[Problem] Fritz 7270v2 springt nicht an (rote leds)

RobbyTheTobby

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Seit heute Nacht hat sich meine Fritz verabschiedet und möchte nicht mehr starten. Wie bei anderen hier im Forum begrüßt mich die Fritz lediglich mit ganz flaue rote LEDs. Habe viel über dieses Phänomen gelesen und Recover oder ähnliche Tools wollen nicht helfen. Da es in den meisten Fällen an Einspeisung oder ELKOs liegt, habe ich ein anderes Netzteil probiert ohne Erfolg und dann mit dem Föhn um die ELKOs zur Arbeit zu bewegen und sehe da, sie startet.
fritz7270elkos.jpg

Ich bilde mir ein, dass es wie in einem C't Artikel beschrieben, diese 1000 µF/16V ELKOs SChuld sind. Allerdings haben sie gar keine sichtbaren Schäden. So gezielt kann ich mit der Wärme nicht zielen, so dass es auch an anderen Bauteilen liegen könnte. Könnte mir jemand ein wenig unter die Arme greifen und sagen, ob meine Vermutung richtig sein könnte? Ich habe von solchen Dingen wenig Ahnung und der Trick mit den ELKOs und Wärme habe ich irgendwo aufgeschnappt, weiß aber nicht, ob auch anderen Bauteile vielleicht diese Wärme auch schätzen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Der Preis ist weniger das Problem. Die ELKOs kann ich sicher auch so besorgen. Da es sicher nicht sehr leicht sein wird, die alten zu entfernen, möchte ich nicht unbedingt alle ersetzen.
 
Wenn du die Box noch ne Weile behalten möchtest, dann mach alle Elkos.
Alles andere wäre Flickwerk.

Die Platine muß eh raus, von daher...
 
Moin

Meine 7270v2 hat dieselbe Krankheit.
Ich lass sie dann so ungefähr 10 Minuten vor sich hinglimmen,
dann Netzteil raus und wieder rein und meist startet sie dann.
 
Nun ja, 59 € plus 2x Versand ist dann aber preislich für eine v2 schon grenzwertig...
 
Nun ja, 59 € plus 2x Versand ist dann aber preislich für eine v2 schon grenzwertig...

So sehe ich das auch. Vor allem, weil keine Funktionsprüfung nach dem Einbau stattfindet.

Ich habe schon mit dem Bestellen der ELKOs begonnen. Ich habe auf Werte, 105° und Low ESR geachtet. So gut es ging auch auf die Maße. Mehr nicht. Gibt es Besonderheiten in Bezug auf Qualität?
 
Das Entlöten war schwieriger als gedacht, aber die Box geht wieder. Ich habe meine ELKOS von Conrad und ich vermute, dass es welche sind, die für 1000 Std. ausgelegt sind. Bei Reichelt habe ich auch welche gesehen, die eine längere Lebenszeit haben, aber bei manchen ELKOS gibt es dann die Werte nicht.
Hat jemand vielleicht ein Tipp, wo man sie sonst besorgen könnte? Vielleicht ist die Lebensdauer nicht so wichtig und ich mache mich unnötig verrückt.
 
1000 Std. wären ja nur 41 Tage Laufzeit ohne Angst.
 
So einfach ist es ja nicht. Die Lebensdauer ist in diesem Fall bei 105°. Je weniger Wärme die ELKOS abbekommen um so länger leben sie. Auf einem Datenblatt eines ELKOS habe ich gelesen, dass bei 105° --> 2000 Std. angegeben sind und bei 55° erhöht sich die Lebensdauer auf 64000 Std.
Trotzdem wäre es sicherer ELKOS zu finden, mit einer höheren Lebensdauer. Leider ist es aber so, dass dann aber die Werte oft nicht passen. Man müsste also ELKOS mit höherer Kapazität und/oder höherer Spannung kaufen. Ich lese, dass es machbar ist,aber ich weiß eben nicht, ob es auch stimmt. Wie viel höher dürfen die Werte dann ausfallen?
 
Kapazität oder Spannung spielen nicht die Rolle bei der Erhöhung der Lebensdauer.
Der kleinstmögliche Innenwiderstand ist der maßgebliche Faktor.
Wenn er höher ausfällt, entwickeln sich im Betrieb verstärkt Wärme+Hitze.
Diese wiederum bewirken eine schnellere Verdunstung des Elektrolyten --> Bumm

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Ausweg für den kleinen Geldbeutel:
Mehrere kleine günstige Elkos der gleichen Charge parallel schalten, bis die ursprüngliche Kapazität erreicht ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
105 Grad Elkos sind schon ok und werden auch lange halten.
Verbaut werden 85 Grad gewesen sein...deswegen sind die gern kaputt...

Schön, das die Box wieder tut
 
Danke. Da ich bei meinem Bruder das selbe machen muss... Habe für alle jetzt etwas langlebigere gefunden, außer für die 100V ELKOS

Für die 4.7 und 10 µF habe ich 22 µF zur Verfügung. Für die 10er wird es gehen, aber für die 4.7er ist der Schritt vielleicht etwas zu hoch?
Entweder so, oder eben richtige Werte aber 1000 Std. ELKOS.
 
Die Kondensatoren haben nicht umsonst bestimmte Werte (uF). Die sollte man nicht ändern...
 
Die Kondensatoren haben nicht umsonst bestimmte Werte (uF). Die sollte man nicht ändern...

Stimmt. Trotzdem ist es möglich ein bisschen mehr zu nehmen, wie z.B. 25 statt 16V. Sogar im Set gibt es ein 100uF statt 68uF. Weniger ist in der Tat ein Problem und vermutlich auch soviel mehr. Da ich aber keine richtige Ahnung habe, dachte ich, dass es vielleicht ginge.
Selbst bei einem 1000 Std. ELKO, kann man bei effektiven 50° circa 3-4 Jahre auskommen. Dann werde ich wohl diesen Weg gehen.
 
Mehr "V" ist kein Problem. Mehr/weniger "uF" kann problematisch werden...
 
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