine alternative Firmware, die nicht auf Linux basiert? :-)
 
Die Mehrheit verwendet also eine alternative Firmware, die nicht auf Linux basiert? :-)
Es ging um die Desktop-PCs, denke ich. Denn dafür sind die WLAN-Sticks gemacht. Wahrscheinlich das war seine Argumentation, dass die Desktop-Benutzer überwiegend windoof haben und daher keine Linux-Treiber für die WLAN-Sticks bräuchten.
Aber eure Aufregung verstehe ich. Genau in dem Ton hatte ich mich mit ihm per Mail unterhalten. Es ging damals um eine offizielle Stelungsnahme von AVM, die bestimmt irgendwo in tiefen des AVM-Webservers zu finden ist. In der Stellungsnahme ging es inhaltlich darum, dass der böse-böse Linus die armen AVMs da an die Wand gedrängt hat. Und so lassen sie es mit sich nicht gehen. Sie würden wohl als Reaktion keine Treiber für ihre WLAN-Sticks mehr zu Verfügung stellen.

Naja, sei es drum. Deren Sticks braucht mittlerweile sowieso kein Mensch mehr.

MfG
 
Hat tatsächlich schon Linus "persönlich" mit denen geredet?
 
Sie haben eher Kontakte mit SuSE-Leuten. Sitzt SuSE nicht auch in Berlin? Damals kamen diese Treiber auf diese Schiene AVM-SuSE. Ich glaub sogar, es gab 1 oder 2 Mal einen Hack in der SuSE-Distribution, der diese Überprüfung im Kernel wegen ClosedSource überwindete. Es hat aber nicht lange gedauert, bis SuSE da nicht mehr weiter spielte. Ich glaube, SuSE gehören eher zu der anderen Front, die gegen dieser "Beharrung" von Linux Torvalds ist. Es gibt doch bei der Linux-Community diese beiden Meinungen, wie man mit ClosedSource-Treiber vorgehen sollte.
Von daher denke ich eher nicht, dass AVM da überhaupt irgendwie in die Nähe von Torvalds kam.

MfG
 
Es ging um die Desktop-PCs, denke ich.
Das denke ich auch. Deswegen war ein Smiley dahinter.

Sitzt SuSE nicht auch in Berlin?
Ich habe Suse eher in der Gegend Nürnberg/Fürth in Erinnerung, bevor sie von Novell gekauft wurden, bin mir da aber nicht sicher.

Aber ein größeres Problem als räumliche Entfernung ist, daß die AVM-Binary Module nicht für SMP geeignet waren und die 64-Bit Unterstützung auch häufig der 32-Bit Version hinterherhinkte. Und heutzutage sind die meisten Prozessoren mit mehreren Kernen und 64 Bit.
 
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