[Erledigt] Instabile Leitung durch (vermutlich) zu hohe Geschwindigkeit

Als Vodafone Kunde garnicht. Das muss VF für dich machen.
Das war mir klar.
Aber das wird vermutlich eher nicht passieren. Die werden vorher eher auf einen Nachlass um x% oder Sonderkündigung eingehen.
 
So wie ich die Reaktionen hier deute, gibt es keine eindeutige Richtung, die in Frage kommt und es könnte von, bis alles sein.

Demnach bin ich so schlau wie vorher.

Nicht dass ich eure Hinweise und Tipps nicht schätze, aber ich hatte mir eindeutigere Hinweise erhofft.

Dann werde ich wohl erstmal bei meiner primären Strategie bleiben und die Leitung auf knapp 60 drosseln (lassen) und dann mal sehen, wie stabil das Ganze dann ist.

Sollte es dann immer noch Abbrüche geben, muss ich weiter mit den von euch gegebenen Tipps experimentieren. Danke dafür!
 
Der Einbruch im Frequenzbereich unterhalb 500 kHz ist häufig auf externe elektromagnetische Einflüsse zurückzuführen.
Dieser Einbruch ist normal bei VDSL.
Bei ADSL (16 MBit/s Downstream) endet dort der Frequenzbereich. Ich kenne kein Spektrum, bei dem dieser Einbruch komplett fehlt; bei kürzeren Leitungen ist der Einbruch weniger stark ausgeprägt, aber vorhanden.

Möglicherweise die momentane Hitze (ca. 70m der 490m langen Leitung laufen über Oberleitung).
490 Meter? Das ist mehr als grenzwertig für 100 MBit. Kein Wunder, daß es von der Telekom nur 50MBit gab.
Die versprochenen 100 MBit in Vergleichsportalen oder von anderen Anbietern sind Marketing-Sprech - beachte das "bis zu".
Außerdem dürfte immer noch die Telekom die Partei sein, die die Leitung bereitstellt. Die Info gibt's in der DSL-Übersicht, Punkt "Line-ID:". Steht dort u.a. "DTAG", hat sich an Deinem Anschluß physisch nix geändert.

Du kannst in den DSL-Einstellungen, Karte "Störsicherheit" den Slider einen oder zwei Punkte Richtung "Stabilität" verschieben. Das reduziert zwar die Down-Rate noch mehr, sollte aber eine stabilere Leitung bringen.
Falls irgendwann die 80 MBit-Drossel wieder rausgenommen wird, kannst Du versuchen Deine Verbindung wieder Richtung "Performance" zu verbessern.

Viel Hoffnung kann ich Dir aber nicht machen - das Problem ist hier die wirklich lange Leitung.
Zum Vergleich: Meine Fritz!Box zeigt aktuell ca. 368 m Leitungslänge und ca. 111 MBit/s Leitungskapazität im DL an.
 
Dieser Einbruch ist normal bei VDSL.
Alles klar.
Für mich hat es hier eben den Anschein gemacht, dass sich das Spektrum dahingehend verschlechtert hat, als dass da jetzt plötzlich noch die kleinen, aber tiefen, zackigen Einkerbungen noch dazu kamen.

490 Meter? Das ist mehr als grenzwertig für 100 MBit. Kein Wunder, daß es von der Telekom nur 50MBit gab.
Von der Telekom hätte es auf Wunsch auch eine 100er Leitung gegeben bzw. gibt es noch bei einem Verfügbarkeitscheck - sogar als "Empfehlung". Ich hatte sie aber nie gebucht, weil mir das keine 5 Euro Aufpreis pro Monat Wert war.

Ich vermute ganz stark, dass Vodafone diese Info 1:1 von der Telekom übernimmt bzw bekommt, weil Vodafone sonst ja von sich aus nicht wissen kann, welche Geschwindigkeit an einer fremden Leitung möglich ist.

