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FritzBox im Hauslan und VoIP`?

Dieses Thema im Forum "Grundsätzliches" wurde erstellt von DickDiver, 18 Okt. 2005.

  1. DickDiver

    DickDiver Neuer User

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    Hallo Leute,

    ich will nun endlich meine services bei der T-com kündigen! Zahle noch immer den analogen standart Telefonanschluss und DSL bei denen.
    Allerdings telenobniere ich kaum und andererseits habe ich nun DSL über das Hauslan!

    Dh. ich hänge hinter einem Netgear FVS318 router quasi.
    Besitze allerdings die Fritzbox WLAN FON, weil ich mal 1&1 Kunde war.

    Nun meine Überlegung und Frage an Euch :)

    Ist es möglich, dass ich VoIP nutzen kann, obwohl ich keinen eigenen DSL Zugang habe sondern das Inet über das Hauslan erreiche?
    Ich kann den Hauslandrouter Netgear FVS318 konfigurieren bzw mein Kumpel.
    Kann ich die Fritzbox nun bei mir in der Wohnung zb. an den switch hängen, der direkt am Hausrouter hängt?
    Kann ich dann weiterhin mein altes analoges Telefon, das bisher an der Fritzbox hing nutzen (also nur per VoIP natürlich)?
    Der Provider des Hauslans ist übrigens 1&1 !

    Also mir gehts im Grunde eine Weg zu finden T-com unabhängig zu werden und VoIP zu nutzen. Möglichst kostengünstig und ohne, dass mein PC an ist, also software-unabhängig. Und ich habe ja immerhin schon die Fritzbox hardware.

    mfg
    DD
     
  2. aerox-r

    aerox-r Guest

    Grundsätzlich geht das Problemfrei, denn der Switch und das Phoneboard in der FBF sind durchaus hinter einem Router zu betreiben. Was Du vorhast ist übrigens eine nette Idee für Mehrfamilienhäuser. Pro Haus nur ein Telefonanschluss, DSL 6000, GMX-Flat-Phone (ausreichend Rufnummern), in jede Wohnung ein VIOP-Phone und alles verkabeln. Auf den GMX-Rechnungen werden die Rufnummen einzeln berechnet. Und schon teilt sich ein zB. Vierfamilienhaus einen DSL-Anschluss und fertig.

    So richtig spannend wird die ganze Angelegenheit, wenn tatsächlich mal Bandbreiten von 25 Mbit und mehr über ADSL realisiert werden. Vermieter, die dann etwas UpToDate sind, könnten den Mietwert einer Wohnung dann, mit Internet und Telefon im Gesamtmietverhältnis, interessant steigern. Nur wird das sicher wieder gegen irgendwelche AGBs verstossen. Was aber nicht bedeutet, dass es von Interessengemeinschaften im Mehrfamilienhaus dennoch gemacht wird.

    Allesfalls verspricht VOIP eine extrem rosige Telefoniezukunft. Nun fehlt nur noch ein eindeutiger Spruch der Bundesnetzagentur, dass einmal vergebene Rufnummern generell in das EIGENTUM des EndNUTZERS übergehen. Dann wäre die Liberalisierung des Telefonmarktes endlich erreicht.

    Sorry... bin schwärmerisch ins OT geraten.
     
  3. flups

    flups Neuer User

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    Um dann bei jeder providerverursachten Störung als Depp vom Dienst darzustehen?

    @DD: Gib mal ein bisschen mehr Infos über euer Haus-LAN.

    Flups
     
  4. aerox-r

    aerox-r Guest

    Naja.., wenn's Kabel-TV seitens Betreiber ausfällt, wird der Vermieter ja auch nicht in die Pflicht genommen.
     
  5. flups

    flups Neuer User

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    Wenn Kabel-TV über die Mietnebenkosten abgerechnet wird sehr wohl! Aber das ist OT.
     
  6. DickDiver

    DickDiver Neuer User

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    @flupps

    Also noch sollten wir den standart 1gb Tarif haben. Natürlich DSL flat. Der Plan besteht auf 6gb hoch zu gehen, zwecks Bandbreite natürlich. ALSO zumindest ist der Provider 1&1 !
    Das heisst, wenn wer im Haus, denke mal da wo der router steht, den Vertrag hat und die Passwörter für 1&1 dann könnte ich mir ja zb. problemlos bei 1&1 eine VoIP Rufnummer auf diesem Wege einrichten.

    Meine Vorstellung war nun, die dann in meiner FB einzutragen und dann mit dem an der FB angeschlossenen analg Telefon zu telefonieren.
    Sehe da nur ein paar Probleme leider bisher.
    Zum einen weiss ich nicht, ob das so ginge, da sich ja nicht die FB einwählt bei 1&1 sondern der Hausrouter.
    Also der Netgear FVS318. Der natürlich noch eine aktuelle firmware bekommen muss (ist noch eine recht alte. Glaube V1.2 und nicht die neue V1.4 oder so).
    Zum anderen dachte ich an eine Verkabelung wie oben erwähnt und anders geht wohl leider nicht (also zb. Netgear wegwerfen und FB als Hausrouter nutzen, da ich dann zusätzlich noch nen analog Telefon Kabel a 20m verlegen müsste).
    Also
    Hausrouter: Netgear FVS318
    20m LAN zu meinem Switch in meiner Wohnung
    meine PCs Drucker etc. an Switch
    sowie Fritz FON WLAN an swich samt analog Telefon.

    Bisher ist es so, dass der Netgear die 192.168.0.1 hat und meine FB die 192.168.178.1. Da stellt sich mir die Frage, ob ich am Netgear ein extra routing auf di FB einrichten muss, oder ob es einfach reicht der FB eine neue IP im Hauslan zu geben, zb. 192.168.0.200 oder so. Da die FB ja nicht mehr routen braucht und ich meine PCs eh direkt am switch habe und der Internetzugang über den Hausrouter erledigt wird.

    mfg
    DD
     
  7. erik

    erik IPPF-Promi

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    Um die Fritz Wlan hinter einem Router zu betreiben, mußt Du auf die für Oktober angekündigte neue Firmware warten oder sie modifizieren.
    Mit an den Splitter kannst du sie nicht hängen, weil man keine zwei Modems gleichzeitig betreiben kann. Dü könntest die höchstens mit eigenen Zugangsdaten füttern und sie gleichzeitig als reines Modem (für den Router) nutzen, nur das ist kabeltechnisch ungünstig und ein zweiter Zugangstarif muß ja auch nicht unbedingt sein. Ich hab das aber vorerst so gelöst, weil zwei Fritzen die sich eine externe IP teilen sollen, das funktioniert bei mir nicht hinreichend zuverlässig.
     
  8. aerox-r

    aerox-r Guest

    Ich gehe mal davon aus, der Netgear hängt hinter einem DSL-Modem...

    Zuerst legst Du das Modem der FBF lahm, machst also einen reinen Router daraus (siehe versch. Anleitungen hier im Forum). Dann kannst Du den WAN-Port mit einem LAN-Port des 'Haus-LAN-Routers' verknüpfeln. Da die FBF auf diesem Port einen DHCP und DNS als Standard erwartet, ist dieser dann Dein Netgear (wenn DHCP enabled). Wenn nicht, Netgear-IP als DNS und Gateway eintragen. Jetzt findet die FBF auch das Modem vor dem Netgear und kann ins Internet. Dein Netzwerk hinter der FBF ist dann 192.168.178.x - alles was vor die FBF will, wird dann zu 192.168.0.1 (in Deinem Falle) geroutet.

    Nun kannst DU in Deiner FBF DEINE Internettelefonie-Account-Daten eintragen, die restlichen Einstellungen machen und die analogen Telefone anstöpseln.

