Fritzbox 6360 Unitymedia und voip mit PBX dahinter

der-addi

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Hi erstmal, bin neu hier und komme direkt mit etwas schwierigerem. Erstmal zum Ist-Zustand:

Fritz 6360 Cable an Unitymedia Business 150mbit Anschluss , Telefonie derzeit über die Fritz mit DECT.

Dahinter sitzt ein Draytek IPPBX 3510 als Router für ein größeres Firmennetz mit VPN's nach außen.

Nun bin ich als Admin beauftragt die VOIP Funktionen in dem Draytek zu aktivieren, dazu soll ein Auerswald Comfortel und ein Gigaset n510 dran plus eine Kopplung zu einer bestehenden Siemens Hipath 3550 im zweiten Gebäude wohin ein CAT7 schon liegt , (das ist aber ein anderes Thema)

Mein Problem derzeit: die Fritz hat Tonprobleme zwischen VOIP und "alter" Kommunikation also Richtung DECT und extern. Wenn ich das Comfortel VOIP Telefon benutze kann ich alles bis auf mich verständigen oder was hören. Also ich kann extern anrufen, es klingelt, kann drangehen - ich höre aber nichts und man hört mich nicht! Ebenso ist es zwischen DECT und VOIP.
Probehalber habe ich eine Unitymedia Nummer in dem Draytek registriert und dort das Auerswald Comfortel angemeldet, alles prima, Verständigung perfekt. Allerdings nimmt das Draytek nach ca 5 min keine Anrufe mehr entgegen, sendet "nicht erreichbar" raus. Raustelefonieren funktioniert aber wunderbar. Ich denke aber das ich da an der Config noch was tun muss der Draytek ist schon ein ausgewachsenes Teil.

Alternativ habe ich versucht den Draytek in die Fritz als internen SIP Teilnehmer zu registrieren. Es klappt einfach nicht, die Anmeldung klappt nicht. CSIPSimple auf meinem Smartphone oder das Comfortel registrieren sich einwandfrei , also ist da was im PBX faul.
Meine dritte Möglichkeit wäre den Draytek mit der Fritz über ein zusätzlich zu kaufendes ISDN Modul zu koppeln ... aber das ist nicht Sinn der Sache, wofür gibt es SIP? :(

Vllt hat jemand eine Idee wie ich entweder den Verlust eingehender Anrufe nach 5 min diagnostizieren könnte oder alternativ das "kein Ton" Problem in der Fritz mit VOIP löse? (dazu habe ich schon mit AVM gemailt leider ohne Ergebnis :( )

LG, Addi
 

KunterBunter

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Allerdings nimmt das Draytek nach ca 5 min keine Anrufe mehr entgegen, sendet "nicht erreichbar" raus.
Das liegt sicher daran, dass der benutzte Port nur eine gewisse Zeit offen gehalten wird. Bei einer Fritzbox gibt es dazu die Option "Portweiterleitung des Internet-Routers für Telefonie aktiv halten".
Im übrigen bin ich der Ansicht, dass so ein Verhau mit Komponenten von fünf verschiedenen Herstellern nie vernünftig zum Laufen gebracht und auf Dauer gewartet werden kann. :(
 

PeterPawn

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Zur Diagnose der Probleme mußt Du die Support-Daten der FRITZ!Box heranziehen ... das ist der einfachste Weg und ohne Eingriffe in der FRITZ!Box möglich.

Bei den Tonproblemen würde ich auf I14Y-Probleme zwischen Codecs tippen, denn die SIP-Funktionen sind ja offenbar vorhanden, wie aus Deiner Beschreibung hervorgeht.

Die 5 Minuten sind mit einiger Sicherheit auf eine verfallene Portweiterleitung (in der 6360) zurückzuführen, weil die IPPBX kein "keepalive" für den NAT-Eintrag macht ... würde ich jedenfalls als erstes mal annehmen, es kann natürlich auch wieder an einer "zu hohen Intelligenz" der IPPBX liegen, wenn die da eine Art ALG (Application Layer Gateway) für SIP und/oder RTP implementiert und so viel an den SIP-Paketen verändert, daß die 6360 damit nicht mehr zurecht kommt. Wenn solche ALGs kaskadiert auftreten, kann das schon mal schiefgehen, dann muß man eben alle (bis auf das richtige, wenn es wirklich benötigt wird) abschalten.

