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[HowTo]:Portierung der Festnetz-Rufnummer zu VoIP Providern

Dieses Thema im Forum "Grundsätzliches" wurde erstellt von voipd, 11 Jan. 2006.

  1. franzose

    franzose Neuer User

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    Danke schonmal. Habe jetzt bei QSC nachgeschaut, die bieten das auch an. Leider auf 4 Rufnummern begrenzt (???). Hat da jemand Erfahrungen, ob man dort auch mehr hinportieren kann? Hier im Forum wurden nur abstruse Konstrukte mit mehreren Accounts genannt....
     
  2. voipd

    voipd IPPF-Promi

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    Habs mal geaendert.

    Zu QSC von hier: Leistungsbeschreibung IPfonie basic

    [Accountpaket 10 kostet 35 Euro/Monat]

    Ob du bei portierten Rufnummern fuer jede Rufnummer einen Account kostenlos bekommst solltest du mit QSC klaeren.

    voipd.
     
  3. franzose

    franzose Neuer User

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    Ok, das was du dort zitierst, sind die Geschäftskundenprodukte (www.qsc.de), nicht die Privatkundentarife (www.q-dsl-home.de). Das hat gleich mehrere Nachteile:Zum einen können Privatkunden diesen Tarif gar nicht buchen und zum anderen sind die Tarife natürlich auch extrem teuer.
     
  4. voipd

    voipd IPPF-Promi

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    #24 voipd, 20 Jan. 2006
    Zuletzt bearbeitet: 20 Jan. 2006
    Ok, stimmt. :-?

    Ich habe gerade versucht bei QSC zu hantieren. Es lassen sich nur 4 Rufnummern bestellen (03221), wobei diese dann durch portierte Rufnummern ersetzt werden koennen.

    Dabei wird das angezeigt:
    (Rechte Spalte enthaelt in der DropDownBox die max. 4 erstellten 03221 Rufnummern)

    Weiterhin steht in der ipfonie_privatfaq viele interessante Dinge die man nachlesen sollte, unter anderem dies:

    Interessant sind die beiden angehaengten Dokumente. Das (universal?) Portierungsformular laesst mehr als 10 Rufnummern zu, was aber nicht bedeuten soll, dass es auch geht. Interessanterweise wird nirgendwo darauf hingewiesen, dass man auf dem Portierungsformular den Punkt "Restliche MSN kuendigen" ankreuzen muss oder gehen die davon aus, dass eh niemand mehr als 3 MSNs hat?

    Ruf die einfach mal an und Frage wie die sich das vorstellen, mehr hab ich nun wirklich nicht. :)

    Als Anhang:
    QSC Kundeninfo Portierung
    und
    QSC Portierungsformular

    voipd.

    PS: Ich bin mit meinen 7 portierten Rufnummern zufrieden. :)
     

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  5. franzose

    franzose Neuer User

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    Ja, danke. Das macht mir erst einmal mut. Ich habe denen jetzt schon eine E-Mail gesendet. Mal sehen, was die mir dort antworten (habe immer gerne alles schriftlich). ;)
     
  6. mettwurscht

    mettwurscht Neuer User

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    Könnte von mir stammen. Ich habe eine einzige MSN aus einem T-Com-ISDN-Anschluss zu Genion portiert. Völlig problemlos. Auf das Portierungsformular hab ich dick und fett geschrieben, dass nur die Nummer portiert, nicht aber der Anschluss gekündigt werden soll.

    Jetzt steht die Portierung dieser Genion-Nummer zu Arcor und die Vergabe einer neuen Genion-Nummer an. Da bin ich mal gespannt... Weiß zufällig jemand, wo es ein Blanko-Portierungsformular gibt, in das ich die beiden Netzbetreiber und die Portierungskennung eintragen kann?

    Edit: Da ist ja eines. Nur leider mal wieder kein Blanko. Naja, dafür ein doc.


