.titleBar { margin-bottom: 5px!important; }

HowTo: FB7270 automatisch EXT2-Partition einbinden und twonky 4.4.11 starten

Dieses Thema im Forum "FRITZ!Box Fon: Modifikationen" wurde erstellt von MikeTNT, 26 Jan. 2009.

  1. MikeTNT

    MikeTNT Neuer User

    Registriert seit:
    4 Okt. 2007
    Beiträge:
    62
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    0
    #1 MikeTNT, 26 Jan. 2009
    Zuletzt bearbeitet: 5 Feb. 2009
    Edit: Nachdem meine Probleme gelöst wurden, habe ich hier eine Anleitung geschrieben: Siehe Beitrag 19

    Ursprünglicher Text:
    ------------------------------------------------------------------
    Ich mache mal einen neuen Thread auf, da es hier etwas Offtopic wurde:
    http://www.ip-phone-forum.de/showthread.php?p=1259145#post1259145

    Kurz zusammengefasst:
    Ich habe mbcache.ko und ext2.ko aus diesem Paket genommen: http://www.ip-phone-forum.de/attachment.php?attachmentid=32695&d=1232789088

    Mounten von EXT2 wurde wie folgt von einem anderen User vorgegeben:
    Code:
    # # # # # Ext2-Partition mounten
    MyDir=/var/media/MyStick
    mkdir $MyDir
    /sbin/insmod /var/media/ftp/$USBSTICK/Module/mbcache.ko
    /sbin/insmod /var/media/ftp/$USBSTICK/Module/ext2.ko
    modprobe ext2
    mount -t ext2 /dev/sda2 $MyDir
    #
    # # # # # ENDE Ext2 mounten
    Bezogen auf die FB7270 und meine Pfade habe ich es wie folgt versucht:
    mbcache.ko und ext2.ko habe ich per ftp-Zugriff auf die erste Partition (FAT32) ins Verzeichnis Module kopiert. Die Ordner und Dateirechte sind CHMOD777.

    Dann wie folgt über Telnet eingegeben:

    mkdir /var/media/ftp/NAMEMEINERZWEITENEXT2PARTION
    /sbin/insmod /var/media/ftp/NAMEMEINERERSTENFAT32PARTION/Module/mbcache.ko
    /sbin/insmod /var/media/ftp/NAMEMEINERERSTENFAT32PARTION/Module/ext2.ko
    modprobe ext2
    mount -t ext2 /dev/sda2 /var/media/ftp/NAMEMEINERZWEITENEXT2PARTION

    Problem 1:
    mbcache.ko und ext2.ko können nicht ausgeführt werden, weil vermutlich nur Read Only Zugriff besteht.
    Frage 1: Wie bekomme ich dieses verfluchte Read only Problem weg?
    Antwort: Es gab kein Read Only - Problem. Die beiden Dateien mbcache.ko und ext2.ko waren beschädigt.

    Um zu testen, ob es überhaupt geht, habe ich folgenden Umweg gewählt:
    Per CP-Befehl habe ich die Dateien von /var/media/ftp/NAMEMEINERERSTENFAT32PARTION/Module/ nach /var/tmp kopiert
    Aber auch dort ließ sich der Befehl insmod nicht erfolgreich ausführen.
    Also habe ich einen noch umständlicheren Weg eingeschlagen:
    mbcache.ko und ext2.ko habe ich auf meinen Webspace kopiert und dann über Telnet per wget ins Verzeichnis /var/tmp herunter geladen.
    Anschließend konnten insmod + modprobe erfolgreich ausgeführt werden und mein ext2 wurde gemountet.
    Da diese Notlösung funktioniert hat, schließe ich daraus: Der Zugriff auf das USB-Laufwerk über Telnet hat ein mächtiges Rechteproblem (nur Read Only!).
    In der Fritzbox ist für FTP-Zugriffe bereits Lese- und Schreibzugriff gewährt. Von daher bin ich mit meinem Latein am Ende.

    Problem 2:
    Meine Festplatte habe ich wie folgt aufgeteilt:
    320 GB für FAT32 (erstellt mit gparted livecd)
    610 GB für EXT2 (erstellt mit Paragon Drive Copy)

    Mein PC-Betriebssystem Vista64. Ich habe extra diesen EXT2-Treiber installiert (auch oben im Paket enthalten), damit EXT2 unter Vista erkannt wird.
    Frage 2: Warum kann ich unter Vista64 dennoch keine Daten auf die EXT2-Partition kopieren, wenn ich die externe USB-Platte direkt an den PC klemme?
    Antwort: Paragon Drive Copy hat die EXT2-Partition irgendwie fehlerhaft erstellt.
    Frage 3: Warum sind von den 610 GB bereits über 200 GB belegt, obwohl ich die Platte frisch formatiert habe? Hat EXT2 ein Problem mit großen Kapazitäten?
    Antwort: Paragon Drive Copy hat die EXT2-Partition irgendwie fehlerhaft erstellt.
    Es wird ein Ordner "Lost + Found" angezeigt. Hat das etwas zu bedeuten?

    Zusatzinfo: Mit oben beschriebener Notlösung ist es mir ja gelungen, die EXT2-Partition auf meiner FB7270 zu mounten. Unter Vista habe ich dann versucht, per FTP darauf zuzugreifen. Aber auch hier kommt die Meldung, dass ich keine Dateien auf die EXT2 übertragen kann.

    Könnt ihr mir helfen? Hauptproblem scheint meines Erachtens dieses Read Only zu sein.

