Firmenaufgabe, Telefonumleitung/Mitnahme in andere Stadt

Stiffel

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Guten Abend,

Ich habe mich gerade neu in diesem Forum registriert, in der Hoffnung, dass ihr mir helfen könnt.

Folgendes Problem beschäftigt mich seit einigen Wochen auf Wunsch meines Vaters. Er geht im Herbst in Rente. Er ist selbstständig. Wir wohnen in einer anderen Stadt, er pendelt täglich 60km nach Dortmund.
Er hat seit 30 Jahren die identische Telefonnummer und Faxnummer. Er will danach noch Kunden, die er noch hat, von zu Hause aus abarbeiten. Er hat momentan einen IP-Anschluss von der Telekom. Laut Telekom ist eine Umleitung der Telefonnummer nur möglich, wenn der Router an der Leitung hängt. Schön doof, da er ab Herbst nicht mehr in Dortmund ist.
Gibt es denn vielleicht irgendwie eine Möglichkeit, die Rufnummer zu einem VoIP-Anbieter zu portieren? SipGate? Damit könnte man ja Telefon und Fax unter einen Hut bringen (Vielleicht gibt die Telekom ja trotz Vertrag die Telefonnummer frei).

Das größte Problem ist halt die Entfernung, da man die Nummer ja nicht in eine andere Stadt mitnehmen kann.

Ansonsten würde ich mich schnell daran machen, bei SipGate eine Faxnummer zu besorgen und eine Sim-Karte, um dann beide neue Nummern aus seinem Briefkopf schon frühzeitig zu vermerken.

Danke schonmal!
 
Wenn ihr das zu einen SIP-Anbieter portiert und ihm dann nicht mitteilt, dass ihr umgezogen seid, dann läuft das erstmal ganz gut, aber Fax per VoIP, geht das aktuell bei der Telekom?
Außerdem muss der Speedport nicht dranhängen, wenn ihr eine AWS im Amt (über Kundencenter bei Telekom-VoIP) einrichtet, aber die Telekom darf nicht wissen, dass ihr umzieht und muss weiter Geld bekommen etc.
 
Rechnungsadresse kannst ändern, Anschluss muss in alten Stadt bleiben. Wenn der gekündigt wird, dann halt zu Sipgate, easybell oder so, und aktuelle Anschrift angeben, nicht neue in DO.

Sonst sind Nummern weg, weil andere Vorwahl. Von wo man Nummer nutzt ist dann egal technisch.

Faxen klappt auch mit VoIp ganz gut meistens.
 
Was passiert mit dem Anschluss? Bleibt der bestehen oder wird er gekündigt?

Gehören die Nummern einer Firma (z.B. GmbH) oder einer Einzelperson (privat oder auch Einzelunternehmung)?

P.S. Fax geht bei der Telekom über VoIP einwandfrei.
 
Zuletzt bearbeitet:
Portierung ist auch während der Vertragslaufzeit möglich, nur solange kein Ort mit anderem Vorwahl angegeben wird.
 
@thtomate12:

FAX geht, da an dem VoIP-Anschluss eine ISDN-Anlage (Eumex 800 oder so) hängt. Das mit der Umleitung im Kundencenter muss ich mal nachgucken! Danke schonmal!

@HabNeFritzbox:

Ist der Anschluss nicht auch weg, wenn man aus dem Haus auszieht? ich glaube das ist das Problem, oder? Und zu Sipgate kann man die Nummer sortieren (mit Vorwahl), wenn man gekündigt hat? (Ich meine, dass zu Mai 16 gekündigt werden kann)
 
Wann wer einzieht oder auszieht ist für den Vertrag unerheblich. Nummern können auch vor Abschaltung portiert werden, dann gibt es bis zur Abschaltung neue Nummen.
 
Vielen Dank für eure zahlreichen Antworten.

Ich war gerade mal im Kundencenter. Dort kann ich für alle 3 ISDN-Nummern eine Rufumleitung einrichten. Aber ich traue dem Ganzen noch nicht so recht. Was passiert denn mit so einem Vertrag, wenn der Anschluss im Haus nicht mehr besteht? Er ist zum 02.07.16 kündbar.

@andiling: Die Nummern gehören einer Einzelperson. Er ist wie gesagt alleine selbstständig.

Also meint ihr, die Telekom gibt die Rufnummern zum portieren vorzeitig frei? Dann zu SipGate unter der aktuellen Dortmunder Adresse.
 
Wenn der Vertrag nivht mehr besteht, dann werden die natürlich gelöscht
 
Anbieter müssen Nummern herausgeben, akzeptieren jedoch nicht, i.d.R. klappt es aber ohne Probleme, und sonst gibt es immer noch genug Alternativen.

Wenn der Anschluss gekündigt wird, sind die Nummern auch weg, seiden werden portiert.

Gebe bei Sipgate den Ort angeben, der auch zur Vorwahl passt wo Anschluss aktuell läuft.
 
ja, direkt zu sipgate umziehen mit den Nummern, fax auch bei sipgate machen ...
 
