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Gibt es Durchwahlen und Kopfnummern bei VOIP ??

Dieses Thema im Forum "Grundsätzliches" wurde erstellt von Zool-78, 29 Mai 2005.

  1. Zool-78

    Zool-78 Neuer User

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    Hi die Frage ist kurz aber wichtig:

    Gibt es Durchwahlen und Kopfnummern bei VOIP ??

    Ich habe heute einen ISDN Anlagenanschluss (6 Leitungen durch 3 NTBAs) und will auf VOIP Umsteigen. Wird hier nur die Kopfnummer also die 089-xxxx-0 umgezogen und die Durchwahlen konfiguriere ich dann wieder in der TK Anlage / Router oder wie geht das ??

    mfg
     
  2. southy

    southy Mitglied

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    Dir wurde der gesamte Block zur Nutzung überlassen.
    Du kannst theoretisch alle Nummern des Rufnummernblocks portieren lassen zu einem SIP-Provider.
    Durchwahlen o.ä. in dem Sinn gibt es meines Wissens nicht.
     
  3. jodost

    jodost Mitglied

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    Nein. Bei Anlagenanschlüssen kann man immer nur die Kopfnummer, nie einzelne Durchwahlen portieren lassen.

    Wenn man die zu einem SIP-Provider portieren lässt, sollte dieser Anlagenanschlüsse unterstützen. Das ist nicht so ganz einfach, denn bei einem Durchwahlanschluß kommen die Rufe i.d.R. mit Nachwahl rein, Ziffer für Ziffer und die Tk-Anlage wertet aus, wann die Durchwahl vollständig ist(*), bei SIP dagegen gibt es nur die Blockwahl, d.h. die Durchwahllänge(*) muss bereits bei dem SIP-Provider bekannt sein.

    (*) Problem: Unterschiedliche Durchwahlblöcke haben unterschiedliche Längen, beispielsweise kann man die -0 einstellig (Zentrale), die -10 bis -89 zweistellig (Mitarbeiter) und die -910 bis -989 dreistellig (Fax-Durchwahlen der Mitarbeiter, jeweils 9 vor die Tel-DuWa gesetzt) vergeben wollen.

    Gruß

    Joern
     
  4. southy

    southy Mitglied

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    Oh, das ist interessant. Danke für die Info.

    Das heisst also, man müsste sozusagen die Kopfnummer portieren und dann für jede benötigte DuWa eine eigene, getrennte "Nummer anlegen". Der Provider müsste sozusagen die Kopfnummer als RNB ansehen und dem Kunden (und nur dem) den sich daraus ergebenden Nr.-Pool zur Auswahl stellen.
    Dazu wäre dann am besten dann noch ein spezielles Interface zu bauen:
    - der Kunde sollte nicht wie sonst aus einer Liste eine Nummer auswählen können, sondern durch Angabe der Endziffern die Nummer selbst generieren, sonst wird das unübersichtlich.
    - man sollte Randbedingungen einstellen können, z.b.:
    -- RNB geht nur von 0 - 50 statt 0 - 99
    -- ist die erste Stelle der DuWa eine X, erweitere die DuWa um eine Stelle.

    Also: DuWa emuliert durch entsprechend viele voneinander unabhängige Nummern. Wie krank ist das!

    Klingt reichlich komplex, ich kann mir kaum vorstellen, daß allzuviele Provider sowas anbieten werden. Aber für Euer Marktsegment wäre das doch evtl. was?

    Grüße,
    Jan