Die Info gibt's in der DSL-Übersicht, Punkt "Line-ID:". Steht dort u.a. "DTAG", hat sich an Deinem Anschluß physisch nix geändert.
Den Punkt Line ID gibt es in meiner Übersicht nicht - siehe Screenshots in #1.

Falls irgendwann die 80 MBit-Drossel wieder rausgenommen wird, kannst Du versuchen Deine Verbindung wieder Richtung "Performance" zu verbessern.
Ja, aber dann geht ja das Szenario wieder von vorne los. Dieses Auf und Ab bringt ja keinem was. Zudem bin ich auch nicht wirklich auf 100 angewiesen. Streng genommen reichen mir 50 voll und ganz.

Viel Hoffnung kann ich Dir aber nicht machen - das Problem ist hier die wirklich lange Leitung.
Ich mache mir selbst inzwischen keine Hoffnung mehr.

Bei der Telekom war allerdings auch immer das komplette Profil 17a geschaltet und dann die Leitung mittels IP auf ca. 63 limitiert. Die Leitungskapazität wurde dann immer zwischen 92 bis 95 angezeigt. Deshalb habe ich bei Vodafone auch die 100er Leitung gebucht. Ich dachte, wenn dann 10% weniger ankommen, ist das noch toleranel.

Offensichtlich die physikalisch selbe Leitung der Telekom, jetzt bei Vodafone, eine schlechtere Qualität.
 
Zuletzt bearbeitet:
So wie ich die Reaktionen hier deute, gibt es keine eindeutige Richtung, die in Frage kommt und es könnte von, bis alles sein.

Demnach bin ich so schlau wie vorher.

Nicht dass ich eure Hinweise und Tipps nicht schätze, aber ich hatte mir eindeutigere Hinweise erhofft.
Du hast doch einige sehr eindeutige Hinweise bekommen. Ich hab eher das Gefühl, du hast Dinge gesagt bekommen, die du nicht hören wolltest, und jetzt sind die Antworten schlecht. Im Grunde gibt es drei Möglichkeiten:
  • Das Problem liegt in der Vermittlungsstelle. Dann wäre es aber sehr wahrscheinlich durch eine Störungsmeldung von dir beseitigt worden.
  • Das Problem liegt unterwegs auf der Leitung. Ist unwahrscheinlich, aber denkbar. Dann hast du verloren, denn daran wirst du nichts ändern, und auch eine Störungsmeldung nicht.
  • Das Problem liegt bei dir zu Hause. Dann kannst du selber was tun, auch wenn es aufwändig ist. Das ist die einzige Chance, die du hast, wenn die Störungsmeldung nichts gebracht hat.

Beleuchtung ist nachts aus (ja komplett!)
Heizung aus ( ja komplett)
Backofen aus (inkl. allem)
Kühlschrank ist auch tagsüber an
Wecker auch
Fernseher nachts aus (komplett)
Keine Stanby-Geräte
Ich wage zu bezweifeln, dass du die Geräte alle vom Strom trennst, zumal eine Heizung ja auch für Warm-Wasser sorgt. Bedenke: Die Geräte müssen nicht eingeschaltet sein, es reicht ggf., wenn sie am Strom hängen.
 
Zuletzt bearbeitet:
aber ich hatte mir eindeutigere Hinweise erhofft
Die Suche nach möglichen Störquellen ist leider mühsam. Da die Fehler permanent auftreten, würde würde ich die "Dauerläufer" einmal näher in Betracht ziehen. Damit sind u.a. Kühl- und Gefrierschränke gemeint. Die Heizung scheidet im Sommer zwar aus, aber gibt es dort "Klimageräte"?
 