    Mett
     
  7. pulga10

    pulga10 Neuer User

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    Portierung von Rufnummern von Hansenet nach Dus.net kostet bei Hansenet nichts, wenn man Kunde bleibt und wieder einen DSL-Anschluss (mit neuer ´Dummy-´ Rufnummer) beauftragt. Dus.net berechnet pauschal 30 Euro für den Import.
     
  8. Ghostwalker

    Ghostwalker IPPF-Promi

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    @mettwurscht: Wo ist denn "da"?
     
  9. jesko

    jesko Mitglied

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    #29 jesko, 12 Nov. 2006
    Zuletzt bearbeitet: 19 Jan. 2007
    Alternativ-Verfahren bei Wechsel des Netzbetreibers mit Rufnummern-Portierung



    Ich glaube, daß die Probleme im Zusammenhang der Telefonnummern-Portierung (auch Rufnummern-Mitnahme genannt) von voipd in den o.g. Punkten 2.2. und 2.3. korrekt dargestellt wurden. Nur wurde in seinem HowTo begrifflich nicht ausreichend zwischen den beiden Willenserklärungen:

    (a) Kündigung des Vertragsverhältnisses
    (b) Portierungs-Auftrag

    unterschieden.

    Beide muß der Kunde ohnehin abgeben.

    Nun meint voipd wie meistens auch die Netzbetreiber, die eine Kündigung direkt vom Kunden erhalten, daß dadurch die Rufnummern verloren gingen. Entsprechend rät er, wie in seinem HowTo, unter den Punkten 2.2., 2.3. ausgeführt, zu verfahren.

    Die damit typischerweise einhergehenden Nachteilen hat er auch dargestellt. Zusammengefaßt sind dies:

    1) die Erklärungen (a) und (b) erfolgen durch den neuen Netzbetreiber u.U. nicht rechtzeitig, so daß sie zum Vertragsende wirksam werden. Es entsteht eine nervige Unklarheit, zu welchem Termin die Kündigung nun eigentlich beim alten Netzbetreiber ankam.

    2) der Kunde erhält vom bisherigen Netzbetreiber als eigentlichem Adressaten seiner Erklärungen auch keine Empfangsbestätigung über den Erhalt der Erklärungen nach (a) und (b).

    Kommentar:

    Die Koppelung der beiden Willenserklärungen nach (a) und (b) im Wege eines dementsprechenden Auftrages an den künftigen Netzbreibers ist rechtlich nicht notwendig.

    So funktioniert das

    Alternativ-Verfahren beim Wechsel des Netzbetreibers mit Portierung der Rufnummern im Ortsnetz

    Man kann den Beteiligten (altem und neuem Netzbetreiber) gegenüber alle notwendigen Willenserklärungen selbst abgeben, also Kündigung (a) und Portierungsauftrag (b) an alten Netzbetreiber, Auftrag für einen neuen Telefonanschluß an den neuen Netzbetreiber unter der auflösenden Bedingung, daß der Portierungsauftrag (b) an ihn erfolgreich verlaufen wird. An sich ist diese auflösende Bedingung selbstverständlich, aber die schriftliche Aufnahme in den Anschluß-Auftrag schadet auf keinen Fall.

    Hinsichtlich der Zeitläufte muß man aber genau rechnen und deshalb neben der Kündigung (a) die Aufträge nach (b) an die Beteiligten rechtzeitig stellen.

    Und zwar ist folgendes zu beachten:

    - die Verpflichtung zur Portierung der Telefonnummern des Kunden besteht nach § 46 TKG

    - die Beteiligten Netzbetreiber haben für die eigentliche Portierung maximal 31 Tagen Zeit

    - jeden Monat gibt es nur einen Stichtag (jeweils am Monatsende), zu dem jeweils ein Portierungsauftrag des neuen Netzbetreibers an den alten gerichtet werden kann. Die Details dieses Vorgangs sind aber für den Kunden ohne Bedeutung.

