Ich hab vor ner ganzen Weile mal ne Fritzbox 7360 (v2-de Version) auf 111.05.50 umgeflashed, um die im Ausland nutzen zu können unter Annex A. Damals noch mit rukernel und Windows.
Nun ist bekanntlich wegen der dicken Sicherheitslücke im Fernzugriff auf die Fritzbox ein Update aktuell recht angesagt, also hab ich mich mal durchgerungen. Und da ich aktuell kein Windoof mehr habe, bin ich der Anleitung zum Update via Linux Konsole gefolgt:
http://www.ip-phone-forum.de/showthread.php?t=242984
Das gab ne 1a Reboot-Schleife trotz fehlerfreiem Update Ablaufs! Also Ersatzrouter anschließen, googeln, suchen, lesen um dann irgendwann raus zu finden, was da schief gegangen ist. Hat insgesamt 2h gedauert, jetzt läuft wieder alles. Um das anderen Nutzern zu ersparen, hier einige Hinweise, die man vielleicht auch mal in den obigen Sticky aufnehmen könnte!
Obiger Beitrag mit der Updatebeschreibung unter Linux beschreibt nur ganz allgemein die Vorgehensweise beim manuellen Update unter Linux und setzt ohne weiteren Hinweis die deutsche (!) Firmware Version der gleichen Hardware Nummer voraus! Ich hatte aber wie gesagt das Ding auf eine internationale Version umgeflasht und dabei auch noch die 111 (7360v1) Firmware erwischt (warum auch immer). Also stimmte weder die Hardware Versionsnummer noch das sogenannte "Branding". Und das überprüft die Fritzbox beim Reboot und wenn es nicht stimmt - Bong - Rebootschleife.
Was man also machen muß, ist der Fritzbox mitteilen, was sie denn nun nach dem Reboot erwartet bzw. was sie selbst sein soll. Das geht mit ein paar zusätzlichen Befehlen. Die entscheidenden Informationen standen hier:
http://www.ip-phone-forum.de/attachment.php?attachmentid=41485&d=1257842542
Im Klartext benötigt man zum Umflashen der FW111.05.50 auf FW124.06.03 folgende Befehle nach dem ftp login:
ftp> passiv
ftp> bin
ftp> quote MEDIA FLSH
ftp> put kernel.image mtd1
----und jetzt zusätzlich bzw. anders ----
ftp> quote SETENV HWRevision 124
ftp> quote SETENV annex A
ftp> quote SETENV firmware_version avme
---- dann wieder wie normal weiter ---
ftp> quote SETENV REBOOT
Und dann booted das Ding neu und läuft unter der Harwareversion 124, Branding avme (internationale avm Version) endlich mit der FW124.06.03.
WICHTIGE WARNUNG:
Das Umflashen von Hardwareversion 111 auf 124 geht hier, weil ich eine 7360v2 habe (mit 32MB Flashspeicher). Diese Fritzbox ist von der Hardware her kompatibel mit beiden Softwareversionen (111 und 124). Wer eine v1 mit 16 MB Flash hat, kann nur die 111 Version nehmen. Und irgend eine beliebige FW kann man natürlich auch nicht nehmen - es muß schon zur Hardware passen. Mit obigen Kommandos wird quasi die Sicherheitsüberprüfung der Fritzbox, die das Umflashen verhindert, ausgehebelt. Also auf eigene Gefahr und immer vorher informieren, ob die Firmware auch wirklich kompatibel ist!
Nun ist bekanntlich wegen der dicken Sicherheitslücke im Fernzugriff auf die Fritzbox ein Update aktuell recht angesagt, also hab ich mich mal durchgerungen. Und da ich aktuell kein Windoof mehr habe, bin ich der Anleitung zum Update via Linux Konsole gefolgt:
http://www.ip-phone-forum.de/showthread.php?t=242984
Das gab ne 1a Reboot-Schleife trotz fehlerfreiem Update Ablaufs! Also Ersatzrouter anschließen, googeln, suchen, lesen um dann irgendwann raus zu finden, was da schief gegangen ist. Hat insgesamt 2h gedauert, jetzt läuft wieder alles. Um das anderen Nutzern zu ersparen, hier einige Hinweise, die man vielleicht auch mal in den obigen Sticky aufnehmen könnte!
Obiger Beitrag mit der Updatebeschreibung unter Linux beschreibt nur ganz allgemein die Vorgehensweise beim manuellen Update unter Linux und setzt ohne weiteren Hinweis die deutsche (!) Firmware Version der gleichen Hardware Nummer voraus! Ich hatte aber wie gesagt das Ding auf eine internationale Version umgeflasht und dabei auch noch die 111 (7360v1) Firmware erwischt (warum auch immer). Also stimmte weder die Hardware Versionsnummer noch das sogenannte "Branding". Und das überprüft die Fritzbox beim Reboot und wenn es nicht stimmt - Bong - Rebootschleife.
Was man also machen muß, ist der Fritzbox mitteilen, was sie denn nun nach dem Reboot erwartet bzw. was sie selbst sein soll. Das geht mit ein paar zusätzlichen Befehlen. Die entscheidenden Informationen standen hier:
http://www.ip-phone-forum.de/attachment.php?attachmentid=41485&d=1257842542
Im Klartext benötigt man zum Umflashen der FW111.05.50 auf FW124.06.03 folgende Befehle nach dem ftp login:
ftp> passiv
ftp> bin
ftp> quote MEDIA FLSH
ftp> put kernel.image mtd1
----und jetzt zusätzlich bzw. anders ----
ftp> quote SETENV HWRevision 124
ftp> quote SETENV annex A
ftp> quote SETENV firmware_version avme
---- dann wieder wie normal weiter ---
ftp> quote SETENV REBOOT
Und dann booted das Ding neu und läuft unter der Harwareversion 124, Branding avme (internationale avm Version) endlich mit der FW124.06.03.
WICHTIGE WARNUNG:
Das Umflashen von Hardwareversion 111 auf 124 geht hier, weil ich eine 7360v2 habe (mit 32MB Flashspeicher). Diese Fritzbox ist von der Hardware her kompatibel mit beiden Softwareversionen (111 und 124). Wer eine v1 mit 16 MB Flash hat, kann nur die 111 Version nehmen. Und irgend eine beliebige FW kann man natürlich auch nicht nehmen - es muß schon zur Hardware passen. Mit obigen Kommandos wird quasi die Sicherheitsüberprüfung der Fritzbox, die das Umflashen verhindert, ausgehebelt. Also auf eigene Gefahr und immer vorher informieren, ob die Firmware auch wirklich kompatibel ist!