FB 7390 - Netz unfassbar langsam, trotz guter Werte/Mac

themaastrix

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Liebes Forum,

ich brauche einmal Denkanstöße/Hilfe von den All- und Vielwissenden unter Euch. (Suchfunktion habe ich schon durchgearbeitet, aber noch keine passenden Hinweise gefunden, falls jemand doch schon was gesehen hat, bitte gern darauf hinweisen und ich verneige mich in Ehrfurcht.)

Ich bin seit 2009 Kunde bei Wilhelm Tell in einer SAGA-Wohnung und hatte bis zum vergangenen Freitag vom Anbieter eine Tilgin/Zyxtel-Kombi, die mir mein Netz gebaut hat. Dahinter habe ich einen größeren Netgear-Router, über den ich dann per Funk und LAN meine Infrastruktur angebunden habe. Vor zwei Wochen hatte ich alle paar Stunden Netzausfälle, die Geräte waren auch heißer als sonst, Leitung war nach Messung in Ordnung. Daher habe ich zusammen mit der Hotline einen Austausch meiner Geräte besprochen und bin jetzt mit einer Fritzbox 7390 beglückt worden - ich vermute, dass die einfach in Ehren gealtert sind und jetzt irgendwo Wackler haben.

Der Techniker hat das Gerät angeschlossen und mir als „Beweis“ SPON auf seinem Netbook aufgemacht und ist von dannen gezogen.

Leider ist jetzt das interne Netz (WLAN oder LAN) unfassbar langsam, ich habe an sich immer einen Kontroll-Ping auf Google im Hintergrund offen, vorher hatte ich einen Paket-Verlust von deutlich unter einem Prozent, mit Anschluss der Fritzbox liegt der Paket-Verlust zwischen 30 (selten) und 90 (häufig) Prozent, bei (akzeptablen) Ping-Zeiten von 30-40 ms, wenn ein Ping durchkommt. Wenn eine Phase mit schlechter Verbindung da ist, ist es z. B. nicht möglich, ein Youtube-Video unterbrechungsfrei zu sehen, von Webseiten werden Teile geladen oder der Verbindungsaufbau komplett abgebrochen (56-K-Modem-Gefühl).

Im Backend der Fritzbox 7390 sehe ich einen Downstream von 95,5 mBit/s und einen Upstream von knapp 45 mBit/s. Auch eine wiederholte Leitungsmessung mit der Hotline bestätigte die guten Werte, ein Leitungsreset bringt keine Besserung.

Ich arbeite mit Macs (aktuelles OS), die im ursprünglichen Setting problemlos im Netz vor sich hin werkelten, mit meinem Haupt-Notebook bin ich wöchtentlich bestimmt in 4 oder 5 Netzen unterwegs und weiß, dass ich hier keine Probleme hinter der Tastatur verursache .

Die Firmware ist in der aktuellen Version, ich habe bereits probiert, mit der vorherigen Version zu arbeiten (da gibt es das Häkchen). Ich bin auch schon in den Expertenmodus der Box gegangen und habe in den DSL-Verbindungsmöglichkeiten die Kästchen zur maximalen Stabilität angeklickt.

Ein DHCP-Release bringt manchmal kurzzeitig Besserung, aber nicht länger als 20 Minuten. Es gibt Phasen von 30-40 Minuten, wo ein Ping (und auch das Netz) zuverlässig und schnell funktioniert, dann aber nicht mehr. Ein Neustart der Fritzbox bringt hier auch keine Verbesserung. Im Falle einer WLAN-Verbindung habe ich auch getestet, ob es einen Unterschied macht, auf welchen Kanälen ich sende (macht es nicht)

Der Vollständigkeit halber: Ich habe einen iMac, zwei Macbooks, AppleTV, einen Netzwerkdrucker, diverse Netzplatten, Tablets und Smartphones (all die will ich an sich über den Netgear tunneln). Ich habe auch ein Airport-Netzvergrößerungs-Dings am Start, von dem weiß ich aber schon, dass es problematisch in der Verbindung mit der Fritzbox ist - das ist aber unproblematisch, weil ich ja sowieso über den Netgear-Router gehe.

Ich habe getestet über Kabel direkt an der Fritzbox, habe meinen Netgear-Router in den Switch-Modus versetzt, über WLAN direkt an der Fritzbox, über WLAN direkt am Netgear, über Kabel direkt am Netgear – die Pings bleiben mies. Den MTU habe ich testhalber auch mal von 1500 auf 1492 runtergesetzt - ohne Auswirkungen.

Was mir direkt nach Anschluss und erstem Testen der Fritzbox aufgefallen war: Ich war nicht in der Tage, über einen Torrent-Programm Dateien zu ziehen (Linux-Images natürlich), vermutlich hätte ich dafür ein paar Ports öffnen müssen. Spannend aber: Wenn ich über den Netgear versuche, Torrent-Dateien zu laden, funktioniert das problemlos.

Wie gesagt, ausgetauscht wurde lediglich die "Internet-Mach-Einheit", Rest der Geräte sind unverändert. Vorher keine Probleme bis zum Defekt, jetzt geht es nicht mehr. Daher glaube ich, dass der Fehler bei irgendeiner Fritzbox-Einstellung zu suchen ist oder die Kombatibiltät zwischen Mac und FB nicht vorhanden ist.

Hat irgendwer noch ein paar heiße Tipps, wie ich hier weiter vorgehen kann?
 
Zuletzt bearbeitet:
die gehört wilhelm tell, sie sagen aber, dass bis zum anschluss und in die box alles in ordnung ist...
 
