[Frage] Gemeinsame Nutzung Fax und Telefonie möglich?

Brion1985

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Die FB 7590 bietet ja ein internes FAX und DECT. Kann ich eigentlich eine der Rufnummern gleichzeitig als internes Fax Gerät verwenden und die gleiche Rufnummer an ein Mobilteil vergeben, wenn die FB als DECT Station eingerichtet ist? Oder funktioniert das nur als "entweder oder"?
 
Warum liest du nicht das Benutzerhandbuch zu deiner Box oder schaust in die AVM-Wissensdatenbank?
Dort steht doch alles schön ausführlich beschrieben.
 
1 Rufnummer für Fax und Telefon funktioniert ohne Probleme.
 
Weil diesbezüglich keine wirklich ausreichenden Infos dort stehen, bzw. sehr widersprüchlich sind. Zum einen wird dort gesagt, das wenn ich ein FAX einrichte und dieses zum senden verwenden möchte, diesem FAX auch eine Rufnummer zugewiesen werden muss. Soweit auch logisch. Gleichzeitig wird aber auch gesagt, das damit das FAX alle Anrufe an diese Rufnummer entgegen nimmt. Damit kann ich die zugewiesene Nummer nicht mehr für eingehende Gespräche nutzen, da diese ja bevor sie zum Telefon kommen, vorher vom FAX entgegen genommen werden.

Andererseits wird dort aber auch eine passive FAX Weiche erwähnt. Wenn ich mich recht erinnere, sorgt eine solche Weiche dafür das entgegen nehmende Gerät (in diesem Fall de Fritzbox), das erkannt wird, ob der Anruf ein Fax oder ein Anruf ist und entsprechend reagiert wird. Aber es gibt keinerlei Menüpunkte in der WebGUI für eine Fax - Weiche.

Daher komme ich an der Stelle nicht wirklich weiter. Keine Ahnung ob das wichtig ist aber alle Rufnummern sind IP-Rufnummern die vom Anbieter automatisch eingerichtet wurden. Alle Telefon Endgeräte sind DECT Geräte die die Fritzbox als Basis verwenden. Es gibt keine ISDN oder analogen Telefone.
 
Moins


Eine Zuweisung der Faxnummer an ein DECT ist möglich, aber problematisch.
...wer hebt schneller ab, Faxfunktion oder Mensch am Mobilteil ?

Andere Möglichkeit
Rufbehandlung > Rufumleitung > Faxnummer > Sofort >Zielrufnummer: 605
Die Memofunktion erkennt auch bei deaktivierten Anrufbeantworter ein Fax und ein Mensch darf was draufquatschen.
 
Die passive Faxweiche funktioniert nur mit analogen Festnetznummern. Mit VoIP-Nummern, auch wenn sie eine "normale Ortsvorwahl" haben, klappt das nicht.
 
OK. Danke für eure Tipps. Mein Problem ist, das ich ab morgen zwangsweise einen neuen Internetanbieter habe. Bisher hatte ich 6 Rufnummern kostenfrei, wobei ich eine davon für FAX verwendet habe. Nun darf ich nur noch 3 haben, für alles andere will der neue Anbieter monatlich Extra Geld sehen. Das bin ich nicht bereit zu zahlen. Schlimm genug das der neue Anbieter um etliches teurer ist und der Anschluss bedeutend langsamer. Auf die Beantwortung meiner Support Anfragen warte ich nun auch schon seit 6 Wochen. Keine Ahnung was das noch werden soll. Hab noch nie einen solch miesen Serive zu solch einem Preis gesehen.

Daher wollte ich halt versuchen, mit einer der 3 Rufnummern Gespräche und Fax zu realisieren. Empfangen ist relativ selten aber schicken muss ich halt immer mal wieder ein Fax. Dann werd ich wohl für diese Gelegenheiten die Rufnummer kurzfristig jeweils umbauen. Bleibt mir ja nix anderes übrig.
 
Mit einer fürs Fax verwendeten Rufnummer kann man ja immer noch abgehend Telefonieren.
Bei dauerhaft unterdrückter Rufnummer wird dann da auch niemand zurückrufen und für den Faxbetrieb steht die Nummer dann ja im Header auf dem Fax beim Empfänger.
 
Zwangsprovider, wo gibt es das denn?
Umzug in ein Gebiet, in dem die DTAG nicht Anbieter ist.

Die anderen Anbieter sind nicht verpflichtet, ihren Konkurrenten Vorleistungen anzubieten.
 