    Wenn Dein Nachbar jetzt nicht zuviel Traffic ins Web schiebt, kannst Du Telefonieren. Bei DSL 1000 wirds bei zwei paralelen Gesprächen schon schwierig bis ätzend. Daher in der FBF unbedingt die Kompression aktivieren.
     
  9. DickDiver

    DickDiver Neuer User

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    @aerox

    Öhm, das war nun doch ein wenig zu viel für mich leider.
    Mit "ATA" drauss machen meinst Du, einen firmware mod einspielen (wenn ja, könntest mir einen link anbieten zu einem guten und einfachen mod..fand im Forum ein wenig zu viel des guten) oder einfach nur die routing Fkt. zu deaktivieren?
    Und ja , der Netgear hängt hinter dem DSLmodem, da Hausrouter.
    Also, wenn ich nun so vorgehe, dass ich ein Kabel vom Hausrouter zur FB lege und in den WAN port gehe...wo hänge ich denn dann meinen switch dranne? An den LAN port der FB, obwohl die ja nun nimmer routet (da ich meine, dass sobald die modem Fkt. der FB aus ist, sie bisher auch nicht mehr routet). Würden dann die FB einwach den Verkehr meines switches (also meines ZImmer-LANs wenn man so will) einfach durchschleifen?

    PS: Im Netgear FVS318 Hausrouter ist DHCP enabled im Moment :)
     
  10. aerox-r

    aerox-r Guest

    Aalso...

    Zuerst legst Du mal das Kabel vom Netgear zur Deiner FBF. Wie Du das Modem der FBF abschalten kannst, findest Du über die Suchfunktion hier im Forum. Wenn das erledigt ist, FBF-WAN mit NETGEAR-LAN verbinden. An den LAN-Port Deiner FBF machst Du dann DEINEN Switch und hängst Deinen Rechner und das Notebook, MediaCenter oder sonst was dran. Wenn Du allerdings nur einen Rechner hinter der FBF betreiben willst, kannst Du ja auf den Switch verzichten und die Kiste direkt an den LAN-Port (oder USB) der FBF fummeln.

    Du musst das so verstehen, dass der Netgear mit dem Modem die Aufgaben übernimmt, die jetzt das eingebaute Modem in der FBF erledigt. Also das Routing von Anfragen und Antworten ins Internet. Das FBF-Modem muss desshalb abgeschaltet werden, da der Netgear dessen Anfragen nicht bearbeitet. Also muss die FBF für den Netgear ein Standard-Netzwerkclient werden.

    Wenn Du nun (über den Rechner an der FBF [auch mit Switch dazwischen] eine Anfrage an das Internet stellst (z.B. im Browser www.dicke-dinger.da.ru ) schickt dein Rechner die Anfrage erst dann die FBF. Die kann damit nichts anfangen und gibt die Anfrage über das rauting an den Netgaer weiter. Der kann damit auch nichts anfangen und leitet das ganze über seine Routingeinstellungen (also DNS das Providers) an das Internet weiter. Die Antwort geht dann den selben Weg zurück.

    Das verhält sich mit dem Telefon genau so. Die analogen Signale des Telefons werden in der FBF in digitale Pakete zerlegt und über die Telefonieeinstellungen der FBF (sip.server) adressiert und an den netgear geschickt (vorher hat das Modem der FBF den Kram direkt ans Internet übergeben). Der Netgear routet es dann an den ISP weiter, der an den VIOP-Provider usw...

    ... Deine Telefone senden also letztendlich, sobald sie die FBF 'hintenraus' verlassen, die selben Pakete durch die Gegend, wie jeder x-beliebige PC.

    Du könntest jetzt natürlich die IP.Adresse der FBF ändern und in die gleiche Range hängen wie der Netgear (also 192.168.0.x). Aber wozu? Um unötigen, internen Traffic zu vermeiden, solltest Du die FBF bei ihrer IP belassen (192.168.178.x). Sollstest Du dann bei Dir mehere Rechner noch miteinander vernetzt haben, läuft der interne Verkehr das über die 178'er. Und nur der Kram, der tatsächlich für den Netgear (also Internet UND alle Rechner an dem Netgear) sind, werden dann auch dorthin geroutet. Das ist ja der Sinn des Routings, dass nicht jeder Ping alle Geräte abklopft.

