Fritz!Fon C5 startet immer wieder neu

wired2051

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Ich habe seit 6 Jahren ein Fritz!Fon C5, aktuell mit 02.05.11. Seit einiger Zeit startet das Telefon ca. einmal die Woche unerwartet neu und muss danach seine Station suchen. Ich vermute, es liegt am neuen OS, habe aber natürlich keine Belege. Ich kann nur sagen, dass es noch nicht während eines Telefonats passierte.

Hat jemand ähnliche Probleme? Was kann ich tun?
 
Ich hatte gehofft, das ist ein bekanntes Problem und es gibt eine einfache Lösung. Schade. Aber Danke! Ich werde weiter beobachten und ggf. den Akku tauschen.
 
Dass sterbende Akkus ein Telefon ggf. zum Neustart bringen, ist durchaus bekannt, daher ja der Tipp von @NDiIPP
Und hier war ich bisher der Meinung, ein simpler Akkuwechsel ist der einfachste Weg, solches auszuschließen
 
Da ich mich nicht auskenne: reicht eine Suche nach Akku für Fritz!Fon C5? Oder welche technische Spezifikationen muss ich beachten?
 
Die austauschbaren Akkus bei AVM's Telefonen haben eine Modell-Bezeichnung, bspw. "312BAT022" beim MT-F (ich kriege mein C5 gerade nicht auf die Schnelle auf, glaube aber, das verwendet denselben Akkutyp).

Amazon liefert bei der Suche nach 312BAT022 einige Ergebnisse ab € 6,29 / Stück.
Einige Händler verkaufen kompatible Akkus tlw. mit höherer Kapazität.

Ob die Telefone diese verbesserte Kapazität nutzen weiß ich nicht. Falls nicht, halten die Akkus sogar länger, weil sie nicht bis zur maximalen Kapazität geladen werden.
 
Danke für die Aufklärung! Wenn ich richtig recherchiert habe nutzen C5 / C4 / M2 Modell 312BAT006.

Einige Händler verkaufen kompatible Akkus tlw. mit höherer Kapazität.
750mAh oder 850mAh ist die von Dir genannte Kapazität? Also reicht 750mAh?

Gibt es empfehlenswert Hersteller / schwarze Schafe bei der Akkuherstellung? Man liest ja immer wieder von explodierenden Akkus. Sind solche Angebote nur teuer oder auch besser? Ich habe wirklich keine Ahnung von so was,
 
Da ich mich nicht auskenne: reicht eine Suche nach Akku für Fritz!Fon C5?
Probieren geht über studieren (ist ja schließlich schnell in eine Internet- oder Preissuchmaschine eingetippt). Zudem sei auch auf das Handbuch des FritzFon >hingewiesen<, da stehen auch Informationen zum Akku drin (auf Seite 157). Aber ja, i.d.R. reicht es bereits einfach nach "Akku für FRITZ!Fon C5" zu suchen…

Und nebenbei erwähnt, FRITZ!Fon M2, C3, C4 und C5 (Edit: und MT-F) verwenden allesamt den gleichen Akkutyp (aka 312BAT006, 312BAT016, 312BAT022 edit: oder 312BAT032). Aber da man eben auch einfach direkt nach "Akku für [XY]" suchen kann eher sekundär…



Ob die Telefone diese verbesserte Kapazität nutzen weiß ich nicht.
Die Frage ist eher, ob diese Akkus mit angegebener höherer Kapazität auch tatsächliche eine höhere Kapazität haben. Meiner Erfahrung nach (nachgemessen) eher nicht, da wird oft einfach nur eine höhere Kapazitäts-Angabe aufgedruckt (also oft nur Fake). Bzw. wenn, dann weicht die Kapazität gegenüber dem originalen nur geringfügig ab (schon eher im Bereich der Produktionstoleranz).

Da aber bei LiIon-Akkus die Telefone bzw. das BMS sich u.a. primär an der Spannung des Akkus "orientieren", könnten die Telefone von einer höheren Kapazität durchaus profitieren. Aber wie gesagt, ist das eher eine theoretische Überlegung als eine praktische…

Ich würde mir eher weniger Gedanken um die aufgedruckte/beworbene Kapazität machen als mehr um die Qualität (u.a. Reinheit der verwendeten Rohstoffe) der Akkus selber. Ich hätte jedoch bei einer beworbenen höheren Kapazität schon meine bedenken, frei nach dem Motto: Wenn schon bei der Angabe der Kapazität es nicht allzu ernst mit der Wahrheit genommen wird, dann vermutlich auch nicht mit der Qualität…

Da gab es zumindest in der Vergangenheit deutliche Unterschiede (sogar wenn diese direkt von AVM stammten). Das beeinflusst die Lebensdauer dieser Akkus wesentlich deutlicher! Neben "Blähakkus" die letztlich weniger als 2 Jahre durchhielten gibt es Akkus, die (natürlich mit Kapazitätsverlust der i.d.R. vielen gar nicht auffällt) ohne weiteres 5 Jahre halten. Und dann hat eben bei LiIon-Akkus auch die Nutzung einen primären Einfluss auf die Lebensdauer (im Gegensatz zu Pb-, NiCD oder NiMH-Akkus vertragen es LiIon-Akkus eben nicht sonderlich gut, wenn sie ständig auf >90% Ladezustand gehalten werden).

