Glasfaserinfrastruktur

bubblegun

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Gerne möchte ich ein wenig mehr als 16.000MBits haben, deshalb interessiere ich mich nun auch für Glasfaser. Möchte auch gerne etwas zur Infrastruktur wissen. Bei uns stehen noch eine Menge dieser grauen Kästen rum, die wohl DSLAM genannt werden. Allerdings wurden bei der Radwegeerstellung schon Leerrohre dort verlegt, wo dann wohl diese Glasfaserbündel "eingeblasen" werden. Das kann m.E. aber auch nur über kurze Strecken funktionieren, wie wird das sonst da eingezogen? Abzweiger werden vermutlich noch immer diese grauen Kästen sein, die dann aber jetzt OLT heißen, von denen dann die einzelnen Leitungen zu den Anschlußinhabern gehen? Müssen da eigentlich auch noch irgendwelche "Verstärker" dazwischen bei größeren Entfernungen? Bin für einfach Erklärungen dankbar.

:cool:Achja,dann lassen wir die den Rest hinter dem Punkt halt mal weg, komme zwar insgesamt schon damitaus, aber ein bischen schneller wäre nicht schlecht!
 
Zuletzt bearbeitet:
Gerne möchte ich ein wenig mehr als 16.000MBits haben, deshalb interessiere ich mich nun auch für Glasfaser.
Die wirst du auch mit Glasfaser nicht so schnell erhalten. Mit einem XGPON, welches übrigens passiv ist und keine Verstärker beinhaltet, aber auch noch nicht überall installiert wird, können bis zu 10.000 Mbit/s erreicht werden.
 
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In der Schweiz ist jetzt 25 Gbit/s angesagt. Also umziehen?
Allerdings wird es nicht überprovisioniert wie z.B. bei meinen mordslangsamen nominellen 600 Mbit/s von Telekom/1&1.
 
Allerdings wird es nicht überprovisioniert wie z.B. bei meinen mordslangsamen nominellen 600 Mbit/s von Telekom/1&1.
Weil dort dazu m.W.n. auf 25GBase-LR gesetzt wird, also netto eben 25.000Mb/s. Daher keine Überprovisionierung möglich.
 
Ihr wisst aber bestimmt, dass er DSL16000 mit 16 Mbit/s meint. Mit Glasfaser gibt es sehr wohl schnelleres Internet, derzeit sind maximal 1000 Mbit/s üblich. Zwischen dem zentralen Verteiler und dem Endkunden gibt es bei Glasfaser keine aktiven Komponenten mehr.
Es ist auch nicht (mehr) üblich, zu jedem Kunden eine einzelne Faser zu ziehen, es gibt passive Verteiler. Der Kunde wird anhand seiner Modem-ID identifiziert.
 
Zuletzt bearbeitet:
Na ja, um Fragen bzgl. der Infrastruktur zu beantworten wäre es ja erst einmal hilfreich zu wissen, welcher FTTH-Netzbetreiber überhaupt ausbaut (denn da kann es bzgl. Infrastruktur Unterschiede geben, insb. eben beim OLT-Standort, der im Falle der Telekom i.d.R. im alten HVt. sitzt und bei anderen Netztretbeibern separat aufgebaut wird). Falls im betreffenden AsB überhaupt schon ein entsprechender Netzbetreiber "Aktivität" bzw. Interesse zeigt. Da würde ich also zuerst anfangen als mich um Fragen der Infrastruktur zu kümmern. Wenn man weiß welcher oder welche FTTH-Netzbetreiber überhaupt in Frage kommen (falls überhaupt), kann man weitersehen…

Edit:
Mit Glasfaser gibt es sehr wohl schnelleres Internet, …
Ich glaube das weiß der TO auch so…
 
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Bei uns stehen noch eine Menge dieser grauen Kästen rum, die wohl DSLAM genannt werden.
Diese sind für DSL, ob Vectoring oder nur 'bis 16Mb/s', verantwortlich.
Wenn es die großen Kisten sind, die über zwei nebeneinander stehenden Straßenverteiler passen würden.

Für Glasfaser stellen sie bei uns kleine Kisten auf, die eine fast quadratische Gundfläche haben.
es gibt auch welche, die so groß sind, wie ein normaler Straßenverteiler.
Die DSLAM (MFG, wie sie auch genannt werden) sind so hier in D groß, weil auf der einen Seite der alte Verteiler für die Kupferkabel überdeckt wird, im MFG ist, und auf der anderen Seite die Technik für den GF-Anschluss, mit den Umsetzern GF-Kupfer für jeden einzelnen Anschluss.
 
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Danke Theo, das ist doch schon mal beim Thema!
Natürlich möchte ich auch gerne einen schnelleren Anschluss, mich interessiert aber vor allem die Technik dahinter!
Was ein ONT ist, wie er aussieht, wie das Glasfaser dann verteilt wird, ob es verstärkt werden muss u.s.w.
Sorry, dass ich mich im OP da um die 1000er-Stelle vertan hab.
 
Der ONT ist der "Optical Network Terminator", meistens ein Gerät mit Stromanschluss, das aus dem GF-Signal ein Ethernet-Signal macht. Hier muss dann ein Router angeschlossen werden.
Es gibt auch Passive Geräte, die 'beenden' einfach die Glasfaser, und man muss ein GF-Kabel und ein Gerät mit GF-Prt haben.
Hierbei sind dann zum Beispiel die eingesteckten-Geräte (SFP oder SFP+) dann der ONT.
Am aktiven schließt man einen 'beliebigen' Router an, der Ethernet kann, am passiven ONT eben das eigene Glasfaserkabel, das dann an seinem Ende in ein SFP gesteckt wird.

SFP: Small Formfactor Plugable, die Plus-Version ist schneller. SFP gibt es für Switche und Co auch für 'popliges' Ethernet
 
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