Festnetz hat ungewisse Zukunft

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Udo

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Festnetz hat ungewisse Zukunft
45 Mio. Menschen tätigen Anrufe ausschließlich über Handy

London (pte, 23. Oktober 2004 10:30) - Immer mehr Menschen benutzen ihr Handy für ihre alltäglichen Anrufe. Bereits 45 Mio. Menschen in Großbritannien, Deutschland, den USA und Südkorea nutzen ausschließlich ein Handy, wie eine Studie, die vom Handyriesen Nokia http://www.nokia.com in Auftrag gegeben wurde, herausfand, berichtet die BBC http://bbc.co.uk . Das Festnetz wird nur behalten, weil die Tarife günstiger sind. Doch sehen die meisten der Befragten die Zukunft klar im Mobilfunk.

Die Studie zeigte außerdem, dass Handys und das Festnetz zu verschiedenen Zwecken genutzt werden. Anrufe über das Festnetz sind im Allgemeinen länger. Viele der Befragten gaben an, eine emotionale Bindung zum Festnetz zu haben, weil es sich zu Hause befindet und wegen der Gemütlichkeit, wenn man von dort aus telefoniert. 69 Prozent der in Großbritannien Befragten sagten, dass sie das Festnetz benutzen, weil es billiger ist. Doch wussten sie nicht mit Sicherheit, wie genau sich die Tarife von Festnetz und Handy unterschieden. In den USA und in Deutschland sagten Viele, dass das Festnetz verlässlicher sei als Handys und dass die Verbindung schneller zustande kommt.

In allen Ländern, in denen die Interviews geführt wurden, zeigte sich, dass ältere Leute eher das Festnetz benutzen. Frauen über 50 nutzen fast nie ein Handy, wie die Studie herausfand. In Südkorea war der Trend zum Handy am deutlichsten. 65 Prozent der dort Befragten gaben an, kein Festnetz mehr zu beantragen, wenn sie umziehen.

Nokia sagte, dass diese Ergebnisse Auswirkungen auf Mobilfunkbetreiber hätten. Diese müssten sich bemühen, dass Handys als günstig und verlässlich angesehen werden und dass sie eine gute Qualität der Anrufe bieten. Die Studie zeigte außerdem, dass nicht nur Anrufe über Handy im Trend liegen. Manche der Befragten sagten, dass sie in den nächsten Jahren auch das Internet über Handy oder drahtlose Services empfangen wollen.


QUELLE: Pressemeldung
 

jan

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Kermit

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Ich persönlich würde beim nächsten Umzug nur noch DSL bestellen und ggf. meine Festnetznummern wenn möglich zu einem VoIP Provider portieren lassen. Das letztere ist leider im Moment noch nicht möglich. :cry:
 

jan

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Es gibt besseren und günstigeren Breitbandinternetzugang als DSL.
Es ist Internet- Breitbandzugang von KabelTV- Anbieter, z.B. von ISH.

Vorteile von KabelTV- Internet: (eigene 1 Jährige Erfahrung)
Sehr zuverlässig.
Keine Zwangsunterbrechungen alle 24 Stunden, wie bei Internet von Telekom AG.
Praktisch monatelang die gleiche IP.
Preiswerter
Wettbewerbsfördernd
...

VoIP- fahigen Breitbandinternet mit Flatrat, gibts bei ISH schon an 19,9 Euro. (Zwangsgrundgebühr für Telefon fällt nicht an !)
Preisvergleich: http://www.ish.de/internet/vergleich.htm

Warum also DSL ?
Mit DSL wird indirekt nur die Telekom AG weiter gemästet.
DSL stärkt den defakto Monopolisten, auch wenn Internet von Telefonzwang entkoppelt wird!
Mit Kabelinternet erhält man mehr, günstiger und besser
UND gleichzeitig fördert man Wettbewerb bei Internetzugang.