Falls nicht, halten die Akkus sogar länger, weil sie nicht bis zur maximalen Kapazität geladen werden.
Eher bis deutlich nein! Denn egal welche Kapazität diese haben, es wird beim Laden (LiIon-Akku) die reguläre Ladeschlussspannung verwendet (selbst wenn die Telefone nicht die vollständige Kapazität nutzen würden beim entladen) und das ist nun mal das, was die Lebensdauer von LiIon-Akkus u.a. primär beeinflusst.
Bei NiCD- oder NiMH-Akkus (zum Vergleich) gibt es dagegen keine reguläre Ladeschlussspannung, da müssen die Telefone bzw. das BMS andere Faktoren (falls überhaupt) verwenden um das Ladeende zu erkennen (und die leicht abfallende Spannung bei NiCD oder NiMH kann bei DECT-Telefonen i.d.R. eben nicht als Ladeenderkennung verwendet werden, da i.d.R. der Ladestrom zu gering ist um diesen Effekt zu erzeugen). Letztlich ist das bei NiCD und NiMH-Akkus also komplizierter (und daher auch ein primärer Grund dafür, das Geräte mit NiCD- oder NiMH-Akkus eine höhere Kapazität i.d.R. nicht immer nutzen bzw. erkennen können im Gegensatz zu Geräten mit LiIon-Akkus).

Theoretisch könnte man die Lebensdauer durch eine niedrigere Ladeschlussspannung positiv beeinflussen. Da LiIon-Akku nicht gleich LiIon-Akkus ist (es gibt da u.a. verschiedene Typen, also u.a. bspw. LCO, LMO, NMC, NCA usw. usf…, verwendet wird m.W.n. in diesem Bereich jedoch nur LMO) könnte man dies quasi auch indirekt erreichen, da es bei LiIon-Akkus auch unterschiedliche Ladeschlusspannungen gibt, als bspw. 4,1V, 4,2V oder 4,35V. Nun könnte man also (in den FritzFons sind Akkus verbaut mit einer Ladeschlussspannung von 4,2V) einen Akku verbauen, der eine Ladeschlussspannung von 4,35V verträgt. Dadurch wird der Akku dann im FritzFon nicht mehr auf 100% aufgeladen sondern vielleicht nur noch auf ca. 80%.

Da gibt es aber 2 Probleme:
1. Haben solche Akkus mitunter auch eine höhere Entladeschlussspannung (also bspw. 3,2V anstatt 3,0V), weshalb dann u.U. die integrierte Schutzschaltung (sofern vorh.) des Akku dann schon abschaltet, wenn das FritzFon vielleicht noch 25% Restkapazität anzeigt (das BMS des FritzFon passt dann also nicht zum Akku), und
2. sind in der entspr. Bauform (welche für das FritzFon benötigt wird) m.W.n. gar keine Akkus mit abweichenden Werten bzgl. Ladeschlussspannung erhältlich. Daher also letztlich auch nur theoretische Überlegungen…
 
Zuletzt bearbeitet:
Das Angebot von MM ist schon recht hoch, verglichen mit Amazon-Angeboten.

Ich habe Amazon vorgeschlagen, da es dort für jedes angebotene Produkt Verkaufs- & Bewertungsstatistiken und seit kurzem sogar eine KI-Zusammenfassung von Kundenfeedbacks gibt. Mit einem Produkt, was sich tausendfach verkauft hat und kaum oder gar kein negatives Feedback aufweist, kann man nichts falsch machen
Man kann zwar auch mit so einem Kauf in der Pech-Lotterie gewinnen, aber die Chancen sind gering.
 
...dann stirbt mein Akku nach 6 Jahren also einen erwartbaren Tod. Und empfehlenswerte Hersteller gibt es nicht weil alle aus China kommen.

OK, Danke!
 
Was steht denn auf Deinem Akku drauf?

Ohne Werbung machen zu wollen, bin ich bisher mit "digibuddy" gute gefahren.
 
