[Problem] Fritzbox 7390 VDSL Upload gering

JimX77

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Guten Morgen!

Ich habe gestern meine 7390 auf die aktuelle Fritz OS 06.23 geupdatet. Nun habe ich nur noch einen Upload von 1,7 Mbit/s. Mit 06.03 hatte ich zuvor immerhin einen Upload von 2,2 Mbit/s. Das Problem habe ich mit dem Speedport W723V nicht. Damit habe ich einen Upload von 5,1 Mbit/s. Ich habe einen IP-basierten-Anschluss bei der Telekom.

Habt ihr eine Idee, was ich tun kann? Den Speedport möchte ich nicht nutzen, steige nicht auf ein 100er-Netz um ;)
 

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Hallo JimX77,

Ich habe gestern meine 7390 auf die aktuelle Fritz OS 06.23 geupdatet. Nun habe ich nur noch einen Upload von 1,7 Mbit/s. Mit 06.03 hatte ich zuvor immerhin einen Upload von 2,2 Mbit/s.

Auffällig ist die niedrige Störabstandsmarge von nur 6 dB in Senderichtung. Bei mir bekannten VDSL2-Zugängen (allerdings 50 MBit/sec) betragen sie 18 und 26 dB. Die Leitungsdämpfung ist bei Dir doppelt bzw. dreifach so hoch.

Du könntest auf dem Karteireiter "Störsicherheit" die Option "Vorherige DSL-Version verwenden" aktivieren.

Den Speedport möchte ich nicht nutzen, steige nicht auf ein 100er-Netz um ;)

AFAIR kann man das LAN da auch einstellen. Schwerer wiegt, daß sie keine Gigabit-Ports und auch kein sonderlich schnelles WLAN bieten. Und aktuelle WLAN-Standards verbessern die Empfangssituation auch für ältere Geräte vor allem im Randbereich der Reichweite.

Mit freundlichen Grüße
LPW
 
Vielen Dank schonmal für die Antwort!

Habe "Vorherige DSL-Version verwenden" aktiviert und habe nun wieder einen Upload von 2,1 Mbit/s. Das DSL synchronisiert sich auch deutlich schneller, innerhalb von ein paar Sekunden und nicht wie vorher 3 - 4 Minuten. Ich bin jetzt kein Uploader, dass ich auf einen ultraschnellen Upload angewiesen bin. Trotzdem finde ich es aber äußert merkwürdig, dass ich mit der 7390 nicht die gleiche Rate erreiche, wie mit dem Speedport. Und irgendwo hätte ich doch ganz gerne meine 5 Mbit/s :) Bin da komplett ratlos. Denke auch nicht, dass ich großartig von der Telekom Support erhalten werde...

Beim Speedport kommt noch hinzu, dass ich dann auf VPN verzichten müsste. Es sei denn, ich nutze den Speedport als reines Modem und die Fritzbox dahinter für mein Netzwerk. Und genau das will ich nicht! Unabhängig vom Gigabit-Netz hat mich das schon mit meiner 7270 gestört....
 

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Hallo JimX77,

Denke auch nicht, dass ich großartig von der Telekom Support erhalten werde...

ich habe da andere Erfahrungen gemacht, zumal es bei weniger als der Hälfte der angestrebten Rate dann auch langsam rechtlich problematisch wird. Als mein damaliges VDSL2 mit 25 MBit/sec häufiger in die Neusynchronisation ging und sich auch viele "nicht behebbare Fehler" zeigten, hat die Telekom das durchaus als Problem anerkannt und geprüft. Moniert wurde ein zu hoher oder niedriger Innenwiderstand der 7390 (ich erinnere mich leider nicht mehr so genau), wenn der analoge Amtsanschluß angeklemmt ist, was der Techniker mir auch mit Hilfe seines Meßgerätes vorführte. Er war dann noch so freundlich, mir eine Doppelader etwas weiter weg von der eines anderen xDSL-Kunden zu schalten. Er hätte mir seinen Einsatz aber durchaus in Rechnung stellen können. Das Problem verschwand übrigens sofort, nachdem ich ein verpaßtes Firmware-Update nachholte.

Beim Speedport kommt noch hinzu, dass ich dann auf VPN verzichten müsste.

Ich kenne mich mit der Herkunft der einzelnen Speedport-Modelle nicht aus, aber einige sind Fritz!Boxen im Telekom-Gewand und können problemlos mit der AVM-Firmware betrieben werden. Das Einspielen der AVM-Firmware auf so ein OEM-Gerät läuft unter dem Begriff "fritzen". Damit kannst Du sicher leicht herausfinden, ob Dein Speedport gefritzt werden kann. Es wäre dann auch für alle Mitleser hier interessant, ob Dein Speedport dann immer noch so gut synchronisiert - und das ist nicht sarkastisch gemeint.

Eine Alternative wäre die Rückgabe oder der Verkauf der 7390 und ein Versuch mit der 7490, der man das bessere xDSL-Modem nachsagt. Da ich hier aber auch schon von der umgekehrten Erfahrung gelesen habe - eine 7390 synchronisiert besser als eine 7490 -, vermute ich mittlerweile, daß einige Kombinationen aus Telekom-Linecards und Fritz!Boxen schlicht nicht gut miteinander können. Die Telekom setzt nämlich keineswegs bundesweit einheitliche Hardware ein.