    Mein Ziel ist es:
    - Twonky zum Laufen zu bringen (Twonky 4.4.11 läuft bereits, das neue 5er ging wegen Read Only nicht, da die neue Datenbankstruktur nicht auf dem zugewiesenen FTP-Pfad gespeichert werden kann)
    - Erste Partition auf FAT32 lassen, damit ich die Platte auch an der PS3 nutzen kann
    - Zweite Partition mit EXT2 einrichten, damit ich Dateien größer als 4 GB speichern kann und der Datendurchsatz bei ca. 3000 kbyte/s liegt (statt nur bei mageren 1000 kbyte/s mit ntfs)
    - Mein Vista64 dazu bringen, auf EXT2 zu schreiben, wenn ich die USB-Platte direkt an den PC klemme

    Bitte möglichst ausführlich beschreiben, was ich tun soll, da ich nur selten mit Linux arbeite und daher nur überdurchschnittliche Anfängerkenntnisse besitze. Sollte ich eines Tages mit eurer Hilfe mein Problem lösen können, werde ich natürlich gerne eine idiotensichere Anleitung für blutige Anfänger schreiben.

    Nachtrag: Welche Firmware für FB7270 unterstützte noch EXT2? Wo kann ich diese Version downloaden?

    cu Mike
     
  2. Joe_57

    Joe_57 IPPF-Promi

    Registriert seit:
    5 März 2006
    Beiträge:
    5,004
    Zustimmungen:
    48
    Punkte für Erfolge:
    48
    #2 Joe_57, 26 Jan. 2009
    Zuletzt bearbeitet: 26 Jan. 2009
    Hallo MikeTNT,

    zu 1.)
    Es könnte sein, dass die von dir verwendete Firmware bereits eine ext2-Unterstützung engebaut hat.
    Das kannst du Testen, indem du nur modprobe ext2 eingibst.
    Wenn dann keine Fehlermeldung erscheint, sind die Module bereits vorhanden und du kannst die mount-Befehle sofort ausführen.

    Oder gib den beiden Dateien doch einfach mal andere Rechte:
    Code:
    chmod +x /var/media/ftp/NAMEMEINERERSTENFAT32PARTION/Module/mbcache.ko
    chmod +x /var/media/ftp/NAMEMEINERERSTENFAT32PARTION/Module/ext2.ko
    
    Es genügt, diese beiden Befehle einmalig über die Konsole einzugeben, du brauchst sie also nicht in die debug.cfg zu schreiben.

    zu 2.)
    Ich habe leider kein Vista... :noidea:

    zu 3.)
    Wie hast du das mit dem belegten Platz denn festgestellt?
    Der Ordner "lost + found" ist eine Art Systemordner, der dazu benutzt wird, defekte Bereiche darin auszulagern (siehe hier).

    Joe
     
  3. MikeTNT

    MikeTNT Neuer User

    Registriert seit:
    4 Okt. 2007
    Beiträge:
    62
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    0
    Vielen Dank für deine Unterstüzung

    Zu 1:
    Das hatte ich ja schon probiert. Hier kannst du schauen, was passiert:

    Code:
    BusyBox v1.8.2 (2008-11-18 18:16:26 CET) built-in shell (ash)
    Enter 'help' for a list of built-in commands.
    
    ermittle die aktuelle TTY
    tty is "/dev/pts/0"
    Console Ausgaben auf dieses Terminal umgelenkt
    # chmod 770 /var/media/ftp/WD-10EACSExternal-01/Module/mbcache.ko
    # chmod 770 /var/media/ftp/WD-10EACSExternal-01/Module/ext2.ko
    # /sbin/insmod /var/media/ftp/WD-10EACSExternal-01/Module/mbcache.ko
    insmod: cannot insert '/var/media/ftp/WD-10EACSExternal-01/Module/mbcache.ko': Success (8)
    # /sbin/insmod /var/media/ftp/WD-10EACSExternal-01/Module/ext2.ko
    insmod: cannot insert '/var/media/ftp/WD-10EACSExternal-01/Module/ext2.ko': Success (8)
    # cd /var/media/ftp/WD-10EACSExternal-01/Module/
    # ls -al
    drwxrwxrwx    2 root     root        16384 Jan 24 10:39 .
    drwxrwxrwx   13 root     root        16384 Jan  1  1970 ..
    -rwxrwx---    1 root     root        82124 Jan 24 10:39 ext2.ko
    -rwxrwx---    1 root     root        11991 Jan 24 10:39 mbcache.ko
    #
    Meine bescheidenen Kenntnisse sagen mir: Es hätte klappen müssen!

    Hier noch etwas, das hilfreich sein könnte:
    Code:
    # mount
    rootfs on / type rootfs (rw)
    /dev/root on / type squashfs (ro)
    proc on /proc type proc (rw)
    ramfs on /var type ramfs (rw)
    /dev/mtdblock5 on /data type jffs2 (rw)
    usbfs on /proc/bus/usb type usbfs (rw)
    sysfs on /var/sysfs type sysfs (rw)
    /dev/loop0 on /var/plugin-mediasrv type squashfs (ro)
    /dev/loop1 on /var/plugin-mini type squashfs (ro)
    /dev/loop2 on /var/plugin-ntfs type squashfs (ro)
    /dev/sda1 on /var/media/ftp/WD-10EACSExternal-01 type vfat (rw,fmask=0000,dmask=
    0000,codepage=cp437,iocharset=iso8859-1,shortname=winnt)
    
    Dieses rw nach "/dev/sda1 on /var/media/ftp/WD-10EACSExternal-01 type vfat" müsste doch bedeuten, dass lesen (read) und schreiben (write) erlaubt ist.
    Was verursacht demnach dieses "cannot insert"?
    Die Kopien von ftp nach var/tmp bringen auch die Meldung "cannot insert", selbst wenn ich erst dort chmod auf 770 setze.
    Es funktioniert bisher wie oben erwähnt nur, wenn ich ext2.ko und mbcache.ko per wget von meinem Webspace nach var/tmp lade.
    Das macht mich voll fertig.

