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Frage zum neuen 1000 GB Online Speicher

Dieses Thema im Forum "1&1 DSL" wurde erstellt von datafreak008, 18 März 2009.

  1. datafreak008

    datafreak008 Neuer User

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    Seit neuestem gibt 1&1 einem ja bei einem Neuvertrag 1000 GB Online Speicher dazu.

    Jetzt meine Frage dazu: brauche ich hierfür unbedingt diese neue "Home Server Box" ? Oder kann ich den Speicher auch ohne die Box nutzen ?

    Da ich momentan Anbieter vergleiche, und aus technischen Gründen nicht mehr als 2Mbit bekommen kann, wäre für mich nur der 1&1 Surf Flat Basic 2000 Tarif sinnvoll, möchte aber nicht unbedingt 100 Euro dann für die komische Box bezahlen, da ich einen Lancom Router besitze und den auch nicht unbedingt tauschen will...

    Vielleicht hat hier einer schon Erfahrungen damit...
     
  2. RealHendrik

    RealHendrik Aktives Mitglied

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    Nein, die 1.000 GB Online-Speicher sind nicht an den Homeserver gekoppelt. Auf die kannst Du - nach der Online-Einrichtung - praktisch von jedem internetfähigen Rechner aus zugreifen.

    Andererseits: 1 Terabyte sind eine ganze Menge an Speicherplatz. Du wirst lange brauchen, um sie mit einem 2.048-DSL-Anschluss (Upload i.A. 192 kbit/s) voll zu kriegen. Der Zugriff geht dann natürlich etwas schneller, aber für wirklich große Datenmengen ist das ganze Konstrukt wenig geeignet.

    Gruss,

    Hendrik
     
  3. datafreak008

    datafreak008 Neuer User

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    Es geht mir ja auch nicht darum, den ganzen Speicher zu nutzen, sondern lediglich ein paar Bilder dort abzulegen und ob ich für die Nutzung des Speichers eben die Box brauche.

    Aber wenn nicht, kann ich mir ja die gut 100 Euro sparen. :)
     
  4. RealHendrik

    RealHendrik Aktives Mitglied

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    Das kannst Du unter diesen Voraussetzungen bestimmt.

    Gruss,

    Hendrik
     
  5. mediatuxi

    mediatuxi Mitglied

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    Auf jeden Fall besteht bei dem bisherigen Online-Speicher kein technischer Zusammenhang mit der Box. Im Gegenteil. Z.B. Kann der Mediaplayer auf der Box (noch) nicht auf diesen Speicher zugreifen und er kann auch nicht (wie ein Speicher am USB-Port) als Netz-Lauferk auf der Box genutzt werden. Der Zugriff mit dem PC erfolgt entweder über eine spezielle Software, über eine Html Oberfläche oder Webdav. Ich gehe mal davon aus, dass das auch bei dem neuen Speicher so ist.

    Ob der Speicher allerdings vertraglich an die Hardware gebunden ist, vermag ich nicht zu sagen. Einen kleinerern Speicher (15 GB) gibt es allerdings schon länger - auch ohne spezielle Hardware.
     
  6. Frank-DD

    Frank-DD Mitglied

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    Fehlerkontrolle / -korrektur ?

    Ich nutze zwar nur die 1 GB bei GMX, aber eine Frage beschäftigt mich zum Thema Onlinespeicher schon länger, ohne dass ich eine rechte Antwort gefunden hätte:

    Ist denn eigentlich 100% sicher gestellt, dass nicht durch Übertragungsfehler beim Upload die gespeicherten Daten in Wirklichkeit Schrott sind und später unbrauchbar, wenn man sie wieder downloaden will? Wird das bei DSL entsprechend realisiert?
     
  7. RealHendrik

    RealHendrik Aktives Mitglied

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    Von hundertprozentiger Sicherheit würde ich nicht sprechen, aber es gibt auf dem Übertragungsweg (sowohl hin als auch zurück) Fehlerkorrekturmechanismen, die eine ziemlich sichere Übertragung gewährleisten. Als "Backupmedium" würde ich den Online-Speicher allerdings nicht nutzen, nicht zuletzt wegen der vergleichsweise sehr geringen Transfergeschwindigkeit. Eine "In-House-Lösung" iz.B. mit einer USB-Festplatte oder einem NAS ist auf jeden Fall zu bevorzugen (und preislich in überschaubarem Rahmen).

