Geplante Standortvernetzung mit 7412 Doppelrepeater + Mimomod

mbi

Neuer User
Mitglied seit
21 Okt 2011
Beiträge
7
Punkte für Reaktionen
0
Punkte
1
...also so ein WiFi Pseudorichtfunk !

Hallo,
bevor der Bastelspass überhaupt los geht möchte ich hier mal eure techn. Meinungen und Erfolgsaussichten zu einem an mich herangetragenen Vorhaben abchecken.

Kollege muss demnächst wegen Familiennachwuchs sein Homeoffice im selben Gebäude 20-25m in Längsrichtung bei gleicher Höhe (1.OG) zwangsverlegen.
Dabei soll das derzeitige WLAN und eine DECT Nebenstelle erweitert werden und quasi „mitumziehen“.
Gebäudeintern wären 5 tragende Wände zu überwinden. Bei Kopf aus Fenster an beiden Standorten besteht Sichtverbindung entlang der Längsfassade. Also ist letzteres die favorisierte Verbindungsstrategie.
Eine LAN Verbindung besteht bei den Fenstern jeweils nicht !

Hatte vor Jahren mal sowas ähnliches mit 2 x 7141 und altem WDS bei lahmem 802.g halbwegs am laufen.

Was geht also heute mit dem neumodischen Mimo und 802.n WDS Zeugs ohne LAN Anschluss ?

Vorhanden sind derzeit:
1 x Fritzbox 7x90 mit unvermatschtem WLAN (2,4 + 5 Ghz getrennt) und 100er VDSL.

+ günstige und verbrauchsarme Opferfritzen
2 x 7412 als Repeater (2x2 Mimo, 2,4 GHz only, 150-300 MBit 802.n) für die neue Standortverbindung.

+ wegen Aussenbereich und Witterung
2 x externe Radial Antennen (5db) mit 2m Zuleitung für erforderlichen (?) 7412 Pigtailhack.

Die 7412 hat nur 2 interne PCB Antennen.
Zum Einsatz soll deshalb folgender extern Antennenmod mit 1 x Pigtail pro 7412 Repeater kommen

Antennenmod (der µC Foren Kollegen)


Mein Übertragungsplan:

1) Standort 1
- Jetziges WLAN/Telefonie per WLAN an
- 7412 (1.Repeater) interne PCB Antenne,
- 7412 (1.Repeater) externe Radialantenne mit 2m Fensterdurchführung,

2)
- Signalübertragung parallel + radial zur Längsfassade = externe Antennen waagerecht montiert

3) Standort 2
- 7412 (2.Repeater) externe Radialantenne mit 2m Fensterdurchführung,
- 7412 (2.Repeater) interne PCB Antenne,
- jetziges WLAN/Telefonie an neuem Standort Laptop etc.


Geht das so ?
Unterstützt / sabotiert die modifizierte Mimo der 7412 die Verbindung?
Was kommt da ca. Brutto / Netto schöngerechnet ohne sonstige Störeinflüsse noch am neuen Standort an (50%/25%/10%) ?
Wird DECT / Telefonie über die WLAN Verbindung mitgescleift / nutzbar ?

Gibts bessere Alternativen ohne wesentliche Mehrkosten ?

Danke mal an alle Wissenden ;-)
 

B612

Mitglied
Mitglied seit
30 Jan 2021
Beiträge
746
Punkte für Reaktionen
138
Punkte
43
Eine LAN Verbindung besteht bei den Fenstern jeweils nicht !
Dann würde ich diese legen. Das ist das einfachste und erfolgversprechendste. Einfach außen an der Wand lang. Das Homeoffice soll ja bestimmt sicher funktionieren.
 
Zuletzt bearbeitet:

mbi

Neuer User
Mitglied seit
21 Okt 2011
Beiträge
7
Punkte für Reaktionen
0
Punkte
1
Leider Mietobjekte, Fenster im Küchenbereich, nur Strom für 7412er verfügbar, keine Hoch- und Tiefbauarbeiten möglich. Deshalb auch dieanvisierte Repeaterplanung und keine Accesspointlösung :-(

Die Vorteile von LAN sind schon klar....

