Funktionen AVM Mesh

ASAS

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Hallo,
da meine FritzBox 6490 Cable nun auch mit der Version 7.01 Mesh unterstützt, habe ich mir das mal zusammen mit der 7490 eingerichtet. Ich möchte aber auch wissen, welche Funktionen dieses Mesh nun wirklich unterstützt. Man findet ja nun hauptsächlich Werbeaussagen im üblichen Stil: "damit wird alles besser, toller, schneller - das löst alle Ihre Probleme ... usw. usw. "
Aber was steckt technisch denn nun dahinter, welche Funktionen werden zur Zeit oder demnächst unterstützt?

  • der WLAN Standard 802.11 v/k wird benutzt, das Endgerät muss den auch unterstützen
  • Konfiguration des WLANs wird auf dem Mesh Master durchgeführt, die Slaves übernehmen die Konfiguration
  • Slaves können über LAN oder WLAN integriert werden
  • die Topologie und Geräteeigenschaften werden im Master grafisch dargestellt
  • alle SSIDs sind gleich, müssen gleich sein (alle Access Points und auch 2,4/5 GHz)
  • Band Steering wird mit der Version 7.01 unterstützt
  • Access Point Steering wird mit der Labor Version 7.08 und der endgültigen Version 7.1 unterstützt
  • Die Telefonnummern des Masters können auf den Slaves mitbenutzt werden.
  • auf den Slaves kann man dann keine zusätzlichen eigenen Nummern konfigurieren

Ist das so richtig? Gibt es weitere Funktionen?

Ich kann ja kaum glauben, dass Access Point Steering (das vom Master gesteuerte Umbuchen zwischen verschiedenen Access Points) erst mit einer kommenden Version unterstützt wird. Das ist meiner Ansicht nach die wichtigste Funktion. Was bringt einem eine halbautomatische Konfiguration und grafische Anzeigen, wenn man sich dann hinterher das Endgerät nicht automatisch mit dem besten Access Point verbindet?

Ich habe dann noch zusätzlich das Problem, dass die 6490 Updates nur sehr verzögert bekommt. Da kann ich dann noch ein paar Monate mehr warten, bis Access Point Steering funktioniert. Und dann kann ich in der 6490 meine zusätzlichen dus.net Rufnummern nicht eintragen weil Vodafone das nicht zulässt. Also müssen die auf der 7490 bleiben und ich kann das zusätzliche Leistungsmerkmal gar nicht nutzen. Naja.
 

StAugustin

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Kübel Deutschland sollte doch inzwischen eigene freie Boxen (Routerfreiheit) zulassen, oder?
Damit bist du Herr über die Firmwarestände und kannst i.d.R. auch fremde SIP Nummern registrieren oder wie z.B. bei UM weggepatchte Tuner nutzen.
Bzgl. des besten WLAN Signals: Es wäre schlicht geil, wenn sich die Endgeräte das beste WLAN Netz von allein suchen.
Und selbst wenn WLAN APs das richtig könnten, Der Client muss mitspielen.
 

nofri

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Ich hätte da auch ne Frage:
Szenario:
fritzbox 7590 an 50.000´er DSL, plus repeater 1750E in 5m Entfernung. (Anschlußraum extra)
Die Mesh Seite der Fritzbox zeigt mir:
Verbindung zur Fritzbox mit 216 Mbit/s bei 2,4GHz und
Verbindung zur Fritzbox mit 700 Mbit/s bei 5GHz.
Alles unter einer SSID, wie gehabt, und W-LAN Mesh Brücken-Betrieb.

Nun gibts die APP Fritz WLAN....
Verbindung zum repeater nur mit 130 Mbit/s bei 2,4GHz und
Verbindung zum repeater mit 200 Mbit/s bei 5GHz.
beides in kurzer Entfernung ca. 2-3m daneben.

Messe ich aber eine Verbindung zu einem DLAN devolo, mit W-LAN ac, komme ich auf
400-500 Mbit/s, je nach Entfernung, is mir klar. Vergleichbar auch wieder in 2m Entfernung

Die Frage wäre jetzt:
Geht das noch besser, wenn ich den repeater über einen 1200´er devolo Adapter
direkt betreibe? Dann geht das mit mesh aber sicher nicht mehr...?
Nimmt der WLAN Brückenbetrieb bei 5Ghz soviel Geschwindigkeit weg,
vom Gerät bis zur Fritzbox?
 
