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Frequenzzuteilungsverfahren f. funkgestützte Internetzugänge

Dieses Thema im Forum "Lesestoff" wurde erstellt von betateilchen, 21 Dez. 2005.

  1. betateilchen

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    Bundesnetzagentur startet Frequenzzuteilungsverfahren für funkgestützte Internetzugänge

    Kurth: "Anträge können ab sofort gestellt werden"

    21.12.2005

    Die Bundesnetzagentur hat heute das Zuteilungsverfahren für breitbandige drahtlose Verteilsysteme im Rahmen des sog. Broadband Wireless Access (BWA) eröffnet. Es stehen Frequenzen im Bereich 3.400 bis 3.600 MHz zur Verfügung. Darüber hinaus sind in einigen Regionen Frequenzen im Bereich 3.600 bis 3.800 MHz verfügbar. Die Frequenzen werden in erster Linie für die Realisierung von Teilnehmeranschlüssen, wie z. B. für funkgestützte Internetzugänge, zugeteilt. Freie Systemkapazitäten können aber auch für andere Zwecke genutzt werden.

    "Nach einer öffentlichen Konsultation wurde ein flexibles Zuteilungsverfahren entwickelt, das eine technologieneutrale Nutzung der Frequenzen ermöglicht", sagte Matthias Kurth, Präsident der Bundesnetzagentur. Es ist eine zweistufige Frequenzvergabe vorgesehen. Zunächst erfolgt eine Registrierung der beantragten Frequenznutzung, die bei Vorlage einer konkreten Ausbauplanung für den Versorgungsbereich innerhalb einer Frist von acht Monaten durch die endgültige Frequenzzuteilung ersetzt wird. Die registrierten Frequenzplanungen bzw. Frequenznutzungen werden auf der Internetseite der Bundesnetzagentur einsehbar sein.

    "Mit dem Registrierverfahren verfolgt die Bundesnetzagentur das Ziel einer möglichst bedarfsgerechten Frequenzzuteilung. Nur wer wirklich Bereiche erschließen will und konkrete Planungen vorlegt, erhält die Zuteilung. Längerfristige Blockaden des knappen Frequenzspektrums sollen damit vermieden werden", erläuterte Kurth. "Lassen sich die Zuteilungswünsche in einer Region nicht realisieren, wird den Marktteilnehmern vor der Einleitung eines Vergabeverfahrens Gelegenheit gegeben, selbst funkverträgliche Lösungen herbeizuführen. Vor einer amtlichen Entscheidung besteht die Möglichkeit, z. B. durch räumliche oder frequenztechnische Maßnahmen, eine Entkopplung der Frequenznutzungen zu vereinbaren und so Frequenzknappheit zu vermeiden", so der Präsident weiter.

    Im Amtsblatt der Bundesnetzagentur Nr. 24/2005 und im Internet wurden das Zuteilungsverfahren und das Ergebnis der letzten öffentlichen Anhörung veröffentlicht. "Anträge auf Frequenzzuteilung können ab sofort bis 28. Februar 2006 gestellt werden", sagte Kurth
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    (C) 2005 Bundesnetzagentur für Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahnen