(geklärt) Was macht der Kernel-Log Dämon ?

schmatke

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Ich hab den Kernel-Log Dämon deaktiviert, da in meiner Logdatei einfach zu viel "Müll" stand. Deswegen hatte ich auch nur den Überblick über ca. 1,5 h.
Ohne Kernel-Log Dämon sieht es jetzt schon besser aus. Aber wozu könnte der Kernel-Log Dämon gut sein. Vielleicht kann mir jemand bissl auf die Sprünge helfen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Naja, ich vermute mal, wie der Name schon sagt, dass dabei die Kernel-Meldungen gelogt werden.
Warum es gerade zugemühlt wird, steht z.B. in [1] und [2].

Wofür das gut sein sollte? Wenn du beispielsweise irgendwelche Module in Kernel fest integrierst, wirst du wahrscheinlich sonst nicht auf deren Fehlermeldungen dran kommen. Also eher für die Treiberbastler und Kerneltester.

Ich würde sie abschalten.

MfG
 
Der klogd loggt auch die Linux-Bootmeldungen, und zwar noch bevor der syslogd verfügbar ist. Was klogd schreibt, kann man mit dmesg auslesen, was syslogd schreibt, mit logread. Sobald syslogd läuft, werden auch die Kernel-Meldungen zusätzlich ins Syslog geschrieben. Wenn man ihn nicht braucht, kann man den klogd abschalten. Alternativ ist es möglich, syslogd mittels Busybox-Konfiguration einen größeren Ringpuffer zu geben. Bei klogd geht das über die Kernel-Konfiguration, aber dann müßte man deswegen extra einen eigenen Kernel deployen, und das wäre doch nicht so schön. Standardwerte für die Ringpuffer-Größen in ds26 sind 16 KB (syslogd) bzw. ebenfalls 16 KB (klogd).
 
:-) Danke Ihr zwei! Einleuchtende Antworten! Wollte letztendlich ja auch nur wissen, ob ich ihn abschalten kann, oder ob ich dann was verpasse! ;-)
 
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