FRITZ!Box 5690 (ohne PRO)

Darf ich mal fragen, was an XGS-PON innovativer ist?
Letztendlich ist dies die gleiche Technik und Anbindung wie bei GPON nur mit mehr Bandbreite!
Wenn etwas "innovativ" wäre, dann AON da hier jeder seine eigene Leitung hat!

Da GPON und XGS-PON das gleiche ist, dürfte die Umstellung auch das einfachste der Welt für die Telekom sein!
Es limitiert im Endeffekt nur die Bandbreite und die Wechselwilligkeit der Kunden in teurere Tarife fernab der 1Gbit/s.

Hier der unterschied der Techniken durch AVM erklärt:
https://fritz.com/ratgeber/fritzbox-am-glasfaseranschluss/
 
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Zu behaupten, XGS-PON sei lediglich GPON mit höherer Bandbreite, greift technisch zu kurz. Das ist, als würde man sagen: „Wi-Fi 6 ist das gleiche wie Wi-Fi 4, nur schneller.“ In Wirklichkeit gibt es wesentliche Unterschiede auf mehreren Ebenen.

XGS-PON bietet symmetrisch 10 Gbit/s, im Gegensatz zu GPONs asymmetrischen 2,5/1,25 Gbit/s. Zusätzlich kommt Forward Error Correction (Reed-Solomon) zum Einsatz, was die Übertragung deutlich stabiler macht.

Der TC-Layer basiert auf NG-PON2 und ist kompatibel mit TWDM-PON, was spätere Upgrades ohne tiefgreifende Netzumbauten ermöglicht.

Durch unterschiedliche Wellenlängen (1270/1577 nm bei XGS-PON vs. 1310/1490 nm bei GPON) können beide Systeme gleichzeitig auf derselben Faser betrieben werden. Das vereinfacht die Migration erheblich.

AON bietet zwar dedizierte Leitungen, erfordert aber aktive Technik im Feld, höhere Betriebskosten und ist weniger skalierbar. XGS-PON funktioniert passiv, stromlos im Verteilnetz und skaliert besser.
 
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Die Ausführungen mögen stimmen, ändert nichts an der Anbindung selbst.
Einzig bei AON bekommt jeder Kunde eine separate Leitung und somit "kein" Shared Medium.
Beo GPON und XGS-PON ist dies eben nicht der Fall. Darum ging es mir!
 
Einzig bei AON bekommt jeder Kunde eine separate Leitung und somit "kein" Shared Medium.
Das ganze Internet ist ein "shared Medium", die Anbindung eines AON-OLT bzw. PoP ist ebenfalls ein "shared Medium", auch bei xDSL, mit der Anbindung des DSLAM hat man ebenfalls ein "shared Medium" (wer erinnert sich noch an die überlasteten DSLAM-Anbindungen bei den alten ATM DSLAMs?). Sich darauf zu verbeißen xPON ist ein shared Medium und AON sei daher automatisch besser halte ich für ziemlich kurzsichtig. Wichtig ist, dass man u.a. den Überbuchungsfaktor im Blick hat (an den versch. Stellen im Backbone, nicht nur auf der letzten Meile) und ggf. rechtzeitig gegensteuert. Völlig egal ob shared Medium auf der letzten Meile oder nicht.

Man kann übrigens auch den FTTH-Ausbau PtP ausführen (tw. wird/wurde das so gemacht, je nach Netzbetreiber oder Förderbedingungen) und dennoch xPON einsetzen, die Splitter sind dann nur im PoP bzw. beim OLT. In bestimmten Fällen (bspw. GK-Anschlüsse mit gewissen Anforderungen) könnte man dann bei Bedarf dennoch per AON schalten, der Rest wird dann trotz PtP per xPON realisiert.

BTW/Edit:
Die Telekom hatte vor ein paar Jahren in einem bestimmten FTTH-Gebiet vor der BNG-Migration auch mal Probleme mit dem Überbuchungsfaktor, die damals neuen 500 und 1.000Gb/s Anschlüsse/Tarife konnten in der entspr. Region damals kaum ihre volle Geschw. nutzen. Problem war auch da nicht die GPON-Segmente (die waren nicht überlasten) sondern die Anbindung der OLTs. AON hätte da nicht geholfen.
 
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Mir ging es eben um die "letzte Meile" welche zwischen Shared-Medium (Kabel) und nicht Shared-Medium unterscheidet (DSL-Vectoring, etc.).

Natürlich ist alles Shared-Medium wenn man es global betrachtet.
Und trotzdem ist aktuell überwiegend "nur" bei Kabel (Koax) die Rede von Shared-Medium!

Aufgrund der Störanfälligkeit ist es schon ein Unterschied, ob ich Kabel oder DSL, Vectoring, Glasfaser habe!
Im Kabelnetz sind alle Verbraucher eines Segments betroffen, bei DSL können Einzelne Abnehmer im Kabel betroffen sein, andere wiederum nicht, da jeder sein eigenes separates Adernpaar hat!