    Selbstverständlich muß man gegenüber dem alten Netzbetreiber nicht nur die Kündigung des Vertrages nach (a) (zum Ablaufdatum der festen Vertragszeit und unter Einhaltung der maßgeblichen Kündigungsfrist) sondern auch gleichzeitig erklären - nach (b), daß man die eigenen (ja - die gehören dem Kunden) Telefonnummern behalten will und deshalb den Auftrag zur Mitwirkung an der Portierung erteilt.

    Der Hinweis auf § 46 TKG schadet hier auf keinen Fall. Wegen der Beweispflicht des Kündigenden müssen beiden Erklärungen zusammen mit Einschreiben - Rückschein (oder durch Übergabe des Schreiben an die Geschäftsstelle gegen Empfangsquittung auf der Briefkopie) erfolgen.

    Im formularmäßigen Auftragsformular des neuen Netzbetreibers streicht man den darin enthaltenen Kündigungsauftrag durch und erteilt nur den Portierungsauftrag unter Vorlage einer Kopie des Kündigungsschreibens an den alten Netzbetreiber.

    Wer 's nicht glaubt, der richte bitte seine kritischen Nachfragen schriftlich gleich an die richtige Stelle:

    verbraucherservice@bnetza.de

    -Jesko

    P.S. Neue Überschrift "Alternativ-Verfahren ..." hinzugefügt.
     
  10. voipd

    voipd IPPF-Promi

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    Ich danke fuer die ausfuehrliche Erklaerung :!:

    Mit diesem Verfahren versuche ich gerade GMX Rufnummern zu portieren.

    voipd.
     
  11. daemonb

    daemonb Neuer User

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    Mal andersherum....

    Ich habe vor demnächst in einen neuen Vorwahlbereich zu ziehen. Ich bin nun allerdings derzeit 1und1 Kunde, was bedeutet, dass meine Nummern nicht portierbar sind. Da meine Vertragslaufzeit allerdings noch etliche Monate laufen wird, bin ich noch gebunden. Gibt es einen Anbieter, welcher mir zumindest solange für einen einmaligen obulus portierbare Nummer zuteilen würde. Welche ich mir optimalerweise noch nach Schönheit aussuchen kann?
    Oder werde ich automatisch in ein weiteres Vertragsverhältnis gezwungen?

    danke

    DaemonB
     
  12. Ghostwalker

    Ghostwalker IPPF-Promi

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    Moin DaemonB,
    sobald Du in einen neuen Vorwahlbereich ziehst, verlierst Du ausnahmslos alle Rufnummern des alten Vorwahlbereichs. Ist durch den zwingenden Ortsnetzbezug von Festnetzrufnummern vorgegeben. Da kann kein Anbieter was machen.
    Nach dem Umzug kannst Du Dir aber von 1&1 vier neue Festnetznummern zuteilen lassen, auch wenn Du vorher schon vier hattest. Du kannst Dir also bedenkenlos Nummern von 1&1 geben lassen.

    Übrigens sind auch die von 1&1 vergebenen Festnetznummern portierbar - damit erfüllen sie eine gesetzliche Vorschrift (§46 Abs 1 TKG).

    Grüße Dirk
     
  13. Ghostwalker

    Ghostwalker IPPF-Promi

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    Ort:
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    @Daemonb: Doppel- und Dreifachpostings derselben Frage bitte unterlassen. Daher: alles zu seiner Frage weiter im verlinkten Thread.
     
  14. jesko

    jesko Mitglied

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    #34 jesko, 18 Jan. 2007
    Zuletzt bearbeitet: 19 Jan. 2007
    Das von mir weiter oben angegebene - und inzwischen bekannte - Alternativ-Verfahren beim Wechsel des Netzbetreibers im gleichen Ortsnetz habe ich erfolgreich getestet

    Das ging aber auch nicht ohne Überwindung von anfänglichen Widerständen der beteiligten Netzbetreiber (des "neuen" und des "alten"). Die waren allerdings unterschiedlicher Art und von unterschiedlicher Stärke.