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erik

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Ich kann ja kaum glauben, dass Access Point Steering (das vom Master gesteuerte Umbuchen zwischen verschiedenen Access Points) erst mit einer kommenden Version unterstützt wird. Das ist meiner Ansicht nach die wichtigste Funktion. Was bringt einem eine halbautomatische Konfiguration und grafische Anzeigen, wenn man sich dann hinterher das Endgerät nicht automatisch mit dem besten Access Point verbindet?
Genau das frage ich mich inzwischen auch. Ich habe extra alle Wlan-Geräte durch Mesh-fähige AVM-Geräte ersetzt und stelle fest dass ich dieselbe Funktionalität vorher auch schon hatte, die neueren Wlan-Geräte die 802.11 v/k unterstützen haben auch vorher schon die APs gewechselt wie sie sollen und die älteren Geräte bleiben kleben wo sie sind auch wenn der Datendurchsatz gegen null geht. Meine vorher verwendeten Geräte konnte man dazu bewegen das 2,4 GHz Band auf den Kanälen 1,6 und 11 mit je 20 MHz Breite zu belegen, die AVM-Geräte senden im Mesh alle auf einem Kanal und genehmigen sich 40 MHz. Deaktiviert man die Einstellungsübernahme kann man zwar die Kanäle ändern, weil aber am Standort des einen APs der andere nicht empfangbar ist schaltet keiner die "Koexistenz" ein bzw. auf 20 MHz Kanäle um. Ich finde das sehr unbefriedigend und es entspricht keineswegs dem was AVM selbst über sein Mesh verbreitet.

So gut und universell die Fritz-Geräte bei der Telefonie sind, so unbefriedigend sind die Konfigurationsmöglichkeiten was das Wlan betrifft.
 
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sehe ich auch so.
mittlerweile haben wir die Version 7.10, zumindest auf der 7590.
Was aber geht, ist das Umswitchen auf 2,4Ghz, wenn 5Ghz zu schwach wird.
Stimmt, Box und Repeater senden in den jeweiligen Netzen auf je gleichem Kanal.
Naja muß ja auch, bei ein und derselben SSID.
 

erik

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Naja muß ja auch,
Muß nur bei Wlan-Repeatern, AVM-Sprech "Wlan-Brücke". Bei "Lan-Brücke" oder "Powerline-Brücke" ist der gleiche Kanal technisch nicht notwendig sondern eher hinderlich. Gleiche SSID und gleiche Verschlüsselung hingegen sind notwendig für die Mesh-Funktion.
 
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@erik: Danke erst mal.
heißt das ein 1750E über Dlan mit Kabel, mit gleicher SSID und gleicher WPA2 könnte schnelleren Durchsatz bringen
als nur "WLAN-Brücke" zur 7590? Das war meine Frage oben...
 

alexandi

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Dafür gibt's keine Garantie ob es besser ist. Das hängt vom Stromnetz im Haus ab.
Da hilft nur ausprobieren.
 

nofri

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Na dann, ich teste...
 

erik

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"Mein" Stromnetz ist jetzt endlich von Powerline befreit. Durch längeres Probieren und Platzierung dualbandfähiger Repeater sowie Verlegung eines Netzwerkkabels außen am Haus entlang ist es mir gelungen, überallhin im Haus mindestens 150 Mbit/s liefern zu können. Das ist in etwa die Geschwindigkeit der letzten Powerlinestrecke die ich im Haus hatte. Die durch das Netzwerkkabel ersetzte Strecke lieferte vorher um die 50 Mbit/s Durchsatz.
Je nach Verbindung der Steckdosen untereinander die fürs Powerline verwendet werden sollen kann die Verbindung schneller als Wlan sein und bietet den Vorteil dass die APs, wenn sie nicht als Repeater laufen andere, freie Wlan-Kanäle nutzen können. Dieser Vorteil wird beim neuen Repeater 3000 durch Einsatz eines dritten Funkmoduls auch erreicht, denn Powerline kann, muß aber nicht VDSL stören.
 

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