Wohlwissend, dass die Gesamtkapazität die im Netz des Betreibers an den einzelnen Teilnehmerverteilungen natürlich auf die Teilnehmer aufgeteilt wird. Geht ja gar nicht anders. Auch ist klar, dass hier keine "Volldeckung" der verkauften Bandbreite reserviert werden kann und dass man hier mit Gleichzeitigkeitsfaktoren arbeitet...
 
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Mir ging es eben um die "letzte Meile" welche zwischen Shared-Medium (Kabel) und nicht Shared-Medium unterscheidet (DSL-Vectoring, etc.).
Da ist bei mir das DSL-Kabel das kürzeste, also am meisten "shared". Das Koax-Kabel ist länger, und die Glasfaser, obwohl GPON, am längsten. Irgend einen Vor- oder Nachteil siehe ich aber dadurch nicht.
 
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Mir ging es eben um die "letzte Meile" welche zwischen Shared-Medium (Kabel) und nicht Shared-Medium unterscheidet (DSL-Vectoring, etc.).
Und mir geht es darum, dass ich da (bei entspr. Auslegung) gar keinen Unterschied sehe.

Gerade wenn man sich xDSL (inkl. VDSL-Vecoring) ansieht ist die Gesamtkapazität der Anbindung eines DSLAM, der wesentlich mehr Kunden versorgt (bspw. 192 oder auch mal 384) als ein GPON- oder XGS-PON Segment, mitunter sogar deutlich geringer (bspw. 2,6Mb/s bei VDSL-Vectoring vs 78/39Mb/s bei GPON pro Kunde). Sich auf "shared Medium" auf der letzten Meile zu versteifen macht einfach keinen Sinn. In der Praxis ist eben auch eher mal die Anbindung des BNG ein Engpass, völlig egal ob da auf der letzten Meile ein shared Medium zum Einsatz kommt oder nicht.

Und trotzdem ist aktuell überwiegend "nur" bei Kabel (Koax) die Rede von Shared-Medium!
Und auch da geht mir dieses ständige "shared Medium" Gefasel gehörig auf den Senkel!

Klar gibt es nach wie vor überlastete Segmente im HFC-Bereich aber das Problem ist nicht das "shared Medium" an sich sondern ggf. zu große Segmente wo die Cluster noch nicht ausreichend gesplittet wurden (das Problem ist also eher die mangelnde/fehlende Modernisierung (siehe bspw. früher das ATM-DSLAM Dilemma), also u.a. fehlende Node-Splits, des Netztes in bestimmten Anschlussbereichen und eben nicht grundsätzlich das "shared Medium").

Aufgrund der Störanfälligkeit ist es schon ein Unterschied, ob ich Kabel oder DSL, Vectoring, Glasfaser habe!
Im Kabelnetz sind alle Verbraucher eines Segments betroffen, bei DSL können Einzelne Abnehmer im Kabel betroffen sein, andere wiederum nicht, da jeder sein eigenes separates Adernpaar hat!
Und auch diese "Doppeladern" als "unshared Medium" fallen bzgl. "Störanfälligkeit" mitunter negativ auf. Da nutzt es einem im Zweifel wenig wenn ein oder mehrere andere Kunde im Kabelbündel ein "starkes Adernpaar" haben aber selbst Probleme mit seinem Adernpaar hat. Da ist dann ein gestörtes Kabelsegment (wo dann mehrere Kunden gleichzeitig betroffen sind) mitunter auch mal etwas hilfreicher bzgl. (zügiger) Störungsbeseitigung. Aber Garantien gibt es eben weder bei der Doppelader noch bei HFC oder xPON.

Nur wegen der potentiellen Störanfälligkeit würde ich jedenfalls xDSL nicht gegenüber HFC vorziehen (eher schon im Gegenteil).
 
Und auch da geht mir dieses ständige "shared Medium" Gefasel gehörig auf den Senkel!
Es gibt für so etwas Beruhigungspillen.


Und nichts desto trotz wird auch an anderen Stellen (selbst bei Fachleuten) auf diesen Gebieten von "shared" gesprochen.
Mir ist es gänzlich egal von was hier gesprochen wird, ich sehe als Kabelnutzer sehr wohl häufiger Störungen als dies zu Zeiten von Vectoring der Fall war. Deiner These und Deinen Ausführungen folge ich daher nur bedingt!#

Zudem bekommen es noch nicht einmal Fritz!Boxen sauber hin, auf Störungen zu reagieren.
So wird im Kabelbereich weiterhin die "grüne Anbindung" zur Kopfstelle deklariert, obwohl das Netz nachweislich seit 2h nicht funktioniert (nach einem Neustart erkennbar, da keine Provisionierung stattfindet)!

Im DSL-Bereich reagieren die Geräte hier um einiges besser und vor allem schneller!
 
