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FBF hinter Lancom: 5050 geht, 7050 geht, ata geht nicht. Warum?

Dieses Thema im Forum "FRITZ!Box Fon: Telefonie" wurde erstellt von paulinus, 28 Okt. 2006.

  1. paulinus

    paulinus Neuer User

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    Hallo,

    ich stehe hier vor einem Rätsel, die Überschrift sagt es schon. Ich möchte die FBF ata 1020 mit der Firmware 11.04.01 hinter dem Lancom 1722 VOIP in Betrieb nehmen.

    Zwei Fritzboxen (5050 und 7050 laufen hier einwandfrei hinter dem Lancom). Die Konfiguration zu posten macht eigentlich keinen Sinn, denn ich habe jede nur denkbare Konfiguration bereits durchgespielt. Zuletzt mit exakt den selben Portforwardings, die bei der 7050 seit langem gehen (die habe ich auf andere Ports gelegt, geht immer noch). Die FBF ata sagt hartnäckig: "Gegenstelle antwortet nicht. Zeitüberschreitung.".

    Was ist denn bei der ata anders? Läuft die nur mit ganz bestimmten (geheimgehaltenen) Ports? Aber auch das ist nicht warscheinlich, schließlich habe ich auch den Lancom als SIP-Proxy laufen und selbst die Anmeldung an dem geht nicht. Im Lan selbst gibtb es ja keine port-Beschränklungen.

    Hat jemand eine Idee?

    Grüße,
    Paul
     
  2. frank_m24

    frank_m24 IPPF-Urgestein

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    Hallo,

    der Fehler "Gegenstelle antwortet nicht. Zeitüberschreitung." deutet darauf hin, dass das Problem nicht im VoIP Setup, sondern schon im Internetzugang besteht. Hat die Box einwandfreien Internetzugang? Sind alle ausgehenden Ports verfügbar? Stimmt das DNS und Gateway Setup?

    Viele Grüße

    Frank
     
  3. paulinus

    paulinus Neuer User

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    Hallo,

    vorneweg: inzwischen ging es mal. Geklärt ist aber noch immer nicht ganz, warum. Dann FritzBox abgeschaltet, geschlafen, heute früh wieder angeschlossen, geht nicht mehr.

    Die Fritzbox ging, nachdem ich im Router die IP Adresse der FBF Ata als DMZ-IP angegeben hatte. Nun bekam der Router allerdings eine Identitätskrise (Lanmonitor glaubte nun, auf der IP der FBF seinen Router zu finden). Also habe ich die Box wieder aus der DMZ genommen, und siehe da, es ging noch immer. Anrufen und angerufen werden klappte einwandfrei.

    Heute morgen (Konfiguration exakt wie gestern) geht wieder nichts mehr, s.o.
    Ich werde das Problem auch noch im Lancom Forum berichten, befürchte aber nach den Erlebnissen jetzt, daß man mir dort erzählt, die FBF bockt und hier höre ich vielleicht, dass der Router bockig ist.

    Frank, Du fragst, ob alle (ausgehenden) Ports verfügbar sind. Ausgehend ist bei mir gar nichts eingeschränkt, nur eingehend. Aber möglicherweise liegt hiert der Hase im Pfeffer. Was macht UPNP eigentlich? Öffnet UPNP Ports, die ich in der Firewall eigentlich gar nicht geöffnet hatte? Kann es sein, daß die beiden anderen Fritzboxen sich durch UPNP Ports schnappen, die ich für die FBF ata eigentlich reserviert hatte? Kann es sein, daß die FBF ata deshalb die Ports nicht bekommt, die ich ihr zugedacht hatte?

    Weiter frage ich mich, was macht die Einstellung "Portweiterleitung des Routers für Internettelefonie aktiv halten"? Irgendwie bin ich immer davon ausgegangen, daß die Einstellungen, die ich im Router manuell getroffen habe (Portweiterleitungen) gelten, aber möglicherweise ist das mein Irrtum?

