[Frage] FritzBox 7390 hinter Glasfaser - WAN-Anschluss ...

Isidar

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Hallo Leute,
Ich möchte mir einen Glasfaseranschluss mit 100Mb legen lassen (FTTH de Movistar),

Habe bei Telefonica Spanien nachgeschaut und sie haben einen Huawei (Optical Network Terminal) - ONT Huawei HG 850 - ?Modem? oder Umwandler, wo die Glasfaser angeschlossen ist, Telefonica bietet dann einen Router um die Daten nutzbar zu machen.

Der Originalrouter ist mit dem Huawei ?Modem - Wandler? wia WAN - Anschluss verbunden, denn mitgelieferten Router will ich nicht verwenden - ich liebe meine FritzBox´wegen des Gastzuganges, Telefonanlage und alles andere was sie bietet ...

Meine Konkrete Frage, WIE verbinde ich die Fritzbox - die ich weiterhin verwenden möchte? es scheint wohl so als müsste man den Protokoll 802.1q aktivieren, kann das die 7390?
und kann ich dann auch so wie jetzt den GASTZUGANG weiter anbieten?

Habe versucht hier im Forum eine Dummy Anleitung zum WAN Anschluss, und die dazugehörende Konfiguration, zu finden, leider ohne Erfolg ... vielleicht hat jemand, die Anleitung, oder zumindest den Link dazu bei der Hand,

Hoffentlich (sicher :)) kann mir jemand helfen

Danke schon mal im Voraus
Isidar :)

P.S.: hoffe es ist das richtige Forum :o
 
Zuletzt bearbeitet:
Danke Kunterbunter,
Jetzt wäre die Frage, ob ein ONT Optical Network Terminal ein Modem ist ... ???

Und vielleicht mldet sich jemand dem es gelungen ist, ich denke die VLAN-IDs zu finden dürfte nicht ein grosses Problem sein, denn bei einem Freund hat der Techniker gefragt, ob er seinen alten Router weiterverwenden möchte ...

Danke :)
 
Ein Modem ist ein Protokoll-Umsetzer und ein Optical Network Terminal ist auch ein Protokoll-Umsetzer, also sind beide vergleichbar. Reicht dir das als Antwort? ;)
Es haben sich hier im Forum schon welche gemeldet, denen es gelungen ist, die Fritzbox 7390 an einem externen Modem zu betreiben.
Wenn du die VLAN-IDs weisst, musst du sie nur noch in der Box eintragen unter Zugangsdaten - VLAN-Einstellungen.
Bitte beachten Sie, dass nur in seltenen Fällen die Verwendung einer VLAN-ID erforderlich ist. Die benötigte ID erhalten Sie von Ihrem Internetanbieter.
 
Danke,
Ja es klingt gut, das einzige was mich etwas stutzig macht ist das o.g. Protokoll mit seiner p Variante 802.1p
Es wäre interessant, wie es die Deutsche Telekom mit seiner Glasfaser macht, denn laut www.avm.de kann man die 7390 am deutschen ONT ohne Probleme und ganz leicht anschliessen ...
Dabei wird nicht erwähnt, ob alle Funktionen v.a. der Gastzugang funktioniert ...
Ich kann im Internet auch keine info darüber finden welches ONT die Telekom benutzt und ob eben jenes Protokoll verwendet wird,
Vielleich weisst Du oder jemand mehr ...
:)
 
Der Gastzugang hat nichts mit dem Zugang zu tun. Sowie die Fritzbox den Router gibt und nicht nur als IP-Client betrieben wird, kann sie ein separates Gastnetz (und -WLAN) aufziehen.

802.1q ist VLAN-Tagging, das im Zugangsbereich benutzt wird, um über eine Physik ggf. mehrere logische Verbindungen zu tunneln, z.B. bei der Telekom Internet über VLAN7 und IPTV über VLAN8 (?) oder ggf. mehrere Provider über eine DSL-Leitung. 802.1p ist eine Art Substandard für Priorisierung, der in bestimmten Bits der mit 802.1q eingeführten zusätzlichen Ethernet-Headern enthalten ist. Man könnte damit z.B. IPTV- oder VoIP-Traffic höher priorisieren als Internet-Traffic.

BTW: Selbstverständlich kann die Fritzbox ein externes Modem (Kabel, VDSL oder sonstwas) bedienen, AVM sagt auch nichts anderes - die beschriebenen Probleme mit VDSL-Zugang beziehen sich nur:

1. Darauf, dass die Fritzbox selbst nicht mehr als reines VDSL-Modem an einem anderen Router benutzt werden kann (das ging früher). Liegt daran, dass die VLAN-Tags nicht mehr durchgereicht werden, anders als früher.