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würde ich jedenfalls xDSL nicht gegenüber HFC vorziehen (eher schon im Gegenteil)
Bei HFC vs. xDSL bin ich nicht ganz bei dir, auch wenn jetzt alle aktuellen Angebote mit einem 50er Upload daherkommen (bis auf den 50/25) sind sie dann wieder deutlich teurer als ungefähr vergleichbare VDSL- und besonders die unteren FTTH-Angebote.

Rein technisch gesehen ist der Begrif "shared Medium" für bestimmte Technologien absolut korrekt aber leider extrem überstrapaziert, denn was nutzt eine non-shared-Doppelader, wenn 30cm dahinter alles zusammengeführt wird. Für mich hat die reine Erwähnung heutzutage etwa die gleich Bedeutung wie "Er hat Jahwe/Jehova gesagt!".
 
Bei HFC vs. xDSL bin ich nicht ganz bei dir, auch wenn jetzt alle aktuellen Angebote mit einem 50er Upload daherkommen (bis auf den 50/25) sind sie dann wieder deutlich teurer als ungefähr vergleichbare VDSL- und besonders die unteren FTTH-Angebote.
Das mag sein. Bzgl. den Preisen ist dies auch wieder von den jeweils verfügbaren Netzbetreibern abhängig (auch bei xDSL gibt es ja mitunter nonTelekom Gebiete). Meine Aussage bezog sich allein auf den Punkt Störanfälligkeit.



Es gibt für so etwas Beruhigungspillen.
Und welche Pillen gibt es gegen die permanente Fixierung auf "unshared Medium"?

Ansonsten habe ich in meinem Umfeld die Erfahrung gemacht, dass die Kabelanschlüsse unproblematischer laufen als die xDSL-Anschlüsse. Wobei es dabei keine Kabel-Anschlüsse mehr in problematischen Anschlussbereichen (überlastete Kabelsegmente bzw. mangelnde Node-Splits) gibt. Allerdings auch keine xDSL-Anschlüsse mehr mit Leitungslängen >1,2km und auch keine ADSL-Anschlüsse mehr sondern eben alles VDSL2 basiert mit >=50Mb/s. In manchen Gebieten bedeutet das eben weder xDSL (TAL zu lang) noch HFC (überlastete Segmente sofern überhaupt vorh.) sondern Mobilfunk, Starlink oder mittlerweile eben auch mal FTTH.
 
Die normale 5690 kann man jetzt bei easybell für einmalig 199€ zu einem Vertrag dazu bestellen. Der Vertrag verursacht keine Kosten, solange er innerhalb von sechs Monaten gekündigt wird.

easybell5690.jpg
 
Bei Routermiete.de schon länger. Da seit Anfang diesen Monat.

Glaube die beiden gehören zusammen oder?
 
Wird mit Final 8.04 Ausgeliefert....
 
Hallo an alle. Ich bekomme die nächsten Tage endlich Glasfaser. Ich habe mir nun eine 5690 OHNE Pro besorgt und stehe aber vor einem Problem. Die Config von meiner 7530 AX ist zu neu für das was es für die 5690 gibt. Ich habe etwas experimentiert, aber das neueste, was ich finde ist: 8.10-126179 Inhaus. So weit so gut, aber das 8.10 ist das Problem hier... Gibt es etwas neueres, als das?
 
Gibt es etwas neueres
Leider nein. Die 8.10-126179 Inhaus ist ja aus der vergangenen Woche und damit ziemlich "NEU".
Mit welchem Fritz!OS wurde die 5690 OHNE Pro eigentlich ausgeliefert? (Fritz!OS gerne mit Buildnummer)
 
Die Buildnummer hab ich klar verpennt mal mir zu merken, obwohl ich sogar extra nachgesehen habe. Aber da die Box meinte es gäbe keine neuere Firmware Version, nehme ich mal an, dass die auf dem AVM FTP identisch ist zu dem was drauf war, also: 298.08.04,,119423.
Ich hab das Problem auch gelöst. FritzBox-JSTool kam zur Rettung. Hab einfach meinen Config Export geöffnet und 8.20 auf 8.10 geändert. Dann noch Checksumme korrigieren lassen und wieder gespeichert. Puff, alles drauf. Was mich noch etwas irritiert ist dass ich am LWL Anschluss nichts sehe, also kein Licht. Ich hoffe doch mal dass die Kiste nicht tot ist. Der Anschluss war nämlich offenbar beim Transport angeeckt und musste erst wieder nach unten gedrückt werden, um wieder auf der Platine einzurasten. Aber Da das Ding ja laut Google Bildersuche auch nur eine Steckdose ist und intern mit nem LWL weitergeht, sollte das Ding als passive Komponente nicht wirklich defekt sein. Das LWL sollte aber sichtbar sein, oder? Hab damit NULL Erfahrung bisher, obwohl ich vom Job her ITler bin. Aber ein ITler aufm Land kennt halt auch nicht viel Glasfaser bisher :D
 
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