[Frage] FritzBox als mDNS-Proxy

BlueHedgehog

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Hallo zusammen,
ich möchte meine Fritzbox (Freetz-NG) als eine Art mDNS-Proxy einsetzen. Hintergrund:
Ein Gerät in meinem Heimnetz sendet mDNS-Anfragen und erwartet eine Antwort von einem Gerät, das aber in einem anderen Netz sitzt – dieses andere Netz ist über ein WireGuard-VPN angebunden.

Jetzt wäre die Idee, dass die Fritzbox auf die mDNS-Anfragen antwortet,so als würde sich der Dienst im lokalen Netz befinden aber in Wirklichkeit verweist sie nur auf die IP im anderen Netz.
Ich hab mir schon avahi-daemon in Freetz-NG angesehen, damit kann man theoretisch mDNS-Dienste publishen. Dass Problem dabei ist,
dass Avahi nur Dienste veröffentlichen kann, die lokal auf dem Gerät laufen also mit der lokalen IP des jeweiligen Interfaces. Es ist nicht möglich, einfach eine fremde IP (z. B. die vom VPN-Gerät) anzugeben. Damit scheidet Avahi für mein Vorhaben aus.

Ich überlege jetzt, ein kleines Python-Script zu schreiben, das einfach auf bestimmte mDNS-Queries reagiert und dann die passende Antwort mit einer anderen IP-Adresse sendet (die vom Gerät im VPN). Das geht vermutlich sogar ohne zusätzliche Bibliotheken (nur mit socket und struct) .Python3 ist aktuell schon in freetz-ng intigirert.

Gibt es vielleicht doch irgendein Tool oder Paket, das sowas schon kann? Also Dienste per mDNS bekannt machen aber mit einer fremden IP, die nicht auf der Fritzbox selbst liegt?
Oder ist der Python-Weg hier tatsächlich der sinnvollste Ansatz?

Danke für eure Hilfe im Vorauß!
 
Man kann (genauer: konnte) dem AVM-DNS auch (per Kommandozeile und leider nur für die Dauer, in der dieser Dienst arbeitet) gezielt einzelne Einträge unterschieben - einfach mal mit aicmd multid dnsd nachsehen, wie das (oder auch ob weiterhin) genau geht … m.W. hat AVM bisher nur den NTP-Service abgetrennt, wobei ich das nicht mehr wirklich beobachte.

Wenn die Abfragen für die Adresse des Clients so erfolgen, daß sie auch mit einem solchen statischen Eintrag mit der passenden Adresse beantwortet werden können, dann beschränkt sich das Ganze auf einen passenden Dienst, der nach dem (Re-)Start des multid die passenden Einträge erzeugt. Wie gesagt, alles unter Vorbehalt, falls AVM da weitere Änderungen vorgenommen haben sollte … aber mit Freetz-NG und einem Shell-Zugang sollte das ja leicht zu testen sein. Ich habe jedenfalls damit sogar eine Zeitlang den SOA für avm.de umgebogen, als ich mich damit noch beschäftigt habe.
 
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