@Karl.
probiere es am besten einfach mal selbst aus. Je nach Netzwerktopologie, eingesetzten Clients und baulichen Gegebenheiten kann das Ergebnis unterschiedlich ausfallen.
Bei den FRITZ! Produkten kann man keine dauerhaften Sendestärken einstellen, nur einen maximalen Wert setzen. Die Box regelt dann anhand der ausgewerteten Umgebung die Sendestärke der einzelnen Bänder selbstständig.
Daher sehe ich es als Sinnvoll an, die Kanalbelegung so gut es mir möglich ist, auseinander zu halten.
Es spricht nichts dagegen, die Box auf den Kanälen kleiner als 100 arbeiten zu lassen und den per Kabel angebundenen Repeater größer als 100 zu betreiben.
So geht man zumindest Problemen mit dem eigenen Funknetz bestmöglich aus dem Weg. Natürlich sollte man dabei noch die Fremdnetze (wenn vorhanden) im Auge behalten.
Das hat den Vorteil das nicht ständig ein automatischer Kanalwechsel erfolgt, wobei sich die angemeldeten Clients ummelden und einen schwächeren AP nutzen.
Hat man mehrere Repeater und AP´s neben der Box am laufen und dabei noch mehrere stationäre Smart Home Geräte und WLAN Kameras aktiv im Netz, kann dieser ständige Kanalwechsel schnell zu einem Problem werden. Die SH-Geräte oder Kameras nutzen dann gerne mal den am weit entferntesten WLAN-Zugang und sind nicht mehr erreich- oder steuerbar.
Diese Clients sind leider oft dumm und bleiben dann an dem gewählten Repeater oder AP kleben. Durch fehlendes 11v oder 11k kann auch das MESH System von FRITZ! keine Empfehlung aussprechen und oft hilft nur das Stromlos machen dieser Clients, damit der beste Zugangspunkt ausgewählt wird.
Aber wie eingangs erwähnt, ist diese Sache sehr individuell von den angesprochener Netzgröße, Komponenten, Clients und baulichen Gegebenheiten abhängig.