Da ich mich nicht auskenne: reicht eine Suche nach Akku für Fritz!Fon C5?
Probieren geht über studieren (ist ja schließlich schnell in eine Internet- oder Preissuchmaschine eingetippt). Zudem sei auch auf das Handbuch des FritzFon >
hingewiesen<, da stehen auch Informationen zum Akku drin (auf Seite 157). Aber ja, i.d.R. reicht es bereits einfach nach "Akku für FRITZ!Fon C5" zu suchen…
Und nebenbei erwähnt, FRITZ!Fon M2, C3, C4 und C5
(Edit: und MT-F) verwenden allesamt den gleichen Akkutyp (aka 312BAT006, 312BAT016, 312BAT022
edit: oder 312BAT032). Aber da man eben auch einfach direkt nach "Akku für [XY]" suchen kann eher sekundär…
Ob die Telefone diese verbesserte Kapazität nutzen weiß ich nicht.
Die Frage ist eher, ob diese Akkus mit angegebener höherer Kapazität auch tatsächliche eine höhere Kapazität haben. Meiner Erfahrung nach (nachgemessen) eher nicht, da wird oft einfach nur eine höhere Kapazitäts-Angabe aufgedruckt (also oft nur Fake). Bzw. wenn, dann weicht die Kapazität gegenüber dem originalen nur geringfügig ab (schon eher im Bereich der Produktionstoleranz).
Da aber bei LiIon-Akkus die Telefone bzw. das BMS sich u.a. primär an der Spannung des Akkus "orientieren", könnten die Telefone von einer höheren Kapazität durchaus profitieren. Aber wie gesagt, ist das eher eine theoretische Überlegung als eine praktische…
Ich würde mir eher weniger Gedanken um die aufgedruckte/beworbene Kapazität machen als mehr um die Qualität (u.a. Reinheit der verwendeten Rohstoffe) der Akkus selber. Ich hätte jedoch bei einer beworbenen höheren Kapazität schon meine bedenken, frei nach dem Motto: Wenn schon bei der Angabe der Kapazität es nicht allzu ernst mit der Wahrheit genommen wird, dann vermutlich auch nicht mit der Qualität…
Da gab es zumindest in der Vergangenheit deutliche Unterschiede (sogar wenn diese direkt von AVM stammten). Das beeinflusst die Lebensdauer dieser Akkus wesentlich deutlicher! Neben "Blähakkus" die letztlich weniger als 2 Jahre durchhielten gibt es Akkus, die (natürlich mit Kapazitätsverlust der i.d.R. vielen gar nicht auffällt) ohne weiteres 5 Jahre halten. Und dann hat eben bei LiIon-Akkus auch die Nutzung einen primären Einfluss auf die Lebensdauer (im Gegensatz zu Pb-, NiCD oder NiMH-Akkus vertragen es LiIon-Akkus eben nicht sonderlich gut, wenn sie ständig auf >90% Ladezustand gehalten werden).
Falls nicht, halten die Akkus sogar länger, weil sie nicht bis zur maximalen Kapazität geladen werden.
Eher bis deutlich nein! Denn egal welche Kapazität diese haben, es wird beim Laden (LiIon-Akku) die reguläre Ladeschlussspannung verwendet (selbst wenn die Telefone nicht die vollständige Kapazität nutzen würden beim entladen) und das ist nun mal das, was die Lebensdauer von LiIon-Akkus u.a. primär beeinflusst.
Bei NiCD- oder NiMH-Akkus (zum Vergleich) gibt es dagegen keine reguläre Ladeschlussspannung, da müssen die Telefone bzw. das BMS andere Faktoren (falls überhaupt) verwenden um das Ladeende zu erkennen (und die leicht abfallende Spannung bei NiCD oder NiMH kann bei DECT-Telefonen i.d.R. eben nicht als Ladeenderkennung verwendet werden, da i.d.R. der Ladestrom zu gering ist um diesen Effekt zu erzeugen). Letztlich ist das bei NiCD und NiMH-Akkus also komplizierter (und daher auch ein primärer Grund dafür, das Geräte mit NiCD- oder NiMH-Akkus eine höhere Kapazität i.d.R. nicht immer nutzen bzw. erkennen können im Gegensatz zu Geräten mit LiIon-Akkus).
Theoretisch könnte man die Lebensdauer durch eine niedrigere Ladeschlussspannung positiv beeinflussen. Da LiIon-Akku nicht gleich LiIon-Akkus ist (es gibt da u.a. verschiedene Typen, also u.a. bspw. LCO, LMO, NMC, NCA usw. usf…, verwendet wird m.W.n. in diesem Bereich jedoch nur LMO) könnte man dies quasi auch indirekt erreichen, da es bei LiIon-Akkus auch unterschiedliche Ladeschlusspannungen gibt, als bspw. 4,1V, 4,2V oder 4,35V. Nun könnte man also (in den FritzFons sind Akkus verbaut mit einer Ladeschlussspannung von 4,2V) einen Akku verbauen, der eine Ladeschlussspannung von 4,35V verträgt. Dadurch wird der Akku dann im FritzFon nicht mehr auf 100% aufgeladen sondern vielleicht nur noch auf ca. 80%.
Da gibt es aber 2 Probleme:
1. Haben solche Akkus mitunter auch eine höhere Entladeschlussspannung (also bspw. 3,2V anstatt 3,0V), weshalb dann u.U. die integrierte Schutzschaltung (sofern vorh.) des Akku dann schon abschaltet, wenn das FritzFon vielleicht noch 25% Restkapazität anzeigt (das BMS des FritzFon passt dann also nicht zum Akku), und
2. sind in der entspr. Bauform (welche für das FritzFon benötigt wird) m.W.n. gar keine Akkus mit abweichenden Werten bzgl. Ladeschlussspannung erhältlich. Daher also letztlich auch nur theoretische Überlegungen…