[Problem] Fritz!App Fon und 2. Netzwerk hinter Fritzbox

JollyJ

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Hallo,

ich habe hinter der Fritzbox, über die Internet und Telefonie läuft, einen weiteren Router mit einer eigenen IP Range. (An der Fritz hängt noch ein exposed Host, der 2. Router soll mein eigentliches LAN abschotten).

Da die Fritz im Keller steht, sind Geräte i.d.R. mit dem WLAN des 2. Routers verbunden (Reichweite).

Mit der Fritz App Fon kann ich hier zwar raustelefonieren, aber keine Anrufe empfangen (Erwartungsgemäß, da sich das Gerät ja in einem anderen Netzwerk befindet).

Kann ich das mit einer Portfreigabe o.ä. trotzdem ermöglichen?

Danke und Ciao,
JJ
 
Wenn die FB sich um Internet und Telefon kümmert also da auch ganzen Rufnummern ect. eingerichtet sind, wird dir keine Portweiterleitung helfen.

Die App muss sich mit dem Server verbinden, dieses ist und bleibt die FB.

Seiden der zweite Router ist auch eine FB, und dort sind alle Rufnummern eingerichtet, wenn anderer Hersteller würde die FritzFon App garnicht gehen.

Du brauchst eher eine Route http://www.ip-phone-forum.de/showthread.php?t=273702
 
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Angesichts dieser Schilderung kann man nur sagen, daß es wohl das Einfachste wäre, die FRITZ!App Fon an dem Router anzumelden, der auch die Telefonie macht. Dann wäre ein Problem mit eingehenden Anrufen eben nicht "erwartungsgemäß", da die App meines Wissens TCP für die SIP-Verbindung benutzt und damit ein "Offenhalten" einer NAT-Verbindung auf dem zweiten Router gar kein Problem darstellen sollte.

Aber ich habe gestern zu lange gearbeitet und bin gerade erst aufgestanden, mithin noch nicht ganz fit ... vielleicht stelle ich mir das angesichts dieser umfangreichen Schilderung der derzeitigen Situation ja auch bloß so simpel vor - mit ein wenig Pech kann die vorhandene FRITZ!Box 7050 ja mit der FRITZ!App Fon auch gar nicht umgehen.

EDIT:
@HabNeFritzbox:
Wenn der Schilderung nach zu urteilen der zweite Router auch NAT macht (wie sollte sonst das "Abschotten" funktionieren - das ginge zwar auch durch ein umfangreiches Regelwerk bei Filtern, aber das macht fast kein Consumer-Gerät und dann wäre hoffentlich(!) auch die Schilderung in #1 eine andere), dann hilft da auch keine Route - eingehend ist am NAT des zweiten Routers Schluß, solange da keine ausgehende Verbindung (per "connection tracking") auf die eingehenden Daten wartet.
 
Zuletzt bearbeitet:
Jolly hat doch garkein Modell angegeben, weder im Text noch in Signatur.

Ohne Routing kann sich die App wo IP der FB angegeben wird verbinden, spätestens beim Telefonieren wird wohl nur Stille sein.
 
Jolly hat doch garkein Modell angegeben, weder im Text noch in Signatur.
Stimmt ... jetzt fällt es mir auch auf. Damit ist aber meine Annahme, es handele sich um eine 7050 (mit einem uralten SIP-Registrar) genauso valide, wie jede andere es auch wäre.

Und vielleicht erläuterst Du Deinen Einwand "ohne Routing kann sich ..." ja doch noch etwas ... wenn der zweite Router ein eigenes Segment verwaltet (und das steht in #1 so), dann wäre die ebenfalls erwähnte "Abschottung" am leichtesten über eine weitere "network address translation" zu realisieren und damit sieht der SIP-Registrar ohnehin nur die IP-Adresse auf der WAN-Seite des zweiten Gateways. Selbst wenn es um RTP gehen sollte bei Deiner Bemerkung, bringt dann auch eine Route rein gar nichts (immer vorausgesetzt, der zweite Router macht NAT und läßt nicht einfach alles eingehende von seinem WAN-Anschluß in sein LAN durch) ... hier würde dann tatsächlich wieder die Einrichtung passender Portfreigaben oder ein ALG im zweiten Router helfen.

