Seit einigen Wochen liest man immer wieder,
das da von gewissen Gruppen gezielt nach Fritzboxen und anderen Routern gesucht wird, die den Fernzugang aktiviert haben, und versuchen dann diese zu kompromittieren.
BSI warnt
M.E. Panikmache im BSI, weil sie Bot-Netzwerke fürchten und ihnen diese Arbeit machen (
März 2026). Meine Meinung: Eine sichere FB macht da nicht mit. Mit dieser Sicherheit wirbt der Hersteller FRITZ.
das BSI rät nicht grundsätzlich davon ab, den Fernzugriff zu verwenden.
- Deaktivieren Sie den Fernzugang Ihres Routers.
Viele Router ermöglichen es, sie auch von außerhalb des Heimnetzwerks zu konfigurieren. Prüfen Sie, ob bei Ihrem Router diese Funktion vorhanden und gegebenenfalls aktiviert ist und deaktivieren Sie diese, falls Sie sie nicht benötigen.
Sicherheitstipps im privaten und öffentlichen WLAN @ bsi.bund.de
Bei einem FB-Router ist der Fernzugang deaktiviert (default), es gibt (default) kein VPN.
Das eigentliche Risiko liegt in den Geräten dahinter, die haben meist auch mehr Leistung.
Jede Öffnung eines Gerätes "nach außen" ist grundsätzlich eine potentielle Schwachstelle.
Man sollte also vorher immer genau überlegen, was man erreichen will - eine VPN-Verbindung ist nicht IMMER das richtige Mittel der Wahl und ehe sich ein eher ungeübter Benutzer mit einer VPN-Konfiguration und/oder zusätzlicher Hardware für freizugebende Dienste in seinem LAN ins eigene Knie schießt, darf man (sofern man nicht besonderen Kriterien für die IT-Sicherheit unterliegt) auch schon mal auf die Dienste seiner FRITZ!Box zurückgreifen … so jedenfalls meine (hoffentlich ausreichend begründete) Meinung.
Genau aus diesen beiden Überlegungen gibt es überhaupt nur genau ein Gerät das nach Außen geöffnet wird und dann wird ausschließlich auf
die Dienste einer FRITZ!Box zurückgegriffen ohne jegliche Modifikation der Firmware FritzOS, z.B. FreetzOS. So wird die klare Produktverantwortung des Herstellers FRITZ nicht verwässert.
Bei neuesten Modellen mit FritzOS 08 musste auch mal eine BETA-Firmware ggfs. Labor eingesetzt werden, weil aus 07 bekannte Features nicht ohne Komplikationen funktionierten.
Und dabei habe ich auch schon vieles gesehen, was da an Malware auf den Geräten so herumturnt und administrativ (...) auch nicht in den Griff zu bekommen ist, solange man nicht all diese Geräte unter seiner Kontrolle hat - was für ein (fremdes) LAN mit gelegentlicher Home-Office-Nutzung weder gewünscht, noch realisierbar wäre.
Genau das ist immer die Situation in einem von mehreren erwachsenen und minderjährigen Verbrauchern gemeinschaftlich genutztem privaten LAN/WLAN, z.B. eine Familie,Wohngemeinschaft, Haus-. Ich habe hier noch nichts gesehen, weil ich es nicht sehen kann (und [noch] nicht sehen können will und es gesetzlich bestimmt fragwürdig wäre).
Was will man erreichen?
Dienste der FRITZ!Box werden nicht [eher selten] benötigt. In einem Verbraucher-LAN geht es dem Verbraucher-Admin [nur] um einen Zugang zum Router von Außen, um Änderungen der Konfiguration jederzeit von überall erledigen zu können, z.B. Neueinträge in der DHCP-Liste (Geräte-MAC~~~IPv4), weil der LAN/WLAN-Zugang kontrolliert und restriktiv behandelt wird (=administriert, z.B.
#6).
Wie erreicht man/(ich) das?
Ganz einfach mit beidem: Es gibt ein eingerichtes VPN und einen dauerhaft offenen Fernzugang zum FB-Router und ein eingerichtes PortForwarding (DeAktiviert) zum Fernzugang aller FB-AccessPoints dahinter.
Jede Anmeldung am FB-Router aus dem Internet (Fernzugang) meldet der FB-Router per Mail, weil ein Push-Service (
|_X_| Aktuelle IP-Adresse) wegen der immer noch aktiven Abmahnanwälte eingerichtet ist. Die demnächst erweiterte Vorratsspeicherung dient den Behörden, nicht der Abwehr von privatrechtlichen Forderungen. (
anlasslos für drei Monate und
wird nun als "vorsorgliche IP-Adressenspeicherung" euphemisiert und anlassbezogen die Sicherungsanordnung von Verkehrsdaten, wer wann mit wem)
Das VPN wird bei Bedarf aufgebaut, das PortForwarding zu den FB-AccessPoints kann auf dem FB-Router aktiviert werden und dient als fallback, falls das VPN wegen Konfigurationsänderungen temporär nicht aufgebaut werden kann. (in
#6 grob beschrieben oder in der Signatur).
Natürlich ist auf jeder
FRITZ!Box die zusätzliche Bestätigung 2FA AUSgeschaltet (
"twofactor=1" bzw.
"two_factor_auth_enabled = no;"). Das sehe ich hier als das geringste Sicherheitsrisiko an. Der FRITZ urteilt (default) anders, weil es ab 08 nur noch mit Krücken abzustellen geht.
Meine Fragen, als Verbraucher-Admin, an die hier aktiven Experten:
Wer hat Kenntnis davon, dass eine FRITZ!Box als Router (nicht im IP-Client-Modus), auch eine inzwischen unsupported oder mit älterer Firmware, von einem botnet gekapert wurde? Wer war der Admin? Ein (ahnungsloser) Verbraucher, ein Hobby-ITler (Halbwissen als Pseudofachkraft) oder eine IT-Fachkraft (Systemintegration, Anwendungsentwicklung, Studium)? War die zusätzliche Bestätigung Ein/AUS?