[Frage] Fritzbox: Fluktuationen im WLAN-Mesh

jjooee

Neuer User
Mitglied seit
10 Jun 2017
Beiträge
7
Punkte für Reaktionen
1
Punkte
3
Hallo Zusammen

Die Fakten:
Ich habe ein WLAN-Mesh bestehend aus 8 Fritzbox-Geräten:
  • Master: 7590
  • Drahtgebundene Mesh-Repeater:
    • 1 * 7590
    • 3 * 7490
    • 1 * 4040
  • WLAN-gebundene Mesh-Repeater (jeweils an einem 7490):
    • 1 * 4040
    • 1 * FRITZ!WLAN Repeater 1750E
Ca. 120 Geräte (meistens IoT) sind im Haushalt jederzeit per WLAN verbunden.
Im WLAN ist die MAC-Filterung eingeschaltet, jedoch mit ausgeschalteter MAC-Filterung ist es immer noch so, wie u.b.

Das Problem:
Obwohl überall gute WLAN-Abdeckung gibt, des Öfteren werde ich damit konfrontiert, dass manche der WLAN-Geräte (unterschiedliche, nicht immer dieselben) vom WLAN getrennt sind. Weil die meisten IoT-Geräte keinen Ein-/Aus-Schalter haben, muss ich bei solchen Fällen mühsam im Schaltkasten in dem Bereich den Strom aus- und wieder einschalten, damit das betroffene Gerät wieder mit WLAN verbunden ist. Für die wichtigsten WLAN-Geräte habe ich extra einen zus. WLAN-Stromschalter installiert, damit diese das Problem automatisch beheben.

Das Ereignisprotokoll des Mesh-Masters ist voll mit Einträgen, wo man sieht, dass die Mesh-Repeater untereinander (auch) die (festen, nicht-beweglichen) WLAN-Geräte ständig (pro WLAN-Gerät über hundertmal in der Stunde!) hin- und herreichen. Meistens lautet die Meldung:
[Mesh-Repeater x] WLAN-Gerät wurde abgemeldet (2,4 GHz)

In den meisten Fällen ist die Weiterreihung problemlos:
[Mesh-Repeater y] WLAN-Gerät angemeldet (2,4 GHz)

Manchmal kommt die Meldung mit "hat sich" statt "wurde" (obgleich ich es mir schwer vorstellen kann, dass sich ein WLAN-Gerät freiwillig abmelden würde):
[Mesh-Repeater z] WLAN-Gerät hat sich abgemeldet (2,4 GHz)

Ich weiß nicht, ob diese (scheinbar sinnlose) WLAN-Gerät-Schieberei zwischen den Mesh-Repeatern AVM's verzweifelte Versuche sind, unbedingt Strom sparen zu wollen (womit sie dann doch mehr davon verbraten). Ich kann mir jedenfalls nicht vorstellen, dass die WLAN-Signale im Mesh solche Aktionen rechtfertigen können. Und letztendlich, dass WLAN-Geräte aus dem Netz fliegen, ist ein no go!

Mit dem AVM-Support habe ich es aufgegeben, weil ich von dort noch nie einen vernünftigen Lösungsansatz bekommen habe. Die kann man wahrscheinlich nur für die 08/15-Fälle nehmen.

Hat jemand eine Idee, wie man das Problem angehen sollte?

Danke
 
Zuletzt bearbeitet:
Mein Tipp: Geräte-Zoo reduzieren, damit die Endgeräte das WLAN wirklich als ein WLAN wahrnehmen, also z.B. überall 7490+1750e. Bei den FRITZ!Box 7590 kannst Du das Problem haben, dass sich deren WLAN schleicht …
 
  • Sad
Reaktionen: jjooee
Ich hatte ein ähnliches Problem mit etlichen Wlan-Clients. Sie haben sich immer wieder mit eher ungünstig gelegenen Accesspoints verbunden und sind oftmals dort hängengeblieben. Der Ereignislog war auch voller Ab- und Anmeldungen.

Ich habe es für mich so gelöst: Alle Fritzboxen bzw. Repeater bieten zwei Wlan-Netze: 2,4 GHz und 5 GHz.
  • Bei 5 GHz nutze ich im ganzen Haus dieselbe Kennung SSID und betreibe ein MESH. Dieses 5-GHz-Netz nutzen die „echten“ Mobilgeräte, wie Smartphones, Tablets, Notebooks.
  • Bei 2,4 GHz verwendet jede Fritzbox bzw. jeder Repeater ein eigenes Wlan mit separater Kennung SSID. Die im Haus fest aufgestellten Geräte aller Art, die keinen LAN-Anschluß (Kabel) haben, nutzen das 2,4-GHz-Netz und können sich nur mit dem einen Accesspoint verbinden, dessen SSID ihnen bekannt ist. Die betreffenden Clients können also nicht zwischen den Accesspoints hin- und herspringen, wiel eben jeweils immer nur genau einer bekannt ist.
Nicht gerade elegant gelöst, finde ich. Eher Brechstange. Aber seit ich es so mache, läuft alles.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Like
Reaktionen: Ldwg2002 und jjooee
Das habe ich genauso gemacht, und es funktioniert sehr gut. Ich wohne in einem Reihenhaus, 3 Etagen (EG, OG, DG). In jeder Etage befindet sich ein 1200 AX, als LAN-Brücke konfiguriert, Mesh-Einstellungsübernahme deaktiviert. Eine 7590 ohne WLAN ist Mesh-Master. Die 5 GHz im EG, OG, DG und die 2,4 GHz im OG haben eine gemeinsame SSID, bilden das Mesh. Die übrigen 2,4 GHz im EG und DG haben jeweils eine eigene SSID, damit verbinden sich die stationären Geräte, die sich nicht so verbinden wollen, wie sie sollen.
 
  • Like
Reaktionen: Ldwg2002 und jjooee
Hallo Zusammen,

danke für die Antworten (na ja, bis auf die erste).

Ich liste nun auf, was ich bei mir gemacht habe, um Ruhe in Mesh zu bringen.

  1. Wahrscheinlich der wichtigste Punkt:
    Meine frühere WLAN-Einstellung für die Kanäle war: 1 (für 2,4 GHz) und 140 (für 5 GHz). Diese sollten eigentlich für alle Router gelten. Mit Erstaunen habe ich festgestellt, dass FRITZ!WLAN Repeater 1750E diesen 5 GHz Kanal nicht kann und für sich "heimlich" Auto-Kanal-Einstellung gesetzt hat (danke AVM, dass diese Info so fleißig verschwiegen wurde!).

    Jetzt habe ich 1 (für 2,4 GHz) und 44 (für 5 GHz).

  2. WPA3 ist aus (auch PMF wurde nicht aktiviert).

  3. Mesh-Steering (WLAN-Geräte automatisch zwischen den Frequenzbändern sowie zwischen mehreren FRITZ!-Produkten im Mesh steuern) ist aus.

    Nun entscheiden sich die WLAN-Geräte, ob und wann sie wechseln wollen bzw. müssen. Etwas sub-optimal im Vergleich zu Mesh-Steering, den Preis bin ich jedoch bereit zu zahlen.

Beobachtungen:
  • Seit der Umstellung gab es noch keinen Ausfall der Verbindung an einem WLAN-Gerät (vielleicht kommt es noch).
  • In der Mesh-Darstellung sieht man, dass manche der WLAN-Geräte angeblich zu sehr entfernten Routern verbunden sind, auch wenn sie mehrere nähere Alternativen hätten. Wenn es aber den Geräten passt, passt mir auch...
  • Ereignis-Log ist VIEL ruhiger geworden:
    Nun gibt es alle 5-15 Minuten einen Eintrag, dass sich ein WLAN-Gerät ab- und sofort danach angemeldet hat. Merkwürdigerweise melden sich die WLAN-Geräte meistens an demselben Repeater an, von dem sie sich abgemeldet hatten; es passiert aber auch, dass ein Repeater-Wechsel stattfindet.
    Ehrlich gesagt, überrascht mich schon, dass diese Abmeldungen auch ohne Steering stattfinden.
 
  • Like
Reaktionen: Ldwg2002
Das sieht nach einer Verbesserung aus. Rein aus Interesse frage ich einmal, was für IoT-Geräte du ungefähr hast. Mit Saugroboter, Waschmaschine und Kühlschrank komme ich nicht auf 120.
 
AVM Mesh wird hier weniger das Problem sein, denn die meisten loT Geräte unterstützen kein 11v oder 11k und somit greift das bei diesen Clients nicht.

Diese Clients wechseln gerne den AP, wenn kurzzeitig keine Internetverbindung besteht. Zwangstrennung durch WPA3 bzw. PMF

Bei so einem Problem würde ich folgende Maßnahmen ausprobieren.
- Verschlüsselung auf WPA2 stellen und PMF deaktivieren.
- Sicherheitseinstellungen für den WLAN-Zugang auf eine erhöhte Kompatibilität für ältere WLAN-Geräte optimieren, einschalten.
- Einstellungsübernahme an allen AVM Geräten deaktivieren und versuchen die Kanäle soweit zu trennen, wie es möglich ist, um eigene Störquellen zu minimieren.

Sollte dieses nicht zum gewünschten Erfolg führen, bleibt dir nichts anderes übrig als wie von @Herbie_2005 vorgeschlagen, die SSID im 2,4 Ghz Netz bei jedem AP zu ändern und unterschiedliche Namen zu vergeben. Nur das garantiert dir, das deine Clients am nächstmöglichen AP verbunden bleiben und nicht hoppen.

Dafür musst du alle deine Geräte neu anmelden. Das ist bei der Menge deiner Geräte einmal viel Arbeit, dafür musst du dich nie wieder ärgern.
 
Rein aus Interesse frage ich einmal, was für IoT-Geräte du ungefähr hast. Mit Saugroboter, Waschmaschine und Kühlschrank komme ich nicht auf 120.

Die meisten WLAN-Geräte sind Sensoren, Schalter und Steckdosen; aber auch ESP32-Steuerungen, Thermostate, Rauchmelder, Rollladen, Kameras (die nicht mit Netzwerkkabel erreichbar waren), zentrale Wohnraumlüftung, Öffnungsmelder, Rasenmäher, etc.

Die Verwaltung erfolgt mit Home Assistant, die Steuerung mit Node-RED. Die Befehle werden per - im ganzen Haus verteilten - Alexa-Geräte bzw. unterwegs per Handy erteilt.

Obgleich Waschmaschine und Kühlschrank sind nicht dabei, z.B. 3 Saugroboter schon...

Natürlich nicht für alle, aber bei manchen hat man positiven WAF, z.B. wenn sie das Schiebetor im Auto per Sprachbefehl öffnen kann. Ich muss es nicht extra öffnen, mich erkennt das System und das Tor wird geöffnet, wenn ich ankomme :-)
 
  1. Wahrscheinlich der wichtigste Punkt: ... Jetzt habe ich 1 (für 2,4 GHz) und 44 (für 5 GHz).
  2. WPA3 ist aus (auch PMF wurde nicht aktiviert).
  3. Mesh-Steering (WLAN-Geräte automatisch zwischen den Frequenzbändern sowie zwischen mehreren FRITZ!-Produkten im Mesh steuern) ist aus.
Nun entscheiden sich die WLAN-Geräte, ob und wann sie wechseln wollen [S]bzw. müssen[/S]. Genau so sieht es der Standard _IEEE 802.11_ in 11f/11r/2012/2016 heute immer noch vor: Der Client (Kunde) sucht sich s/eine "SSID"-Antenne mit Roaming auch für VoIP. An den Antennen (Anbieter) wird das Kanalschema geplant eingestellt, ggfs. mal gewechselt, dann folgt der Client/reagiert darauf.

Du magst das im Vergleich zu Mesh-Steering als sub-optimal beurteilen. Nur Mesh-Steering ist ein weiterer Koch im WLAN. Viele Köche verderben den Brei (nur bei AVM ?). Der Preis den du bezahlst ist gering, im Gegenteil, du sparst Lohnkosten.

Verschwiegenheit ggü. dem Verbraucher ist Prinzip bei AVM. AVM verschweigt nicht nur "heimlich" Auto-Kanal-Einstellung sondern immer die von ihren Geräten erfüllten Standards. Mesh-Steering ist AVM-Marketing oder _IEEE 802.11s_Link_ vielleicht noch zusätzlich _11k und 11r_Link_. Alle AVM-Produkte arbeiten mit allen AVM-Produkten zusammen, nebulös verschwiegen bleibt, wie es funktioniert oder warum nicht. Kompatibilität lässt sich mit Standards erreichen.

die meisten loT Geräte unterstützen kein 11v oder 11k und somit greift das bei diesen Clients nicht.
Das wird so sein. Nur hilft es dem Verbraucher nicht. Woher soll er wissen was seine AVM-Geräte können oder tun? Alles über WLAN _AVM-Link_ am Beispiel der _technischen Daten einer 7690_Link_ hilft nicht weiter. Dazu muss der Verbraucher schon tief in die _Handbücher_ einer _7690_Link_ eintauchen und gezielt nach IEEE suchen. Dann findet er nur etwas zu verkaufsfördernden Geschwindigkeiten mit exorbitanten Zahlen.
Seite 258 und 260
WLAN, 2,4 GHz • Wi-Fi 7 (IEEE 802.11be), bis zu 1376 Mbit/s Übertragungsrate
• Wi-Fi 6 (IEEE 802.11ax), bis zu 1200 Mbit/s Übertragungsrate
• kompatibel zu IEEE 802.11g/n
• 4x4 MIMO
WLAN, 5 GHz • Wi-Fi 7 (IEEE 802.11be), bis zu 5760 Mbit/s Übertragungsrate
• Wi-Fi 6 (IEEE 802.11ax), bis zu 4800 Mbit/s Übertragungsrate
• Wi-Fi 5 (IEEE 802.11ac), bis zu 1732 Mbit/s Übertragungsrate
• kompatibel zu IEEE 802.11a/n/ac/ax
• 4x4 MIMO

Wenn irgendwas mit 802.1q nicht funktioniert bleibt es auch nebulös. Vielleicht hängt es mit 802.11c/802.1D/2001 Wireless Bridging: Verbinder zwischen unterschiedlichen Funknetzwerken (Ende 2021 802.1d zurückgezogen durch die IEEE 802.1 Arbeitsgruppe, ist in IEEE 802.1Q enthalten) zusammen. Den Kunden/Verbraucher interessiert das nicht, er schlussfolgert und hier im Forum allgemein bekannt: "FritzOS / AVM kann kein VLAN".

Die 5 GHz im EG, OG, DG und die 2,4 GHz im OG haben eine gemeinsame SSID, bilden das Mesh. Die übrigen 2,4 GHz im EG und DG haben jeweils eine eigene SSID, damit verbinden sich die stationären Geräte, die sich nicht so verbinden wollen, wie sie sollen.
Ich habe es für mich so gelöst: Alle Fritzboxen bzw. Repeater bieten zwei Wlan-Netze: 2,4 GHz und 5 GHz.
  • Bei 5 GHz nutze ich im ganzen Haus dieselbe Kennung SSID und betreibe ein MESH. Dieses 5-GHz-Netz nutzen die „echten“ Mobilgeräte, wie Smartphones, Tablets, Notebooks.
  • Bei 2,4 GHz verwendet jede Fritzbox bzw. jeder Repeater ein eigenes Wlan mit separater Kennung SSID. Die im Haus fest aufgestellten Geräte aller Art, die keinen LAN-Anschluß (Kabel) haben, nutzen das 2,4-GHz-Netz und können sich nur mit dem einen Accesspoint verbinden, dessen SSID ihnen bekannt ist. Die betreffenden Clients können also nicht zwischen den Accesspoints hin- und herspringen, wiel eben jeweils immer nur genau einer bekannt ist.
Ihr beide habt eine gute Strategie als Denkanstoss geliefert. Die Entscheidung das Mesh (die einheitliche SSID) nur auf eine Frequenz (2,4 GHz oder 5 GHz) zu legen, darüber sollte man mit IoT nachdenken, weil die meisten dieser Gerätchen "nur 2,4 GHz können". Zwei Fragen kommen mir in den Sinn:
Wechseln die IoT-Geräte oft ihren Standort?
Sind die IoT-Anforderungen an den Datendurchsatz hoch?
2x Nein bei IoT-Geräten (beim Saugroboter 1x). Deshalb tendiere ich zu den individuellen SSID's bei 5 GHz, höherer Durchsatz, geringere Reichweite/physikalisch. Das ist die komplett andere Strategie als von Pirelli1 empfohlen.
Sollte dieses nicht zum gewünschten Erfolg führen, bleibt dir nichts anderes übrig als wie von @Herbie_2005 vorgeschlagen, die SSID im 2,4 Ghz Netz bei jedem AP zu ändern und unterschiedliche Namen zu vergeben. Nur das garantiert dir, das deine Clients am nächstmöglichen AP verbunden bleiben und nicht hoppen.

Ein 2,4 GHz Mesh nur für die IoT-Geräte ist ausfallsicher und reicht zusätzlich allemal auch für VoIP. Das "individuelle-SSID" 5 GHz für alles andere und die mobilen Streaming-Clients zu nutzen, wäre meine Strategie. Die festen Streaming-Clients bevorzugen ohnehin ein LAN-Kabel. Irgendwann wird es in jedem smart home eng mit der Airtime oder der versprochenen bis zu 4800 Mbit/s Übertragungsrate.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das wird so sein. Nur hilft es dem Verbraucher nicht. Woher soll er wissen was seine AVM-Geräte können oder tun? Alles über WLAN _AVM-Link_ am Beispiel der _technischen Daten einer 7690_Link_ hilft nicht weiter. Dazu muss der Verbraucher schon tief in die _Handbücher_ einer _7690_Link_ eintauchen und gezielt nach IEEE suchen. Dann findet er nur etwas zu verkaufsfördernden Geschwindigkeiten mit exorbitanten Zahlen.

Das hast du etwas missverstanden. 11k oder 11v muss der Client unterstützen, das hat nichts mit den AVM Produkten zu tun.
Und ob die Clients das können oder eben nicht, lässt sich sehr einfach in der Oberfläche der FB überprüfen.

Unter Netzwerk auf den gewünschten WLAN-Client klicken und dann auf WLAN, schon sieht man welche Signaleigenschaften der Client unterstützt.
Fehlt hier 11v oder 11 k, können diese nicht von AVM Mesh gesteuert werden. Wobei steuern auch der falsche Ausdruck ist, eher eine Empfehlung. Ob der Client dieser Aufforderung nachkommt, ist eine andere Sache. Letztendlich entscheidet sich der Client selbst, wie er sich verhält.
Durch die eigenständigen Namen der SSID´s, der einzelnen AP´s, bleibt dem Client nichts anderes übrig, da ihm diese Auswahl im Vorhinein abgenommen wurde.
 
  • Like
Reaktionen: Ldwg2002
11k oder 11v muss der Client unterstützen
kann das der Client nicht, versteht er die Empfehlungen nicht, kann nicht folgen, ist ja keine Pflicht. Alles ist in bester Ordnung.

Vielleicht kannst du auch das ursprüngliche Problem erklären. Das dürfte es mit korrektem Standard nicht geben (wenn ich das Standardverhalten richtig vestehe).
Das Ereignisprotokoll des Mesh-Masters ist voll mit Einträgen, wo man sieht, dass die Mesh-Repeater untereinander (auch) die (festen, nicht-beweglichen) WLAN-Geräte ständig (pro WLAN-Gerät über hundertmal in der Stunde!) hin- und herreichen. Meistens lautet die Meldung:
Wie macht (steuert) das dann der Master mit seinen Repeatern? Der Client versteht nichts und bleibt wo er ist (oder entscheidet selbst), hast du so erklärt und ich so verstanden. Bei einheitlicher SSID sind mir stationäre wechselwütige Clients noch nicht begegnet, eher das Gegenteil, verharrende Clients.

Durch die eigenständigen Namen der SSID´s, der einzelnen AP´s, bleibt dem Client nichts anderes übrig, da ihm diese Auswahl im Vorhinein abgenommen wurde.
Mit unterschiedlichen Namen im 2,4GHz/IoT-WLAN nimmt man dem Client auch die Möglichkeit bei einem Ausfall "seiner" Station auf eine andere auszuweichen. Vor- oder Nachteil, hängt vom verfolgten Ziel ab.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Like
Reaktionen: Ldwg2002
@Pirelli1 Danke ... Wissensdokument #3515 Ist das "_einfache Sprache_" also Marketing oder doch Technik mit Standards?
WLAN Mesh Steering steuert Smartphones, Tablets oder andere WLAN-Geräte automatisch zu dem WLAN-Zugangspunkt mit dem besten WLAN-Empfang und zugleich in das geeignete Frequenzband. So optimiert WLAN Mesh Steering nicht nur die WLAN-Verbindung einzelner Geräte, sondern gleichzeitig die Auslastung aller WLAN-Zugangspunkte im FRITZ! Mesh.

Voraussetzungen für WLAN Mesh Steering
In den Werkseinstellungen ist die FRITZ!Box so eingerichtet, dass sie als Mesh Master WLAN-Geräte in das jeweils andere Funknetz oder zu einem anderen WLAN-Zugangspunkt steuern kann. Dies ist nicht möglich, wenn in der FRITZ!Box unterschiedliche Namen für das 2,4-GHz- und 5-GHz-Funknetz eingerichtet oder die anderen FRITZ!-Produkte nicht korrekt ins Mesh eingebunden wurden.

Ich frage mich ... (bzw. Wer fragt AVMs einmalig guter Support #1 ...)
Mit dem AVM-Support habe ich es aufgegeben,
Wann bzw. warum will die Firmware FritzOS einen "Nicht 11k/11v-Client" (=Ältere WLAN-Geräte), der _mutmaßlich_ nur das IoT-2,4-GHz kann, "in ein anderes Funknetz steuern"? Was ist ein WLAN-Zugangspunkt? In einem bzw. in welchem Funknetz?

Quelle: Was ist WLAN Mesh Steering und wie funktioniert es? Damit die WLAN-Geräte vom Mesh Master gesteuert werden können, müssen die Geräte die WLAN-Standards 802.11k und 802.11v unterstützen:
* WLAN-Geräte, die die WLAN-Standards 802.11k und 802.11v unterstützen, kann der Mesh Master unterbrechungsfrei in ein anderes Funknetz oder zu einem anderen WLAN-Zugangspunkt steuern.
* Ältere WLAN-Geräte, die die WLAN-Standards 802.11k und 802.11v nicht unterstützen, kann der Mesh Master nur durch eine kurze Trennung der WLAN-Verbindung in ein anderes Funknetz steuern. Zu einem anderen WLAN-Zugangspunkt kann der Mesh Master diese Geräte nicht steuern.

Werden in FritzOS "WLAN-Zugangspunkt" und "anderes Funknetz" unterschiedlich behandelt?
Gibt es einen Logikfehler in der Firmware? FritzOS im Mesh-Master möchte (die Auslastung) steuern, z.B.

Ein "Nicht 11k/11v-Client" soll in ein "anderes Funknetz" wechseln (das der Client nicht kann / oder nicht eingerichtet ist), zu einem anderen Zugangspunkt geht ja nicht. Der Mesh-Master löst eine "kurze Trennung" aus. Der WLAN-IoT-Client wechselt den (Mesh)-WLAN-Zugangspunkt (im gleichen Funkfrequenznetz). Der neue Zugangspunkt ist schwach, deshalb entscheidet kurz darauf der "Nicht 11k/11v-Client" den stärkeren "WLAN-Zugangspunkt" im gleichen Funknetz zu verwenden, d.h. er kehrt bis zu 100x / Sekunde wieder zurück und ist Roaming. Was entscheidet / wie steuert nun FritzOS den WLAN-Client und die Auslastung aller Repeater? "Automagie" im Mesh-WLAN führt automagisch zu vielen Fragen.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Like
Reaktionen: Pirelli1
@Ldwg2002

non 11k oder 11v Clients werden überhaupt nicht gesteuert, da dies von den Clients nicht unterstützt wird.

Man sieht in den Logdateien auch nicht, wann AVM eine Mesh Empfehlung an einen Client sendet.
Es ist lediglich erkennbar, wenn ein unterstützter Client das Band oder AP nach einer Empfehlung gewechselt hat.
In den Einträgen sind dann AP-Steering oder Band-Steering Einträge zu finden.

Das AVM Mesh spielt nur eine sehr untergeordnete Rolle, mobile Clients nutzen WLAN-Roaming und nur in den wenigsten Fällen AVM-Mesh.
 
AVM-Sprache ...
"in ein anderes Funknetz steuern"? Was ist ein WLAN-Zugangspunkt?
klare Techniksprache ...
AP-Steering oder Band-Steering

non 11k oder 11v Clients werden überhaupt nicht gesteuert, da dies von den Clients nicht unterstützt wird.
Dies steht im Widerspruch zum Wissensdokument #3515, siehe grüne Unterstreichung. Der AVM Mesh Master kann non 11k/11v Clients in ein anderes Funknetz steuern. Geht halt nicht unterbrechungsfrei, aber es geht. Es steht nirgends, dass es nicht getan wird.

1743598138911.png
[Edit Novize: Riesenbild gemäß der Forumsregeln auf Vorschau verkleinert]

Mir fällt gerade der disclaimer auf. oder die anderen FRITZ!-Produkte nicht korrekt ins Mesh eingebunden wurden. Das funktioniert alles mit Fritz!Produkten, die ins Mesh eingebunden sind. Das klappt (garantiert) nicht mit 120 IoT-Geräten von irgendeinem Hersteller, der vielleicht von sich behauptet er kann 11k und 11v, auch wenn er sagt er kann es nicht. Da gilt Wissensdokument #3243__

WLAN-Funknetz der FRITZ!Box optimieren​

Falls Sie den Namen des WLAN-Funknetzes (SSID) der FRITZ!Box geändert haben, entfernen Sie alle Sonderzeichen aus dem Funknetznamen. Da einige WLAN-Geräte nicht alle von der FRITZ!Box erlaubten Sonderzeichen unterstützen, verwenden Sie nur Buchstaben (ohne ä, ö, ü, ß), Zahlen und Leerzeichen.

Anhand dieser Auswertung wählt sie automatisch optimale Funkkanal-Einstellungen. Falls Sie die automatische Anpassung der Funkkanal-Einstellungen deaktiviert haben, aktivieren Sie diese wieder:

Ist in ein anderes Funknetz steuern nun AP-Steering oder Band-Steering?
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Für mich ist AVM-Mesh eine Vereinfachung der Verwaltung. Einmal ein WLAN-Gerät einrichten oder eine Repeater-Einstellung ändern und es gilt für alle Repeater im Mesh.

Deswegen würde ich ungern wieder zurück in die vor-Mesh-zeitlichen pro Router/Repeater-Verwaltung.
 
Die Verwaltung ist für dich einfacher, aber es ist mühsam an den Schaltkasten zu gehen.
Weil die meisten IoT-Geräte keinen Ein-/Aus-Schalter haben, muss ich bei solchen Fällen mühsam im Schaltkasten in dem Bereich den Strom aus- und wieder einschalten, damit das betroffene Gerät wieder mit WLAN verbunden ist.
Aber irgendeinen Tod muss man sterben.

Ist in ein anderes Funknetz steuern nun AP-Steering oder Band-Steering?
 
Das AVM-Mesh funktioniert bei mir im Reihenhaus ganz gut auf 5 GHz, wo die Reichweite eines Accesspoints wegen der Betondecken nicht über eine Etage hinausgeht. 2,4 GHz hingegen kommt durch eine Betondecke durch, da reicht ein Accesspoint in der mittleren Etage, alle anderen bekommen eine eigene SSID.

Was bedeutet das, wenn man sehr viele Accesspoints hat? Der Logik folgend, dass 2,4 GHz eine größere Reichweite gegenüber 5 GHz hat, könnte man ausprobieren, jeden zweiten 2,4 GHz-Accesspoint mit einer eigenen SSID auszustatten.
 
  • Like
Reaktionen: Ldwg2002
Die Verwaltung ist für dich einfacher, aber es ist mühsam an den Schaltkasten zu gehen.
Ja, nachdem ich nun (hoffentlich) AVM's Mesh-Steering ausgeschaltet habe, wird es (hoffentlich) besser.

Es wäre jedoch interessant herauszufinden, warum manche Geräte immer noch im (zwar seltener stattfindenden) Ab/Anmeldung-Spiel teilnehmen. Wenn es wirklich an WLAN-Qualität liegen würde, müssten sich mehrere benachbarten Geräte so verhalten...

Oder aber ist die Mesh-Steering nicht ganz abschaltbar...

-- Zusammenführung Doppelpost by stoney

Was bedeutet das, wenn man sehr viele Accesspoints hat?
Ich hoffe, es bedeutet, dass man jeweils um den APs besseren Empfang hat...
 
Kostenlos!

Statistik des Forums

Themen
248,133
Beiträge
2,282,262
Mitglieder
377,354
Neuestes Mitglied
der_bruchpilot