Fritzbox 7490 DSL Modem defekt

Herm

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Letzten Samstag hatten wir nachts ein kurzes Gewitter mit einem mächtigen
Donnerschlag. Am nächsten morgen war die Fritzbox sehr langsam und nach
einem Neustart wurde die DSL-Leitung nicht mehr syncron.
Das Modemteil scheint defekt zu sein..alles andere funktioniert.
Sogar das surfen per LTE Stick.
Die Box ist 3 Jahre alt..oder sind solche Defekte auch ohne Gewitter
bekannt ? Wiederbelebung möglich ?
Ich hab mir heute im Fachmarkt eine neue 7490 gekauft ( 7590 wäre
vielleicht besser ..aber ich hab nur DSL 16000.Und 70 Euro Aufpreis war mir
zuviel)
Meine Hausratversicherung zahlt Überspannungsschäden bei Biltzschlag
laut Vertragsbedingungen. Da werd ich morgen mal anrufen.
.
 
Hhmm, warum habe ich den Eindruck, dass viele dieser Schutzgeräte durch das zu schützende Gerät geschützt werden...? Wenn die Versicherung den Router bezahlt, dann ist doch ein 2. Router "im Keller trocken und warm gelagert" die preiswertere Alternative... ohne dauerhaften Stomverbrauch...
 
Der Überspannungsschutz funzt aber auch nur, wenn es wirklich einen Schutzleiter gibt, aber NICHT wenn die E-Installation immer noch nur GEPENNT ist.
 
Hhmm, warum habe ich den Eindruck, dass viele dieser Schutzgeräte durch das zu schützende Gerät geschützt werden...? Wenn die Versicherung den Router bezahlt, dann ist doch ein 2. Router "im Keller trocken und warm gelagert" die preiswertere Alternative... ohne dauerhaften Stomverbrauch...
Wenn's nur um den Router geht, magst du recht haben. Bei anderen Geräten ist der Aufwand höher und man kann nicht alles redundant im Keller haben :)
 
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Meine 7390 hat auch ein Gewitter gegrillt, der Einschlag war viele hundert Meter entfernt in einem Strommast. Sie arbeitet heute als Switch, Wlan-AP und DECT-Repeater. Den Ersatz hat die Versicherung bezahlt, allerdings habe ich mir damals eine 7360v2 gekauft.

PS: Habe kürzlich bei Easybell eine 7590 gekauft. Dort kostet die 189 Euro, man muß nur einen kostenlosen VoIP-Telefonanschluß dort haben (oder anmelden). Zum selben Preis wird andeswo die 7490 angeboten.
 
PS: Habe kürzlich bei Easybell eine 7590 gekauft. Dort kostet die 189 Euro, man muß nur einen kostenlosen VoIP-Telefonanschluß dort haben (oder anmelden). Zum selben Preis wird andeswo die 7490 angeboten.

Kostenlosen ? Zahlst du nur telefonieren oder wie
 
wenn ich nicht (über Easybell) telefoniere zahle ich nichts.
 
die Meldung im November von Easybell las sich noch so, als kriege man die 7590 nur bei nem DSL-Anschluß so günstig. Steht das mit dem VOIP-Anschluß bei denen irgendwo?
 
Der Überspannungsschutz funzt aber auch nur, wenn es wirklich einen Schutzleiter gibt, aber NICHT wenn die E-Installation immer noch nur GEPENNT ist.
Glaub ich eher weniger. Selbst wenn es nur einen PEN gibt (was dann schon eine sehr alte oder sehr illegale Elektroinstallation wäre) ändert das nichts an der Tatsache, dass der geerdet ist.
Davon abgesehen stirbt das Modem eher nicht von einer Common-Mode-Voltage gegen Erde, sondern der Spannungsdifferenz zwischen den Leitern. Die kriegt der Überspannungsschutz auch komplett ohne PE-Verbindung weg.
 
@foolproof!

