[Problem] Indoor Versorgung DSL - kein VDSL - kein Vectoring

Bahama

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Hallo,

es geht mir um einen Meinungsaustausch zu dem Thema und wie andere Betroffene damit umgehen, konkrete Lösungsansätze und Vorgehensweisen.

Kurz für Unbedarfte:
VDSL Kunden, welche direkt aus (bestehenden) Vermittlungsstellen mit DSL/VDSL versorgt werden, können kein Vectoring erhalten. So kommt es auch mitten in ansonsten bestens versorgten und mit Outdoor DSLAMs aufgerüsteten Städten vor, dass man im schlechtesten Fall bei DSL oder VDSL 25 "light" gefangen ist, also noch nicht mal das mit voller Geschwindigkeit hat.

Alle Versuche das zu ändern oder anzustoßen sind bei mir gescheitert. Die ganze Stadt wurde durch die Telekom mit Vectoring ausgestattet worden, die Bereiche um die alten Vermittlungsstellen sind außen vor und Diejenigen an den jeweiligen Kabelenden die Gelackmeierten, auch für zukünftige Geschwindigkeitszuwächse.

Aus meiner Sicht gibt es nur 2 Ansätze, das für die langsamsten Anschlüsse kurzfristig zu ändern:

- Die Anschlüsse an den Kabelenden werden auf benachbarte neu Outdoor DSLAMs umgeswitcht
- Kabelwege werden verkürzt, durch Schaltung oder Neuverlegung

Das beides kostet ist ja klar, aber die Bundesregierung will ja "50.000 für Alle"...

Wer ist von so einer Situation auch betroffen und was habt ihr unternommen bzw. zu hören bekommen hinsichtlich Lösungen?
 
Zuletzt bearbeitet:
An der 550m Nahbereichsgrenze um HVt. wird sich 1. in absehbarer Zeit nichts ändern (somit dort auch kein FTTC-Ausbau), 2. ist Vectoring über HVt. ebenfalls aus regulatorischer Sicht nicht absehbar (auch wenn es keine Kollokationsanbieter im HVt. gibt) und 3. wird man sich m.E. hüten die bestehenden Kabel anzufassen bzw. aufwendig neuzuverlegen, wenn die Nachfrage bzw. der Bedarf wirklich einmal da sein sollte (ist er in der Masse noch nicht und um ehrlich zu sein gibt es derzeit noch dringendere Baustellen was die Breitbandversorgung betrifft) wird man in diesem Zuge anstatt Kupfer wohl lieber gleich Glasfaser legen wollen, ob als FTTdp, FTTB oder FTTH sei mal dahingestellt (derzeit ist aus regulatorischer Sicht imho wohl nur FTTH in der Nahbereichgrenze zulässig, evtl. auch noch FTTB).

Ich sehe 2 (vorübergehende) Alternativen bzw. Lösungen für das "Problem":
  1. Telekom Hybrid ("Magenta Zuhause Hybrid S" mit Speedoption M oder L oder "Magenta Zuhause Hybrid M" wenn VDSL25 verfügbar ist)
  2. In der Stadt sind in den HVt. i.d.R. Kollokationsanbieter vorh., also wäre evtl. ein "OpenEnd" VDSL2-Profil (vielleicht sogar das 100MBit/s-Profil) über Easybell @ Telefonica (noch) eine Alternative.
 
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