    Gruss,

    Hendrik
     
  8. mediatuxi

    mediatuxi Mitglied

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    Hallo,

    das einzig interessante an einem Online Speicher ist gerade das Backup. Der Vorteil gegenüber der Inhouse-Lösung ist, das s zum Beispiel nach einem Blitzschlag nicht auch die Sicherung hinüber ist. Gerade bei Fotos und anderen wichtigen Daten ist das schon interessant.

    Allerdings gibt es da auch Probleme der besonderen Art:
    Nach einigem Suchen bin ich auf ein Programm gekommen, das ein Backup mit Verschlüsselung auf einem Webdav Server ablegen kann. Leider reicht mein Upload nicht aus, um größere neue Verzeichnisse innerhalb von 24 Stunden zu bearbeiten. Dann kommt die Zwangstrennung und das Programm bricht ab :(
    Also bleibt die Variante das Backup erst mal lokal zu speichern und dann auf den Onlinespeicher zu kopieren. Dann kann man auch mittels Dateivergleich prüfen, ob die Dateien fehlerfrei übertragen wurden.
     
  9. RealHendrik

    RealHendrik Aktives Mitglied

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    Ähhh.... auch wenn Werbung und diverse Fachleute suggerieren wollen, dass NAS oder gar ein Onlinespeicher ein vollwertiges Backup sein soll, so ist das einziger Schwachsinn. NAS erstellt allenfalls eine Kopie irgendwelcher Daten (obwohl ich etliche kenne, die ihre Daten nur auf dem Netzwerkspeicher haben), und Onlinespeicher ist, je nach Datenmenge, von der Übertragungsgeschwindigkeit erheblich zu langsam, um wirklich zuverlässig ein Backup machen zu können.

    Ein vernünftiges Backup wird mit Wechselmedien gemacht, die - idealerweise - aushäusig gelagert werden.

    Gruss,

    Hendrik
     
  10. Frank-DD

    Frank-DD Mitglied

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    Sicher kann man immer verschiedener Ansicht sein, wie man was machen will, und sinnvoll ist wohl immer eine Kombination verschiedener Maßnahmen, je nach Sinn und Zweck. Interessant sich die Onlinespeicher auf jeden Fall. Ich gehe ja mal davon aus, dass die auch bei den Betreibern in RAID-Systemen laufen und somit eine gewisse Ausfallsicherheit mitbringen. Das sollte ja irgendwie schon im Interesse des Betreibers liegen...

    Verrätst du, was du da gefunden hast? Alles, was ich mal so probiert hab, weigert sich beim Webdav-Server... :)

    Da hab ich auch das Problem des fehlenden Programms zum Vergleich auf dem Server. Bisher lad ich gelegentlich Sachen hoch, dann wieder runter und vergleich sie dann. Das ist natürlich voll steinzeitmäßig. :(
     
  11. mediatuxi

    mediatuxi Mitglied

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    #11 mediatuxi, 19 März 2009
    Zuletzt bearbeitet: 19 März 2009
    Hallo,

    auch wenn es ein wenig vom eigentlichen Thema abweicht:

    Das Backup sollte doch im richtigen Verhältnis zum Wert der Daten stehen. Hier gehe ich einfach von der privaten Nutzung aus, bei der nicht stündlich neue Daten entstehen (deren Erzeugung Geld kostet).

    Die Spiegelung der Daten auf eine zweite Platte hilft gegen den Ausfall der Hauptplatte. Wenn die Spiegelplatte normaler Weise vom System getrennt ist (Also kein Raid) erhöht das die Sicherheit. (Wenn z. B. das Netzteil des Computers defekt ist, werden auch oft die eingebauten Platten beschädigt.)

    In einem Büro mit mehreren Mitarbeitern wird man natürlich ein anderes Backup nutzen (z. B. nächtliche Sicherung auf Bandlaufwerken.) Die Backups können dann im feuerfesten Save gelagert oder in ein Bankschließfach verbracht werden. So ein Vorgehen ist für einen Privaten PC meiner Meinung nach aber völlig übertrieben.

    Große Firmen, bei denen ein Verlust der EDV den Konkurs bedeuten kann, haben ja auch oft verteilte Rechenzentren mit Redundanz. Wenn ein RZ (z. B. durch Brand) ausfällt, können die anderen die Funktion übernehmen. (Das ist dann auch so eine Art Onlinespeicher.)

    Wenn ich aber meine Urlaubsfotos und andere wichtige Daten archivieren und sichern will, mach ein kostenloser Onlinespeicher schon Sinn, zumal wenn es eine zusätzliche (und nicht die einzige) Sicherung ist.