    Edit: Ich habe eine neue Idee! Datei per wget ins Module-Verzeichnis herunterladen. Mal gespannt, was dann passiert...
    Ich melde mich später wieder.

    Zu 3:
    Das zeigt mir Vista an, wenn ich auf Eigenschaften der Platte klicke. Auch das Pargon-Tool kommt zu der Feststellung, dass bereits über 200 GB verbraten sind.
     
  4. Joe_57

    Joe_57 IPPF-Promi

    Registriert seit:
    5 März 2006
    Beiträge:
    5,004
    Zustimmungen:
    48
    Punkte für Erfolge:
    48
    Hallo MikeTNT,

    in deinem letzten Posting fehlt der Befehl modprobe ext2.

    Desweiteren ist das Tool zum Einbinden von ext2-Partitionen, das ich mit in die .zip gepackt hatte, wohl nicht so richtig Vista-tauglich, unter XP funktioniert es perfekt.
    Bitte probiere mal das hier aus.

    Joe
     
  5. MikeTNT

    MikeTNT Neuer User

    Registriert seit:
    4 Okt. 2007
    Beiträge:
    62
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    0
    #5 MikeTNT, 26 Jan. 2009
    Zuletzt bearbeitet: 26 Jan. 2009
    Siehe letztes edit im Post davor:
    Code:
    # cd /var/media/ftp/WD-10EACSExternal-01/Module/
    # ls -al
    drwxrwxrwx    2 root     root        16384 Jan 26 18:58 .
    drwxrwxrwx   13 root     root        16384 Jan  1  1970 ..
    # wget http://www.miketnt.de/mbcache.ko
    Connecting to www.miketnt.de (82.165.50.137:80)
    mbcache.ko           100% |*******************************| 10735  00:00:00 ETA
    # wget http://www.miketnt.de/ext2.ko
    Connecting to www.miketnt.de (82.165.50.137:80)
    ext2.ko              100% |*******************************| 80714  --:--:-- ETA
    # ls -al
    drwxrwxrwx    2 root     root        16384 Jan 26 19:00 .
    drwxrwxrwx   13 root     root        16384 Jan  1  1970 ..
    -rwxrwxrwx    1 root     root        80714 Jan 26 19:00 ext2.ko
    -rwxrwxrwx    1 root     root        10735 Jan 26 18:59 mbcache.ko
    # /sbin/insmod /var/media/ftp/WD-10EACSExternal-01/Module/mbcache.ko
    # /sbin/insmod /var/media/ftp/WD-10EACSExternal-01/Module/ext2.ko
    #
    So klappt es. Ergibt das einen Sinn? Als ftp-Programm benutze ich den Total Commander. Verhaut mir das Teil etwas?

    Edit:
    Ich werde nachher mein altes XP booten und damit testen. Damit finde ich zumindest heraus, ob mir Vista64 irgendwie dazwischen funkt oder ob es wirklich an Total Commander liegt. Zusätzlich werde ich testweise meinen 4GB-USB-Stick einsetzen und analog zu meiner Festplatte partitionieren.

    cu Mike

    PS: Ja, modprobe ext2 fehlte absichtlich und ich hatte Ext2IFS_1_11a.exe verwendet, welches auch mit Vista64 verwendbar sein soll.
     
  6. Joe_57

    Joe_57 IPPF-Promi

    Registriert seit:
    5 März 2006
    Beiträge:
    5,004
    Zustimmungen:
    48
    Punkte für Erfolge:
    48
    #6 Joe_57, 26 Jan. 2009
    Zuletzt bearbeitet: 26 Jan. 2009
    Ja, dein erster ls -la zeigt ja, dass das Verzeichnis leer war, bevor du die wget-Befehle ausgeführt hast.

    Warum da nichts drin ist, kann ich leider nicht beurteilen. :noidea:

    Vielleicht hast du die Platte ja einfach "rausgerissen" unter Vista und/oder auf der Box.
    Da ist ein ordentliches Abmelden des USB-Gerätes eigentlich immer zwingend erforderlich!

    Nachtrag:
    den TotalCommander 7.04a verwende ich bisher ohne Probleme unter XP.

    Joe
     
  7. MikeTNT

    MikeTNT Neuer User

    Registriert seit:
    4 Okt. 2007
    Beiträge:
    62
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    0
    Das passt schon:
    Ich musste die beiden Dateien zuerst löschen, bevor ich wget ausführen konnte, da das sonst nicht mit dem Download geklappt hätte, wenn die beiden Dateien schon vorhanden gewesen wären. ;)

    cu Mike
     
  8. Joe_57

    Joe_57 IPPF-Promi

    Registriert seit:
    5 März 2006
    Beiträge:
    5,004
    Zustimmungen:
    48
    Punkte für Erfolge:
    48
    #8 Joe_57, 26 Jan. 2009
    Zuletzt bearbeitet: 26 Jan. 2009
    Wann verschwinden denn die beiden Dateien?

    nach Aus/Einstecken der USB-Platte?
    nur nach einem Reboot der FritzBox?
    nur durch absichtliches Löschen?