    Grüße,
    Paul
     
  4. frank_m24

    frank_m24 IPPF-Urgestein

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    Hallo,

    Mehrere FBFs hinter einem Router ist immer kritisch, da sich die Portbereiche überschneiden. Mit UPNP und Portweiterleitungen ist man da natürlich sofort aufgeschmissen.
    Mit einer geeigneten STUN Server Konfiguration sollte das aber in den Griff zu kriegen sein. Trage in jede Box in die VoIP Konfiguration gültige, zur FBF kompatible STUN Server ein.
    Das erklärt aber nur, warum man z.B. nur Sprache in eine Richtung hat oder nicht angerufen werden kann. Die Fehler "Gegenstelle antwortet nicht. Zeitüberschreitung." lässt sich damit nicht erklären!

    Die Einstellung "Portweiterleitung des Routers für Internettelefonie aktiv halten" muss in jedem Fall in einer Fritz aktiviert werden, sobald sie hinter einem Roter läuft. Das hat nichts mit UPNP oder manuell eingerichteten Portweiterleitungen zu tun, sondern mit ausgehenden Portzuweisungen in den NAT-Tabellen des vorgeschalteten Routers, die nach einem gewissen Timeout gelöscht werden. Durch diese Einstellung bleiben sie erhalten. Ohne diese Einstellung kommt es ebenfalls zu dem Effekt, dass man einige Minuten nach der letzten Aktivität der Box (Anmeldung, Telefonat) nicht mehr angerufen werden kann.

    Viele Grüße

    Frank
     
  5. paulinus

    paulinus Neuer User

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    Hallo Frank,

    also ich habe jetzt an den FBF 5050 und 7050 Portweiterleitung aktiv halten abgeschaltet. An allen vier (auch die zwei ata's) ist "Statusinformation über UPNP übertragen" abgeschaltet. Aber ist damit UPNP selbst abgeschaltet?

    die FBF 5050 und 7050 melden sich derzeit nur am Router bzw. dessen Sip-Proxy an, benötigen daher keine Portweiterleitungen. Bei beiden habe ich keinen STUN Eintrag. Bei den beiden ata's steht eimal stun.sipgate.net:10000 und einmal stun.gmx.net drin (beide sind für sigate accounts konfiguriert).

    Erfolg - leider negativ. Was kann ich noch tun? Interessieren würde mich vor Allem, was ist anders im Vergleich zu der 5050 und 7050. Beide liefen zusammen auch mit externen Sip-Proxies und Realms im selben LAN ohne Probleme.

    Grüße,
    Paul
     
  6. frank_m24

    frank_m24 IPPF-Urgestein

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    Hallo,

    wenn sich die Boxen im LAN registrieren, so braucht es natürlich auch keine besonderen Maßnahmen.

    "stun.sipgate.net:10000" ist natürlich vollkommener Käse: Mit der Portangebe kann die Box nichts anfangen, das macht den Eintrag ungültig. Das ist auch so dokumentiert, bei sipgate und in der Fritzbox-Doku.

    Ich blicke offengestanden auch nicht so richtig durch deine Konfiguration durch. Mal schreibst du, die Boxen kommen sich gegenseitig ins Gehege, dann wieder schreibst du, dass sie nur im LAN registriert sind ... :confused:

    Teste es erst mal mit nur einer ata, nimm alle anderen Fritzboxen vom Netz. Beachte in dieser ata, dass das Internet Setup (Gateway, DNS) korrekt ist, und dass die VoIP gültig ist, inkl. gültigem (!) STUN Server aber ohne (!) Proxy-Eintrag, und mit aktiviertem "Portweiterleitung des Routers für Internettelefonie aktiv halten". Dann beobachte die Ereignis-Logs und berichte wieder.

    Viele Grüße

    Frank
     
  7. paulinus

    paulinus Neuer User

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    #7 paulinus, 29 Okt. 2006
    Zuletzt bearbeitet: 29 Okt. 2006
    Hallo Frank,

    ich kann die Boxen zwar alle administrieren, aber nicht so ohne Weiteres vom Netz nehmen (sie befinden sich nicht alle in meiner Wohnung).