    Der neue wollte erst nicht, weil ihm das Verfahren nicht bekannt war. Dann wollte er - zwar skeptisch und erst, nachdem ich meinen Standpunkt erklärt hatte.

    Auf meine Kündigung beim alten behauptete dieser, das ginge nicht, meine Telefonnummern gingen bei einer Kündigung, die ich selbst an ihn direkt richte, verloren. Nichts von Bestätigung oder Negierung der Kündigung selbst!

    Die an den alten gerichtete Absicht des neuen, meine Telefonnummern zum beanbsichtigten Kündigungstermin übernehmen zu wollen, negierte aber der alte dem neuen gegenüber mit einem ganz anderen Grund, nämlich ich könnte erst frühestens 5 Monate später als beabsichtigt kündigen.

    Auf diese Erklärung hin stornierte der neue meinen Auftrag.

    Ich erklärte dann dem alten, daß ich unter Aufrechterhaltung meiner Kündigung zum beabsichtigten Termin nun auch zusätzlich und hilfsweise zu dem späteren Termin kündige. Außerdem erklärte ich ihm mit Hinweis auf beweisbare Tatsachen, warum seine Auffassung von der Kündigungsmöglichkeit rechtlich unwirksam ist und auch die möglichen Konsequenzen seiner Weigerung, den beabsichtigten Kündigungstermin zu akzeptieren.

    Gleichzeitig erteilte ich dem neuen ein zweitesmal einen mit dem ersten identischen Auftrag (den der alte bereits einmal abgelehnt hatte).

    Erst knapp 4 Wochen nach meiner Erklärungsfrist, die ich ihm gesetzt hatte, hat der alte den von mir beanspruchten Kündigungstermin akzeptiert und ausdrücklich die Übergabe meiner Telefonnummern an den neuen zugesagt.

    Man sieht, daß das Alternativ-Verfahren mit zu erwartenden Nachteilen verbunden ist. Man muß sich eben um alles selbst kümmern - und das geht natürlich alles nur schriftlich.

    -Jesko
     
  15. AndreasR

    AndreasR Neuer User

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    Hallo,

    habe eben eine erfolgreiche Portierung von Versatel zu dus.net hinter mir. Alle 10 Nummern (ursprünglich Telekom) wurden portiert. AWar etwas hakelig, weil Versatel die Sonderkündigung wegen Umzug verbummelt hatte, ich war insgesamt 5 Tage nicht erreichbar. Aber nun, besser als nichts.

    Hinwesi: Bei dus.net kann man pro Kundenkonto bis zu fünf SIP-Konten einrichten und dann im Web-Frontend einstellen, welche Nummern auf welches SIP-Konto geleitet werden sollen. Kundenkonten mit Grundgebühr dürfen noch mehr SIP-Konten enthalten.

    Gruß
    Andreas
     
  16. spockie

    spockie Neuer User

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    Preise Rufnummernportierung DTAG

    Hallo,

    für alle die es interessiert, hier der aktuelle Link zu den Preisen der Wegportierung von T-Com:
    http://www.t-com.de/dlp/agb/31126.pdf

    Analoganschluß: 6,92 EUR / Nummer
    ISDN: 8,10 EUR / 1. Nummer + 0,42 EUR je weitere Nummer

    Wenn Zeit ist, kann das gerne eingepfegt werde. Ansonsten super Übersicht!

    Gruß,
    spockie
     
  17. florianr

    florianr Aktives Mitglied

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    Ich habe jetzt zwei Verträge mit MVLZ und automatischer Verlängerung gekündigt und portiert (einmal Arcor -> netcologne, einmal netcologne -> T-Com) in beiden Fällen habe ich das gleiche vorgehen gewählt, das jeweils funktioniert hat, wobei die Portierung zu T-Com am einfachsten war:
    1. Kündigungsschreiben an Anbieter fristgerecht (3 Monate vor Ablauf der MVLZ) abgesendet, mit folgendem Hinweis an den Anbieter:
    1. Kündigung fristgerecht zum nächst möglichen Termin
    2. Hinweis auf den Wunsch die Rufnummern zu einem anderen Anbieter zu portieren
    3. Habe ich mich einverstanden Erklärt, dass zum Zwecke der Portierung/Neuschaltung der Anschluss vor Ablauf der MVLZ abgeschaltet wird, unbeschadet des Zahlungsanspruchs des bisherigen Providers
    4. Bitte mit dem neuen Anbieter zu kooperieren und im Falle, dass Portierung technisch erst nach Kündigungstermin möglich ist, den Anschluss weiter geschaltet lassen, bei anteiligem Entgeldanspruch.