    Füge doch bitte mal in die debug.cfg folgende Warteschleife vor den insmod-Befehlen ein:
    Code:
    # # # # # Warten bis USB-Geraet gemountet ist
    max=5
    i=0
    while [ $i -lt $max ]; do
    	if mount | grep " on /var/media/ftp/" > /dev/null; then
    		break
            fi
            let i=$i+1
            sleep 10
    done
    #
    # # # # # ENDE USB Warteschleife
    Joe
     
  9. Lupus caoticus

    Lupus caoticus Neuer User

    Registriert seit:
    10 Dez. 2007
    Beiträge:
    137
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    0
    Beruf:
    Fachinformatiker-Systemintegration
    #9 Lupus caoticus, 26 Jan. 2009
    Zuletzt bearbeitet: 26 Jan. 2009
    ZU 1:)

    also ich kann nur sagen so verblüffend es ist bei mir hat es geholfen im Febinterface auf sschreib und lesezugriff zu setzten auch wenn die FTP, fernzugriff usw. funktionen Deaktiviert sind. siehe Hier:

    Den Anhang 29709 betrachten

    Dab das Mit ext2 und ext3 alles schon mal Bereitgestellt weis nich warum ihr da schon wieder n neuen Thrade habt? ich poste euch hier mal die Links:

    http://www.ip-phone-forum.de/showthread.php?t=176912
    -> ich habe die Neueste Firmware drauf und bei Mir Leuft Phoenix mit den files die ich in diesem Thrade bereitgestellt habe.

    http://www.ip-phone-forum.de/showthread.php?p=1200791&postcount=38

    Hoffe das Hilft.

    ZU 2:)

    Ich sag mal so Windows is einfach nich dafür geschaffen auf ext zuzugreifen auch nich mit erweiterten Treibern! da die Dateiberechtigungen einfach unter windows nicht existieren!
    wenn du mit windows daten auf diese Partition schreibst und die dann an ne linux machine Klemmst kriegt die die Panik!
    (natürlich geht es aber es ziemlich unsaber)

    ZU 3:)

    wenn dan schon 200 GB belegt sind ist sicher ein Fehler unterlaufen!
    bei einer 600 GB partition können bei ext3 direkt nach der formatierung schon einige Gigabyte belegt sein die zur verwaltung benötigt werden ja aber nich fast 20 Prozen!
    bei ext2 solte das noch weniger sein! aber waarum um himmels willen willst du ext2 unter linux und windows hernehmen- nim doch fat32 das wird von linux und windows beiderseits einwandfrei unterstützt. oder hab ich da was falsch verstanden?


    MFG Lupus
     
  10. RalfFriedl

    RalfFriedl IPPF-Urgestein

    Registriert seit:
    22 Apr. 2007
    Beiträge:
    12,343
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    0
    "modprobe ext2" nach "insmod ext2.ko" ist unnötig.

    Es stört nicht weiter, wenn die Module auf einem Read-Only Speicher sind. Das ist ja bei den normalen Modulen, die sich im Flash befinden, auch der Fall. Auch Rechte zur Ausführung (+x) sind nicht notwendig.

    Ich komme zu einer anderen Schlußfolgerung: Die Dateien auf dem USB-Stick sind nicht in Ordnung. Siehe dazu auch weiter unten.
    Und Telnet hat sowieso kein Rechteproblem.

    EXT2 hat kein Problem mit großen Partitionen. 200GB belegt, wenn noch keine Dateien drauf sind, ist nicht normal. Ein Verzeichnis "lost+found" dagegen ist normal.


    Ich habe zum Glück kein Vista.

    Die Dateien habe hier eine ganz andere Größe. Wenn es sich um die gleichen Dateien handeln sollte, dann ist es naheliegend, daß die Dateien in der einen Größe korrekt sind und in der anderen nicht. Dann ist es auch nicht weiter verwunderlich, daß es einmal geht und einmal nicht. Und es ist durchaus möglich, daß die Datei beim FTP-Transfer durcheinander gebracht wurd, insbesondere, wenn dabei der Text-Modus verwendet wird.
     
  11. MikeTNT

    MikeTNT Neuer User

    Registriert seit:
    4 Okt. 2007
    Beiträge:
    62
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    0
    #11 MikeTNT, 27 Jan. 2009
    Zuletzt bearbeitet: 29 Jan. 2009
    Vielen Dank für eure Tipps. Ich melde mich, sobald meine Platte neu eingerichtet ist (wird heute nicht mehr fertig).

    Vorab schon mal ein paar Antworten:

    Im Ordner var/tmp würden die Dateien nach jedem Reboot verschwinden. Wolltest du das wissen? Mit dem wget-Trick auf die FAT32 bleiben die Dateien natürlich dauerhaft, solange ich nicht absichtlich lösche.

    Genau so ein Problem vermute ich. Mal schauen, ob der andere Übertragungsmodus funktioniert. (Im Moment müsste "Binär" aktiviert sein, ich teste dann "Text", obwohl das falsch sein müsste)

    Ganz einfach:
    FAT32 brauche ich wegen meiner PS3 (externe Platten müssen FAT32 sein, andere Dateisysteme werden von der PS3 bis dato nicht unterstützt!)
    Haken bei FAT32: Dateien dürfen nicht größer als 4 GB sein!
    Bliebe als Lösung nur noch: Größere Platte in die PS3 einbauen und die Daten per Stream draufkopieren (Tolle Methode, allerdings war die interne nachgerüstete 320GB-Platte schnell voll...)
    Nun blieb nur noch die Geschichte mit dem Streamen übrig. Natürlich kann das jeder PC, doch ein PC frisst viel Strom. Also nimmt man sich in so einem Fall ein NAS (NAS = Nicht unbedingt die günstigste Lösung). Daher will ich jetzt die FB7270 zu einem Pseudo-NAS umfunktionieren.
    FAT32 kann die FB7270 relativ gut (Datenübertragungsrate ~3000 kbyte/s), allerdings beschränkt auf 4 GB Maximalgröße pro Datei. NTFS hat diese Beschränkung zwar nicht, aber die Datenübertragungsrate ist unterirdisch (~1000 kbyte/s). Das Kopieren dauert somit Stunden und das Abspielen bei hohen Bitraten liegt im Grenzbereich.
    Daher bin ich damit nicht zufrieden und möchte nun ext2 nehmen, da dort die Übertragungsrate bei 3000 kbyte liegt und die 4GB-Begrenzung wie bei NTFS nicht existiert.
    Haken hier: Wenn ich mit Vista64 nicht auf dieses ext2 schreiben kann, dann ist diese Lösung nur suboptimal, da ich dann meinen PC mit Knoppix booten müsste, wenn ich die Platte direkt an den PC klemme und Daten sehr schnell hin und her verschieben will. Sollte ich dafür keine Lösung finden, bleibe ich lieber bei der Aufteilung FAT32/NTFS und hoffe, dass der enorme Performanceverlust noch durch ein Firmwareupdate behoben wird.