Vielleicht muss ich anders fragen:

Hat jemand zuverlässige Doppelrepeater Schaltungen (Stacking) am Start ?
 
Zuletzt bearbeitet:

B612

Mitglied
Mitglied seit
30 Jan 2021
Beiträge
746
Punkte für Reaktionen
138
Punkte
43
Über 3 mal WLAN kann ich mir nicht vorstellen, dass dann noch halbwegs ordentliche Telefonate möglich sind.
 

sunnyman

Mitglied
Mitglied seit
13 Jan 2006
Beiträge
465
Punkte für Reaktionen
33
Punkte
28
Und in dem Gebäude liegen keine Telefonleitungen? Beide Wohnungen über CuDA verbinden und SDSL-Strecke aufbauen.

Ganz ehrlich: selbst wenn das so gehen sollte, würde ich das niemandem guten Gewissens anbieten, wenn ich ihn leiden kann. Und gerade mit frischem Nachwuchs möchten beide Seiten sicherlich, dass es eine stabil funktionierende Telefonie gibt.

Und auf Mainboards von Fritzboxen rumlöten ist sicherlich nett zum Spaß oder für den Eigenbedarf, aber auch so etwas würde ich keinem Kunden hinstellen. Für Richtfunk gibt es mittlerweile günstige, fertig zu kaufende Richtfunkstrecken, bspw. von Ubiquiti.
 

B612

Mitglied
Mitglied seit
30 Jan 2021
Beiträge
746
Punkte für Reaktionen
138
Punkte
43
Und gerade mit frischem Nachwuchs möchten beide Seiten sicherlich, dass es eine stabil funktionierende Telefonie gibt.
Im Wohnzimmer wird ja nichts verändert, da wird es noch ordentlich gehen.
Und im Homeoffice ist es wahrscheinlich egal ob einen der Geschäftspartner noch versteht. :)

Wenn man sich schon das Verlegen des LAN-Kabels sparen will, dann sollte man nicht auch noch an den Repeatern sparen.
 

mbi

Neuer User
Mitglied seit
21 Okt 2011
Beiträge
7
Punkte für Reaktionen
0
Punkte
1
Jo, brrr, stop, Leutz, eigentlich mag ich ja euren hintergründigen Humor hinter vorgehaltener Hand und oder Maske. Leider ist nicht jeder Eigentümer oder Immobilienbesitzer und kann nach Gutdünken machen was er will.

Ich bin hier in meinem sozialen Umfeld auch nur der einäugige unter den technisch Blinden und versuche als Hobbyproblemonkel den Hilfesuchenden mit meinem beschränkten Knoffhoff unter die Arme zu greifen. Meist reicht eine keep it simple Lösung.

Also darf ich zusammenfassend konstatieren:
Das vorgestellte Konzept mit Doppelrepeater ist suboptimal wegen Laufzeiten, Jitter usw.

Es muss also technisch und finanziell aufwendiger gelöst werden um letztlich besser und zuverlässiger zu funktionieren. D‘accord.

Also vereinfacht aus Mietersicht nimmt man irgendwas mit Mobilfunk / VPN (falls Empfang) oder 2. DSL / VPN – Problem gelöst

Bleibt weiter humorvoll ;-)

Obwohl ihr mir eigentlich einen echten not Proof of Concept schuldig seid...
 

Erhalten Sie 3CX für 1 Jahr kostenlos!

Gehostet, in Ihrer privaten Cloud oder on-Premise! Ganz ohne Haken. Geben Sie Ihren Namen und Ihre E-Mail an und los geht´s:

3CX
Für diese E-Mail-Adresse besteht bereits ein 3CX-Konto. Sie werden zum Kundenportal weitergeleitet, wo Sie sich anmelden oder Ihr Passwort zurücksetzen können, falls Sie dieses vergessen haben.
oder via