Ja, dass die Nummern weg sind, wenn nach dem Vertrag die Nummern nicht portiert werden, ist klar.
Ich möchte natürlich jetzt bei laufendem Betrieb so wenig wie möglich ändern. Am besten nichts. Kann ich das Ganze auch zum Auszug machen? Also braucht SipGate die Adresse in Dortmund, oder muss man da nur den Ort angeben?Was benötige ich alles für SipGate an Hardware? Fax geht ja normal über den Windows PC, richtig? Und Telefon? Mein Vater hat zu Hause Internet von Unitymedia. (Ohne FritzBox)
 
Am besten ist ein VoIP fähiger Router (Fritzbox, Speedport, ect.) verwendet und dort die Sipgate Account Daten einpflegt, und an den Router dann Telefon und Faxgerät.

Rufnummern Mitnahme geht bis 30 tage nach Kündigung.

Wer wann wo wie Ein- oder Auszieht im Urlaub fährt oder sonst was ist den Anbietern völlig egal. Da interessiert nur Vertragslaufzeit, und ob Anschluss aktiv ist oder nicht.
 
Du kannst die Nummer schon vorher wegportieren und dann in den schon vorhanden ATA (z.B. Speedport) eintragen, dann sollte sich nichts ändern bis zum Umzug

Mein Vater hat zu Hause Internet von Unitymedia. (Ohne FritzBox)
Das kann Probleme geben, wenn es ein DS-Lite-Anschluss ist
 
Selbst DS-Lite dürfte bei Sipgate bald kein Problem sein.

VoIP kann aber eingeschränkt sein, bei Kabel Deutschland, wenn Sie DS-Lite mit IPv6 erhalten.

Aktuell können wir noch keinen genauen Termin nennen, wann wir direkt IPv6 unterstützen werden.
Technisch laufen Vorbereitungen damit wir Juni/2015 IPv6 unterstützen können.

Quelle: http://www.sipgate.de/faq/index.php?do=displayArticle&article=1333

Sonst gibt es ja noch andere Anbieter, die es unterstützen würden wie z.B. dus.net
 
Vielen Dank für Eure Geduld bisher.

Wie schnell geht die Portierung zu SipGate? Ich denke ich müsste dann "SipGate plus" nehmen. Kann ich den vorhandenen Speedport W921V nehmen? Auf der HomePage steht "ipgate plus Daten können nicht im Speedport W921V gespeichert werden, so dass dieses Modell nicht als VoIP-Router genutzt werden kann."
Muss ich hinter den Speedport dann immer noch die Eumex klemmen?

Also ich fasse mal zusammen: Am liebsten das ganze reibungslos. Zum 30.09. (sagen wir, das sei das Datum des Auszuges) wird die Rufnummer von der Telekom zu SipGate portiert. Der physische Anschluss im Haus ist damit ja weg, der Vertrag besteht ja immer noch, und wird noch bezahlt. (Pech, ist nun mal so) Man bekommt von der Telekom irgendwelche Nummern, die sind ja egal. Die Festnetz- und Faxnummer sind dann bei SipGate. Ich installiere dann einen (anderen) Speedport oder FritzBox hinter das jetzige Modem und daran (die Eumex und) das Telefon- und Faxgerät. Und diese kann mein Vater dann von zu Hause aus nutzen, wie jetzt im Büro.

Mein ihr das ist realistisch?
 
Auf der HomePage steht "ipgate plus Daten können nicht im Speedport W921V gespeichert werden, so dass dieses Modell nicht als VoIP-Router genutzt werden kann."
Muss ich hinter den Speedport dann immer noch die Eumex klemmen?
Das nützt nichts

Ich installiere dann einen (anderen) Speedport oder FritzBox hinter das jetzige Modem und daran (die Eumex und) das Telefon- und Faxgerät.
Geht. Wozu die Eumex?
 
Wenn ein eine Fritzbox mit S0 Port verwendet wird, also z.B. 7390 oder 7490 kann dort auch ein ISDN Telefon verwendet werden.

Wenn man auf ISDN Port (S0) verzichten kann, und Mobilteile direkt per DECT anmeldet an den Router, kann man sogar neben der Eumex auch auf Telefonbasis verzichten, und müsste nur das Fax an den analogen Port anschließen am Router.

Bei dir währe wohl eine vorzeitige Portierung abgebracht, sonst hättest diese erst mit Abschaltung des Anschlusses. Und man muss ja nicht unbedingt durch Rufumleitung noch ggf. Kosten bei Telekom produzieren.
 
Mein Vater hat kein ISDN-Telefon. Normales Analog-Telefon. Also schließe ich dann das Telefon und das Fax normal an den Router an.

@HabNeFritzbox: Wann meinst du, soll man portieren?
 
So wie es passt, ich weiß nicht ob man bei vorzeitiger Portierung einen Wunschtermin nennen kann, normal fragt neue Anbieter beim alten an zu wann ihm es passt, dann wird Termin bestätigt und dann ist es so.

Beim Telefon würde ich auf analoge Schnittstelle verzichten. Besser schnurloses Telefon wenn z.B. von Gigaset oder so direkt an Fritzbox anmelden, dann hat man ggf. noch HD Sprachqualität, und kann sich je Rufnummer oder so anderen Klingelton verwenden ect., zudem kann auch ein zweites Telefonat geführt werden. Was wohl nicht verkehrt ist, allein um zwischen privat und geschäftlich besser trennen zu können.
 
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