FriBoLi und der Speicherplatz...

the-aerisch

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So, nun habe ich mein erstes Firmware-Image per FriBoLi erstellt. Doch nun stehe ich vor einem Rätsel (vermutlich kinderleicht zu lösen, aber ich komm trotzdem nicht drauf): Da habe ich nun eine viereinhalb GB grosse "VM Virtual Disk File", die ich einfach nicht kleiner bekomme. Habe im VMware-Fenster schon im Nachhinein das gesamte neu erstellte DS-Mod-Verzeichnis gelöscht, und diese Virtual Disk File ist kein Stückchen kleiner geworden dadurch. Was mache ich falsch?!? :noidea:

Übrigens, mal so nebenbei: Wäre es eigentlich eine Alternative für nicht ganz so hochgerüstete Computer wie den meinen (nicht nur wg. Speicherplatz; das Erstellen hat ca. acht Stunden gedauert...) z.B. eine Linux-Boot-CD zu brennen und das DS-Mod-Image so zu erstellen? Ich meine auch für mich als Linux-Anfänger?
 
Zu dem "google: VMware player shrink"-Problem kann ich nicht viel sagen, da ich ein dedizierten Linux-Host zum Bauen nehme.

Aber zu der Linux-Boot-CD: Du kannst ohne Probleme Knoppix oder Kubuntu verwenden, musst halt entsprechende Entwicklerpakete nachinstallieren und irgendeine Festplatten-Partition (nicht FAT32 oder NTFS) oder ein Loop-File einbinden, damit Du genügend Platz für das Arbeitsverzeichnis hast. Bin mir nicht sicher, ob das "Linux-Anfänger" tauglich wäre...

Ich würde schätzen, dass es damit 1h schneller ist - einfach so aus dem Bauch raus. Wäre prima, wenn Du das mal probierst und richtige "Messwerte" postest :-)
 
Einmal verbrauchten Festplattenspeicher im Gast bekommst Du meines Wissens nach nicht mehr kleiner. Da hilft auch kein defragmentieren oder ähnliches.
 
Stehe vor dem gleichen Problem und bin um jeden Ratschlag dankbar :)

Grüße
 
@derheimi:
Ja, werde ich demnächst mal in Angriff nehmen. Ich wollte mich sowieso mal näher mit Linux befassen. Und irgendwo muss man ja anfangen. :-)
Meinst Du mit Entwicklerpakete diese hier? Brenne ich mir die dann noch zusätzlich auf die Knoppix-CD / -DVD?
Meine einzige Festplatte ist NTFS-partitioniert. Wie macht man denn das mit dem Loopfile?

Nochmal zum eigentlichen Thema: Was, wenn ich diese virtual disk file einfach lösche? Zerhaue ich mir dann den ganzen VMware Player?
 
Dateizuordnungen zerschossen

So, nun will ich mal von meinem ersten Versuch berichten: Probiert habe ich es mit einer Knoppix (V. 5.1.1) Live-DVD. Meine NTFS-Festplatte wurde beim Booten schon automatisch eingebunden. Zu Vergleichszwecken habe ich versucht, obige ds-mod-version (26_13) nochmal mit denselben Paketen zu bauen. Ging soweit auch ganz gut, bis make precompiled nach ein paar Stunden abbrach, wohl weil die Downloadquelle für irgendein Paket nicht mehr stimmte.
Nun ja, wieder unter Windows gebootet, den ds-mod-Ordner versucht zu löschen und dabei festgestellt dass nun die Dateizuordnungstabelle der Festplatte fehlerhaft ist. :mad: Was solls, ich musste es ja probieren...
Nehme mal an der Knoppix-NTFS-Treiber ist für solche rechenintensiven Vorgänge nicht ausgelegt? Oder hätte ich besser die Verzeichnisstruktur noch unter Linux gelöscht?

Hatte es zuerst damit versucht, eine 5GB-Swapdatei zu erstellen, was auch klappte. Nur wollte Knoppix diese wohl nicht benutzen: Beim Erstellen (diesmal vom Knoppix-Desktop aus) kamen nach ein paar Minuten Fehlermeldungen von wegen zu wenig Speicher. Aber vielleicht kriegt man das ja zum Laufen?

Werd jedenfalls erstmal retten was zu retten ist und dann formatieren.:lamer:
 
Von Linux aus auf NTFS schreiben? Geht es denn mittlerweile 100% sicher? Ich dachte, es ist immer noch nur für Experimentierfreudige. Vor allem, wenn man die Dateien verändert. Welche Dateizuordnungstabelle hast du denn zerschossen? Von NTFS? Würde mich nicht wundern.
Sind eigentlich die Live-DVD nicht dafür ausgelegt erstmal im RAM überwiegend zu arbeiten und auf Festplatte nur zur Reparaturzwecken zuzugreifen? Ich weiß es nicht, ob es gut ist mit 4-8 GB von DS-MOD da auf dem NTFS rumzuspielen.

EDIT: Wäre es vielleicht besser eine externe Festplatte über USB2 anzuschließen, dadrauf zumindest eine Partition mit EXT2 (oder einem anderen Linux-fähigen) zu formatieren und dadrauf zu spielen? Dann hast du deine CD zum booten und externe Platte zum Spielen. Windows-Rechner bleibt unberüht.


MfG

Hermann
 
Zuletzt bearbeitet:
VMware: virtuelle Festplatten verkleinern

schmatke schrieb:
Einmal verbrauchten Festplattenspeicher im Gast bekommst Du meines Wissens nach nicht mehr kleiner. Da hilft auch kein defragmentieren oder ähnliches.

Doch. Ich habe meine Partition nachträglich vergrößert, verkleinern sollte analog gehen. Man nehme:
  • VMware-VDiskManager (enthalten z.B. im kostenlosen VMware Server)
  • ISO-Image von GNOME Partition Editor (gparted)

Vorgehen:
  • Sicherungskopie der VM samt virtuellen Platten machen
  • VM booten mit gparted-Image als virtueller Boot-CD
  • Mit gparted die gewünschte(n) Partition(en) so verkleinern und verschieben, daß am Ende der virtuellen Platte unpartitionierter Platz frei wird
  • VM neu booten und schauen, ob alles noch geht
  • VM herunterfahren
  • Auf Host-System per Kommandozeile mit vmware-vdiskmanager die virtuelle Platte verkleinern

Wer die VMware Tools installiert hat in seiner VM (habe ich nachträglich gemacht, ebenfalls extrahiert aus VMware Server, wo sie als ISO-Images für Windows- und Linux-Guests enthalten sind), findet man in dem kleinen Tools-Applet ebenfalls einen Menüpunkt "shrink", den ich aber noch nicht ausprobiert habe.
 
Deshalb schrieb ich "... meines Wissens nach ..."
Man lernt halt nie aus. Danke für den Tipp. Werde es bei Gelegenheit mal probieren.
 
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