Wenn Du also etwas mit Routing-Einstellungen machen willst/für sinnvoll hältst, wäre eine etwas ausführlichere Erläuterung, wie das funktionieren sollte (anstelle des "hingeworfenen" Begriffs "Routing") schon schön ... es ist sicherlich auch denkbar, daß meine Idee mit dem NAT auf dem zweiten Router total abwegig ist - aber wenn ich Hufgetrappel höre, denke ich nicht an Zebras (zumindest nicht in hiesigen Breiten).
 
Wenn Gerät fiktiv die 192.168.1.55 hat und der extra Router 192.168.1.1(WAN 192.168.178.22) und die FB 192.168.178.1 wird die das Subnet 192.168.1.x nicht kennen, und schickt die Daten an das Gateway vom Internetprovider.

Mit der Route für 192.168.1.x zum Gateway 192.168.178.22 gehen die Daten nicht zum Internetgateway sondern zum zweiten Router. Und dann leitet der via NAT ganze entsprechend ans Zielgerät weiter von den die Anfragen kommen.

Ob es nun nen Router oder VPN Server mit eigenem Subnet ist ect. ist doch Wurst und kommt aufs selbe. Weiß nicht was du da nun nicht verstehst, oder worüber wir diskutieren "müssen".
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
@HabNeFriitzbox:
Ganz einfach ... auf der IP-Ebene (Layer3) sieht die FRITZ!Box an der Adresse 192.168.178.1 die 192.168.1.55 des Gerätes nie, wenn der Router an 192.168.1.1 seinerseits NAT macht. Dann kommen die IP-Pakete von der 192.168.178.22 (der WAN-Adresse des zweiten Routers) und dahin schickt auch die FRITZ!Box wieder ihre Pakete auf L3.

Erst wenn es auf höhere Schichten geht (ab L5, wo dann SIP angesiedelt wäre), wäre wieder eine Kenntnis der FRITZ!Box denkbar, wo das Gerät eine Adresse 192.168.1.55 hat.

Da nutzt dann aber auch ein Eintrag in irgendeiner Routing-Table ohne flankierende Maßnahmen nichts, weil der zweite Router (bei so ziemlich jeder "üblichen" Konfiguration und ohne die - von Dir ja als nicht funktionierend bezeichneten - Portweiterleitungen) auf seinem WAN-Interface gar keinen eingehenden IP-Verkehr (L3 - und meinetwegen noch L4, wenn man großzügig und ungenau sein will) für sein LAN entgegennehmen sollte, für den es keine passende ausgehende Verbindung gibt - zumindest wäre so ein Gerät als erster Router an einem öffentlichen Anschluß absolut untauglich und das würde ich bei einem Consumer-Gerät eher nicht erwarten (Stichwort WAN-LAN-Bridge, nicht unmöglich (nicht einmal mit einer FRITZ!Box), aber absolut untauglich für Laien).

Aber als vorsichtiger Mensch halte ich meinetwegen sogar das erst einmal für denkbar ... aber eben nicht sehr wahrscheinlich und so bleibt es bei meinem Verständnisproblem, wie eine passende Route alleine hier irgendetwas bewirken sollte (außer daß der Verkehr das richtige Interface findet, was aber noch lange nicht bedeutet, daß er auch beim passenden Client ankommt).
 
Das Gerät wo App läuft muss die Verbindung natürlich aktiv halten, sonst klappt natürlich Routing nicht, da zweite Router so nix mit anfangen kann.

Wenn Handy/Tablet also Verbindung trennt um Strom zusparen ect. war es dass auch mit der Erreichbarkeit.

Daher würde ich kein Handy/Tablet als Telefon verwenden, und nutze DECT Geräte. Handy/Tablet wirklich nur wenn man Telefon nicht zur Hand hat oder man ggf. unterwegs ist.

Mit der besagten Route geht es auch wunderbar mit VPN Server die eigenes Subnet aufbauen, aber eben nur solange Gerät Verbindung aktiv hält.
 
Damit ist aber meine Annahme, es handele sich um eine 7050 (mit einem uralten SIP-Registrar) genauso valide, wie jede andere es auch wäre.
Trotz valider Annahme einer hypothetisch vorliegenden uralten Fritzbox 7050 ist der SIP-Registrar einer solchen nonexistent.
 