Den Punkt Line ID gibt es in meiner Übersicht nicht
Die ist im Log ersichtlich (nach einer neuen Verbingung):
14.07.2617:16:36Internetverbindung wurde erfolgreich hergestellt. IP-Adresse: XX.135.104.XXX, DNS-Server: 89.246.109.128 und 82.145.9.8, Gateway: 62.214.63.96, Breitband-PoP: mun1901bihr001, LineID: 1UND1.DEU.MNET.10980596
 
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Schlaumeuer! den Post hättest Du dir sparenkönnen.
 
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Stimmt, das Log habe ich vergessen :) .

Ich habe aber den Verdacht, daß die Info nicht kommt bei Verbindung - sonst könnte die Box das ja auch anzeigen im 2. Screenshot in #1.
 
und jetzt sind die Antworten schlecht.
Das habe ich mit keinem Wort gesagt. Das ist eher so, dass Du dich auf den Schlips getreten fühlst oder das Gefühl, dass Deine Beiträge nicht genug gewürdigt wurden.

Ich hab eher das Gefühl, du hast Dinge gesagt bekommen, die du nicht hören wolltest,
Nicht ganz richtig, aber es geht in die Richtung.

Natürlich werte und kategorisiere ich die Antworten, die ich bekomme und da sind eben von, bis, alles dabei.

Die Hinweise auf Kühlschrank, Backofen oder Heizung scheiden für mich pers. nunmal komplett aus. Selbst den Fall, eines der genannten Geräte wäre die Ursache, würde ich nicht im Traum daran denken, z.B. einen funktionierenden Kühlschrank zu ersetzen, weil er den DSL-Anschluss stört - von der Heizung mal ganz zu schweigen. Und dann noch nichtmal zu wissen, ob es mit einem neuen Kühlschrank besser wäre. Das ist für mich einfach zu grotesk, als dass ich das auch nur ansatzweise weiterverfolge. Das schmälert deshalb aber nicht die Qualität der Antwort, sondern ist dann eben meine pers. Meinung und die Tatsache ob ich einen Tipp annehme oder nicht. Genau wie es jedem hier frei steht, ob er etwas postet oder nicht.

Für mich ist die größte Plausibilität eine Kombination aus der Länge der Leitung, die alte Linecard und die momentanen Temperaturen. Und letztendlich kann ich an allen 3 Punkten nicht wirklich etwas ändern.

Im Moment ist die Leitung mit 80 Mbit/s seit 2 Tagen ohne Abbruch (natürlich weit weg von gut), aber ich hoffe einfach, wenn sie jetzt um nochmal 20 Mbit/s gedrosselt wird, dass ich dann mit 60 Mbit/s ohne Abbrüche über die Runden komme. Vermutlich muss ich mich einfach noch daran gewöhnen, eine richtig besch...eidene DSL-Leitung zu haben.

Die ist im Log ersichtlich (nach einer neuen Verbingung):
Leider nicht bei mir: Internetverbindung wurde erfolgreich hergestellt. IP-Adresse: 92.212.206.xxx, DNS-Server: 176.95.16.xxx und 176.95.16.xxx, Gateway: 82.82.9.xx, Breitband-PoP: RTLCOS00401
 
Zuletzt bearbeitet:
Selbst den Fall, eines der genannten Geräte wäre die Ursache, würde ich nicht im Traum daran denken, z.B. einen funktionierenden Kühlschrank zu ersetzen, weil er den DSL-Anschluss stört - von der Heizung mal ganz zu schweigen.
Das ist ja der Punkt - sie funktionieren dann nicht. Und wer sagt, dass sie nicht auch andere Geräte im Haushalt stören?

Das ist für mich einfach zu grotesk, als dass ich das auch nur ansatzweise weiterverfolge.
Schau dich einfach mal im Forum um, wie oft externe Komponenten im gleichen Stromkreis die Ursache waren. Motoren, Transformatoren, Schaltregler. Hatten wir alles schon, und öfter, als man glaubt.