Wenn es zum Zeitpunkt der Errichtung noch keine Vorschrift war, ist es nicht "illegal", wenn eine Schuko-Steckdose noch "gepennt" war.
Ich möchte nicht wissen, in wievielen Bundesländern der BRD, immer noch sehr alte E-Installationen ohne Schutzleiter u. FI in Betrieb sind.

Eine Steckdose inkl. Überspannungsschutz-Steckdosenleiste ohne PE, ist ähnlich wie eine Wolke ohne Regen.

Das i-net ist voll davon mit Diskussionen, ob diese Leisten wirklich das bringen, was sich viele davon versprechen.
z.B. PowerLAN funzt tw. nicht an solchen Ü-Dosen.
 
Es gibt da einen sehr engen Korridor der Legalität für die klassische Nullung. Es darf in der Zeit seit dem Verbot keine relevante Änderung an der Hausinstallation gegeben haben. Dieses Kriterium wird immer schwerer einzuhalten.
Ist mir auch egal, in letzter Zeit habe ich eh keine mehr gesehen.
RCD ist eine andere Sache, ist auch heute (leider) immer noch nicht überall Pflicht.

Egal ob eine Schuko-Steckose über einen PE oder einen PEN verfügt, der jeweilige Leiter MUSS IMMER angeschlossen sein. Alles andere wäre nur lebensgefährlich und würde den Sinn der Schutzklasse I verkehren.
Wenn eine Dose keinen PE(N) aufgelegt hat, ist das einfach illegal (und dumm). Da gilt dann auch kein Bestandsschutz.

Sorry, meiner Meinung nach spielst du dich hier nur mit Geschwätz auf, >> 95% der IPPF-User haben (hoffentlich) eine korrekte Elektroinstallation zuhause.
Weil unnütze Bedenken dem TE auch nicht mehr weitehelfen, werde ich mich an dieser Off-Topic-Diskussion auch nicht mehr beteiligen. Ich konnte nur deine falsche Behauptung so nicht stehen lassen.
 
Bei mir im Haushalt herrscht auch noch PEN vor - typische Installationsform der 60er Jahre halt. Es funktioniert und Kleinreparaturen wie der Austausch von beschädigten oder abgenutzten Schaltern und Steckdosen sind ja keine "relevanten Änderungen".

Überspannungssteckdosen leiten übrigens nicht nur die Überspannung zwischen L und N ab, sondern auch L - PE und N - PE. Da Steckdosen in D nicht verpolsicher sind, müssen alle möglichen Polaritäten berücksichtigt werden.
Heutige Schukostecker besitzen zwar ein Loch für einen Erdungs-Pin, womit eine Polung vorgegeben wäre, aber in den SteckDOSEN in Deutschland ist dieser Pin bislang nicht vorhanden.
 
...
Sorry, meiner Meinung nach spielst du dich hier nur mit Geschwätz auf, >> 95% der IPPF-User haben (hoffentlich) eine korrekte Elektroinstallation zuhause...
Ich meine, der % Satz ist etwas zu hoch angesetzt. Allein oft gezeigte Telefonanschlussdosen neben Problemen mit D-LAN Adaptern sprechen eine andere Sprache. Kein Vermieter fängt an ohne Zwang eine Mietwohnung kernzusanieren inpunkto Stromverteilung da oftmals recht kostenintensiv vom Keller bis zum Dach saniert werden muss.
LG


Gesendet von meiner Handquetsche mit dicken Fingern
 
Nun, bei räumlich getrennten Wohnungen muß hausweit nicht viel gemacht werden außer der Zuleitung zum Wohnungs-Sicherungskasten. Bei mir ist es sogar so, daß selbst die Zähler wohnungsnah (d.h. nicht zentral z.B. in Keller) verbaut sind.

Aber wir schweifen ab ...
 
