Inhouse Telefon über WLAN

pemberton

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Hallo,

ich habe bisher noch keine Erfahrungen mit VoIP gemacht und benötige ein bisschen Hilfe.

Ich würde gerne von einer analogen Nebenstelle das Signal über WLAN in ein anderes Haus bringen und dort wieder an ein analoges Endgerät anschließen. Ich bin also auf der Suche nach einem Adapter, der das Telefonsignal in ein IP Signal wandelt und wieder zurück.

Es geht mir also zunächst nicht darum über das Internet telefonieren zu können, sondern "Hausintern". Ich habe beide Häuser über WLAN verbunden um den DSL-Anschluß zu teilen, und wollte nun an eine Nebenstelle vom ersten Haus eine Nebenstelle im zweiten Haus anschließen.

Die WLAN-Verbindung hat 54 MBit/s

Für einen Hinweis ob das überhaupt möglich ist, bzw. wie ich das realisieren kann wäre ich sehr dankbar.

Viele Grüße

pemberton
 
Hallo,

warum so umstandlich.

Man nehme einfach eine analoges DECT-Telefon oder ein ISDN-DECT-Telefon, z.B Siemens Gigaset 255 ISDN, welches an eine Fritzbox 7170 im Haupthaus (DSL-Anschluss) angeschlosssen wird und im Nebenhaus wird das Signal der DECT-Station über DECT-Telefone empfangen. Sollte die Entfernung grösser sein und ein DECT-Verbindungsverlust eintreten, so kann auch ein DECT-Repeater verwendet werden. Über die Siemens SX255ISDN kann man auch über VoIP telefonieren, wenn man in der FritzBox 7170 einen VoIP-Provider eingerichtet hat. Die VoIP-Nummer wird bei der SX 255 ISDN als zusätzlich MSN eingegeben (max. 10 MSN nutzbar).

Zusätzlich lassen sich in der SX255ISDN auch die Nutzer/Anschlüsse einzeln per USB-Anbindung oder über den M34-USB-Stick konfigurieren.

Es gibt auch bei Euracom eine Stromnetzgebundenen DECT-Adapter, an den man analoge Telefone anschliessen kann und für längere Entfernungen gibt es die Disty-Box als DECT-Repeater.

Mit dieser Kombination wird auch die Bandbreite der WLAN-Verbindung nicht beschnitten.

Schönen Gruss noch,

Augustine
 
Hallo,

vor genau dem Problem stehe ich momentan auch.

Via Richtfunk (~350m) ist DSL auch im Hof verfuegbar (ein DECT
Repeater scheidet aus). Um Kosten zu sparen, soll der
analoge Festnetz-Anschluss durch VOIP ersetzt werden.
Softphone funktioniert einwandfrei. Es soll aber auch ohne Rechner gehen.

Im Hof ist momentan eine Gigaset DECT Basis angeschlossen (2015).
Ich liebaeugel ja mit einer Gigaset S450 IP, weil man damit angeblich
mehrere Nummern haben kann, die man den Mobilteilen zuordnen kann.
Allerdings hab' ich in der Anleituing nichts gefunden, dass man
abweichende Ports verwenden koennte. Den 5060'er Port verwendet
schon die Fritz!Box im "Haupthaus".

So viele Geraete scheint es nicht zu geben, die alles erfuellen:
- mehrere SIP-Nummern
- STUN, Port konfigurierbar (geeignet fuer Betrieb hinter Routern mit NAT)
- mehrere TAE-Ausgaenge

Was wuerdet Ihr mir empfehlen?
- Gigaset S450 IP
- Grandstream HT 496
- Netgear TA612V

Funktioniert die S450 IP hinter einem VOIP-Router?

Wuensche Euch noch ein gesundes Neues Jahr,
Uwe
 
Hallo Uwe,

ganz klar ist mir das nicht was du willst.

Grundsätzlich kannst du das aber mit den richtigen Geräten machen.


Z.b. im Haupthaus einen Lancom VoIP Router mit WLAN nutzen. Per WLAN dann rüber ins andere Gebäude. Dort hast Du einen AP z.B. auch Lancom der dann auf einen Switch geht. Hier schliesst du per ATA das analoge Telefon und den Internetrechner an.

Der ATA Adapter z.B. eine Fritz Box oder Grandstream meldet sich an dem Lancom Router an. Der Lancom ist sein eigener SIP Proxy und Gateway. Im Haupthaus kannst Du z.B auch per ATA wieder ein analoges Gerät anschliessen und dann Durchwahl bzw. IP Adresse direkt anrufen.

Es gibt viele Möglichkeiten das zu lösen.


Thorsten
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Wlan-Handsets haben gegenüber normalen Schnurlostelefonen einige Nachteile, wie geringere Auswahl an Gerätetypen, geringere Akkulaufzeit (insbesondere Standby), selten normale Akku's, sondern "Spezialzellen", höhere Störempfindlichkeit durch andere Funkübertragungen (Bluetooth, Video, weitere WLAN etc)...
 