    cu Mike
     
  12. Lupus caoticus

    Lupus caoticus Neuer User

    Registriert seit:
    10 Dez. 2007
    Beiträge:
    137
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    0
    Beruf:
    Fachinformatiker-Systemintegration
    Okey schöne rklährung:
    dann is natürlich ext2 auch die einzige lösung und ja so war das nich gemeint wenn du nur mal daten raufkopieren willst um sie dann im heimnetz zu streamen dann is des mit den berechtigungen nich so schlimm

    ich denke dann ist die Optimale lösund ext2 ja

    viel glück bei der umsetzung

    MFG Lupus
     
  13. The Brad

    The Brad Mitglied

    Registriert seit:
    20 Dez. 2007
    Beiträge:
    230
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    16
    Kann man die so eingebundene ext2-Partition unter Windows XP als Netzlaufwerk mounten (Samba)? Oder ist nur ftp-Zugriff möglich?
     
  14. The Brad

    The Brad Mitglied

    Registriert seit:
    20 Dez. 2007
    Beiträge:
    230
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    16
    @MikeTNT: Da Du für den TwonkyMediaServer den Ordner /lib/ der Firmware 54.04.59 sowieso auf Deiner FAT32-Partition kopiert hast: Die AVM-"Original" ext2.ko-Datei befindet sich unter lib/modules/2.6.19.2/kernel/fs/ext2/ext2.ko, die mbcache.ko unter lib/modules/2.6.19.2/kernel/fs/mbcache.ko.

    Vielleicht erspart das ja zukünftige ftp-Kopierfehler...

    Grüße, Brad
     
  15. Lupus caoticus

    Lupus caoticus Neuer User

    Registriert seit:
    10 Dez. 2007
    Beiträge:
    137
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    0
    Beruf:
    Fachinformatiker-Systemintegration

    Ja ich denke du meinst wenn die ext2 partition an der fbf eingebunden is kanst du sie natürlich per ftp und per samba freigeben und dann per samba an einem Windows rechner mounten!

    für den Windowsrecher ist nicht ersichtlich was für ein Filesystem hinter samba liegt.
     
  16. MikeTNT

    MikeTNT Neuer User

    Registriert seit:
    4 Okt. 2007
    Beiträge:
    62
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    0
    #16 MikeTNT, 28 Jan. 2009
    Zuletzt bearbeitet: 9 Feb. 2009
    [​IMG]

    Ich bin nun fast wunschlos glücklich:
    - EXT2-Partition ist gemountet
    - EXT2-Partition neu mit gparted unter Knoppix erstellt. Nun habe ich 600 GB frei
    - Anschließend hat es auch geklappt, Dateien unter Vista64 auf die direkt angeschlosse USB-Platte zu kopieren
    - An der FB7270 gab es noch ein kleines Rechteproblem, aber das habe ich mit CHMOD wegbekommen
    - debug.cfg bindet nun automatisch die EXT2-Partition ein und Twonky 4.4.11 wird gestartet.

    Jetzt kann es also losgehen mit dem Feintuning:
    - Was muss ich eingeben, damit die ext2-Partition als Netzlaufwerk verfügbar ist?
    Antwort: Es muss ein ftp-Passwort gesetzt sein, erst dann klappt es mit dem Netzlaufwerk einbinden der ext2-Partition
    - Ist es richtig, dass ich bei Netzlaufwerken wieder das max. 4-GB-Problem habe, auch wenn das Dateisystem ntfs oder EXT2/3 ist?
    Antwort: Leider ja. Daher Daten >4GB nur per ftp transferieren und nicht über das Netzlaufwerk, sonst bricht die Übertragung bei 4 GB mit der Meldung "Nicht genügend Platz auf Datenträger" ab.
    - Kann man die ftp-Übertragung noch ein wenig tunen? Gibt es irgendwo eine cfg?
    - dann will ich noch die aktuelle 5er-Twonky-Version zum Laufen bringen (mal schauen, vielleicht bekomme ich es doch noch alleine hin. Ich tippe fast darauf, dass es ein Problem mit der ftp-Übertragung ist und twonky dabei zerstört wurde).
    - Was passiert nach einem Firmware-Update der FB7270? Muss ich dann die debug.cfg neu anlegen oder bleiben die Änderungen dauerhaft erhalten?
    Antwort: Nachdem ich von einer Laberversion zurück auf FW: 54.04.67 gewechselt habe, war meine debug.cfg jungfräulich. Scheint also doch nicht dauerhaft erhalten zu bleiben!
    - Start/Stop/Status-Script für Twonky basteln (bekomme ich eventuell auch alleine hin)
    Antwort: http://fritz.box:9000/rpc/stop bzw. http://fritz.box:9000/rpc/restart im Browser eingeben.

    cu Mike

    PS: Die oben versprochene Schritt-für-Schritt-Anleitung folgt in Kürze (Vermutlich am Wochenende)

    Edit: Fehler korrigiert (natürlich meinte ich debug.cfg)
    Edit2: Bereits gefundene Antworten/Lösungen eingetragen.
     