2. Darauf, dass heute die meisten VDSL-"Modems" in Wirklichkeit Router sind, die ebenfalls die VLAN-Tags nicht korrekt handhaben (bridgen) und daher an Telekom-Anschlüssen nicht vor einer Fritzbox als Router eingesetzt werden können (macht z.B. mit einer 7270 Sinn). Reine VDSL-Modems gibt es so gut wie keine, selbst die Speedport 300HS und 221 der Telekom hatten Router-Funktionen, die aber nicht genutzt wurden. Es ist ziemlich schwer, echte VDSL-Router zu finden, die ggf. auch als reines Modem funktionieren - aktuell gibt es praktisch nur den ALL500VDSL2.
 
@meyergru: Heisst dies, dass man die FB7390 auch heute noch mit der aktuellen Firmware an einem FTTH-Anschluss der Telekom mit Entertain-Paket hinter dem Glasfasermodem ohne Abstriche einsetzen kann?
 
Ich weiß nicht, ob bei FTTH ein reines Glasfasermodem eingesetzt wird oder ob das schon ein Router ist - bei verschiedenen FTTH-Anbietern wird sehr unterschiedliche Technologie eingesetzt und ich kenne die der Telekom nicht, weil es ja nur wenige Ausbaugebiete gibt.

Selbst wenn es ein Modem ist, weiß ich nicht, ob VLANs benutzt werden, um den IPTV-Teil zu separieren, falls Dir das wichtig ist.

Die Fritzboxen können alle möglichen Zugangsarten, sogar hinter einem anderen Router. Dann wird es allerdings mit Portfreigaben oder Exposed Hosts schwierig, wenn man Dienste nach außen freigeben will.

Ein weiterer Punkt ist, dass bei Verwendung als Router für FTTH die DSL-Fritzboxen (vielleicht mit Ausnahme der neuen 7490, die ich noch nicht kenne) die Routing-Performance meist nur für die angegebene DSL-Geschwindigkeit ausreicht (7270 bis ca. 20 MBit/s, 7390 bis ca. 50 MBit/s). Wenn man echte Glasfaserperformance haben will, sollte man einen Router nehmen, der ggf. mit Ethernet-Geschwindigkeit arbeiten kann. Die Kombination mit IPTV via VLAN ist wahrscheinlich schwer zu finden, die OpenWRT-fähigen Routermodelle wechseln schneller als die Kompatibilitätslisten von OpenWRT. Genau deswegen würde ich mich auch nicht auf die Pflege durch den Hersteller verlassen - da kommt eher ein neues Modell als eine verbesserte Software.

Man kann aber z.B. mit pfsense auf einem stromsparenden Mini-ITX Atom viel machen. Für VoIP und WLAN-Zugriff stellt man dahinter dann ggf. eine Fritzbox.
 
Hier in den Niederlanden verwenden wir die 7390 auf Glasfaser. Wo die Fritzbox das VLAN für IPTV und Internet und iptelefonie zerpflückt. Dies alles mit Leichtigkeit bis mindestens 100 Mbit. LAN1 als WAN-Port im Einsatz und LAN4 für IPTV. AVM bietet ein Profil zusammen mit dem internationalen Firmware.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo, ich möchte das Thema FritzBox 7390 Glasfaser (Fibra Optica) Anschluss bei Movistar Spanien nochmal aufgreifen.
Kann jemand Erfahrungen posten?

Movistar liefert bei einem Glasfaseranschluss folgendes mit:

Link

ONT:
huawei hg850 oder avm alcatel 1220

Router:
comtrend CT 5813N oder zyxel P2302

Wenn ich anstelle des mitgelieferten Routers die Fritzbox über LAN1 anschließe und es wie folgt konfiguriere, dürfte es doch problemlos klappen, oder?

http://service.avm.de/support/de/SKB/FRITZ-Box-7390/1167:FRITZ-Box-fuer-Betrieb-am-Glasfaseranschluss-einrichten
 
Wenn du Punkt 11 der Anleitung vernachlässigst, könnte es vielleicht doch nicht problemlos klappen.
 
Wenn du Punkt 11 der Anleitung vernachlässigst, könnte es vielleicht doch nicht problemlos klappen.

Bedeutet im Umkehrschluss also auch, dass wenn ich im Abschnitt "VLAN-Einstellungen" die Option "VLAN verwenden" aktiviere und die VLAN-ID eintrage, die ich von meinem Internetanbieter erhalten habe, es problemlos funktioniert?
 
Danke! Dann wäre der Zugang schon einmal geklärt.

DeinLink beinhaltet auch genau meine nächste Frage.
Zum Thema Voip über ftth movistar.
Frage habe ich da schon gestellt.
 
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