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FB am analogen Anschluß einer ISDN-Anlage

Dieses Thema im Forum "FRITZ!Box Fon: Telefonie" wurde erstellt von sailor0646, 14 Sep. 2008.

  1. sailor0646

    sailor0646 Neuer User

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    Kann man grundsätzlich eine FB an einen analogen Ausgang einer ISDN-Anlage, quasi als Festnetz, anschließen?

    Hintergrund: ich möchte bei einem Kunden die FB nutzen um Faxe zu empfangen und als Email weiter versenden. Die FB soll dafür an dem analogen Ausgang einer vorhandenen ISD-Anlage angeschlossen werden an dem jetzt ein normales Fagerät hängt. Damit wäre es möglich die definierte Fax Nummer direkt weiter zu verwenden und das Faxgerät auszumustern.

    Ich möchte die FB aber nicht zwischen den NTBA und die ISDN-Anlage schalten, weil damit die Komplexität unnötig höher wird.
     
  2. Telefonmännchen

    Telefonmännchen IPPF-Promi

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    Prinzipiell sollte dieser Anschluß problemlos funktionieren. Allerdings ist zu beachten, daß es im Zusammenspiel mit verschiedenen Gegenstellen zu Problemen mit der Zuverlässigkeit kommen kann. Es gibt diverse Threads, die verstümmelte bzw. Fehlversuche beschreiben. In einem professionellen Umfeld wäre ich da mit dem Einsatz einer FritzBox als Faxersatz eher vorsichtig. Ich benutze selbst die Faxfunktion der T-Net-Box für den Empfang von Faxen (testweise auch mal die der Box). Ich habe da einfach Multinumbering durch den Operator einrichten lassen und dann meine Faxnummer verzögert auf die T-Net-Box umgeleitet. Endgültig empfange ich die Faxe mit einer ISDN-Karte im Rechner. Da kann man dann auch den Spam aussortieren, bevor man die Faxe dann ausdruckt.

    Das Zwischenschalten der FritzBox erhöht übrigens die Komplexität nicht unbedingt, macht sogar vieles einfacher.

    Gruß Telefonmännchen
     
  3. sz54

    sz54 IPPF-Promi

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    das kann gehen. Die ISDN-Anlage muss Faxanrufe auf analog umsetzen können. Die Fritzbox braucht zusätzlich einen DSL-Anschluss für die Push-Mails.
    Wirklich sicher funktioniert der Faxempfang der Fritzboxen allerdings nicht, zumindest bei einigen Versionen.
     
  4. sailor0646

    sailor0646 Neuer User

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    Was heißt "multinumbering" und warum braucht man das, wenn man die Faxe auf die T-Net-Box umleiten lassen möchte?

    Ich dachte man kann einfach die Faxnummer umleiten, wenn das Fax, oder der PC ausgeschaltet ist und nicht annimmt. Dies wäre meine Alternative, wenn der Faxempfang mit der FB nicht sicher funktioniert.
    Wie holt man die gespeicherten Faxe mit Fritzfax eigentlich aus der T-Net-Box auf den PC, wenn er wieder eingeschaltet ist?

    Ich werde in jedem Fall vorläufig noch einen PC mit ISDN Karte zum Faxempfang parallel zur FB laufen lassen um keine Überraschungen zu erleben.

    BTW, eine Komponte mehr in der Strecke zum Teilnehmer ehöht die Komplexibilität und damit die theoretische Ausfallwahrscheinlichkeit aber schon, oder? Was würde damit einfacher?
     
  5. Telefonmännchen

    Telefonmännchen IPPF-Promi

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    Multinumbering heißt nichts anderes, daß alle zum Anschluß gehörenden MSN einer einzigen T-Net-Box zugewiesen werden. Man kann auch eine Handynummer mit integrieren und dann die T-Net-Box als Handybox benutzen und kostenfrei sowohl die Festnetzanrufe als auch die Handyanrufe abfragen. Die Faxe fragt man dann ab, indem man die T-Net-Box abfragt, und sich die Faxe dann auf den dann eingeschalteten Rechner zufaxen läßt (darum auch die verzögerte Rufumleitung, außerdem kann man dann bei laufendem Rechner auch mal Faxe direkt empfangen). Ein Qualitätsverlust ergibt sich nach meiner Erfahrung nicht. Der Faxempfang funktioniert, wenn in der T-Net-Box aktiviert, dann sogar auch auf allen umgeleiteten MSN per Faxweiche. Das ist kein Problem.

    Wenn man die T-Net-Box nicht für normale Anrufe als AB benutzen will, kann man auch auf das Multinumbering verzichten. Allerdings muß man da beim Einrichten und Bedienen der Box höllisch auf seine eigene gehende MSN achten, dann schnell hat man dann mal eine zweite (dann kostenpflichtige) T-Net-Box eingerichtet. Die Multinumbering-Box ist im Handling einfach einfacher. Man braucht ja andere MSN nicht umzuleiten, wenn man sie für dieser Rufnummern nicht aktivieren will. Das spuckt einem nicht in die Suppe. Ich betreibe das schon seit einigen Jahren und habe das in der Firma meines Schwiegervaters auch schon länger so eingerichtet. Seit dem spart er eine Menge Papier und Tinte für nicht ausgedruckten Faxspam.

    Gruß Telefonmännchen