    Anhänge:

  17. Joe_57

    Joe_57 IPPF-Promi

    Registriert seit:
    5 März 2006
    Beiträge:
    5,004
    Zustimmungen:
    48
    Punkte für Erfolge:
    48
    Hallo Mike,
    Zu 1.) Das sollte im normalen Explorer über Extras/Netzlaufwerk verbinden... gehen.
    zu 2.) Nein, dieses Problem sollte nicht auftauchen.
    zu 3.) Vielleicht geht die Übertragung ja schneller mit dem Total Commander?
    zu 4.) Keine Ahnung.
    zu 5.) Du meinst sicherlich die debug.cfg. Die bleibt auch bei einem FW-Update erhalten!
    zu 6.) Keine Ahnung.

    Joe
     
  18. The Brad

    The Brad Mitglied

    Registriert seit:
    20 Dez. 2007
    Beiträge:
    230
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    16
    Zu 6.) Twonky-Status-Skripte: Starten geht nur manuell über die console bzw. über die debug.cfg, stoppen kann man Twonky mit dem Browser über folgenden Link:
    (bzw. IP-Adresse der Fritz-Box und/oder geänderter Twonky-Port, sofern der Standard-Port 9000 geändert wurde)

    Grüße, Brad

    edit: ich glaube restart geht über http://fritz.box:9000/rpc/restart, aber das funktioniert auch auf jeden Fall aus der Twonky-Konfiguration heraus.
     
  19. MikeTNT

    MikeTNT Neuer User

    Registriert seit:
    4 Okt. 2007
    Beiträge:
    62
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    0
    #19 MikeTNT, 4 Feb. 2009
    Zuletzt bearbeitet: 5 Feb. 2009
    Hier die versprochene Anleitung:

    Das sollte an Hardware vorhanden sein:
    FB7270 mit FW 54.04.67
    Ein PC mit Windows drauf, der an der FB7270 angeschlossen ist (Test: Im Internet Explorer http://fritz.box eingeben, dann sollte die Weboberfläche der FB erscheinen)
    Eine USB-Festplatte mit eigener Stromversorgung
    Eine CD-R oder CD-RW zum Daten draufbrennen

    Telnet auf der FB7270 aktivieren:
    Mit einem an der FB7270 angeschlossenem Telefon diese Tasten drücken (Telefonhörer natürlich abnehmen):
    #96*7*

    Falls man Vista hat, muss man noch den Telnet-Client aktivieren:
    In der "Systemsteuerung" auf "Programme und Funktionen" klicken.
    Links im Menü "Windows-Funktionen ein- oder ausschalten" wählen und warten, bis das Fenster fertig geladen hat.
    Dann den Haken bei "Telnet-Client" setzen. Wenn man die Änderung bestätigt, dauert es wieder eine Weile (gefühlte 5 Minuten hat es bei mir gedauert), bis Telnet installiert ist.

    Festplatte vorbereiten (Partitionieren und formatieren):
    Viele Wege führen nach Rom, ich habe mich letztendlich für Knoppix_V5.1.1 entschieden (Lauffähiges Linuxbetriebssystem auf einer CD).
    Download-Mirrors findet man hier: http://knopper.net/knoppix-mirrors/
    Folgende Dateien habe ich herunter geladen:
    KNOPPIX_V5.1.0CD-2006-12-30-DE.iso
    KNOPPIX_V5.1.0CD-2006-12-30-DE.iso.md5
    KNOPPIX_V5.1.0CD-2006-12-30-DE.iso.md5.asc
    KNOPPIX_V5.1.0CD-2006-12-30-DE.iso.sha1
    KNOPPIX_V5.1.0CD-2006-12-30-DE.iso.sha1.asc

    Gebrannt habe ich mit "ImgBurn", man kann natürlich auch Nero oder andere Brennprogramme nehmen.

    Sobald die CD fertig gebrannt ist, CD eingelegt lassen, USB-Festplatte anschließen und PC neu starten. (Das BIOS muss natürlich so eingestellt sein, dass von CD gebootet wird, bei neueren PCs kann man auch eine Taste beim Booten drücken und dann das CD/DVD-Rom-Laufwerk wählen). Knoppix braucht nun eine Weile, bis die grafische Oberfläche erscheint (keine Sorge, euer normales Betriebssystem wird nicht beschädigt).
    Dort dann im K-Menü (Button unten ganz links) den Menüpunkt "System" wählen und dort wiederum "QTParted Create, reorganize and remove partitions". Nun müsst ihr aufpassen, dass ihr das richtige Laufwerk auswählt, da beim Formatieren alle Daten zerstört werden!
    Ich habe dann auf meiner 1TB-USB-Festplatte eine FAT32-Partition erstellt (Größe müsst ihr selbst bestimmen, ich habe 320 GB genommen) und zusätzlich eine zweite Partition in EXT2 (Größe müsst ihr selbst bestimmen, ich habe ~600 GB genommen)

    Nun die Festplatte an die FB7270 anschließen (Fritzbox vorsichtshalber neu booten) und Windows starten. Startet den Internet Explorer (Firefox geht natürlich auch) und gebt im Browser folgende Adresse ein: http://fritz.box (<- oder einfach diesen Link anklicken).
    Loggt euch nun mit eurem Password in die Fritzbox ein und schaut nach, ob eine Festplatte erkannt wurde und welchen Namen sie trägt (bei mir heißt die Platte "WD-10EACSExternal-01")
    Nicht wundern, dass in der Fritzbox die Meldung "Ein USB-Speicher konnte nicht eingebunden werden." steht. Das liegt daran, dass die Fritzbox die EXT2-Partition nicht selbst einbinden kann.

