[Problem] FritzBox 7590 & 6890LTE: 2,4GHz WLAN nur noch sehr sehr schwach

Gruß nach Bielefeld.

Es macht leider keinen Unterschied, wenn man das WLan ganz oder partiell ausschaltet: Alle Regler bleiben eingeschaltet und können genauso ausfallen bzw. Defekte und Schmorschäden auslösen.

Am einfachsten geht es über die Seriennr., so ungefähr ab Mitte 2019 produzierte 7590 haben das Problem nicht mehr, die S/N fängt dann mit L25x (oder höher) an.
Sichergehen kannst Du mit einer Kapazitätsmessung der Keramikkondensatoren (korrekt sind ca. 100nF=0,1µF), man sieht es aber auch an der Baugröße, weil zeitgleich auf eine kleinere Form umgestellt wurde. Hier ein hilfreicher Beitrag mit Bild von "chips":
 
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Am einfachsten geht es über die Seriennr., so ungefähr ab Mitte 2019 produzierte 7590 haben das Problem nicht mehr, die S/N fängt dann mit L25x (oder höher) an.
M433 (21.10.2020) :)

Danke!
 
Dann sollte die längst die "gute" Bestückung haben. Es sei, AVM bzw. dessen Auftragsfertiger haben vereinzelnt Resteverwertung betrieben, bislang gibt es dazu keine Berichte und wenn, werden das seltene Einzelfälle sein.
 
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Danke. Wie gesagt, hergestellt 21.10.2020, gekauft im Januar 2021 (durch den Hintereingang, es war Corona....deshalb noch nicht mal eine richtige Rechnung, nur "BARVERKAUF / ERSATZTEIL" - der Händler hat sich fast in die Hosen gemacht :mad:) als Ersatz für meinen seeligen W920V - auch ein AVM Produkt. Dann hoffen wir mal, die 7590 hält wieder so lange.

Der W920V war übrigens nicht kaputt....nur technisch veraltet und leider nicht mehr zu gebrauchen.
 
Kurze Verständigungsfrage dazu - sind alle 6890 betroffen, oder nur alte? Wäre eine 6890 aus 2024 mit Seriennummer SXXX ein Verdachtsfall?
update dazu: 6890 LTE mit Seriennr. S431 - gemessen: 100nF!
- die Kondensatoren wurden doch tatsächlich irgendwann in 2023 oder 2024 von AVM korrigiert in 100nF 0402 (bei altem Layout) !
 
Zuletzt bearbeitet:
Man könnte auch im Innern die Datumsstempel vom Gehäuse anschauen. Das bringt zumindest einen groben Richtwert, wann das Gehäuse produziert wurde.
 
@Atratus: Ich bin mir nicht sicher welches Problem du durch Ablesen des Produktionsdatums des Gehäuses lösen möchtest...? Wann eine Box produziert wurde bekommt man bekanntermaßen auf den Tag genau über die Seriennumer heraus - wann das Gehäuse produziert wurde ist aber aus meiner Sicht völlig irrelevant. Das Gehäuse kann da ja schon jahrelang rumliegen, oder es kann ja auch eine alte Elektronik in ein neues Gehäuse geschraubt werden. Oder übersehe ich da was?

Aber apropos alter Elektronik: Mir hat jemand geschrieben, der den von mir vorhergesagten Ausnahmefall (siehe auch Video in #1331) tatsächlich zuhause hat. Und zwar eine 7590 mit kaputtem WLAN. Bootstrap-Kapazität beträgt 1nF in der Bauform 0402, und das Ganze bei Seriennummer M431, also mehr als ein Jahr nach der Umstellung.

Das verdeutlicht nochmal, dass wer es wirklich sicher wissen will nachmessen muss.
 
Einfach 100 nF daneben löten und man "ist sicher". Ob 110 oder 200 nF sind dann bei der eigentlichen Musterbeschaltung von 1 µF noch mehr als im Rahmen.
 
Hallo zusammen,

das 2.4 Ghz Wlan meiner FritzBox 7590 ist auch ausgefallen. Ich habe direkt mal die Spannungen der Spannungregler durchgemessen. Hier passen die Werte mit 1,1 bzw. 3,3 Volt noch. Auch optisch scheinen Spannungsregler bzw. der Verschaltung in Takt zu sein.

Beim begutachten der Platine ist mir ein fehlender Kondensator oder Widerstand aufgefallen.

Habt ihr zufälling ein Schaltbild der Platine oder könnt ihr bei euch nachschauen um welches Bauteil es sich handelt?

IMG_20250912_105139.jpg

IMG_20250912_105214.jpg
[Edit Novize: Bilder gemäß der Forumsregeln auf Vorschau verkleinert]

Schonmal vielen Dank im Voraus.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Der gleiche wie daneben, sind ja parallel geschaltet.
 
sind ja parallel geschaltet.
Eine Parallelschaltung hat doch nichts damit zu tun, dass die Bauteile gleich sein müssen...
Mal angenommen, es sind Widerstände, da kannst du 100Ohm (R1) und 10Ohm (R2) problemlos parallel schalten - der resultierende Widerstand (R) ist dann
1/R = 1/R1 & 1/R2 = 1/ (1/100 & 1/10) = 9,09Ohm ;)
Für eine Parallelschaltung von Widerstand und Kondensator oder 2er unterschiedlicher Kondensatoren sehe ich auch keinen Grund, das nicht zu machen...
 
Miß halt einmal in beide Richtungen eingelötet, ob brauchbare Werte rauskommen.

Man kann vieles, tut es aber nicht. Da nimmt man halt gleich den richtigen Wert.
Parallelschaltung ist bei SMD-Widerständen meist um die Last zu verteilen und bei Kondensatoren um die Kapazität zu erhöhen (weils die in der Bauform nicht gibt oder teurer wäre).
 
Zuletzt bearbeitet:
Leider so nicht messbar. Das Multimeter zeigt mir nichts an. Ich denke ich löte ihn mal aus und messe den Kondensator nach. Ist bei euch optisch zumindest ein Kondensator verlötet?
 
Sieht exakt gleich aus auf meinen beiden Platinen wie der andere.
 
Parallelschaltung ist bei SMD-Widerständen meist um die Last zu verteilen
Oder um einen Widerstand zu konstruieren, der in der E12er Reihe nicht vorhanden ist oder oder oder...
bei Kondensatoren um die Kapazität zu erhöhen
Oder wegen unterschiedlicher Eigenschaften (ESL, ESR, SRF usw) wie z.B. bei der klassischen Beschaltung des 7805, siehe Anhang (C1, C3)
 

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das ist die bei AVM übliche Auslegung von Cout eines DCDC- Stepdown-Wandlers - mehrere 10uF/0603/X7R/6,3V Keramik-MLCCs parallel;
hier 3Stk oben und 3Stk unten für den VCC-Core-Wandler des SOCs
 
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Dann is allerhöchste Eisenbahn zum Erhöhen vom C3!
Mit einem kleinen Risiko, dass der MP1477 im Nachgang doch noch irgendwann aufgibt.
 
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