Es reicht für mehrere Telefonate gleichzeitig.
Es soll Studentenwohnheime / WGs / Hausgemeinschaften geben, die über Wlan, EIN Internetzugang splitten, und damit über 10 Wohneinheiten mit VoIP-Telefonie versogen. Dabei können alle 10 glechzeitig telefonieren und auch etwas Internet, Email nutzen... (Ohne zu breiten p2p / Saugen )
Die Technikinvestition kostet nur 2 bis 10 Monate Grundgebühr, die früher an den überteuerten Monopolisten Telem AG gezahlt wurde!

Übrigens man kann nur Kabel-TV-Internet buchen, ohne Kabel-TV.
 

naxalenok

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Christoph

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@ Jan:

Ja, wer Ish bekommen kann, sollte es auf jeden Fall auch nehmen, da stimme ich Dir bei. Leider ist nicht mal innerhalb Düsseldorfs gesagt, dass es flächendeckend verfügbar wäre...

@ naxalenok:

Das stimmt zwar, in der Praxis sieht es aber tatsächlich so aus, dass sich Deine IP nicht von alleine ändert. Selbst wenn ich 1 Woche lang die Sicherung rausdrehe, also sämtliche Hardware stromlos ist, habe ich danach über noch "meine" IP.

Habe meine IP nun schon 1 1/2 Jahre (davor eine andere, wobei ich gar nicht mehr weiß, was da gewesen ist, dass sie wechselte).
 

xlephant

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naja eine feste ip mag ja ganz toll sein, wenn man irgendwelche server dienste betreiben möchte (was man meist ja gar nicht darf). aus sicherheitsgründen hab ich allerdings doch lieber eine dynamische, wobei die trennung von 24h auf meinetwegen eine woche verlängert werden sollte.
 

jan

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Handy in AT meistens preiswerter als Festnetz

Handy in AT meistens preiswerter als Festnetz:
Österreich macht vor wie günstig mobiles telefonieren ist.
Dagegen sind die deutschen Preise bei der Telekom AG und deren Unterfirma T-Mobile in der Kategorie Wucher einzuordnen.

Zitate:

...In Österreich über das Festnetz zu telefonieren, ist unklug. Das Handy ist meist billiger...

...Netzinterne Gespräche sind in jedem Mobilfunknetz gratis oder für einen Cent pro Minute zu haben, auch Gespräche ins Festnetz sind ohne Mengenbegrenzung ab einem Cent im Angebot...

...Österreicher erachten diese Preise als Selbstverständlichkeit, gibt es doch sogar einen Wertkarten-Tarif (Prepaid), bei dem Gespräche in alle Netze nur 15 Cent kosten...

Mehr dazu / Fortsetzung im Spiegel online:
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,324643,00.html

MfG Jan
 

jan

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Ausland zeig den Trend zum sterben der Festnetztelephonie...

Ausland zeig den Trend zum sterben der Festnetztelephonie vor:


Erstmals mehr Handys als Festnetzanschlüsse in Indien

Neu Delhi (AFP) - In Indien haben bereits mehr Menschen ein Mobiltelefon als einen Festnetzanschluss. Laut einer Umfrage von Indiens führendem Telekommunikationsmagazin "Voice and Data" besitzen 45 Millionen Inder ein Handy, während es im Festnetz nur 44 Millionen Anschlüsse gibt. In den nächsten drei Jahren sollen mindestens 110 Millionen Mobilfunkkunden hinzukommen. Während es bei den Festnetzanschlüssen 50 Jahre gedauert habe, die 40-Millionen-Marke zu erreichen, seien es bei den Handys nur neun Jahre und vier Monate gewesen, schreibt das Blatt. Indien habe sich nach China zum zweitgrößten Handy-Markt der Welt entwickelt. Nach Angaben der Industrie seien Mobilfunknetze billiger und schneller zu installieren als Leitungen fürs Festnetz.

Quelle: http://de.news.yahoo.com/041025/286/49jsp.html

MfG Jan
 
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