Zwangsanbieter gibt es leider doch. Ich wohne ca. 10 Meter vom Telekom Hauptverteilerknoten für das örtliche DSL. Laut Telekom sind bis zu 100MBit vDSL möglich. Genutzt habe ich bisher Vodafone mit einem Vertrag der 50MBit erlaubte. Es kamen in der Regel aber weit mehr an. Bisher eigentlich nie Störungen die letzten 5 Jahre. Andere eingemeindete Ortsteile hatten bisher kaum Internet oder nur recht bescheiden. Irgendein Wald- und Wiesenanbieter hat nun aber den Zuschlag für den DSL Ausbau bekommen. Hier im Ort selbst wurde nichts ausgebaut, wohl aber in den anderen Ortsteilen. Im Zuge des Breitbandausbaues ist es wohl so, das ein solcher Anbieter dann für die folgenden 3 Jahre eine Art Alleinrecht hat. Selbst die Telekom, der ja die HVT vor meiner Haustür gehört, darf nicht mehr Verträge anbieten. Bisher war ich der Meinung das dies nur Gebiete betrifft, die auch ausgebaut wurden und hatte mich in Sicherheit gewähnt. Hier direkt im Ort wurde ja auch nichts umgebaut. Ist ja alles beim Alten. Um so erstaunter war ich, als ich vor 6 Wochen von Vodafone die Kündigung bekam. Ich hatte die Wahl bei Vodafone zu bleiben aber dabei auf 16.000 gedrosselt zu werden oder aber zu einem anderen Anbieter zu gehen.

Was soll ich sagen, 16.000 reichen nicht. Hier wohnen außer meiner Frau und mir noch 2 Teenager die den ganzen Tag zocken, Netflix schauen oder mit anderen Mitteln versuchen die volle Bandbreite auszuschöpfen. Meine Frau und ich arbeiten beide bei der IT im HomeOffice und sind auf eine gute VPN Verbindung angewiesen. Mit 16.000 kommt man da nicht weit. Somit wird man gezwungen zu diesem Deppenverein zu gehen. Das Maximum was dort angeboten wird, sind 34.000 MBit und das deutlich teurer als die bisherigen 50.000 bei Vodafone. DS-lite gibt's als kostenlose Dreingabe obendrauf. Da ich nicht nur VPN in die Firma brauche, sondern die Firma auch zu mir einen VPN Tunnel aufbauen muss, wenn es sein muss, klappt das mit dem neuen Anbieter auch nur recht eingeschränkt. Ich habe dorthin bereits mehrfache Anfragen geschickt, wie sie sich das in Zukunft vorstellen und sie auch mehrfach gefragt was ich tun kann bzw. ob sie mir zu einem Aufpreis Alternativen anbieten können. Aber außer Standardantworten, das sie meine Fragen an eine zuständige Abteilung geschickt haben, ist nichts passiert. Die sitzen das einfach aus.

Morgen ist Umschalttermin. Bin ich ja mal gespannt, wie gut bzw. ob ich dann überhaupt noch VPN nutzen kann. Wie lange das dauert, bis sich da etwas bei einer richtigen Störung tut, will ich ehrlich gesagt gar nicht wissen. Ich fürchte aber Schlimmes. Schöner Breitbandausbau, wenn man hinterher fast nur noch die Hälfte an Bandbreite hat und mehr bezahlen muss. Von den Funktionen ganz zu schweigen.

Keine Ahnung was ich da noch tun kann. Viele Möglichkeiten scheine ich nicht zu haben. Ich fühle mich jedenfalls abgezockt und total verarscht. Mein bisheriger Anbieter kann leider nichts machen, wäre gerne dort geblieben.
 
Wie wäre es denn damit, zuerst mal zu versuchen, "die Ursachen zu bekämpfen" (natürlich durch vernünftige Diskussionen)?
...noch 2 Teenager die den ganzen Tag zocken, Netflix schauen oder mit anderen Mitteln versuchen die volle Bandbreite auszuschöpfen...
 
??? Welche Ursachen? Ich kann doch nichts daran ändern, wie viel Bandbreite YouTube, Netflix und Co verbraten. Soll ich mit Netflix diskutieren, damit die ihre Streaming mit weniger Bandbreitenverbrauch anbieten? Oder verstehe ich dich da grad falsch?
 
Diskutier doch mal mit den Teenies...
 
Ich versteh noch immer nicht. Warum sollte ich mit denen diskutieren? Was die in ihrer Freizeit machen, wenn alle Aufgaben erledigt sind, können sie doch selbst bestimmen. Mit 17 und 18 ist man alt genug das richtig zu entscheiden. Ich wüsste nicht was es da zu diskutieren gibt.
 
Mögliche Alternativen zu VDSL (Kabel, LTE ) geprüft ?
 
Ja klar. Das letzte Stück Kabel liegt ca. 5km entfernt. Den Ausbau kann keine Sau bezahlen. Jedenfalls nicht privat. LTE ist vorhanden, allerdings nur Outdoor. DSL ist also das einzige, was wirklich gut funktioniert.
 
Man könnte ja auch eventuell 2 DSL Anschlüsse schalten lassen, wobei dann einer nurr für die geschäftlichen Dinge benutzt wird.
 
Ja das ist in Planung, falls alles andere fehlschlägt. Sind dann halt doppelte Kosten, die ich gerne vermeiden würde. Es sind ohnehin 2 Telekom Anschlüsse im Haus vorhanden aber derzeit ist nur einer wirklich aktiv. Mal schauen was sich da noch so ergibt.
 
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