Die Anmeldeprobleme der IPPBX an der FB sind ohnehin direkt in der Box zu suchen bzw. abzulesen.

In den Supportdaten ist - neben diversen anderen Informationen, u.a. zu den aktiven NAT-Verbindungen - ein Dump eines Ringpuffers für die SIP-Kommunikation (allerdings gemeinsam für die Client- und Server-Seite des voipd) enthalten. Da dieser nur eine begrenzte Kapazität hat, muß man die Supportdaten zeitnah zum zu analysierenden Ereignis erstellen lassen, sonst sind die interessanten Pakete dann wieder verloren.
 

HabNeFritzbox

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Wenn mehre Subnetze bestehen durch mehrere Router, existiert in der FB auch ne Route zum anderen Router bzw. auch zum VPN Server?

Ohne Route kann ich mich über VPN im Heimnetz zwar verbinden, höre aber nichts. Mit Route zum NAS wo VPN läuft dann klappt es.
 

der-addi

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Danke für eure antworten. Da der Anschluss ein Business ist hat die Fritz eine statische IP und unitymedia kastriert mir die Box... Ich kann Port technisch überhaupt nix verstellen. :-(
@ PeterPawn im Comfortel hab ich g711 erzwingen eingestellt da ich von einigen Problemen in der Richtung gelesen habe. Avm ist ratlos, hab denen Mitschnitte gesendet, es kann gar keine Antwort mehr.
Das Telefon kann übrigens selber capturen, ein Mitschnitt liegt auf meinen Rechner in der Firma. Da ich aber eher sip Neuling bin weiß ich nicht wie ich den payload deuten kann.

Die Support und Diagnose Möglichkeiten der Fritz muß ich mir mal ansehen, vllt bekomme ich die pbx in der Fritz angemeldet. Wäre mir am liebsten, da die elegantere Lösung weil unitymedia ab und an in den sip Parameter was ändert.
 

der-addi

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Wollte Euch der Vollständigkeit halber noch Updates geben, falls jmd das selbe Problem hat, was nach mehreren Telefonaten mit dem Business Support gegeben hat: man kann mir nicht helfen.
In meiner Anschluss-Konstellation ist nur die Fritz 6360 möglich, kein anderes Gerät. Wegen der statischen IPs kann man die Funktionen für NAT, DMZ usw in der Fritz nicht einschalten, was mein Problem lösen würde die Draytek IPPBX dahinter in Betrieb zu nehmen. Das Problem das ich mit einem an der Fritz angemeldeten IP Telefon nichts höre ist von der Hotline nicht zu lösen.
Mein Workaround jetzt ist das ich den ISDN Ausgang der 6360 mit der IPPBX kopple und darüber die Telefonate abwicke... Von Köln über Hamburg nach München :blonk:
Naja, was soll's , sobald ein anderer Anbieter hier was vernünftiges hat wird gewechselt.
 

sebezahn

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So alt ist das Thema ja noch nicht, und vielleicht brauchst du noch Hilfe. Ich habe einen Lancom Router mit VOIP-Server an der Fritzbox angeschlossen. Wichtig ist, dass du UM mitteilst, dass du selbst einen Router stellst und sie dir die statischen IP-Adressen "durchleiten". Das ist aber sogar zwingend, glaube ich, bei statischen IPs. Dann kannst du an einem Router die statische IP direkt einstellen. Auf die meisten Funktionen der FritzBox musst du dann allerdings verzichten.

Allerdings, und das war bei mir ein Riesenproblem, bleiben die SIP-Einstellungen in der Fritzbox erhalten, ich musste die SIP-Konten dort deaktivieren. Die Box war immer schneller als mein Lancom und hat die Anrufe zurückgewiesen, weil kein Telefon aufgeschaltet war. Danach lief alles vollkommen problemlos.
 

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