Mit freundlichen Grüßen
LPW
 
Falls noch nicht geschehen: Splitter abziehen und sicher entsorgen.
Kabel prüfen (und vielleicht tauschen): Manchmal sind die TAE-Dosen ungeeignet oder ausgeleiert.
Frizboxen von der Telekom gibt es schon lange nicht mehr.

Es gibt für die 7390 eine neue Labor-Version mit einem neuen DSL-Treiber. Einfach mal probieren.
 
hat die Telekom das durchaus als Problem anerkannt und geprüft
Man muss dafür aber bestimmt mehrmals in der Hotline anrufen, um jemanden ans Rohr zu bekommen, der das auch einsieht, nicht? :)
Bin immer froh, wenn ich nicht mit Hotlines telefonieren muss, aber das ist ein anderes Thema. Werde es nach Ostern 2x in der Hotline probieren :D
Das, was du sagst, ist schon sehr technisch, das müssen die in der Hotline auch erstmal verstehen. Ich kann dir jedenfalls folgen ;)
einige sind Fritz!Boxen im Telekom-Gewand und können problemlos mit der AVM-Firmware betrieben werden
Der W723v ist leider von Huawei.
Eine Alternative wäre die Rückgabe oder der Verkauf der 7390 und ein Versuch mit der 7490, der man das bessere xDSL-Modem nachsagt
Den Gedanken hatte ich auch schon. So übertrieben viel müsste man auch nicht unbedingt draufzahlen. Hatte das auch mit dem "schlechten" Modem der 7390 gelesen.
Falls noch nicht geschehen: Splitter abziehen und sicher entsorgen.
Ist bei der Umstellung auf IP-basiert passiert ;)

Achja, vielleicht ist es noch ganz interessant zu wissen: Das Problem mit dem Upload tritt erst seitdem auf, seitdem ich auf IP-basiert umgestellt worden bin. Das war im Januar. Hab mich sogar noch freiwillig dazu entschieden umzustellen. Ich dachte in der Telekom-Hochburg, in der ich wohne, kann nichts schiefgehen. :-|
 
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Hallo JimX77,

Man muss dafür aber bestimmt mehrmals in der Hotline anrufen, um jemanden ans Rohr zu bekommen, der das auch einsieht, nicht? :)

keineswegs. Ich habe meine Störungsmeldungen auch gar nicht telefonisch, sondern über die Website aufgegeben. Ignoriert wurden die in keinem Falle, was die Telekom positiv von vielen anderen Anbietern abhebt. Die haben dann erstmal ferngeprüft, also die Leitung mit den Mitteln der Linecard ferngesteuert durchgemessen und mich dann teilweise sogar binnen ein oder zwei Stunden mobil zurückgerufen. Dabei wurde das weitere Vorgehen abgesprochen und auch eingehalten. Freundlich waren sie übrigens auch immer.

[JFTR: Ich bin kein Telekom-Mitarbeiter, sondern nur Privatkunde dort.]

Bin immer froh, wenn ich nicht mit Hotlines telefonieren muss, aber das ist ein anderes Thema.

Verständlich, aber gib' ihnen ruhig mal eine Chance. Eine Online-Störungsmeldung ist schnell aufgegeben.

Ich dachte in der Telekom-Hochburg, in der ich wohne, kann nichts schiefgehen. :-|

Wie hat man sich eine "Telekom-Hochburg" vorzustellen? Bonn? Oder ein Wohnviertel, in dem ausschließlich Telekom-Kunden wohnen?

Mit freundlichen Grüßen
LPW
 
Eine Alternative wäre die Rückgabe oder der Verkauf der 7390 und ein Versuch mit der 7490, der man das bessere xDSL-Modem nachsagt.
Da im W723V Typ B (welcher im übrigen nicht von AVM ist sondern von Arcadyan hergestellt wurde und somit natürlich nicht fritzbar ist) das gleiche xDSL Modem/Chipsatz zum Einsatz kommt wie z.B. in einer FritzBox 7360 oder 7490 ist der Versuch durchaus lohnenswert.

Generell lohnt es sich m.E. bei solchen Problemen mit Ikanos basierten FritzBoxen (7390 und 7340) und Speedports (W722V Typ A) diese auszutauschen durch Lantiq basierte (z.B. Speedport W723V und W724V jeweils Typ B, W921V, Draytek Vigor 130, TP-Link VR200v sowie u.a. die FritzBoxen 3370, 7360 oder 7490) oder Broadcom basierte (z.B. W723V Typ A und W724V Typ A/C), die Ikanos basierten Geräte sind bzgl. solcher Probleme zumindest nicht unberüchtigt...

Der W723v ist leider von Huawei.
Deiner? Dann hast du Typ A und nicht Typ B (Arcadyan), Typ A ist natürlich ebenfalls nicht fritzbar.
Die letzten Speedports von AVM waren W722V Typ A (7390 basiert), W920V (FritzBox 7570) und W503V Typ A (7270v3 basiert).

Den Gedanken hatte ich auch schon. So übertrieben viel müsste man auch nicht unbedingt draufzahlen. Hatte das auch mit dem "schlechten" Modem der 7390 gelesen.
Bei Neuanschaffung empfiehlt sich m.E. aus mehreren Gründen (u.a. wegen dem Modem, der eingeschränkten Zukunftssicherheit aufgrund lediglich 16MB NOR-Flash für die Firmware sowie dem mittlerweile geringen Preisunterschied zur 7490) schon seit längerem keine 7390 mehr...
 
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