    Also muss nun die FBF wissen, wer das Gateway ins Internet ist. Das ist dann der Netgear. Und der hat die IP 192.68.0.1 (in Deinem Falle). Wenn in dem Netgear nun der DHCP angeknipst ist und in der FBF "automatische Zugangsdaten [oder so ähnlich]" = 'suche nach DHCP-Server' enabled ist, findet die FBF alle nötigen Einstellungen für DND und Gateway automatisch. Den Rest erledigt der Netgear. Und damit ist die FBF "im" Internet. Und ist die FBF im Internet, sind es die angeschlossenen Telefone auch.

    Jetzt muss ich auf den Topf. Daher lese ich nun nicht nochmal Probe und überlasse alle Korrekturen Euch.
     
  11. DickDiver

    DickDiver Neuer User

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    @aerox

    Vielen Dank und , hrhr, Kafee kann treiben :)
    Ich muss mich auch erstmal hinlegen. Grade nen Bandscheibenvorfall diagnostiziert bekommen. Sport ist Mord :(
    Setze mich dann schnellst möglich drann und arbeite Deine Beschreibung durch. Hoffe das mit den 2 Adr.Bereichen klappt so, da ich noch ka habe, wie ich dem Netgear beibringen soll meine FB zu finden oder umgekehr bei 2 versch. Bereichen. Aber vl klappts ja doch wegen DHCP...bin da noch Unwissend und gehe erstmal genauso vor wie beschrieben. Modem in der FB abschalten kann ich ja per FB-Konfig. so weit ich noch weiss. Hoffe, Du meintest das auch so :)

    Melde mich, bei Fortschritten bzw. Rückschlägen.

    mit aller freundlischten Grüßen
    DD
     
  12. erik

    erik IPPF-Promi

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    Daß man den WAN-Anschluß nach einem Mod als LAN nutzen kann ist nicht richtig. Der ist mit dem DSL-Modem verkabelt und das kann die Firmware nicht ändern. Wenn die Fritz Box mit der nächsten Firmware dann ohne DSL-Modem arbeitet (oder mit einem Mod.) muß sie mit dem LAN-Anschluß ins Netzwerk gehängt werden. Falls man sie dann noch als IP-Router nutzen will geht das nur am USB-Port. Bei Dir reicht ja der Client-Modus aus und den bringt die angekündigte Firmware auf jeden Fall.
     
  13. aerox-r

    aerox-r Guest

    Ahh... ja klar.. eigentlich logisch. Ist ja kein 'DSL-Softmodem', sondern Bauteil. Wäre ich aber auch noch d'rauf gekommen :)

    Also denn nach MOD -> FBF-LAN an Switch -> Switch an Netgear

    Dann ist die FBF nur noch ATA (also Telefon-IP - Adapter).

    Ich würde dann die FBF lieber vertickern (und damit noch Jemanden eine Freude machen) und ein Grandstream verstöpseln.
     
  14. DickDiver

    DickDiver Neuer User

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    Cool danke!

    Glaube mein Problem ist dann bald gelöst!
    Bleibt nur noch offen, ob die "grandstream" Teile dann gegenüber der FB zu bevorzugen wären. Weil ich weiss noch nicht, wodrinn se sich dann unterscheiden werden. Wüsste ja noch nicht mal, ob man von grandstream dann die pro Vers. nehmen sollte oder standart oder doch nur nen Adapter....
    Wäre vielleicht auch davon abhängig, wieviele sip Anbieter se dann unterstützen.
    Aber weiss ja noch nicht mal, warum man sich eh nach mehreren Anbietern umschauen sollte....

    Aber erstmal danke, ist ausgedruckt :)

    mfg und gute Nacht
    DD