So..nun mal der "Abschlussbericht":
Letzten Samstag Fritzbox Modem TOD
Montag Anruf vom Nezbetreiber Leitung bis zur TAE OK
Neukauf Fritzbox 7490 bei Expert / endlich wieder surfen und telefonieren
Dienstag Vormittag Anruf Hausratversicherung "ich soll vorbeikommen " / Unterschrift und
gleich Scheck mitbekommen. Einreichung Scheck bei der Volksbank
Dienstag Abend war der Betrag schon auf meinem Konto(in 6 Std.)
Netzprovider schickt heute Schreiben das die Leitung OK ist und
das auf Grund der Wetterlage ein Überspannungsschaden vermutet wird.

So einfach kann das Leben sein.

Dienstag hab ich von Expert mal eine Fritzbox 7590 ausprobiert aber
wieder zurückgegeben.
DSL Syc. viel niedriger , DSL Modem nicht so gut wie bei der 7490 im
ADSL Betrieb...lohnt sich also nicht bei normalen DSL (ADSL) Anschluss.

Die neue Fritzbox 7490 wird nicht mehr so warm im Betrieb wie die alte,
ausgereift und reicht für jeden ADSL / VDSL Anschluss.
Produktiondatum Ende September 2017.
 
Hallo,

bei mir haben die Überspannungsschutzvorsteckgeräte schon sehr oft geholfen. Wichtig ist, dass diese NACH dem Überspannungsereignis ausgetauscht werden. Es stimmt, dass man zum Ableiten eigentlich eine gute Erdung bräuchte, was der Schutzleiter alleine mit seinen dünnen Querschnitten und Längen eigentlich nicht ist (vom EMV-Standpunkt aus betrachtet). Aber wie foolproof schon richtig angemerkt hat, reicht ein Klemmen der Überspannung zwischen L und N meistens meistens aus (differential mode), um eine Beschädigung des Endgerätes zu vermeiden. natürlich ist der Ersatz des kaputten durch ein neues Endgerät mit Peripherie einfach. Oft geht es aber um den Aufwand, der investiert werden muss, wenn das Endgerät und evtl. weitere defekte Peripherie neu installiert und konfiguriert werden muss. Ich weiß, wovon ich spreche.

Zwei Beispiele für den Sinn von simple Überspannungsgeräten:
- meine Schwester wohnte bis vor wenigen Jahren auf einem abgelegenen Einödhof mit exklusiver Überland-Posttelefonleitung von ca. 6 km Länge. Der Anschlusswert war super (16 MBit ohnen EInschränkung), aber die Leitung war auch der Endpunkt und damit bevorzugter Einschlagpunkt von Blitzen. Ein zweifach gestufter Überspannungsanschschluss mit massiver Erdung mittels noch vorhandenem Telekom-Erdungsdraht (den gab es mal wirklich) hat dann über Jahre den dortigen Router zuverlässig beschützt. Vorher durfte ich ein- bis zweimal pro Jahr den Router wechseln.

- in unserem Dorf hat eine Überspannung so gut wie alle DSL-Anschlüsse mit Routern platt gemacht. Selbst in meinem Haus hatten die Bewohner kein Internet und Telefon mehr. Mit Ausnahme meiner Mutter und ihrem Router. Einzige Einschränkung war ein "langsames Internet". Nachdem ich den Überspannungsschutz erneuert hatte, ging wieder alles wie vorher.

Die kombinierten LAN/DSL/Telefon- und Stromschutzglieder kosten bei Amazon 10 bis 15 EUR und schützen auch ohne Potentialausgleichsschiene und Fundamenterder gegen die meisten Überspannungsphänomene. Alle intensiveren Ereignisse sind meistens so zerstörerisch, dass der dafür notwendige Überspannungsschutz so aufwändig und teuer wäre, dass er den Gegenwert einer neuen Fritzbox locker übersteigt. Damit wäre die Sinnhaftigkeit und Verhältnismäßigkeit geklärt.

VG

Thomas
 
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Überspannung wird durch Schaltvorgänge der EVU's sowie durch Induktion verursacht.

