Hi zusammen,
ich habe eine Frage zur Bildbreite bei Farbfax (T.42/T.4) und dazu, wie das in der Praxis von echten Faxgeräten gehandhabt wird.
Ich arbeite gerade mit SpanDSP und möchte Farbfaxe mit 200×200 dpi versenden. Dabei bin ich auf ein etwas merkwürdiges Problem gestoßen: Ein normales A4-PDF, das ich für den Faxversand auf 200×200 dpi rastere, wird von SpanDSP beim Farbfax nicht akzeptiert, wenn die Bildbreite der normalen A4-Seite verwendet wird.
Hintergrund ist wohl das historische Faxformat: Bei 200×200 dpi werden für die verschiedenen Papierbreiten feste Pixelbreiten verwendet, z. B. 1728 Pixel für A4/Letter, 2048 für B4 und 2432 für A3. Diese Breiten stammen aus den historischen Faxstandards und entsprechen nicht einfach 1:1 der heutigen physikalischen Papierbreite.
In meiner konkreten SpanDSP-Konfiguration muss ich das normale A4-Bild deshalb künstlich verbreitern, damit das Farbfax akzeptiert und übertragen wird. Dabei entstehen bei meiner Verarbeitung 57 zusätzliche Pixel in der Breite.
Und genau dazu habe ich ein paar Fragen:
Ich möchte vermeiden, beim Empfang einfach pauschal die zusätzlichen 57 Pixel auf der rechten Seite abzuschneiden, weil ein anderes Faxgerät die zusätzliche Fläche möglicherweise anders positioniert haben könnte. Grund ist, dass ich das empfangene TIFF wieder in das korrekte DIN A4 skalieren möchte, bevor ich dieses in PDF konvertiere.
Falls jemand dazu Erfahrungen mit echten Faxgeräten, T.42/T.4 oder SpanDSP hat, wäre ich für Hinweise sehr dankbar.
Gruß
ich habe eine Frage zur Bildbreite bei Farbfax (T.42/T.4) und dazu, wie das in der Praxis von echten Faxgeräten gehandhabt wird.
Ich arbeite gerade mit SpanDSP und möchte Farbfaxe mit 200×200 dpi versenden. Dabei bin ich auf ein etwas merkwürdiges Problem gestoßen: Ein normales A4-PDF, das ich für den Faxversand auf 200×200 dpi rastere, wird von SpanDSP beim Farbfax nicht akzeptiert, wenn die Bildbreite der normalen A4-Seite verwendet wird.
Hintergrund ist wohl das historische Faxformat: Bei 200×200 dpi werden für die verschiedenen Papierbreiten feste Pixelbreiten verwendet, z. B. 1728 Pixel für A4/Letter, 2048 für B4 und 2432 für A3. Diese Breiten stammen aus den historischen Faxstandards und entsprechen nicht einfach 1:1 der heutigen physikalischen Papierbreite.
In meiner konkreten SpanDSP-Konfiguration muss ich das normale A4-Bild deshalb künstlich verbreitern, damit das Farbfax akzeptiert und übertragen wird. Dabei entstehen bei meiner Verarbeitung 57 zusätzliche Pixel in der Breite.
Und genau dazu habe ich ein paar Fragen:
- Wie lösen das andere Software-Faxlösungen bzw. echte physische Faxgeräte?
- Wird das Bild bei einem solchen Fall links oder rechts erweitert?
- Oder wird der Inhalt auf der größeren virtuellen Faxbreite zentriert, sodass beispielsweise ein Teil des zusätzlichen Randes links und ein Teil rechts liegt?
- Gibt es dafür eine Vorgabe in T.4/T.42 oder ist das der Implementierung des jeweiligen Faxgeräts überlassen?
- Wenn ein echtes Faxgerät ein normales A4-Dokument als Farbfax mit 200×200 dpi versendet: Wie positioniert es den eigentlichen A4-Inhalt innerhalb der standardisierten Faxbreite?
- Und gibt es eventuell bekannte Implementierungen oder Erfahrungen mit SpanDSP, die genau dieses Problem behandeln?
Ich möchte vermeiden, beim Empfang einfach pauschal die zusätzlichen 57 Pixel auf der rechten Seite abzuschneiden, weil ein anderes Faxgerät die zusätzliche Fläche möglicherweise anders positioniert haben könnte. Grund ist, dass ich das empfangene TIFF wieder in das korrekte DIN A4 skalieren möchte, bevor ich dieses in PDF konvertiere.
Falls jemand dazu Erfahrungen mit echten Faxgeräten, T.42/T.4 oder SpanDSP hat, wäre ich für Hinweise sehr dankbar.
Gruß
Zuletzt bearbeitet: