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Naja, da kamen 2 Probleme zusammen, einmal ein konfigurationsfehler beim Anbieter und einmal hat das Modem nach außen DHCP durchgelassen, das dürfte bei mir beides nicht der Fall sein.
Das Modem wird die DHCP nach außen lassen, da kann es überhaupt keine zwei Meinungen geben. Wie gesagt, Bridge auf Layer 2. Wenn du das so belässt, musst du hoffen, dass der Anbieter keinen Schmuh macht.
So oder so landen deine Datenpakete in der Infrastruktur des Anbieters. Ich würde das nicht wollen.
Wo steht da, dass andere Pakete auf Layer 2 geblockt werden, sobald du PPPOE Passthrough aktivierst? Wo steht, wie die Fritzbox überhaupt erkennt, welche Pakete aus dem LAN relevant sind, und welche nicht?
Mal (technisch ein wenig unsauber, aber für das Verständnis schon ok) einfach ausgedrückt ist diese PPPoE nichts weiter, als eine getunnelte Datenverbindung zwischen 2 Endpunkten (Router und Einwahlserver des Providers). Das DSL-Modem hat damit nichts zu tun, weder blockiert noch filtert es irgendwas raus. Eine Paketanalyse der IP-Pakete findet nun einmal nicht statt. Das DSL-Modem sorgt nur für die physikalische Umsetzung der IP-Daten in "Frequenzen", wie ein alter Akkustikkoppler und jedes Faxgerät das auch macht. Das einzige, worauf Du hoffen kannst ist, dass am DSLAM eine strikte Routingvorgabe nur zu den jeweiligen Einwahlservern statt findet und keine Fehlkonfig passiert ist. Aber wie willst Du das in durchgehend prüfen und sicherstellen?
Somit ist dem Hinweis von frank_m24 doch bitte mehr Beachtung zu schenken.
Die einzige Chance, die ich sehe ist eine statische Route, wie NDiIPP schon schrieb, damit der Router weiß, welche IP-Adresse durch den Router hindurch geleitet direkt angesprochen werden soll.
Kann bei AVM so sein. Beim Telekom Speedport geht es laut diversen Foren-Einträgen. Karl, wenn Du es unbedingt willst, würde ich an Deiner Stelle mal einen Speedport 4 holen, es ausprobieren und dann versuchen das nachzubauen … wobei Du dann die FRITZ!Box 7272 gar nicht mehr bräuchtest. Aber das ist eine andere Geschichte.
Ja, die 7272 genießt einen guten Ruf, was das DSL Modem an kritischen Leitungen angeht. Natürlich nur an ADSL Leitungen, mit VDSL kommt sie nicht zurecht. Von daher kann ich die Wahl verstehen.
Was du natürlich machen könntest: Richte das WLAN auf der 7272 ein. Wenn du dort was nachsehen musst, loggst du dich per WLAN drauf ein und gut ist es. So oft sollte das ja nicht vorkommen, die Konfiguration findet ja in der 6890 statt.
1.900kb/s Bug bei AnnexJ wäre mir neu bei der 7272, hatte sie früher an entspr. Anschlüssen im Einsatz und die synchronisierten im US (wenn es die Leitung erlaubte) mit mehr als 2Mb/s. Allerdings ist das schon so lange her, dass es da noch kein FRITZ!OS >6.84 gab (der letzte Anschluss lief imo noch mit Ver. 6.83).