Es kann auch passieren, das ein Blitz neben dem Gebäude einschlägt und so über das Magnetfeld eine
Überspannung in die Verkabelung im Haus induziert wird. Sie wird also nicht nur über die Zuleitungen
ins Gebäude eingetragen.

Es gibt drei Kategorien von Überspannungsschutzgeräten, die sinnvollerweise entsprechend als Kaskade
vorhanden sein müssen, um einen vernünftigen Schutz zu gewähren. Bei neuen Elektro-Hausanschlüssen
ist mittlerweile ein Überspannungsschutz vorgeschrieben, der Schutzwirkung der Klasse 1 und 2 bietet, meist
auch Klasse 3 auf den folgenden 10m Leitungslänge. D.h., der Hausbesitzer muss diesen bezahlen, damit die neunen, smarten Stromzähler der Energieversorger geschützt werden (meine Meinung dazu).

In die Unterverteilung gehören Klasse 2 - Ableiter, aber wer hat die schon im privaten Bereich. Selbst in gewerblichen
Objekten kein Standard.

Die Steckerteile sind allesamt Typ 3-Geräte, wenn die Überspannung entsprechend groß ist, dann helfen diese nicht
mehr (und die Hausinstallation hat ggf. einen Schaden).

Eine Auswahl von Typ 3 Geräten, bei Interesse einfach danach googlen:

Für den Telefon-Hausanschluss als Box:
DEHNbox TC 180

Zum Stecken für Strom und NGN-Anschluss:
Brieselang P201-J
Dehn DPRO 230 NT

Letzterer ist bei mir seit einiger Zeit im Einsatz, keine Probleme hinsichtlich der Datenrate (hatte im ersten Monat gratis VDSL 100, jetzt 50).

Die Überspannungsschutzgeräte müssen nicht nach jeder Überspannung ausgetauscht werden, sondern nur im Falle eines Defektes oder der Alterung (wird i.d.R. angezeigt). Nur sehr teuere Geräte haben einen Zähler/eine Anzeige für erfolgte Ableitungen. Die Schaltung ist parallel, d.h. die Stromversorgung bleibt bei einem Defekt erhalten, nur die Schutzwirkung ist weg.

Heutige Schukostecker besitzen zwar ein Loch für einen Erdungs-Pin, womit eine Polung vorgegeben wäre, aber in den SteckDOSEN in Deutschland ist dieser Pin bislang nicht vorhanden.
Hm, und wofür sind diese komischen "Zangen" in den Schuko-Steckdosen? :)
Das Loch ist für andere Länder/Normen gedacht, PE in D erfolgt über die "Zangen".Klar, man kann den Stecker in 2 Ausrichtungen einstecken.
Ob im Ausland (Frankreich) die Belegung der Leiter immer gleich oder nach deren Norm richtig installiert ist?

In meinen Objekten habe ich in den Überspannungsschutz nicht wegen der Fritzbox investiert. Die Kosten für die Ableiter übersteigen die der Box bei weitem.
Selbst ein Ableiter Klasse 3 mit Schutzwirkung auf die Telefonzuleitung liegt bereits bei 60,-€. Dazu noch die Ableiter Klasse 1 + 2 für den Hausanschluss und die Unterverteilung(en) zu

jeweils 200,- bis 250,-€.
Alle 2-4 Jahre gibt es eine neue Box, da hat man in der Regel ein altes Gerät auf Lager zum schnellen Tausch, am Besten gleich passend konfiguriert.



Vielmehr ging es mir um die Heizungssteuerungen: Nach einigen Jahren ist deren Elektronik nicht mehr lieferbar.
Und immer daran denken: Ist z.B. die Heizungsanlage vernetzt, dann auch den Netzwerkanschluss berücksichtigen!

Die Firma Dehn bietet auch Erklärvideos für den Einbau von deren Produkten an, speziell auch für die Telekommunikation.
 
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