Festnetztelefonate ueber ausgeschaltete Fritzbox?

wolo

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Wird in der Fritzbox Fon 7050 bei Stromausfall einer der analogen Telefonanschluesse direkt mit dem Festnetzanschluss verbunden (durchgeschleift)?

Mir geht es bei der Frage weniger um einen kurzen Stromausfall, sondern darum, dass bei mir als Gelegenheitssurfer die Box die meiste Zeit ausgeschaltet waere, ich aber trotzdem noch Telefongespraeche empfangen bzw. absetzen moechte.

Ich habe mir schon die Bedienungsanleitung heruntergeladen, aber nichts ueber dieses Thema gefunden. Es gibt aber die Empfehlung, bei Gewitter die Box vom Stromnetz zu trennen. Da sollte doch telefonieren noch moeglich sein, ohne das Telefon umzustecken!?.

Vielleicht kann ja jemand von euch die Frage beantworten, bevor ich mich direkt an AVM wende. Und falls die Fritzbox das nicht kann, koennt ihr mir dann einen anderen WLAN Router/Modem mit der gewuenschten Funktionalitaet empfehlen?

Mfg
Wolfgang
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn die FRITZ!Box kein Saft hat geht auch nix; da müsste das Telephon schon direkt an den Splitter (bzw. NTBA bei ISDN)!

Gruß
ferngespraech
 
Diese Funktion ist bei Anlagen, welche die Telefonierart ändern (ISDN-analog und andersrum) relativ sinnfrei. Die TK-Anlage meiner Schwiegereltern schaltet bei Stromausfall z.B. den ISDN-Bus durch. Kann sinnvoll sein, aber nur wenn man ein notspeisefähiges ISDN-Telefon besitzt. DECT-Geräte sind da außen vor.

Außerdem ist es fraglich, eine VoIP-Anlage anzuschließen, und dann kein VoIP zu betreiben. Denn das geht ohne Spannungsversorgung und Internetverbindung auch nicht. Solltest Du kein VoIP betreiben wollen, brauchst Du das Telefon gar nicht an die FB anzuschließen, sondern direkt an den Splitter. Dann kannst Du die FB auch ohne Einschränkung vom Netz nehmen.

Gruß Telefonmännchen
 
habe schon öfter kleine usv`s vor die fritzbox gehängt.
so kann mann solange die vermittlunsstelle nicht vom stromausfall betroffen ist weiter telefonieren (auch Voip) und eventuell noch mit laptop ins internet
 
ja, habe seit VoIP auch meine ganze relevante "Infrastruktur" (NTBA, Splitter, Fritz-Box, ISDN-Telefon) an einer 50-EUR-USV. Das funktioniert ganz prima! Der PC hat auch eine USV spendiert bekommen ... und so kann ich sogar surfen, wenns beim Nachbarn dunkel ist ;-)

PS. Die Knotenvermittlung des Netzbetreibers sollte eigentlich immer eine USV haben
 
Ich habe den Titel geaendert, war wohl schlecht gewaehlt.

Ueber einen Stromausfall mach ich mir nicht wirklich Gedanken! Es geht mir darum, dass ich die Fritzbox nur dann einschalten moechte, wenn ich auch wirklich ins Internet gehen moechte. Entweder surfen, oder ueber VoIP telefonieren.

Wie eingangs gesagt, ich bin ein Gelegenheitssurfer, und mein Rechner ist oeffter auch mal laenger als eine Woche ausgeschaltet. Deshalb habe ich mein ganzes Computergeraffel ueber eine schaltbare Steckdosenleiste angeschlossen, und moechte die Fritzbox ebenfalls damit schalten. Ich moechte mir DSL wegen der Geschwindigkeit holen (zur Zeit surfe ich noch mit Analog-Modem), und VoIP will ich halt bei der Gelegenheit mitnehmen.

Wenn ich meine Festnetznummer fuer VoIP uebernehme, dann wird doch ein VoIP Anruf automatisch ueber das Festnetz geleitet solange ich nicht beim Provider angemeldet bin. Oder liege ich da falsch?

