[Problem] Geschwindigkeit im Heimnetz sinkt mit IP-Cam oder Sat>IP-Server

schlehenhans

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Hallo liebe Forengemeinde,

zuerst einmal ein dickes DANKESCHÖN, da ich allein durch's Suchen und Stöbern hier im Forum in den vergangenen Jahren schon etliche Probleme lösen konnte oder Interessantes erfahren konnte!

Dieses Mal hat mir die SuFu nicht helfen können - vielleicht genügt auch ein Tipp zu den richtigen Begriffen.

Ich nutze zur Zeit die FB7430, sonst die 7590.
Nachdem ich einen Sat>IP-Server in Betrieb genommen habe, klagte meine Tochter über massive Probleme beim Skypen (25er Anschluss) - sie hatte ähnliches bislang nur beobachtet, wenn auf zwei Geräten zeitgleich Filme gestreamt werden.

Die Konstellation ist dabei Sat>IP-Server - Switch - FritzBox. Genutzt wurde der Sat>IP-Server über ein Gerät im WLAN, also: Sat>IP-Server - Switch - FritzBox - WLAN

Aber auch ohne die Nutzung waren die Skype-Aussetzer zu beobachten.
Das hat mich an einen ähnlichen Effekt mit einer IP-Cam an der 7590 erinnert. Hing sie im Netz (auch ohne, dass jemand ihre Bilder gestreamt hat), war alles spürbar lahmer (Zugriff auf NAS, aber auch das Surfen).

Dies führt mich zu meinen Fragen:

Nimmt hier die FritzBox die "angebotenen" Signale an und macht dadurch das Netzwerk "dicht"?
Oder verteilen die Switche alles überall hin - brauche ich ggf. managed Switche?
Mit dem Netzwerk sind etliche Geräte verbunden (Fernseher, Receiver, Drucker usw. und viele per WLAN), die sich scheinbar alle "ruhig" verhalten - arbeiten IP-Cam und Sat>IP-Server vielleicht grundsätzlich anders?

Ich hoffe, ich konnte die Problematik verständlich rüberbringen - bin da leider eher der "Probierer" und kein "Wisser", bin aber diesmal wegen den fehlenden Suchbegriffen leider auch mit Google nicht weit gekommen.

... und hoffentlich auch das richtige Unterforum ausgewählt.

Vielen Dank schon mal ... und viele Grüße!
 
Wird das TV Signal via IMPGv3 realisiert/verteilt ala T-Entertain/1&1 TV und ist ein nicht IMPGv3/Multicast fähiger "Transporter" im (W)LAN, welcher dieses flutet?

Also um genau zu sein, was verbirgt sich hinter Deinem Switch (Hersteller und genaues Modell)?
Unterstützt dieser die nötigen Protokolle?

Gibt es ggf. Log's in der F!B in diese Richtung (IMPGv'x' / Multicast)?
 
Hallo stoney,

vielen Dank für die technischen Nachfragen - gestern konnte ich auf den Dachboden klettern und habe mir die Switche angeschaut:

D-Link EGS1008DE
Tenda G1008D
Beides Gigabit, aber keiner unterstützt IMPG - der D-Link (zwischen Sat>IP-Server und FritzBox) bietet zumindest QoS.

Am D-Link hängt der "MEGASAT SAT>IP Server Twin" - das wäre dann wahrscheinlich der "Fluter"!?
Allerdings konnte ich auch keine Quelle finden, ob die FritzBox IMPG-fähig ist.
Die technischen Daten des Sat>IP-Servers geben leider nix netzwerktechnisches her.

Ich habe mir den "NETGEAR GS108E-300PES" angeschaut, der bietet IMPG-Unterstützung und ist "smart" managed. Besteht die Chance, dass die Probleme damit gelöst werden könnten? Preislich attraktiv ist der ja schon.

... wahrscheinlich ist es generell empfehlenswert, auf solche Switche umzusteigen, wenn man über den Einsatz von IP-Cams nachdenkt. oder?

Könnte ich es denn "eingrenzen", indem ich alle Geräte von der FritzBox abklemme, nur den SAT>IP-Server dranhänge und über WLAN den Zugriff teste? ... und wenn gut, schrittweise die anderen Geräte wieder dran, um den "Fluter" ausfindig zu machen, oder geht das bei Netzwerktechnik nicht so einfach?