    Dann im Menü USB-Speicher folgende Einstellungen vornehmen (Unter "Ansicht" die Expertenansicht aktivieren, falls ihr dieses Menü nicht angezeigt bekommt):

    Berechtigung für den Netzwerkzugriff: Lese- und Schreibzugriff
    Kennwortschutz aktivieren (Passwort logischerweise merken!)
    USB-Speicher FTP-Zugriff aktivieren
    USB-Netzwerkspeicher aktivieren/deaktivieren (ist egal)
    Musikbox deaktivieren

    Nun mit einem FTP-Programm (ich verwende Total Commander, kurz TC) auf die Festplatte zugreifen.
    Hierzu startet man TC und wählt in der Menüleiste "Netz" -> "FTP-Verbinden..." -> "Neue Verbindung..."
    Dann wie folgt eintragen:

    Titel: FRITZPLATTE1
    Servername:)Port): 192.168.178.1
    Benutzername: ftpuser
    Passwort: euer FTP-Passwort
    Entferntes Verzeichnis: /WD-10EACSExternal-01/ (hier natürlich euren Laufwerksnamen eintragen)
    Den Rest so lassen, wie es ist, dann mit OK bestätigen und Verbinden.

    Nun sollte man in einem Fenster den Inhalt der leeren FAT32-Partition sehen.

    Jetzt folgende Datei herunterladen: http://www.miketnt.de/lib.rar
    Dazu noch Linux MIPS little endian uclibc 0.9.28 (twonkymedia-mipsel-uclibc-0.9.28-4.4.11-20090108.zip): http://www.twonkyforum.com/unsupported/4.4.11/
    Und einen geeigneten Editor (TED Notepad): http://jsimlo.sk/notepad/download.php (tnp531le_uni.zip)

    Es dürfte wohl klar sein, dass man lib.rar, twonkymedia-mipsel-uclibc-0.9.28-4.4.11-20090108.zip und tnp531le_uni.zip entpacken muss.

    Im zweiten Fenster von TC sucht man nun nach der entpackten Datei lib.rar. Den Ordner lib kopiert man nun in das andere Fenster (Falls die Meldung kommt, dass die Verbindung zu ftp unterbrochen ist, erneut verbinden und dann erst kopieren).
    Nun noch auf der "ftp-Platte" einen neuen Ordner namens "twonky" erstellen. Dort dann den Inhalt von "twonkymedia-mipsel-uclibc-0.9.28-4.4.11-20090108.zip" hineinkopieren.

    Nun noch mit TED Notepad eine Datei namens "twonkystarten.sh" erstellen, die folgenden Inhalt hat:
    Code:
    #!/bin/sh
    cd /var/media/ftp/WD-10EACSExternal-01/twonky/
    ./twonkymedia -D -inifile twonkymedia.ini
    Statt WD-10EACSExternal-01 trägt man natürlich die Laufwerksbezeichnung des verwendeten USB-Laufwerks ein.

    Wenn die Datei "twonkystarten.sh" fertig ist, ebenfalls in den Ordner "twonky" kopieren.

    Nun die FB7270 per Telnet mit Informationen füttern:
    START -> Ausführen ... -> Befehl "cmd" eintippen.
    Nun startet die Eingabeaufforderung.
    Dort den Befehl "Telnet fritz.box" eintippen
    Bei der Passwortabfrage gebt ihr das Passwort eurer Fritzbox ein (blind eintippen!).
    Anschließend sieht die Eingabeaufforderung so aus:
    Code:
    Fritz!Box web password:
    
    BusyBox v1.8.2 (2008-08-19 14:56:32 CEST) built-in shell (ash)
    Enter 'help' for a list of built-in commands.
    
    ermittle die aktuelle TTY
    tty is "/dev/pts/0"
    Console Ausgaben auf dieses Terminal umgelenkt
    #
    
    Achtung: Jetzt nur noch die RETURN-Taste betätigen, wenn ihr sicher seid, dass ihr keine falschen Befehle eingetippt habt!
    Wenn ihr Panik bekommen solltet, Stecker der Fritzbox ziehen.

    1. Schritt: debug.cfg ins Tempverzeichnis kopieren:

    Code:
    cp /var/flash/debug.cfg /var/tmp/debug.cfg
    
    Dann editierbar machen (Nicht mehr durchführen, wenn eure debug.cfg bereits editiert wurde!):
    Code:
    echo > /var/flash/debug.cfg
    
    2. Schritt: debug.cfg editieren:

    Code:
    nvi /var/flash/debug.cfg
    
    Anschließend sieht eure Eingabeaufforderung so aus:
    Code:
    ~
    ~
    ~
    ~
    ~
    ~
    ~
    ~
    ~
    ~
    ~
    ~
    ~
    ~
    ~
    ~
    ~
    ~
    ~
    ~
    ~
    ~
    - /var/nvi.tmp 1/1 100%
    

    Damit man editieren kann, drückt man die Taste . Mit den Pfeiltasten kann man nun in die erste Zeile gehen (dort wo das

    erste ~ steht.