Dann reicht es doch wenn nur der Festnetzanschluss die ganze Zeit aktiv ist. Das heisst allerdings, dass die Fritzbox im ausgeschalteten Zustand den Festnetzanschluss durchschleifen muss. Ich habe heute von einem Kollegen gehoert, dass seine 5050 das wohl beherrscht. Koennt ihr das bestaetigen, und kann die 7050 das auch?.

Mfg
Wolfgang
 
vorsicht wolo wenn deine festnetznummer als voipnummer registriert ist landen nicht alle anrufe automatisch auf dem festnetz !!!!!!
auch vom kosten nutzen sehe ich bei deiner variante keinen vorteil.
es sei denn du hättest dsl by call wie zum beispiel dsl minutes von arcor da du sonst jeden monat deine "DsL leitung" bezahlen musst.

Kann dich gerne ausführlich unverbindlich beraten beraten wenn du mir eine PN schickst

Holger
 
hklomann schrieb:
vorsicht wolo wenn deine festnetznummer als voipnummer registriert ist landen nicht alle anrufe automatisch auf dem festnetz !!!!!!
Ich kann nur für 1&1 sprechen. Dort ist es generell so, dass bei registrierten Festnetznummern sowieso fast alle Gespräche über Festnetz rein kommen. Einzige Ausnahme: Anrufe von anderen United-Internet-VoIP-Anschlüssen. Bis dahin müsste es bei anderen VoIP-Anbietern gleich aussehen.
Ist meine freigeschaltete VoIP-Nr. nicht registriert (z.B. deaktiviert in der FritzBox oder FritzBox ausgeschaltet) werden eingehende Anrufe komplett übers Festnetz geschickt.

Das ändert aber auch nichts an der Grundproblematik, dass die FritzBox nicht dafür gemacht ist, ausgeschaltet zu sein. Es wird nichts durchgeschleift etc. Daher müsste man, wenn man tatsächlich die FritzBox regelmäßig ausschalten will, entweder ein separates Telefon an ihr anschließen oder jedes Mal das Telefon in den Splitter umstecken.
Ich würde die Box einfach rund um die Uhr laufen lassen. Dafür ist die gebaut. Meine 7050 braucht ziemlich genau 9 Watt. Überschlagen übers Jahr kostet sie mich damit weniger als 12 Euro Strom.
 
Mache die Fritz!Box einfach nicht mit an die Schaltbare Steckdosenleiste, so dass die immer läuft.
Wenn es eine Box mit WLAN ist, schalte WLAN ab, das spart etwas Strom.

Ansonsten hilft noch, mehr zu surfen, damit sich das mehr lohnt :)

Die meisten VoIP-Provider schalten Anrufe nicht über Festnetz, wenn die Box nicht läuft.
 
Vielen Dank fuer eure bisherigen Beitraege!

Ich werde wohl um eine externe Umschaltloesung nicht herumkommen, wenn ich mir eine Fritzbox kaufe und ich auch im ausgeschalteten Zustand ohne umzustecken telefonieren moechte. Das hat jetzt auch AVM auf meine Nachfrage bestaetigt.

Ich verstehe das ehrlich gesagt nicht ganz. Die Box wird ja auch als kleine Telefonanlage vermarktet, und von einer Telefonanlage erwarte ich auf jedem Fall einen "Notbetrieb" bei Stromausfall. Da haben sich vermutlich wieder mal die Kostenrechner durchgesetzt, und ein paar Cent fuer ein Relais eingespart.

Dass ich die Box bei Nichtbenutzung ausschalten moechte liegt eher an meiner persoenlichen Einstellung zum Thema Energieverschwendung, und weniger an den zusaetzlichen Kosten. Wenn ich nur auf die Kosten achten wuerde, dann muesste ich beim Modembetrieb bleiben. Meine monatlichen Internet-by-Call Kosten sind im Schnitt deutlich geringer als jede DSL Grundgebuehr.
 
wolo schrieb:
...Die Box wird ja auch als kleine Telefonanlage vermarktet, und von einer Telefonanlage erwarte ich auf jedem Fall einen "Notbetrieb" bei Stromausfall...

...liegt eher an meiner persoenlichen Einstellung...

...Meine monatlichen Internet-by-Call Kosten sind im Schnitt deutlich geringer als jede DSL Grundgebuehr.