Deine Aussage besagt das Gegenteil. Ist die Fritzbox 7390 überhaupt für solche Anschlüsse geeignet? Möglicherweise ist der Prozessor schon an der Grenze seiner Leistungsfähigkeit.
Mit deiner Shifttaste ist auch nicht alles in Ordnung. :(
 
Die Shifts waren nach Posting #1 verbraucht. ;-) Die 7390 schafft als reiner IP-Router 300 down und 200 up, das kann es nicht sein.

Wie sieht es denn mit einem kleinen Netzwerk aus, d.h. allein mit der 7390, bei höherer Komplexität (des Netzes und dessen Darstellung hier) geht schnell mal die Übersicht verloren.
 
Da schreib ich einmal fix vom Handy... na gut, ab jetzt gibt es Großbuchstaben auch wieder standardmäßig ;-)

Kleinstmögliches Netzwerk - direkt am Router mit einem Rechner per Kabel - ändert gar nichts, ist genau obiger Zustand.
 
Die 7390 schafft als reiner IP-Router 300 down und 200 up, das kann es nicht sein.
Das habe ich aber nicht so verstanden, dass die Fritzbox hier als "reiner IP-Router" arbeitet. Die ist doch direkt an die Leitung angeschlossen.
 
Korrekt, die FritzBox wurde direkt mit der Dose in der Wand verbunden - soll die angeblich können. Wilhelm Tell wär doch schön doof, wenn die da was benutzen würden, das nicht funktioniert, oder?
 
Also, ein direkter Glasfaseranschluss kann das ja dann nicht sein.
@themaastrix: Wenn das eine DSL-Anbindung ist, kannst Du bitte einmal die Screenshots der DSL-Reiter hier reinstellen, also Internet->DSL-Informationen und dann

- Übersicht
- DSL
- Spektrum
- Statistik
- Störsicherheit

Und die installierte Firmware-Version der 7390 wäre auch prima.

Danke.


Ergänzung: Es gibt ja bei Wilhelm.Tel (cooler Name!) ein eigens Forum. Demnach müsste das ein VDSL-Anschluss ein; bin gespannt auf die Screenshots.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
.... dass die Fritzbox hier als "reiner IP-Router" arbeitet. Die ist doch direkt ... angeschlossen.
Das bezog sich allein auf die Vermutung "Prozessor schon an der Grenze seiner Leistungsfähigkeit". Als 300MBit-xDSL-Router konnte ich die Box leider noch nicht testen. ;-)
 
Hi,
gerade wieder zu Hause, jetzt funktioniert das Netz gerade "gut" (s. Screenshots) - Surfen ist immer noch gefühlt auf besserem 56k-Modem-Niveau im Vergleich zum alten Vor-Fritz-Modem.

Zum Forum: Da habe ich auch meine Frage hingepostet - es scheint dort aber keine aktive Community zu geben, um sich dort zu registrieren, muss man sich an Wilhelm Tel wenden, um einen Usernamen zu erhalten - ich hoffe, ihr seid hier schneller mit Hilfestellungen...

Software: FRITZ!OS 05.50 Firmware-Version: 84.05.50
Bildschirmfoto 2013-06-10 um 22.29.40.pngBildschirmfoto 2013-06-10 um 22.34.45.pngBildschirmfoto 2013-06-10 um 22.34.34.pngBildschirmfoto 2013-06-10 um 22.34.22.pngBildschirmfoto 2013-06-10 um 22.32.42.pngBildschirmfoto 2013-06-10 um 22.32.27.png
 
Zuletzt bearbeitet:
Interessantes VDSL-Spektrum ... auf jeden Fall kein Annex-B. Das eigentliche Problem scheint in der Tat der Paketverlust zu sein. Bitte ermittel doch mit tracrt oder traceroute zu der angepingten IP-Adresse, welche Router dazwischen liegen. Danach pingst Du jeden der Knoten längere Zeit an, um rauszubekommen, wo der Paketverlust einsetzt. Sollte der Ping zwischen Deinem Rechner und einem der erste Knoten hinter der 7390 verlustfrei sein, bist Du raus, denn ab da muss der Provider das übernehmen. Aber die Info, bis wohin es geht und ab wann der Verlust einsetzt, sollte sehr hilfreich für ihn sein. (geschrieben mit einem kindl, sorry)
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Die DSL-Daten sind in Ordnung, wie auch mehr oder weniger zu erwarten war, deshalb habe ich zuerst auch gar nicht danach gefragt. Verwunderlich ist nur, dass auf dem zweiten Bild aus unerfindlichen Gründen alles auf "Maximale Stabilität" gestellt ist. Hat das der Techniker gemacht? Wenn ja, warum nur? :confused:
 
Öhm... ich bin jetzt nicht so der DSL-Experte aber empfinde eine Leitungsdämpfung von 102 dB (Senderichtung) doch als etwas zu hoch oder liege ich hier falsch?
 
Das fällt unter die Kategorie belanglose Anzeigefehler. ;)
 
^^ Alles klar
 
Das war ich selbst - nachdem das Netz überhaupt nicht sicher funktionierte, habe ich zwei Abstufungen ausgetestet und bin dan auf die maximale Stabilität gegangen - ist jetzt gefühlt nicht besser oder schlechter als vorher.
 
Persönlich habe ich keine besonders guten Erfahrungen gemacht mit FRITZ!OS 05.50, versuche mal bitte den Vorgänger 05.22 oder die aktuelle Labor-FW.
 
Danke, werd ich heute Abend oder morgen probieren und berichten.
 
- nachdem das Netz überhaupt nicht sicher funktionierte, ... - ist jetzt gefühlt nicht besser oder schlechter als vorher.
Warum machst du es dann nicht wieder rückgängig? Der DSL Sync scheint doch einwandfrei zu funktionieren. Was ist mit "Netz überhaupt nicht sicher" gemeint?
 
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