Das Gerät wo App läuft muss die Verbindung natürlich aktiv halten, sonst klappt natürlich Routing nicht, da zweite Router so nix mit anfangen kann.
Gerne noch einmal ... wenn das Gerät mit der App die Verbindung aktiv hält durch die "Firewall" (aka das "NAT connection tracking") des zweiten Routers, dann braucht es doch gar keinen Eintrag in irgendeiner Routing-Table. Die FRITZ!Box "sieht" die App auf der Adresse 192.168.178.22 mit dem vom NAT verwendeten Port und antwortet genau an diese Adresse und diesen Port. Da die App m.W. auch noch TCP verwendet, braucht es nicht einmal die bei UDP üblichen Pakete zum "Offenhalten" dieser Verbindung, weil jeder halbwegs normale Router so eine Verbindung bis zu einem FIN offenhalten sollte.

Alles andere mag ja zutreffend sein (vom Stromsparen bis zu den DECT-Bemerkungen), aber das erklärt immer noch nicht, was diese Route eigentlich bewirken soll, wenn ohnehin für die darüber geleiteten Pakete an der Firewall des zweiten Routers das Ende der Fahnenstange erreicht ist.

Alles andere, was da event. noch mit dem SIP-/RTP-Verkehr passieren könnte, hat mit Routing nichts mehr zu tun ... da kämen dann u.U. wieder "application layer gateways" ins Spiel, die entweder den ausgehenden Verkehr (von der FRITZ!App zur FRITZ!Box) bereits entsprechend manipulieren oder durch das "Mitlesen" solchen Verkehrs ihrerseits dynamisch passende zusätzliche Regeln für eingehenden Verkehr generieren.

Beides braucht nur unter sehr sehr ungewöhnlichen Umständen ein anderes Routing ... für die FRITZ!Box ist der Kommunikationspartner immer hinter der Adresse 192.168.178.22 und dem verwendeten NAT-Port zu finden und dahin antwortet sie auch - was der Router dort dann damit macht, ist ihr absolut egal.

@KunterBunter:
Siehste ... das führt dann automatisch zum Verwerfen der kompletten Hypothese, denn dann ist die Anmeldung der FRITZ!App Fon an der 7050 ja gar nicht möglich - mithin wird das niemals funktionieren. ;-)
 
Wenn man nur Stille hat beim Telefonieren im anderen Subnet hilft die Route aus Erfahrung.

Was da nu auf welchem Layer wie läuft ist mir eher egal.

Ob es wegen Erreichbarkeit nen Zusammenhang gibt kann ich nicht sagen.
 
Wenn man nur Stille hat beim Telefonieren im anderen Subnet hilft die Route aus Erfahrung.
Bei "gleichrangigen" Segmenten sicherlich ... aber eben nicht bei einem NAT-Szenario für den zweiten Router und von einem solchen gehe ich hier (seit meinem ersten Unverständnis, was das mit einer Route zu tun haben sollte) aus - habe ich auch mehrfach betont und auch versucht zu begründen, warum diese Annahme mir gerechtfertigt erscheint.

In so einem Aufbau hilft dann aber auch ein Hinweis auf eine notwendige Route nicht wirklich weiter ... er macht nur die Fehlersuche am Ende komplizierter (per se schadet so ein Eintrag natürlich nicht, solange niemand von der ersten FRITZ!Box mit einer IP-Adresse aus 192.168.1.0/24 kommunizieren will), wenn es wirklich mal zum "Einsatz" so einer Route kommen sollte.

Bei der Lösung des Problems aus #1 bringt es jedenfalls nichts ... immer unter der Voraussetzung (diese Annahme ist ja auch nur auf der Basis von Wahrscheinlichkeiten getroffen, nicht umsonst habe ich die umfangreiche Schilderung des Problems bereits in #3 "gelobt"), daß da eine Kaskade aus NAT-Routern arbeitet.
 
weia, da war ja richtig was los, und ich nicht da :oops:, sorry, war verreist!

Ja, der 2. Router ist verNATtet, zumindest hoffe ich das:

Die Fritzbox ist eine 7170, IP ist 192.168.178.1, 2. Router ist von Asus, ist im 1. Netz per WAN Buchse verbunden und hat dort die IP 192.168.178.10,
und im eigenen LAN 192.168.1.1

damit stehen die Chancen damit wohl schlecht, oder?

Viele Grüße, JJ
 
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