VG
 
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Frage ob wirklich am Fluten des Netzes liegt, oder WLAN einfach an Grenzen kommt z.B. durch weniger Antennen und so nicht alle Geräte durchgehende versorgt werden können.
 
DIe Praxis zeigt Tag für Tag, das die Heimnetze einfach nicht sauber gebaut sind es werden Router und Repeater wahllos eingesetzt, anstatt sich einmal wirklich Gedanken zu machen was am sinnvollsten ist. , ich versorge mit meinem Netz eine Gesamtfläche von 500 qm und habe weder im Wlan noch im Lan Probleme, weil ich es von ANfang an durchdacht aufgebaut habe, das was Heute alle Mesh nennen ist ja nix neues sondern wird schon seit Jahren gemacht halt nur mit APs die etwas mehr kosten und so habe ich von vorne bist hinten überall sauberes und schnelles Wlan.. Die meisten angeblichen Gigabit Netzwerkkarten schaffen die Werte nicht mal annährend , da empfiehlt es sich immer etwas mehr anzulegen ebenso bei den Routern. AUch isz die 25Mbit Leitung nicht besonders schnell und stösst auch sehr schnell an Ihre Grenzen
 
Hallo Mikebatt,

bei Nicht-Profis ist es in der Regel ja so, dass ein Netz "wächst" bis man sich an einem Punkt dann "Gedanken" macht. Das Ergebnis solcher Gedanken hängt dann auch wieder sehr von den Kenntnissen und dem finanziellen Rahmen ab.

Wenn ein Hersteller eines Sat>IP-Servers nix zu Netzwerkvoraussetzungen schreibt oder empfiehlt ... und da sinngemäß steht, "an den Multischalter anschließen und über WLAN per App auf Android-Geräten TV schauen", ist der Heimanwender auch erst mal geneigt, das so zu machen.

Ich war davon ausgegangen, dass ich mit QoS für Echtzeitanwendungen gewappnet bin, mit IMPG habe ich mich zum Beispiel erst nach stoney's Hinweis beschäftigt und daher meine Fragen gestellt.
 
Das war auch nicht böse gemeint, es liegt ja auch an den Herstellern, die geben keine gescheiten Infos leider
 
...nee, hab' ich auch nicht so aufgefasst!
Dein Statement galt eher der geschilderten Situation im Allgemeinen - ich hatte herausgelesen, dass es bei Deinem Netzwerk nicht dazu gekommen wäre bzw. kommen würde. Das wiederum lässt mich hoffen, dass Du zu den konkreten Fragen vielleicht auch weiterhelfen kannst!? ;-)
 
Dafür müsste ich ein Gesamtbild haben, Anzahl der Geräte im Lan und Wan, welche Geräte sind drin, wie ist Dein IPTV aufgebaut , meinst Du IPTV von Aussen oder hast Du Dein eigenes im Heimnetz. Sicherlich klar ist, zu viele Geräte im Wlan, da ist das Wlan irgendwann an seinen Grenzen, daher habe ich alle Geräte die zu verkabeln sind, eben verkabelt unten im Bunker ( so nenne ich meinen Keller) habe ich nochmals einen eigenen AP , denn dort unten kommt quasi nix hin. AUch die Wahl der Verkabelung macht sehr viel über die Qualität aus. Ich muss mal sehen, was ich im Büro noch liegen habe über den IPTV Server den ich mit 10 Fritzboxen über ein TV Headend aufgebaut habe
 
Hallo Mikebatt,

verkabelt habe ich auch, was geht. Ich hab' kein stationäres Gerät über WLAN dran.

Im WLAN sind die Smartphones und ein Notebook (Wohnzimmer). Die Fritzbox steht recht zentral, Wände sind Leichtbau, daher ist der Empfang überall in der Etage sehr gut bis gut. In der Etage drunter und im Garten ist WLAN dann gut bis mäßig, wird dort aber kaum genutzt - ich denk' das ist recht übersichtlich.

Die "Kabelei" geht von der Fritzbox einmal runter in den Keller (zum NAS und durch den Keller wieder hoch ins Arbeitszimmer zum Tenda-Switch) und hoch auf den Dachboden zum D-Link-Switch, der wieder runter in die Kinderzimmer verteilt.