Für mich ist die größte Plausibilität eine Kombination aus der Länge der Leitung, die alte Linecard und die momentanen Temperaturen. Und letztendlich kann ich an allen 3 Punkten nicht wirklich etwas ändern.
Die Länge der Leitung hat sich aber seit März nicht geändert, und die Hitze betrifft nur einige schmale Frequenzkeile und tritt vor allem nachts auf? Das ist dann aber doch eher "nicht hören wollen". Naja, du wirst es ja merken.

Das ist eher so, dass Du dich auf den Schlips getreten fühlst oder das Gefühl, dass Deine Beiträge nicht genug gewürdigt wurden.
Mir ist das egal, mein Anschluss läuft stabil.
 
einen funktionierenden Kühlschrank zu ersetzen, weil er den DSL-Anschluss stört
Da ist die Suche nach der möglichen Störquelle leider komplett falsch verstanden worden. Es geht zuerst einmal nur darum, die Störquelle zu ermitteln.
Sofern es sich um ein Elektrogrossgerät handelt, kann man beispielsweise für den Router gezielt einen anderen Stromkreis nutzen oder den Router an einer Steckdosenleiste mit Filterfunktionen betreiben.
Elektrogrossgeräte als mögliche Fehlerquellen sind leider nicht selten. Der Klassiker sind dabei die verschlissenen Kohlebürsten an einer Waschmaschine oder Wäschetrockner eines bestimmten Herstellers. Die Maschine wird dann ja auch nicht entsogt, aber die Kohlebürsten sollten dann erneuert werden.
 
Nein, ist es Dir nicht.
Doch ist es. Was du letztlich an deinem Anschluss machst, ist ganz allein deine Entscheidung.

Was mich stört, ist deine Reaktion auf unsere Beiträge, denn du hast deutliche Hinweise, präzise Analysen und klare Handlungsempfehlungen bekommen. Stattdessen hast du dich abfällig über die Beiträge geäußert, es könnte "alles von bis sein" und du hättest dir "eindeutige Hinweise" erhofft.
Die Reaktion ist typisch für Leute, die nicht ins Forum gekommen sind, um Hilfe zu bekommen, sondern um ins Jammern über den Provider einzustimmen, der das Problem nicht in den Griff bekommt. Stattdessen nimmt man deine Diagnose-Informationen auseinander und zeigt dir auf, wo du nun Hand anlegen kannst. Das wolltest du aber nicht hören, also sind die Hinweise nicht eindeutig.

Wenn du aus diesen oder jenen Gründen zu dem Schluss kommst, nichts zu unternehmen und das Risiko des instabilen Anschlusses weiterhin zu tragen, ist das völlig in Ordnung. Aber die Hinweise abzukanzeln und wegzuignorieren, ist der falsche Weg.
 
Die Hinweise auf Kühlschrank, Backofen oder Heizung scheiden für mich pers. nunmal komplett aus. Selbst den Fall, eines der genannten Geräte wäre die Ursache, würde ich nicht im Traum daran denken, z.B. einen funktionierenden Kühlschrank zu ersetzen, weil er den DSL-Anschluss stört - von der Heizung mal ganz zu schweigen. Und dann noch nichtmal zu wissen, ob es mit einem neuen Kühlschrank besser wäre. Das ist für mich einfach zu grotesk, als dass ich das auch nur ansatzweise weiterverfolge.
Falls es eines dieser Geräte sein sollte, kann man möglicherweise mit einem Netzfilter abhelfen.
Zitat:
HF-Störer können sich aber auch auf die DSL-Performance auswirken und führt zu häufigen Abbrüchen und Fehlern auf der Leitung.
Daher gibt es auch Überspannungsschutz Steckdosenleisten, die zusätzlich mit einem Entstörfilter ausgestattet sind. Diese Entstörfilter verhindern, dass die hochfrequenten Störimpulse aus dem Netz in die angeschlossenen Geräte und umgekehrt Störungen dieser Geräte ins Netz gelangen.
 
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