    Ich denke auch, ich habe mich klar ausgedrückt, zwei Boxen (die 5050 und die 7050) melden sich aktuell nur am Router an. Sie KÖNNEN aber auch ohne Probleme extern anmelden. Beide bei Sipgate und (bisher) beide mit stun.sipgate.net:10000 (wenn das ungültig war, dann hat es eben ohne STUN funktioniert). Es gibt weiterhin zwei ata's, wovon einer in meiner Wohnung ist und der andere in einer Wohnung, in die ich jetzt nicht rein kann. Diese Beiden sollen sich extern bei Sipgate registrieren. Der Lancom und der eine ata ist hier, mit dem kann ich alles machen. Die beiden, die sich intern anmelden DÜRFTEN den ata's EIGENTLICH nicht ins Gehege kommen, tun es aber vielleicht. Vielleicht auch nicht. Ich habe das nicht behauptet, sondern nur danach gefragt. Deshalb habe ich sie erwähnt.

    Die zwei Boxen haben auch Konfigurationen für Sipgate und die anderen drei Provider, aber alle inaktiv. Der Router hat aktive Konfigurationen für Sipgate und die anderen Provider. Vielleicht können ja die ata's nicht mit dem Router.

    Eins scheint definitiv zu sein. Die ata's verhalten sich anders als die 7050 und die 5050. Meine Frage geht dahin, wo der Unterschied ist und was es zu beachten gibt.

    Viele Grüße,
    Paul
     
  8. paulinus

    paulinus Neuer User

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    Hallo Frank,

    an dem ata, an den ich physikalisch nicht rankomme, habe ich den Internet Telefonie Eintrag jetzt deaktiviert. Das dürfte Deiner Forderung am nähesten kommen. Die beiden Boxen 5050 und 7050 melden sich nur lokal an. Somit DÜRFTE keine der Boxen dem verbleibenden ata mehr ins Gehege kommen.

    STUN Server ist ohne Portangabe eingetragen. Gateway, DNS etc. ist alles gültig. Das Problem besteht weiterhin, "Gegenstelle antwortet nicht, Zeitüberschreitung".

    Grüße,
    Paul
     
  9. frank_m24

    frank_m24 IPPF-Urgestein

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    Hallo,

    Wie ich schon sagte, ist die Ursache für "Gegenstelle antwortet nicht, Zeitüberschreitung" eher im Internet-Setup als im Portsetup oder der STUN Konifguration zu suchen. Vielleicht hat es noch was mit dem Proxy Server im VoIP Setup zu tun. Auch das Vorhandensein mehrerer Fritzboxen sollte darauf keinen Einfluss haben.

    Viele Grüße

    Frank
     
  10. paulinus

    paulinus Neuer User

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    Hallo,

    also Proxy war es auch nicht, da gab es ja die Vorauswahl "Sipgate" in der Pulldownbox. Da gibt es keinen Registrar oder Proxy einzutragen. Wenn ich auf "anderer Anbieter" umschalte, sehe ich aber, daß bei Proxy nichts eingetragen ist.

    Zu meiner Überraschung habe ich jetzt aber nochmal probiert, auf stun.gmx.net umzustellen und sieheda, es geht plötzlich wieder. Mal sehen, ob es morgen auch noch geht. Eins ist sicher: die FBF 5050 und die 7050 gehen mit dem Eintrag stun.sipgate.net:10000. Die FBF ata jedenfalls in der aktuellen Firmwareversion geht mit dem Eintrag stun.sipgate.net NICHT und zwar ganz egal, ob da ein Port 10000 mitgegeben wurde oder nicht.

    Und man kann weiter sagen, daß der Fehler "Gegenstelle antwortet nicht, Zeitüberschreitung" zumindest bei der ata-Version auftreten kann, wenn der STUN Eintrag nicht passt.

    Viele Grüße,
    Paul