    Bei der Archivierung der Daten ist es ohnehin erforderlich, sich Gedanken zu machen, wie lagerfähig die Datenträger überhaupt sind. Ein Onlinespeicher in einem ordentlichen Rechenzentrum schneidet da nicht schlecht ab. (Wir haben mal im Büro versucht Dateien aus 10 Jahre alten Sicherungsbändern wieder herzustellen und unser blaues Wunder erlebt. Schade um das ganze Geld für die Bänder, die da im Tresor lagerten.)

    Die Übertragungsgeschwindigkeit ist auch kein so großes Problem, da ich die Daten ja nach und nach im Hintergrund übertragen kann (Wenn der Computer ohnehin an ist.) Später brauche ich noch nur die Änderungen zu speichern. Man muss allerdings dazu ein Programm haben, dass unterbrochene Sitzungen wieder aufnehmen kann.

    Ein komplettes Festplattenabbild würde ich allerdings auch nicht dort ablegen wollen.

    Um aber zum eigentlichen Thema zurück zu kommen:
    Ich selber habe auf einen Komplettvertrag gewechselt und den Homeserver bestellt und warte trotzdem seit einem halben Jahr auf die Freischaltung des kostenlosen Onlinespeichers von 100 MB, der damals beworben wurde. Da man mir mitgeteilt hat, dass dieser kein Vertragsbestandteil meines Tarifes sei, muss ich davon ausgehen, dass er Teil des Homeservers ist. (Auf die Argumentation habe ich allerdings auch nur eine vollkommen inhaltslose Antwort bekommen.) Von daher würde ich mich nicht darauf verlassen, dass der Speicher überhaupt zur Verfügung gestellt wird. (Jedenfalls nicht jedem.) Vor diesem Hintergrund würde ich die Bestellung der Box und den gewählten Tarif nicht von der Nutzbarkeit des Speichers abhängig machen, obwohl ich ihn gerne nutzen würden ;)

    Edit:
    Als Programm benutze ich Duplicity. Das ist auch als optionales Paket bei Fedora enthalten.

    Man kann Webdavspeicher auch als virtuelle Laufwerke einbinden. Dann kann man ihn ganz normal auf der Oberfläche nutzen, ohne dass die Daten dazu wieder zurück kopiert werden müssen.
     
  12. Bommel_0507

    Bommel_0507 IPPF-Promi

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    Das habe ich anfänglich auch gedacht. Mittlerweile bin ich davon abgestiegen. Meine Backup-Lösung lautet jetzt Windows Home Server. Dieser sichert alle im Netzwerk eingebundenen Rechner und deren Daten regelmäßig. Bei Bedarf kann ein ausgefallener Rechner jederzeit per Netzwerkinstallation innerhalb kürzester Zeit in den Zustand der letzten Sicherung zurückversetzt werden. Die Backup-Daten werden zusätzlich noch einmal vom WHS selber auf USB-Laufwerke gesichert, so daß immer eine zweite Kopie bei eventuellem Ausfall des WHS vorliegt, die dann nachträglich auf den WHS zurückgespielt werden kann.

    Für den WHS gab es auch mal eine Online-Backup-Lösung von JungleDisk. Was damit passiert ist... naja... lest einfach hier mal nach. ;)

    Gruß Bommel
     
  13. Gobi04

    Gobi04 Mitglied

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    Hallo,

    auch wenn ein online Dienst mal eingestellt wird hat diese Datensicherungsmöglichkeit eine sehr hohe Qualität.

    Selbstverständlich muss überlegt werden was man wie sichert.
    Ein Image gehört auf eine externe Festplatte und selbstverständlich nicht auf einen online Speicher.

    Selbst erstellte Dokumente sowie Scans von wichtigen Dokumenten, Verträgen, Kontakten, Quittungen gehören vernünftig gesichert. Da reicht eine Sicherung an einem Ort nicht aus.
    Denk einmal an Einbruch, Feuer oder gar schlimmeres wie einen U-Bahn Bau oder Flugzeugabsturz wo dein Arbeitszimmer betroffen ist.
    Natürlich hast du dann erst mal andere Sorgen - aber gute Vorsorge zahlt sich aus.

    Also eine online Kopie dessen was einem wichtig ist.
    Ein USB Stick, oder eine externe Festplatte im Büro oder bei Freunden und Verwandten gelagert ist da aber auch schon gut und eignet sich auch um umfangreiche Foto und Filmdateien zusätzlich aufzubewahren. Ob diese auch online gesichert werden sollen muss sich jeder selbst überlegen.