Hallo Thorsten,

vielen Dank fuer die schnelle Antwort!

ganz klar ist mir das nicht was du willst.
Momentan sieht's so aus:

Im Haupthaus (HH) ist eine Fritz!Box 7170. Die versorgt die Telefone im
HH mit VOIP und ein Laptop via WLan mit DSL. An der Box haengt auch
eine Tuerfreisprecheinrichtung (TFE) und ein anderer Access-Point,
der via Richtfunk-Antenne den Hof versorgt.

Im Hof ist ein AP der gleichen Marke. An dem AP im Hof haengt ein Switch.
An dem Switch wuerde ich nun irgendeine ATA-Box anschliessen und (wenn
alles funktioniert), den analogen Anschluss im Hof kuendigen.

Der ATA Adapter z.B. eine Fritz Box oder Grandstream meldet sich an
dem Lancom Router an. Der Lancom ist sein eigener SIP Proxy und
Gateway.
Das waer' natuerlich eine Moeglichkeit. Aber so ein Lancom-Router
mit SIP-Proxy ist nicht gerade ein Schnaeppchen und davon braeuchte
ich dann zwei, oder?! Falls DSL ausfaellt, liesse sich
damit dann auch ein analog-Fallback (ueber das HH) realisieren?
Kommt der Lancom-Router auch mit TFE klar?!

Es gibt viele Möglichkeiten das zu lösen.
Stimmt natuerlich. Ich such' nur die einfachste und guenstigste,
bei der die TFE geht, zwei Telefone (mit jeweils eigener Nummer)
im Hof angeschlossen werden koennen und mit der
vorhandenen Konfiguration klarkommt.

Gruesse, Uwe
 
Hallo Uwe,

also im HH setzt du z.B. einen Lancom 1823 ein.

Anschlüsse 1823:

- VoIP-Vermittlungsfunktionen für ISDN-, Analog- und SIP-Teilnehmer
- Analoger Amtsanschluss, kombiniert mit einem konfigurierbaren ISDN-Port (TE/NT)
- Zwei a/b-Ports für analoge Nebenstellen oder kleine analoge TK-Anlage
- SIP-Proxy zur Anmeldung bei Providern und übergeordneten VoIP-TK-Anlagen
- SIP-Gateway mit transparenter Wandlung zwischen SIP, ISDN und Analog-Telefonie
- Intelligentes Call-Routing und Rufnummernumsetzung
- Interner ISDN-Port im NT-Modus mit schaltbarem Life-Line-Support (Backup über ISDN-Amt)
- Stateful-Inspection-Firewall und VPN-Gateway
- WLAN Router für 54/108 Mbit/s im 802.11a/b/g-Standard

An dieses Gerät schließt du einen Switch für die VoIP Geräte an. Eine vorhandene AVM Box nutzt du als TFE ATA Box, da der Lancom keine TFE unterstützt.

Dann schließt du an dem zweiten Ethernetport am Lancom 1823 einen weitere Lancom AP wie z.B. einen L-54ag an. An diesen AP schließt du eine Richtfunkantenne für 5 GHz an.


Auf der anderen Seite steht der gleiche AP auch mit Richtfunkantenne. An diesem AP kommt wieder ein Switch und dann eine AVM ATA Box für das Telefon.


Nicht billig aber das Beste was du bekommen kannst.

Thorsten
 
Hallo,

Thorsten, die Loesung ist mit Sicherheit das Beste, was man sich
vorstellen kann. Leider ist sie mir um ein vielfaches zu teuer.

Ich liebaeugel ja immernoch mit dem Gigaset S450 IP. Allerdings
kann ich nirgends finden, ob man den Port aendern kann. Wenn 5060
fest eingestellt ist, dann sieht's natuerlich duester aus. Firmware
patchen wird auch nicht so einfach sein (Checksumme).

Vorteil von der Loesung waere, dass sie gerade 'mal um die 100 Euronen
kostet, und bestehende Mobilteile angemeldet werden koennen.

Gruesse, Uwe
 
Hallo,

ich habe mittlerweile eine für mich recht einfach Möglichkeit gefunden eine Nebenstelle per WLAN in ein anderes Haus zu beamen.

Ich habe eine OpenCom 150 TK-Anlage. Die hat die Möglichkeit bis zu 4 IP-Geräte anzuschließen. Die Geräte werden mit dem lokalen Ethernet verbunden in dem auch die die TK-Anlage hängt. Nun gibt man den IP-Endgeräten die IP-Adresse der TK-Anlage und schon wählen sich die Geräte ein und stehen als ganz normale Nebenstelle zur Verfügung.

Die Geräte sind zwar nicht ganz billig, (OpenPhone 65 IP) aber dafür habe ich ein komplettes Systemtelefon mit allen Möglichkeiten.

Es gibt dafür auch Dect-IP-Stationen. Aber die sind mir noch zu teuer.

Viele Grüße

Thorsten
 
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