1. Das ist wohl eher ein Mißverständnis. In erster Linie ist die FritzBox ein DSL-Modem/Router mit VoIP-Adapter. TK-Funktionen sind nur sehr spärlich implementiert. Von einer FB derartige Funktionalitäten ist vermessen. Die meisten TK-Anlagen sehen dafür beim VoIP schlecht aus. Ganz abgesehen von der fehlenden DSL-Funktionalität.

2. Diese sei Dir zugestanden. Jedoch bist Du somit einer von wenigen Einzelfällen, obwohl ich Deiner Argumentation mit dem Relais teilweise zustimmen kann. Aber da würden sich wieder andere Nutzer z.B. an einem ISDN-Anschluß aufregen, daß ihre Analogtelefone nicht funktionieren. Dieses kann man weiter ausbauen (z.B. funktioniert dann ein ISDN-Telefon auch nicht an einem Analogsanschluß uswusf.).

3. Da Du offensichtlich dann kein VoIP nutzen willst, bleibt Dir nur der Geschwindigkeitsvorteil. Wobei Du Dir dann den Anschluß der Telefone an die FritzBox sparen kannst. Dann hast Du auch das Problem nicht. Irgendwie ist die Box auch die falsche Hardware für Dich.

Ich merke gerade, ich wiederhole mich.

Gruß Telefonmännchen
 
Selbst bei 'richtigen' Anlagen findet man nur selten Notstromfunktionen oder Umschaltung.
Selbst bei großen Sachen wie einer RiTTO Comtech ISDN (1 externer und 3 interne Busse, 8 analoge Nebenstellen) gibts Netzausfall nur als Extra-Modul, was auch nicht mehr kann als eine Externe Lösung. Das Modul wird genauso angeschloßen, in der Anlage gibts nur noch ne Halterung dafür.

Die Sphairon StarterBoxen sind da echt ne Ausnahme. Aber das sind ja nicht wirklich TK-Anlagen.

Also lass entwerder die Box immer laufen, wie es jeder macht, oder verzichte auf VoIP und nach das Telefon direkt an den Splitter.
Beachte auch, das Schnurlos-Telefone und evtl auch andere mit Netzteil bei Stromausfall nicht laufen.
Wobei es von Tiptel mal ein Stromausfall-fähiges Schnurloses gab. Das hatte auch Akkus in der Basis.
 
Das W701V von der Telekom, kann angeblich analoge Festnetzgespräche bei Stromausfall durchschleifen. Steht jedenfalls in der Bedienungsamneitung. Das W701V wird ja auch von AVM produziert. Sollte doch möglich sein, dieses Feature auch in zukünftige Fritzboxen zu implementieren.

Grüße
Christoph
 
Kann Jeder Selbst Basteln: eine einfaches Relais, welches von einem beliebigen Netzteil gespeist wird und im Strom-Weg-Fall einfach die beiden a/b-Adern von z.B. Fon 1 mit den a/b-Adern vom Amt verbindet.

We ganz clever ist kann die Spannung sogar aus der F!box selbst beziehen (interner S0-Bus bei Anlagen mit internem S0 oder USB-Host-Buchse bei Anlagen mit USB-Host)

Da Relais prinzipbedingt Geld kosten, glaube ich das da bei AVM nicht genrell in ein Featuere investiert wird, welches im Handy-Zeitalter eh nur wenig Mehrwert bringt.
Spätestens mit der Entkopplung von DSL und Festnetz dürfte sich das Thema komplett erledigt haben.

Für ISDN Extern<->Intern gibts da bei Auerswald übrigens eine (nicht gerade billige) Lösung.
 
mega schrieb:
Die meisten VoIP-Provider schalten Anrufe nicht über Festnetz, wenn die Box nicht läuft.
Ich kenne überhaupt nicht viele VoIP Provider, bei denen man unter seiner registrierten Festnetznummer erreichbar ist (und dann natürlich sowieso nur intern und über Partnetnetze), die meisten senden diese nur als CLIP. Und bei denen, die die Nummer über VoIP erreichbar machen, fällt mir keiner ein, der nicht ersatzweise kostenpflichtig über Festnetz geht.
 
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