Die Problem Beschreibung gibt es ja auch hier: https://fritz.com/service/wissensda...-schaltet-sich-immer-wieder-unvermittelt-aus/ und wer nur original Herstellerqualität vertrauen möchte auch ein original Akku https://fritz.com/service/zubehoer-bestellen/ - ich habe sowohl original wie digibuddy Akkus verwendet. Einen direkten Unterschied habe ich nicht festgestellt. Nach Jahren der Nutzungszeit egal ob dauernd in der Basis oder tatsächliche Nutzung konnte ich nicht feststellen.

Das original Hersteller Qualität teurer sein wird ist klar.
 
6 Jahre sind wirklich eine lange Zeit. Bei LiIon-Akkus kann man leider nicht nach Ladezyklen messen - die Akkus altern aufgrund der insgesamt geladenen Kapazität. Die Elektroden kristallisieren an der Oberfläche und verlieren dadurch Kapazität.

Kürzlich wurde ein Prinzip entdeckt, was diese Alterung zum großen Teil rückgängig machen kann (kurzzeitige hohe Ladestrom-Spitzen), aber das Verfahren bedarf noch weiterer Entwicklung und ist in absehbarer Zeit nicht in den Ladeelektroniken enthalten.
 
[…] und wer nur original Herstellerqualität vertrauen möchte auch ein original Akku https://fritz.com/service/zubehoer-bestellen/
Auch die originalen von AVM/FRITZ kommen aus der VR China. Vielleicht auch aus der selben Fabrik bzw. vom selben Hersteller… Und ich habe eben auch schon schlechte Erfahrungen mit den originalen Akkus von AVM machen müssen.

Ob man nun also "originale" von AVM/FRITZ oder welche bspw. von Digibuddy, Patona, GreenCell* oder was auch immer nimmt dürfte letztlich sekundär sein, das sind (inkl. AVM bzw. nun FRITZ!) sowieso alles keine Hersteller von Akkus. Die Akkus kommen im Extremfall vielleicht sogar alle aus der selben Fabrik bzw. vom selben Hersteller. Nur das Etikett bzw. Aufdruck ist halt ggf. anders…

*)
Wobei es von GreenCell anscheinend nicht den passenden Akku gibt. Da hatte ich in der Vergangenheit schon öfter geschaut, denn das wäre zumindest für mich dann meine bevorzugte Bezugsquelle gewesen…




Edit:
Siehe auch ältere Beitrage dazu von mir:
https://www.ip-phone-forum.de/threads/absturz-fritzm2.313608/post-2486893
https://www.ip-phone-forum.de/threads/absturz-fritzm2.313608/post-2492137
https://www.ip-phone-forum.de/threads/akku-c6.307521/post-2446181 (Achtung: Hier geht es jedoch um den Akku im C6, das ist ein anderes Modell!)
 
Zuletzt bearbeitet:
Man liest ja immer wieder von explodierenden Akkus
Ich bin in meinem Beitrag lediglich auf diese Angst eingegangen. - Einen China Hersteller in die Verantwortung zu nehmen dürfte aufwändiger sein als FRITZ! in Deutschland. Ich fahre ein Hybrid/E-Auto seit 18 Jahren und kein Akku ist bisher explodiert oder hat gebrannt. Die Ängste sind da ob berechtigt oder nicht.
 
Erst jetzt gelesen:
Sind solche Angebote nur teuer oder auch besser?
Würde ich in die Kategorie "eher nur teuer" einordnen.

Und BTW, selbst AVM/FRITZ in Haftung zu nehmen könnte in solchen Fällen auch mal schwer bis unmöglich werden (Gutachten über Gutachten was nun die Ursache dafür war und ggf. lässt sich nach einem Brand dann noch nicht einmal mehr feststellen, ob das wirklich ein originaler Akkus war oder nicht…, jedenfalls müsste dem Hersteller erst einmal ein Produktionsfehler nachgewiesen werden und das stelle ich mir in solchen Fällen schon eher schwierig vor).
I.d.R. wird das (solange es keine Personenschäden durch den explodierenden Akku selbst gibt) auf die Gebäude-/Hausratversicherung hinauslaufen (bei Brand) oder ggf. auch die Haftpflichtversicherung.

Edit:
Und bspw. bei Verwendung von Modellen von Patona, Digibuddy, GreenCell, Powery usw. oder original von AVM/FRITZ kann man sich imo nicht direkt an den Hersteller wenden, der ist ja (erst einmal) unbekannt. Aber die genannten Händler/"Hersteller" (an die man sich dann eben als "Hersteller" wendet) haben allesamt ihren Sitz in der EU (bzw. tw. auch in DE) und eben nicht in der VR China. Von daher sehe ich hier auch nicht das Problem, dass man als Endkunde überhaupt einen Hersteller aus China direkt in Verantwortung nehmen müsste/könnte…
 
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