    Dann ca. 1 1/2 Monate vor Kündigungstermin Portierungsauftrag an neuen Anbieter abgesendet, mit Verweis auf den Kündigungstermin.

    Im ersten Fall gab es dann tatsächlich Probleme, weil Netcologne erst eine Woche nach der Abschaltung durch Arcor hätte schalten können. Aber Arcor hat (s.o. 4.) den Anschluss bis zu diesem Termin geschaltet gelassen, so dass die Portierung klappte.

    Im 2. Fall war es gar kein Problem, T-Com hat die Umschaltung zum Stichtag der Kündigung vorgenommen.

    Von einem Widerruf der Kündigung würde ich in jedem Fall absehen, zumindest, wenn die Kündigungsfrist um ist. Hier würde ich entsprechend dem oben geschriebenen vorgehen und den alten Anbieter mit einem entsprechenden Schreiben vom Portierungswunsch in Kenntnis setzen.

    Das ist mitlerweile auch im FN nicht mehr so, mindestens einen Monat nach Abschaltung hat man Zeit eine Portierung zu veranlassen.
    Den Verweis auf eine entsprechende Änderung finde ich im Moment allerdings nicht.
     
  18. philipp73

    philipp73 Neuer User

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    Portierungsauftrag nach Kündigung

    Hallo,

    erstmal vielen Dank für die vielen nützlichen Infos hier.

    Ich möchte auch versuchen, eine Rufnummer von der Telekom (und auch eine zweite von freenet iphone) nach einer bereits erfolgten Kündigung zu portieren. Die Rufnummern sind bis Ende des Monats noch aktiviert.

    Wenn ich diesen Thread richtig verstanden habe, sollte ich mich nach der sog. "alternativen Methode" richten, also alle Beteiligten selbst anschreiben. Wie formuliere ich dabei das Schreiben an den alten Netzbetreiber? Wäre folgendes OK?

    Reicht das?
    Grüße, Philipp
     
  19. florianr

    florianr Aktives Mitglied

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    @Philipp
    Das reicht, entscheidend ist aber vorallem, dass der aufnehmende Netzbetreiber dem abgebenden Netzbetreiber rechtzeitig den Portierungsauftrag übermittelt.
    Alles andere sollte dann funktionieren.
     
  20. Timmbo

    Timmbo Aktives Mitglied

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    Portierung Österreich

    Hi,


    folgendes ist dazu zu sagen:

    In Österreich muss ein geografischer Netzabschluss vorhanden sein(bei geo Nummern wie z.B. 01 für Wien), damit portiert werden kann, im klartext heist das, dass der VoIP-Provider selbst auch einen Internetanschluss bereitstellt, oder eben eine Vereinbarung mit dem jeweiligen ISP besteht.
    Zweitens ist i.d. Regel jedoch selten, somit wäre es falls der Provider das trotzdem macht, nicht rechtskonform und die Rufnummer kann u.U. dann weg sein, also der Geschädigte ist dann der Rufnummerninhaber.
    Bei nicht Geonummern wie z.B. 0720 oder 0780 ist das nicht so, diese können auch ohne geografischem Netzabschluss portiert werden.
    Habe gerade einen VoIP-Provider beauftragt meine 0720iger von Sipgate zu sich zu portieren. Der Termin ist der 1.Juni bin ja gespannt ob das dann auch klappt. Werde es dann berichten.

    Grüße


    Timm