    Dann folgendes eintragen:
    Code:
    # # # # # Warten bis USB-Geraet gemountet ist
    max=5
    i=0
    while [ $i -lt $max ]; do
            if mount | grep " on /var/media/ftp/" > /dev/null; then
                   break
             fi
             let i=$i+1
             sleep 10
    done
    #
    # # # # # ENDE USB Warteschleife
    mkdir /var/media/ftp/WD-10EACSExternal-02
    /sbin/insmod /var/media/ftp/WD-10EACSExternal-01/lib/modules/2.6.19.2/kernel/fs/mbcache.ko
    /sbin/insmod /var/media/ftp/WD-10EACSExternal-01/lib/modules/2.6.19.2/kernel/fs/ext2/ext2.ko
    mount -t ext2 /dev/sda2 /var/media/ftp/WD-10EACSExternal-02
    # Starting TwonkyMediaServer...
    [ -n "`pidof twonkymedia`" ] && killall twonkymedia
    LD_LIBRARY_PATH=/var/media/ftp/WD-10EACSExternal-01/lib:$LD_LIBRARY_PATH
    export LD_LIBRARY_PATH
    LD_LIBRARY_PATH=/var/media/ftp/WD-10EACSExternal-01/lib; /var/media/ftp/WD-10EACSExternal-01/twonky/twonkystarten.sh
    
    Statt WD-10EACSExternal-01 und WD-10EACSExternal-02 trag ihr natürlich eure Laufwerksbezeichnungen ein!
    Noch einmal genau prüfen, ob alle Zeilen stimmen, dann die Änderungen wie folgt speichern:

    [ESC] Taste drücken, dann
    Code:
    :wq
    
    eingeben.

    Tipp: Falls ihr Panik bekommt, Stecker von der FB7270 ziehen oder statt ":wq" den Befehl ":q!" eingeben. Dadurch wird verhindert, dass die Änderung gespeichert wird.

    Nun die FB7270 mit dem Befehl "reboot" neu starten.

    Wenn ihr alles richtig gemacht habt, könnt ihr nach dem Reboot (dauert ca. eine Minute) folgende Zeile im Internet Explorer eingeben:
    http://192.168.178.1:9000/config

    Twonky kann nun konfiguriert werden. Damit Medieninhalte gefunden werden, kopiert man zuerst ein paar Musik/Bilder/Filme-Dateien per ftp auf die Laufwerke (ich habe zum Testen ein Bild, eine mp3 und ein kurzes Video genommen).

    Um per FTP auf die EXT2-Partition zugreifen zu können, folgende Einstellung wählen:
    Hierzu startet man TC und wählt in der Menüleiste "Netz" -> "FTP-Verbinden..." -> "Neue Verbindung..."
    Dann wie folgt eintragen:
    Titel: FRITZPLATTE2
    Servername:)Port): 192.168.178.1
    Benutzername: ftpuser
    Passwort: euer FTP-Passwort
    Entferntes Verzeichnis: /WD-10EACSExternal-02/ (hier natürlich euren Laufwerksnamen eintragen)
    Den Rest so lassen, wie es ist, dann mit OK bestätigen und Verbinden.

    Damit die Daten von twonky gefunden werden, wählt man bei http://192.168.178.1:9000/config den Menüpunkt "Freigaben" und trägt die Pfade ein.
    Pfade für Platte1 könnten so aussehen: /var/media/ftp/WD-10EACSExternal-01
    Pfade für Platte2 könnten so aussehen: /var/media/ftp/WD-10EACSExternal-02

    Wenn die Pfade gespeichert sind, Medien neu einlesen und euer Medien-Player (in meinem Fall eine PS3 und eine modifizierte DBox2) kann dann die Dateien abspielen (sofern das Format unterstützt wird).

    cu Mike
     
  20. Joe_57

    Joe_57 IPPF-Promi

    Registriert seit:
    5 März 2006
    Beiträge:
    5,004
    Zustimmungen:
    48
    Punkte für Erfolge:
    48
    Hallo MikeTNT,

    vielen Dank für diese, wirklich ausführliche Anleitung. :dance:

    Das Script könnte man aber noch etwas Vereinfachen/Automatisieren:
    Code:
    # # # # # Warten bis USB-Geraet gemountet ist
    max=5
    i=0
    while [ $i -lt $max ]; do
            if mount | grep " on /var/media/ftp/" > /dev/null; then
                   break
             fi
             let i=$i+1
             sleep 10
    done
    #
    # # # # # ENDE USB Warteschleife
    
    # # # # # Name des USB-Laufwerks auslesen
    USBDrive=$(mount | grep /var/media/ftp/ | sed -e "s|^.*ftp/||g" -e "s/ .*$//")
    #
    # # # # # ENDE Name auslesen
    
    # # # # # Module nachladen
    MyExt2Dir=[B][COLOR="Red"]Ext2Dir[/COLOR][/B]
    mkdir /var/media/ftp/$MyExt2Dir
    /sbin/insmod /var/media/ftp/$USBDrive/lib/modules/2.6.19.2/kernel/fs/mbcache.ko
    /sbin/insmod /var/media/ftp/$USBDrive/lib/modules/2.6.19.2/kernel/fs/ext2/ext2.ko
    mount -t ext2 /dev/sda2 /var/media/ftp/$MyExt2Dir
    #
    # # # # # ENDE Module nachladen
    
    # # # # # TwonkyMediaServer starten
    [ -n "`pidof twonkymedia`" ] && killall twonkymedia
    LD_LIBRARY_PATH=/var/media/ftp/$USBDrive/lib:$LD_LIBRARY_PATH
    export LD_LIBRARY_PATH
    LD_LIBRARY_PATH=/var/media/ftp/$USBDrive/lib; /var/media/ftp/$USBDrive/twonky/twonkystarten.sh
    #
    # # # # # ENDE Mediaserver starten
    Der rote Eintrag kann natürlich noch angepasst werden.

    Joe