Auf dem Dachboden hängt neben dem D-Link-Switch jetzt der "MEGASAT SAT>IP Server Twin" - der ist das ganze "IPTV".

VG
Beiträge zusammengefügt - HabNeFritzbox
... ach so, es gibt dann noch kleinere (langsamere) Switche, die aber nur temporär zugeschaltet werden:
Im Arbeitszimmer bei den Netzwerk-Druckern und im Wohnzimmer (für XBOX, Wii, Wii-U, TV, Receiver, Android-Box).

Weil die nur bedarfsweise "on" sind und bei dem bebachteten Effekt nicht eingeschaltet waren, hatte ich die "unterschlagen".
 
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Das Problem ist meiner Meinung nach die Datenmenge ich nicht davon ausgehe, das der Megasat Multicast kann für seinen Preis. Wenn der also jeden Empfänger einzeln versorgt dann ist Dein Netz schnell geflutet. Im übrigen schalten Wlan Stationen bei solchen Streams in einen Multicastmodus der ist jedoch auf 6Mbit begrenzt, die Geräte die in großen Objekten genutzt werden kosten ein vielfaches vom Megasat.

Ich persönlich halte noch nichts von IPTV im Heimnetz , nutze lieber meine normalen Anschlüsse, denn selbst bei großen Anlagen sehe ich das es IPTV ist , das Bild läuft unruhiger meiner Meinung nach. Die IP Cams können es nicht sein bei Dir, davon habe ich 12 Stück angeschlossen, denke es liegt nur am IPTV
 
SAT>IP ist im Heimbereich allgemeinen kein Multicast so dass man IMPGv3 nicht braucht, aber Gigabit-LAN sollte man schon haben. Die Fritzbox mit ihrem Fast-Ethernet Port kommt sicher an ihre Grenzen wenn sie gleichzeitig SAT>IP vom internen Netz zum Wlan leiten muß und den gesamten Internetverkehr zugleich über denselben Port ins LAN. Ein externer am Gigabit-Switch angeschlossener Wlan-AP könnte diesen Engpass beseitigen und außerdem 5 GHz Wlan zur Entlastung des zu langsamen 2,4 GHz Bandes bereitstellen.

Die Option "WLAN für TV-Übertragung optimieren" sollte man aktivieren, schadet nicht und vermeidet die genannte begrenzte Wlan-Übertragungsrate für Multicast-Streams.
 
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... da bin ich wieder.

Zwischenzeitlich habe ich mir ein paar "Netgear GS108Ev3"-Switche gegönnt. Me...Markt hatte die für unter 40 Euro (bin der Meinung, die hatten einen Fehler gemacht, weil sonst keiner so tief war ... und es war ja nicht mal ein Angebot).

Da kann man nix sagen für WebManaged Switche! Nun werde ich Schritt-für-Schritt die Switche durchtauschen und geb' euch Rückmeldung.

Mikebatt und erik hatten ja das WLAN im Focus... vielleicht sollte ich mir einen guten AP gönnen. Ich bin gespannt, was sich herausstellt.
 
Am alten Switch sollten alle Ports blinken (wenn Receiver aktiv ist) auch wenn diese keine Daten senden, so siehst dass IGMP snooping nicht vorhanden ist bzw. aktiv ist.

Beim neuen sollte dann nur der Routerport und der vom Receiver blinken und der Rest eben nicht.

Muss schauen ob es Standard aktiv ist, oder selbst aktiv schalten musst.

Auch Funktion wie Loop detection ist nett bei solchen Switchen. Kannst am alten Switch ja mal zwei Ports miteinander verbinden, nach paar Sekunden spätestens ner Minute sollte Internet unbrauchbar sein und schießt ggf. FB mit ab. ;):D
 
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Zwischenzeitlich habe ich mir ein paar "Netgear GS108Ev3"-Switche gegönnt. Me...Markt hatte die für unter 40 Euro (bin der Meinung, die hatten einen Fehler gemacht, weil sonst keiner so tief war ... und es war ja nicht mal ein Angebot).
Die (108er und 105er) sind hier in der 4ma dadurch aufgefallen, das sie nach längerer Nutzung einzelne Ports gerne mal statt GBit FDX auf 10 MBit HDX umschalten. Die User kriegen dann keine IP und rufen bei mir an. Hat mich anfangs etwas Recherche gekostet. Jetzt sind alle ausgetauscht...
 
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